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	<title>Persönliches - Hirnfick 2.0</title>
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	<title>Persönliches - Hirnfick 2.0</title>
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		<title>It It Anita – Social Dodger // Tröge und Schweine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 06:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Montag. Programmieren, lese ich, bereite dank des Siegeszuges der „KI“, deretwegen niemand mehr so recht irgendwelche technischen Zusammenhänge verstehen will und daher kann, keinen Spaß mehr. Man steht an Deck und die Puppe brennt. Früher gab es wenigstens noch Handbücher für so was. Man wird Menschen wie uns noch mal sehr vermissen. (Quasi ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/it-it-anita-social-dodger-troege-und-schweine/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;It It Anita – Social Dodger // Tröge und Schweine&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti.jpg" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-120x114.jpg" alt="Noch fünf Minuten, Mutti!" width="120" height="114" class="alignright size-thumbnail wp-image-24077" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-120x114.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-300x285.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-768x731.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti-730x694.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/Noch-fuenf-Minuten-Mutti.jpg 862w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px"></a></p>
<p>Es ist Montag. Programmieren, lese ich, bereite <em>dank</em> des Siegeszuges der „KI“, deretwegen niemand mehr so recht irgendwelche technischen Zusammenhänge verstehen will und daher kann, <a href="https://www.stvn.sh/writing/programming-still-sucks-fqffhyp" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">keinen Spaß mehr.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> Man steht an Deck und die Puppe brennt. Früher gab es wenigstens noch Handbücher für so was.</p>
<p>Man wird <em>Menschen wie uns</em> noch mal sehr vermissen.</p>
<p>(Quasi dazu auch die Problemlösung des Monats: Dateien unter Windows 3.11 von einer CD kopieren mit Fortschrittsbalken? <a href="https://bruchbach2.wordpress.com/2026/05/09/winwps-plus-calxp-und-386er-game/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Klappt.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>)</p>
<p>Nabelschau: Im Herbst – mit der kommenden Kommunalwahl – wird das seit 2009 laufende Experiment, was wohl passiert, wenn man <em>einen wie mich</em> in die Politik reinlässt, einigermaßen ergebnisreich zu Ende gehen. Irgendwo im Internet hatte ich das zum Thema veröffentlicht, was eigentlich mein Buch über Kommunalpolitik werden sollte, aber dann doch nur zur Broschüre gereicht hat. Ein freundlicher Herr aus der sog. <em>Blogosphäre</em> hat den Text rechtzeitig gelesen und ihn als <em>zu kryptisch</em> befunden, um ihn aus der Nische in die Allgemeinheit zu befördern, daher mache ich das jetzt auch nicht. Ich belasse es stattdessen bei einer kurzen Zusammenfassung: Wer glaubt, er könne in der Politik etwas (d.h. die Politik) nennenswert verändern, und daher sich in selbige einzubringen versucht, der wird sich auf manche Blessur und große Enttäuschungen einstellen müssen. Am Ende der Tröge ist immer noch so viel Schwein übrig.</p>
<p>(Apropos: Üstra, der maßgebliche Nahverkehrsbetreiber in Hannover, <a href="https://schwerdtfegr.wordpress.com/2026/05/06/der-hannoeversche-nahverkehrtbetreiber-uestra/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">klaue Wohnungslosen Geld<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, lese ich im Internet. Diese „Verkehrswende“, von der alle verzückt reden, die sie sich leisten können: das ist sie <em>nicht</em>. Immerhin: für die marode Infrastruktur werden <a href="https://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-langenfeld/20260509/282364046299840" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Politikerautos zu schwer.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> – Trüber Gedanke: <em>Was</em> sagt es eigentlich über <em>wen</em> aus, dass die Regierung gepanzert unterwegs sein möchte?)</p>
<p>Fußballinteressierte Kreise klagten <em>im Internet</em> (d.h. in <em>meinen</em> „sozialen Medien“), eine mir bis dahin aus verschiedenen Gründen unbekannte Website zum Fußballgucken sei <a href="https://www.11freunde.de/international/champions-league/dazn-und-dfl-gewinnen-vor-gericht-schlag-gegen-tv-piraten-und-illegale-fussballuebertragungen-a-ecb00044-d63e-4743-888c-704d043f9af5" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">gesperrt worden.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> Ich kannte die dort erwähnte Website zuvor nicht, stelle aber ohne den geringsten Anflug von Überraschung fest, dass der „große Schlag gegen die Pay-TV-Piraterie“ (ebd.) vollständig in Rauch aufgeht, wenn man davon absieht, sich auf die ohnehin <em>fragwürdigen</em> DNS-Server seines Zugangsanbieters zu verlassen. Keine Ahnung, wem damit jetzt geholfen ist. Den Aktionären vielleicht.</p>
<p>Hilft jedenfalls meiner Laune <em>(Sehn|sucht, die: menschlichster der Makel)</em>: Musik.</p>
<a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/it-it-anita-social-dodger-troege-und-schweine/" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FxsyfkI6J9JI%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br> <a href="https://youtu.be/xsyfkI6J9JI" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Dieses Video auf YouTube ansehen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>.<br>
<p>Guten Morgen.</p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/it-it-anita-social-dodger-troege-und-schweine/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/5c9f58f5f2764cc3b185fc358b8b0081" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Relikt Ehe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 17:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[In den Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin ein großer Freund des rhetorischen Kniffs, anstößige Thesen an den Beginn eines Beitrags zu stellen. Dann hören einem die Menschen wenigstens mal zu. Hier ist meine heutige These: Die Berliner Jusos haben Recht. „Aber tux0r, ausgerechnet die Jusos? Die Jusos? Warum denn das?“ höre ich euch im Geiste schon fragen, brauche wahrscheinlich dringend ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Relikt Ehe&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein großer Freund des rhetorischen Kniffs, anstößige Thesen an den Beginn eines Beitrags zu stellen. Dann hören einem die Menschen wenigstens mal zu. Hier ist meine heutige These: Die Berliner Jusos haben Recht.</p>
<p>„Aber tux0r, ausgerechnet die Jusos? <em>Die</em> Jusos? Warum denn <em>das</em>?“ höre ich euch im Geiste schon fragen, brauche wahrscheinlich dringend Therapie für diese Stimmen in meinem Kopf <a href="https://web.archive.org/web/20260501090941/https://www.berliner-zeitung.de/article/angriff-auf-das-heteropatriarchat-spd-nachwuchs-will-die-ehe-abschaffen-10033652" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">und antworte<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> trotzdem:</p>
<blockquote>
<p>Aus Sicht der Jungsozialisten ist die Zivilehe ein Relikt, das „patriarchische Machtstrukturen“ verstärkt und die individuelle Freiheit durch ihren Anspruch auf Dauerhaftigkeit einschränkt.</p>
</blockquote>
<p>Die „Berliner Zeitung“, traditionell ein Blatt, das weltanschaulich und auch sonst nicht unbedingt dort zu finden ist, wo ich zu finden bin, wirkt gewohnt empört, ich hingegen wirke zustimmend, stärkt doch <em>die Zivilehe</em> nicht nur irgendwelche <em>Strukturen</em>, sondern diskriminiert sie auch <a href="https://tuxproject.de/blog/2017/06/kurz-notiert-zur-seltsamen-idee-von-der-ehe-fuer-alle/" data-wpel-link="internal">bis heute</a> weniger langweilige Auffassungen vom Leben und der Liebe. Die (absichtlich?) falsch betitelte „Ehe für alle“ endet bekanntlich spätestens im § 1306 BGB, mithin dort, wo die Ehe für mehr als zwei Menschen begönne, ließe man sie denn zu, und in einer Zeit, in der man für das Bumsen mit soeben Kennengelernten von den normaleren Zeitgenossen weder in die Hölle noch an den Galgen gewünscht wird, besteht der kümmerliche Mehrwert der Eheschließung in zweierlei, nämlich in der „Steuergemeinschaft“, was eine doch sehr deutsche und (deshalb?) kaum fassbar unromantische Vorstellung ist, und darin, dass <em>eigentlich</em> nur die Ehe vor der unangenehmen Konsequenz von <a href="https://tuxproject.de/blog/2022/07/versand-per-nachname/" data-wpel-link="internal">Hitlers Namensrecht</a> schützt, dass man sein Leben lang so heißen muss, wie man heißt, weil die Eltern so hießen, wie sie hießen.</p>
<p>Sicher: Befürworter der Ehe haben etwas, was irgendwer als gute Argumente anerkennen könnte. Als Frau könne man, erzählte mir eine Frau einmal verträumt, so ein teures weißes Kleid tragen. Ist das denn sonst verboten? Andere pochen darauf, dass die Ehe eine gute christliche Tradition sei. Mag ja sein, aber es ist ja nun auch nicht jeder ein Christ.</p>
<p>Nicht alles, was ist, ist auch behaltenswert. Was spricht dagegen, auch mal Gewohntes zu hinterfragen?</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Mhh.

