PersönlichesLyrikProjekte
Der GEZ-Mann oder: Die Axt im Wal­de. (Für dich.)

Ich war­te noch auf die per­fek­te Stun­de hier in der Stra­ße, in der du zu woh­nen beliebst; es nährt mich der Zwei­fel, gepaart auch mit Furcht: Wie kann ich dir mit­tei­len, was du mir gibst? Ich war­te noch auf die per­fek­te Minu­te (geh aus mei­nem Kopf, du zer­stö­ren­der Geist!), denn ein Gefühl in mir muss …

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Persönliches
Impres­sio­nen: Roman­ti­sche Betrach­tung eines Dezem­ber­abends im Schnee (Ver­such 1)

Man fla­niert des Abends, nur beleuch­tet von Fen­stern und ver­ein­zel­ten Later­nen, durch die ver­win­kel­ten Gas­sen am Ran­de der Alt­stadt. Die weni­gen Pas­san­ten zie­hen mit gefühl­ter Laut­lo­sig­keit vor­bei. Irgend­was im Kopf ver­sucht, den seit Mona­ten ver­ges­se­nen Refrain eines melan­cho­li­schen Lie­des, des­sen Inter­pre­ten Name auf der soeben erstan­de­nen Musik­zeit­schrift steht, mit­zu­sum­men. Beein­druckt von dem Gefühl, sich in …

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Persönliches
Tour­et­te und ande­re Kin­der­krank­hei­ten

Allent­hal­ben als unter­ge­ord­net betrach­tet wird lei­der die Ange­wohn­heit, sinn­lo­se Flü­che vor sich hin­zu­brab­beln; nach Mozart („Dreck, schmeck, leck“) pflegt man immer­hin auch in der Sen­dung Switch Rel­oa­ded („Arsch­loch!“) den Umgang mit Tour­et­te­sym­pto­men. Nun wur­de ich kürz­lich im ÖPNV der Gegen­wart eines Erst- oder Zweit­kläss­lers gewahr, der zu einer Mit­schü­le­rin unge­fähr wie folgt sprach: Oah ey …

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PersönlichesNetzfundstückeKaufbefehle
Sur­rea­lis­mus in Bild und Ton

Seit kur­zem, rein film­tech­nisch, mei­ne zwei­te gro­ße Lei­den­schaft (mei­ne erste ist, nach wie vor unge­schla­gen, Woo­dy Allen): Luis Buí±uels sur­rea­li­sti­sche Wer­ke. Bekannt gewor­den (die Pixies haben sogar ein Lied dar­aus gemacht) ist vor allem sein Erst­werk Ein anda­lu­si­scher Hund von 1929. Der Kurz­film (unge­fähr 17 Minu­ten lang) ist im Wesent­li­chen eine Ansamm­lung von Traum­se­quen­zen. Der …

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PersönlichesMusikSonstigesNetzfundstücke
Die Lie­be stinkt, mein Freund, die Lie­be stinkt.

„Erst, wenn ihr ver­steht, dass sich die Lie­be nicht beschrän­ken lässt, und sich euer Leben nicht nur durch das Den­ken len­ken lässt, könnt ihr ver­stehn, war­um mich das Wort „Lie­be“ stört; weil sich die Lie­be anders anhört, eher so.“ (Neu­en Trend im Ein­zel­han­del ent­deckt: Hin und wie­der mal „frisch“ auf die Zuta­ten­li­ste schrei­ben, damit die …

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Persönliches
Glei­cher als die ande­ren.

Einer der inter­es­san­te­ren Aspek­te des Daseins als Schma­rot­zer Stu­dent ist die Viel­zahl an unter­schied­li­chen Insti­tu­tio­nen wun­der­li­chen Namens, mit denen man in Berüh­rung zu kom­men zumin­dest in der Lage ist. Und das klingt alles so vor­nehm: „Zen­trum für Medi­en- und Infor­ma­ti­ons­dienst­lei­stun­gen“ (vul­go Büche­rei)! „Zen­tra­le Ein­rich­tung für Mul­ti­me­dia, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik und Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung“ (Rechen­zen­trum)! Und sogar ein „Frau­en- und …

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PersönlichesMusikIn den Nachrichten
„The car­pet, too, is moving under you …“

Ange­nehm ist’s ja auch, wenn nach einer gewis­sen Zeit der Lee­re das Gefühl der Ein­sam­keit wie­der­kehrt. „The emp­­ty-han­­ded pain­ter from your streets / is dra­wing cra­zy pat­terns on your sheets.“ Dem Bob Dylan sei­ne Musik ist ver­dammt klas­se, das sei hier unkom­men­tiert ange­merkt. (Was wohl Kurt Beck gera­de hört?)

