Persönliches
Juch­hei … heu­te frei. *reim*

In der Popu­lär­li­te­ra­tur bis­lang offen­bar kaum erforsch­te The­se: Mor­gens um halb zwei nach aus­rei­chend Bier erst mal Musik hören, Müs­li essen und die für die­ses Jahr vor­ge­nom­me­nen Plä­ne stück­wei­se strei­chen ist eine Beschäf­ti­gung, die viel­fäl­ti­ge Emo­tio­nen weckt. (Hal­lo übri­gens, lie­bes April­wet­ter. Nett von dir, dass du immer noch das alte bist. Auf dich kann man sich eben …

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Persönliches
Lee­rer Blick

(… und dann liegt man da auf dem Bett, den lee­ren Blick an die Zim­mer­de­cke gerich­tet, und man denkt dar­über nach, wie man die letz­ten Mona­te – waren es 10 oder schon mehr? – ver­bracht hat; nein, so viel zu den­ken gibt es da dann eigent­lich nicht. Ein neu­er Lebens­ab­schnitt, natür­lich, das ist es immer, …

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PersönlichesMusik
Absur­des im Alltag

Herz­lich will­kom­men zum Auf­takt, qua­si zum Pilot­bei­trag, einer wei­te­ren über­aus losen Serie in die­ser Netz­pu­bli­ka­ti­on, beti­telt „Absur­des im All­tag“. Absur­des ist täg­lich um uns her­um, nicht nur ver­tre­ten durch dada- und nihi­lis­ti­sche Künst­ler. Allein heu­te begeg­ne­ten mir fol­gen­de zwei Absur­di­tä­ten: 1) psd… wei­ter­sa­gen! Die Wer­be­pla­ka­te der psd-Bank – Unter­ti­tel: Wis­sen, was Sinn macht – haben …

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PersönlichesNetzfundstücke
Kater­stim­mung und Schreibblockade.

Ich woll­te seit Tagen schon wie­der etwas hier schrei­ben – aber es geht nicht. Etwas Wit­zi­ges, etwas Poli­ti­sches, viel­leicht gar eine poe­ti­sche Kurz­ge­schich­te hat­te ich im Sinn. Stän­dig neue Sät­ze bil­de und ver­wer­fe ich, um schließ­lich ent­mu­tigt die vir­tu­el­le Schreib­ma­schi­ne unver­rich­te­ter Din­ge wie­der in den eben­falls vir­tu­el­len Schrank, nein, „Schrank“ zu räu­men. An Ideen mangelt …

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PersönlichesLyrikProjekte
Der GEZ-Mann oder: Die Axt im Wal­de. (Für dich.)

Ich war­te noch auf die per­fek­te Stun­de hier in der Stra­ße, in der du zu woh­nen beliebst; es nährt mich der Zwei­fel, gepaart auch mit Furcht: Wie kann ich dir mit­tei­len, was du mir gibst? Ich war­te noch auf die per­fek­te Minu­te (geh aus mei­nem Kopf, du zer­stö­ren­der Geist!), denn ein Gefühl in mir muss unbe­dingt raus, und ich …

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Persönliches
Impres­sio­nen: Roman­ti­sche Betrach­tung eines Dezem­ber­abends im Schnee (Ver­such 1)

Man fla­niert des Abends, nur beleuch­tet von Fens­tern und ver­ein­zel­ten Later­nen, durch die ver­win­kel­ten Gas­sen am Ran­de der Alt­stadt. Die weni­gen Pas­san­ten zie­hen mit gefühl­ter Laut­lo­sig­keit vor­bei. Irgend­was im Kopf ver­sucht, den seit Mona­ten ver­ges­se­nen Refrain eines melan­cho­li­schen Lie­des, des­sen Inter­pre­ten Name auf der soeben erstan­de­nen Musik­zeit­schrift steht, mit­zu­sum­men. Beein­druckt von dem Gefühl, sich in …

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Persönliches
Tour­et­te und ande­re Kinderkrankheiten

Allent­hal­ben als unter­ge­ord­net betrach­tet wird lei­der die Ange­wohn­heit, sinn­lo­se Flü­che vor sich hin­zu­brab­beln; nach Mozart („Dreck, schmeck, leck“) pflegt man immer­hin auch in der Sen­dung Switch Rel­oa­ded („Arsch­loch!“) den Umgang mit Tour­et­te­sym­pto­men. Nun wur­de ich kürz­lich im ÖPNV der Gegen­wart eines Erst- oder Zweit­kläss­lers gewahr, der zu einer Mit­schü­le­rin unge­fähr wie folgt sprach: Oah ey …

