Cervelat, liebe Leser,
alle Jahre wieder ist’s so weit, da zieht unsere junge, unschuldige Jugend in, wenn man die Alltagsaufmachung (meterdick Makeup und was sich noch so Jugendmode schimpft) betrachtet, vergleichsweise hübschen Verkleidungen im Zeichen der völlig falsch verstandenen Solidarität mit amerikanischen Traditionen durch die Straßen, nehmen von den Reichen (wer immer das ist) und geben den Armen (sich). Im Grunde also genau das, was ihre Onkels und Tanten ihnen das ganze Jahr über in Großstädten vorleben; ich meinerseits nenne es Betteln.
Und dazu noch so ein “niedlicher” Wahlspruch, “Süßes oder Saures” (ob man als Bankräuber mit dem Spruch auch Erfolg hätte?); da gebe ich ihnen doch lieber Saures, damit sie sehen, dass sich Betteln auch und gerade in jungen Jahren nicht lohnt. Soziale und allgemeine Verwahrlosung deutscher “Zukunft” (oje, oje!) unterstütze ich nicht, auch nicht moralisch.
Oder ich trage ein Madeleine-Kostüm. Dann entdecken sie mich nicht.
Buh!
— euer Pinguin

Noch einer, der sich nicht beteiligt! Das ist ja schon wieder wunderprächtig, aber durch mehr Erwähnen und Draufhinweisen wird das Alles auch nicht weniger beachtet. Das denk ich mir zumindest mal so.
Und Lichterketten gegen rechts sind schön. Nur mit Humor (Hummer ;)) und genug Fröhlichkeit kann man doch schließlich Freunde gegen rechts gewinnen. Hat bislang immer gut geklappt. Und es macht unwahrscheinlich Spaß, sich über diese “Kackfrisuren und dieses scheiß Hakenkreuz, das eigentlich ein Sonnensymbol ist” (na, Zitat von welchem uns bekannten Musiker?) lustig zu machen.
Und: Direkte Reden (um mal zur FSA zu kommen) bringen im Übrigen tatsächlich und definitiv mehr als Demos.
Achja:
Du liest nur zwei Mal am Tag mein Blog und antwortest dennoch in diesem Tempo? oO Pah!
Der Solidaritätsklapper.