PersönlichesIn den NachrichtenMontagsmusik
Ben Lums­da­i­ne – Here’s Your Next Clue // Ich, der Zei­tungs­le­ser (Teil 3)

Es ist Mon­tag. Sex dick könn­te mein neu­er Lieb­lings­be­griff in der eng­li­schen Spra­che wer­den. Er ist so schön blöd. Andrea Ypsi­l­an­ti schreibt inzwi­schen poli­ti­sche Glos­sen über die SPD in das Maga­zin „Jaco­bin“ hin­ein. Mich stört, dass ich das weiß. Fol­ge­rich­tig habe ich vor­letz­te Woche end­lich beschlos­sen, mei­nen Medi­en­kon­sum dies­mal aber wirk­lich zu ent­schleu­ni­gen: Weg von …

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Persönliches
Reflek­ti­on (II)

„Nein, ich kann Ihnen nicht ‚nur mal eben‘ bei irgend­was hel­fen. Der Job als mein eige­ner größ­ter Feind füllt mich voll aus.“

Persönliches
Drei Kreu­ze sagt man halt so.

„Drei Kreu­ze“ wer­de sie „machen“, kün­dig­te eine Per­son im Gespräch mit mir an, wenn ihre anste­hen­de Prü­fung über­stan­den sei. Mei­ner Fra­ge, wobei das wohl hel­fen sol­le, wur­de ent­geg­net, das sage man halt so. Nun bin ich ja – was einer der Grün­de für mei­ne ener­gi­sche Oppo­si­ti­on gegen die Kinds­tau­fe ist – als Katho­lik auf­ge­wach­sen wor­den, …

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PersönlichesNerdkrams
Inbox Zero

Den offen­sicht­lich höchst inno­va­ti­ven Trick, man­che Mails unver­ar­bei­tet zur Kennt­nis zu neh­men und sich um ande­re unmit­tel­bar zu küm­mern, nen­nen die Leu­te offen­bar seit ein paar Jah­ren „Inbox Zero“, also „Post­fach 0“, was gram­ma­ti­ka­lisch ja auch wie­der so eine Sache ist, und beschimp­fen ihn als „hei­li­gen Gral der Pro­duk­ti­vi­tät“. Zwar habe ich mei­ne Suche nach …

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Persönliches
Fla­nie­ren in der Groß­stadt

Man­che mei­ner Freun­de schwär­men von ihrem ent­span­nen­den Dorf­le­ben, doch ich woh­ne („lebe“) gern in der Groß­stadt. Ich brau­che in der Groß­stadt kein Auto, erspa­re mir somit eini­ge Aus­ga­ben eben­so wie Park­platz­sor­gen, und muss sel­ten weit rei­sen, um etwas zu erle­di­gen, was ich erle­di­gen woll­te, oder zu erle­ben, was ich erle­ben woll­te. Was ich jedoch am …

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Persönliches
Excu­se me? (Tipp, tipp.)

Alt­be­kannt sind orga­ni­sier­te Schein­bett­ler an deut­schen Bahn­hö­fen, die sich von rich­ti­gen und von mir meist als harm­los wahr­ge­nom­me­nen Bett­lern dadurch unter­schei­den, dass sie zur Begrü­ßung nicht etwa „haben Sie mal 80 Cent?“ und/oder „ich bin arbeits­los und habe seit Tagen nichts geges­sen“ statt „guten Tag“ im Mun­de füh­ren, son­dern „Excu­se me, do you speak Eng­lish?“ …

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Persönliches
Take care and good­bye

(Pass auf dich auf und jetzt tschüss. Es gibt Bezie­hun­gen, die mit die­sen Wor­ten enden, aber das wohl unero­tisch­ste der­je­ni­gen Unter­neh­men, denen – ich bin ja einer die­ser neu­rei­chen Schnö­sel, die Auto­fah­ren so anstren­gend fin­den, dass sie lie­ber eine Bahn­Card 100 ihr eigen nen­nen – ich jähr­lich einen grö­ße­ren vier­stel­li­gen Betrag zukom­men las­se, ver­ab­schie­det auf …