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NetzfundstückeKaufbefehlePersönliches
Sur­rea­lis­mus in Bild und Ton

Seit kur­zem, rein film­tech­nisch, mei­ne zwei­te gro­ße Lei­den­schaft (mei­ne ers­te ist, nach wie vor unge­schla­gen, Woo­dy Allen): Luis Buí±uels sur­rea­lis­ti­sche Wer­ke. Bekannt gewor­den (die Pixies haben sogar ein Lied dar­aus gemacht) ist vor allem sein Erst­werk Ein anda­lu­si­scher Hund von 1929. Der Kurz­film (unge­fähr 17 Minu­ten lang) ist im Wesent­li­chen eine Ansamm­lung von Traum­se­quen­zen. Der Film beginnt damit, …

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PersönlichesMusikSonstigesNetzfundstücke
Die Lie­be stinkt, mein Freund, die Lie­be stinkt.

„Erst, wenn ihr ver­steht, dass sich die Lie­be nicht beschrän­ken lässt, und sich euer Leben nicht nur durch das Den­ken len­ken lässt, könnt ihr ver­stehn, war­um mich das Wort „Lie­be“ stört; weil sich die Lie­be anders anhört, eher so.“ (Neu­en Trend im Ein­zel­han­del ent­deckt: Hin und wie­der mal „frisch“ auf die Zuta­ten­lis­te schrei­ben, damit die nicht fri­schen Bestandteile …

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Persönliches
Glei­cher als die anderen.

Einer der inter­es­san­te­ren Aspek­te des Daseins als Schma­rot­zer Stu­dent ist die Viel­zahl an unter­schied­li­chen Insti­tu­tio­nen wun­der­li­chen Namens, mit denen man in Berüh­rung zu kom­men zumin­dest in der Lage ist. Und das klingt alles so vor­nehm: „Zen­trum für Medi­en- und Infor­ma­ti­ons­dienst­leis­tun­gen“ (vul­go Büche­rei)! „Zen­tra­le Ein­rich­tung für Mul­ti­me­dia, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik und Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung“ (Rechen­zen­trum)! Und sogar ein „Frau­en- und Gleichstellungsbüro“! – …

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PersönlichesMusikIn den Nachrichten
„The car­pet, too, is moving under you …“

Ange­nehm ist’s ja auch, wenn nach einer gewis­sen Zeit der Lee­re das Gefühl der Ein­sam­keit wie­der­kehrt. „The emp­­ty-han­­ded pain­ter from your streets / is dra­wing cra­zy pat­terns on your sheets.“ Dem Bob Dylan sei­ne Musik ist ver­dammt klas­se, das sei hier unkom­men­tiert ange­merkt. (Was wohl Kurt Beck gera­de hört?)

PersönlichesNetzfundstückeIn den Nachrichten
Gina-Lisa und die Erotikfilmerei

Nach­dem ich mehr­fach dar­auf ange­spro­chen wur­de, dass von einer der zahl­lo­sen Hob­by­hun­ger­ha­ken aus­’m Fern­se­hen eine Video­auf­zeich­nung exis­tiert, an der vor allem die Beklei­dung des Dreh­part­ners von für das Bou­le­vard erstaun­li­cher Wich­tig­keit zu sein scheint, sehe ich mich nahe­zu dazu genö­tigt, mei­ne Mei­nung zu die­sem Film­chen, das ich mir aus ästhe­ti­schen Grün­den nur aus­zugs­wei­se anschau­te, schriftlich …

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Persönliches
Zwei Cents auf Fußball.

Im Vor­feld des ver­mu­te­ten deut­schen Ver­sa­gens möch­te ich anmer­ken, dass ich per­sön­lich immer für den Geg­ner Deutsch­lands bin, gleich, wer dies sein mag. Die kol­lek­ti­ve Ablen­kung von innen- und außen­po­li­ti­schem Scheiß­dreck (Krieg, Ölpreis­er­hö­hun­gen usw. wie u. a. wäh­rend der WM 2006) ent­spricht genau so wenig mei­nen Vor­stel­lun­gen von Frei­zeit­ver­gnü­gen wie der Fuß­ball­sport selbst mei­ner Vorstellung …

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