In den NachrichtenPersönlichesPolitik
Nachtrag zu PEGIDA: Wer ist hier fremd?

Zu den PEGIDA-Demonstrationen (ich berichtete) ansonsten vielleicht noch eine kritische Beleuchtung dessen, was die Leute daran eigentlich so stört: Merkel verurteile „fremdenfeindliche Tendenzen“, schreibt man auf SPIEGEL ONLINE und nennt dabei eigentlich schon das Hauptproblem. Nun beginnt Fremdenfeindlichkeit ja schon damit, dass man „Fremde“ zunächst einmal als Fremde wahrnimmt. Ich selbst halte mich für insofern …

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Persönliches
2014, revisited. / Murmeltiertag.

2014 war ja auch ein Jahr des Man-hätte-es-wissen-Könnens. Man hätte wissen können, dass Pfründe Moral stets überwiegen. Man hätte wissen können, dass Musiker im sterbefähigen Alter selbiges eines Tages ereilen wird. Man hätte überdies aber, still in sich hinein, wissen können, dass es diesmal wieder nicht klappt und das Mal danach auch nicht und dass …

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PersönlichesSonstiges
Wie Kabel Deutschland mich einmal nicht als Kunden wollte

Hallo, Kabel Deutschland, ich beschäftige mich ja schon eine Weile mit euch, nicht nur, weil ihr mit eurer „Flatrate“-Drosselung ein Vorreiter in etwas wart, das nicht sehr vorbildlich ist, sondern auch, weil ihr ja quasi allgegenwärtig seid. Und es wurde nicht besser, als euch Vodafone kaufte und die schlimme Marke O2 mitbrachte, deren Kundendienst weder …

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Persönliches
Der Geier Nachhall

Dass mein Kirchenaustritt nicht folgenlos verhallen würde, war mir ja beinahe schon klar. Gestern erreichte mich ein am 11. August 2014 verfasster Brief, in dem der zuständige Pfarrer meinen Austritt bedauert. Sogar die Briefpost der katholischen Kirche hinkt erschreckend ihrer Zeit hinterher. In diesem Brief stellte er handschriftlich die Frage, was sie – die Kirchenleute …

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In den NachrichtenPersönliches
Ein Geier weniger.

Und, ihr römisch-katholischen Knabenverführer, ihr könnt gern weiter wie die Geier um das Aas kreisen. Ich spiele nicht mehr mit euch. Wem gebührt eigentlich das Urheberrecht an einem Selbstporträt eines Affen? Klar: Dem Affen. Hoffentlich hat er einen guten Anwalt.

In den NachrichtenPersönliches
Torheit und Tore

Ich habe es wirklich versucht, mich in euch hineinzudenken, ihr Passivsportverrückten, die ihr jedes Tor seitens einer Mannschaft, deren Spieler mit euch nichts außer der Staatsangehörigkeit verbindet, mit einem frenetischen Jubel verbindet und wenigstens dafür eure wirren Gesänge („Superdeutschland, léolé“, alternativ „superdeutsch, olé olé“, alternativ „ääääööööääääööööääää“) kurzzeitig unterbrecht. Ich habe in der verrückten Annahme, mir …

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MusikNetzfundstückePersönliches
Dreimal kurz erwähnt: Geschlechtsreife, Gemüsenazis und die gute alte Sehnsucht

Kannte ich noch gar nicht: Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane. Rührend: Die „Jungle World“ („Club-Mate ist das Getränk des kommenden Aufstands“, 28. April 2011) macht sich Sorgen um die Gesundheit zweier veganer Kochneonazis: Besorgniserregend hoch scheint der Koffeinverbrauch der beiden Köche zu sein. Gleich drei Kisten einer beliebten Mate-Limonade sind …

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Persönliches
Impressionen: Romantische Betrachtung einer Sommernacht am Fluss (Versuch 9)

Überrascht von der plötzlichen Stille hält man plötzlich inne und bleibt stehen. Der Krach der Stadt wird verschluckt von der Weite des Wassers. Am Horizont flimmert das Leben vorbei. Viel zu helles Straßenlicht verfolgt einen einsamen Radfahrer, der sein Gefährt vorüberschiebt. Ob er nach Hause geht oder zu Freunden? Sein Gesicht verrät es nicht. Stimmen …

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ComputerPersönliches
Warum 1 und 1 manchmal doch Nullen ergibt

Mit wenigen Ausnahmen halte ich mich hier auf dieser meiner Internetpräsenz ja zurück mit dem Beleidigen großer Zusammenschlüsse von Menschen, die mir unter Umständen für mein ehrenrühriges Benehmen ordentlich einen reindrücken könnten; das bedeutet, sobald ich das tu‘, muss schon einiges passiert sein. Ein wenig Vorgeschichte: Es ist nur wenige Jahre her, als ein neuer …

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Persönliches
Schlechte Karten

Es ist ja nicht so, dass ich das Konzept der „Kundenkarte“ aus wirtschaftlicher Sicht nicht prinzipiell verstehen könnte. Die, die man mit irgendwelchen Punkten befüllen kann, damit man irgendwann am Ende eines Jahres einen hässlichen Kochtopf nebst Messerset (das man den Verantwortlichen dann wenigstens als feedback hinterlassen kann) oder einen Stoffteddy mit Schlüsselring dran sein …

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FotografiePersönliches
Meer.

Montag. Musik? Mitnichten: Meer. (Weil’s dann ja eigentlich auch egal ist, wenn man nach langer Zeit wieder am Meer ist und die Prämissen eigentlich ganz andere sind und Küsse nicht mehr Teil des Repertoires sind, das man abstreift und sich fallen lässt, um die Leichtigkeit, die Freiheit zu spüren, die nur das Meer geben kann; …

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Mir wird geschlechtPersönliches
Anatol und die schwachen Frauen

Wer mich schon eine Weile kennt, der weiß: So genanntes „Trollen“ betrachte ich als sportlichen Wettbewerb. Das reicht als Sport in meinem Leben. Gewisse Themen laden dabei geradezu dazu ein, dass man sich sportlich mit ihnen beschäftigt. Zum Beispiel der Feminismus.