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PersönlichesSonstiges
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 29. August 2023

Beob­ach­tung im Super­markt: War­um wer­den Ziga­ret­ten an der so genann­ten „Selbst­be­die­nungs­kas­se“ eigent­lich weg­ge­schlos­sen, Süß­wa­ren jedoch nicht? Die wür­de ich viel lie­ber klau­en. Kur­ze Durch­sa­ge von Franz Josef Wag­ner („BILD“), des­sen Mit­tei­lun­gen ich sonst zwar nur aus Par­odien ken­ne, der aber wohl tat­säch­lich so bekloppt schreibt wie es sich für die „BILD“ gehört: Irgend­wel­che Nazi­flug­blät­ter sei­en …

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PersönlichesIn den NachrichtenMontagsmusik
Lo! – Orca // Bay­ri­sche Klapp­stüh­le

Es ist Mon­tag. Der Ver­fas­ser die­ser Zei­len hat – pas­send zum Wochen­tag – einen neu­en Erz­feind: Trep­pen. Auf Trep­pen bricht man sich goofy über­ra­schen­de Kör­per­tei­le. Ich for­de­re ein Grund­recht auf Fahr­stüh­le. Wählt mich. Eine „Öko­no­min“, erzäh­len die Nach­rich­ten, habe vor­ge­schla­gen, das Ren­ten­ein­tritts­al­ter an die Lebens­er­war­tung zu kop­peln. Inter­es­san­te Fra­ge aus dem Publi­kum: Was pas­siert dann …

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Persönliches
Ent­öde­te Innen­städ­te (II): Ver­lo­re­ne Knei­pen­kul­tur

Im März 2021 schrieb ich, der Ver­ödung von Innen­städ­ten kön­ne man mit dem Bau von Ein­kaufs­zen­tren kei­nes­wegs ent­ge­gen­wir­ken. Einen nicht uner­heb­li­chen Aspekt hat­te ich dabei noch gar nicht erwähnt. Ich kom­me all­mäh­lich in das Alter, in dem ich so etwas wie eine Knei­pen­kul­tur ent­wick­le. Ich den­ke offen dar­über nach, das Wort künf­tig mit Doppel‑P zu …

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PersönlichesNerdkrams
Man muss nir­gend­wo „sein“.

Ein ver­mut­lich bereits alter Witz, den ich gleich­wohl erst­mals auf Twit­ter gele­sen hat­te, geht unge­fähr wie folgt: Zwei Men­schen unter­hal­ten sich, es fragt der eine: „Was machst du am Wochen­en­de?“. Erschrocken fragt der ande­re: „Ich muss da was machen?“. Das ist lustig, weil es stimmt. Ich muss gar nix außer schla­fen, trin­ken, atmen und ficken …

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PersönlichesNetzfundstücke
Kon­tak­te lochen

Hät­te ich ja gern für’s Smart­phone: Tele­fon mit Loch­kar­ten­wahl. In Abmes­sung mei­nes vir­tu­el­len Tele­fon­buchs mit der Liste an Men­schen, mit denen ich tat­säch­lich oft tele­fo­nie­re – exakt 1 Per­son ent­hal­tend – könn­te das Loch­kar­ten­fach dann auch außer­or­dent­lich kom­pakt gehal­ten wer­den. (/ Idee: Kon­tak­te immer lochen.)

Persönliches
Bur­ning Pants 2023: Nach­le­se.

1. Kühe. Es gab vie­le Kühe; so vie­le Kühe gar, dass man­che Teil­neh­mer mor­gens an ihrem Kaf­fee zwei­fel­ten, weil das Aro­ma so sehr biss. Als der Wind heu­te früh aus der ande­ren Rich­tung kam, mach­te ich mir Sor­gen um ihr Wohl­erge­hen: es roch nicht mehr nach Kuh. Der „Cam­ping­platz“ war eigent­lich eine Kuh­wie­se. Zel­ten war …

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