PersönlichesNetzfundstückeIn den Nachrichten
Gina-Lisa und die Ero­tik­fil­me­rei

Nach­dem ich mehr­fach dar­auf ange­spro­chen wur­de, dass von einer der zahl­lo­sen Hob­by­hun­ger­ha­ken aus­’m Fern­se­hen eine Video­auf­zeich­nung exi­stiert, an der vor allem die Beklei­dung des Dreh­part­ners von für das Bou­le­vard erstaun­li­cher Wich­tig­keit zu sein scheint, sehe ich mich nahe­zu dazu genö­tigt, mei­ne Mei­nung zu die­sem Film­chen, das ich mir aus ästhe­ti­schen Grün­den nur aus­zugs­wei­se anschau­te, schrift­lich …

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PersönlichesNetzfundstücke
„Nichts bleibt für die Ewig­keit“, Remix ’08

What is it all about? Leben um des Lebens Wil­len, stän­dig auf der Flucht nach vorn. Sich immer wie­der neu erfin­den, nur kei­ne Mono­to­nie. Gera­de in einer Part­ner­schaft: Über­ra­schen, ohne zu über­ra­schen. Alles schnell, schnell. Wir wol­len die Zeit ja sinn­voll nut­zen. Kos­mos im Kos­mos. Schlimm, das.

Persönliches
Zwei Cents auf Fuß­ball.

Im Vor­feld des ver­mu­te­ten deut­schen Ver­sa­gens möch­te ich anmer­ken, dass ich per­sön­lich immer für den Geg­ner Deutsch­lands bin, gleich, wer dies sein mag. Die kol­lek­ti­ve Ablen­kung von innen- und außen­po­li­ti­schem Scheiß­dreck (Krieg, Ölpreis­er­hö­hun­gen usw. wie u. a. wäh­rend der WM 2006) ent­spricht genau so wenig mei­nen Vor­stel­lun­gen von Frei­zeit­ver­gnü­gen wie der Fuß­ball­sport selbst mei­ner Vor­stel­lung …

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Persönliches
Recy­cling

Man müss­te mal wie­der ganz von vorn anfan­gen kön­nen. Hier und jetzt sein Leben zurück­dre­hen und alles ganz anders machen. Ohne all die ver­ta­nen Chan­cen, die Miss­erfol­ge, die Fehl­pla­nun­gen, die fal­schen Freun­de und die vie­len Fett­näp­fe. Ohne die uner­füll­ten Hoff­nun­gen, Träu­me, Wün­sche und nicht zuletzt die ver­geu­de­te Zeit, die Gefüh­le, die man in die völ­lig …

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PersönlichesMusik
Jazz war anders

Hal­lo, lie­be Pflau­men, ich war nun gestern mit dem Klap­per auf dem Han­no­ver­kon­zert der Musik­grup­pe „Die Ärz­te“ und möch­te im Fol­gen­den einen kur­zen Bericht des Tages ablie­fern: Da Han­no­ver eine Ecke ent­fernt ist, fuh­ren wir recht zei­tig los. Die N‑Joy-Frau, die an der War­te­schlan­ge vor­bei­lief, um irgend­et­was wer­be­wirk­sa­mes zu unter­neh­men, umging ich mit diplo­ma­ti­schem Ein­füh­lungs­ver­mö­gen …

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Persönliches
Hal­lo, Wien!

Cer­ve­lat, lie­be Leser, alle Jah­re wie­der ist’s so weit, da zieht unse­re jun­ge, unschul­di­ge Jugend in, wenn man die All­tags­auf­ma­chung (meter­dick Make­up und was sich noch so Jugend­mo­de schimpft) betrach­tet, ver­gleichs­wei­se hüb­schen Ver­klei­dun­gen im Zei­chen der völ­lig falsch ver­stan­de­nen Soli­da­ri­tät mit ame­ri­ka­ni­schen Tra­di­tio­nen durch die Stra­ßen, neh­men von den Rei­chen (wer immer das ist) und …

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