Was gern vergessen wird bzw. um diese ganze Aneinanderreihung von „Argumenten“ auf den Kopf oder auf die Beine oder was auch immer zu stellen:
– es gibt nichtpatriarchale Ehen. Viel. Dieses patriarchgequatsche können die Nebelkerzenwerfer sich wo hinschieben. Strohmann in den Strohkopf oder so.
– es gibt Ehefrauen, die finanziell nicht von ihrem Partner abhängig sind. Kenne ich eine…
– es gibt patriarchale Ehen. Ist doof, gehören aber 2 dazu und:
– es gibt Frauen, die geil auf Haushalt&amp;Co sind
– es gibt gleichberechtigte Ehen, wo die Frau das Geld heimbringt… Kenne ich .. ah hatte ich schon.
– vererbungsdingsis und/oder „Absicherung“ nach Tod einer Person. Geht easy über die Ehe und sonst eher mit abenteuerlichen Konstrukten.

Last but not least: es gibt viele geschlechter-spezielle Ungerechtigkeiten; Ehe hätte ich da eher nicht oder gaaanz hinten auf’m Schirm.

Ein Hoch auf die Ehe!</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Oh, ich hab was vergessen …
Die Sozen!!11?</li><li>flatter schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Steuer ist ein Aspekt, ein weiterer ist die Versorgung. Insbesondere hinterbliebene Eheleute von Beamten haben hier enorme Vorteile. Von daher ist eine Änderung auch nicht zu erwarten. Ehe (hahaha) das Beamtentum nicht verschwindet, bleiben solche Diskussionen recht akademisch.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: <blockquote>– es gibt Frauen, die geil auf Haushalt&amp;Co sind</blockquote>

Äh, und dafür braucht man eine Ehe?

<blockquote>– vererbungsdingsis und/oder „Absicherung“ nach Tod einer Person. Geht easy über die Ehe und sonst eher mit abenteuerlichen Konstrukten.</blockquote>

Da ist das Problem doch, dass man dafür noch eine Ehe braucht. Teil des Angesprochenen.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Tut mir auch leid.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Aber jemand muss sie ja führen, und seien’s wir Akademiker.</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: „Frauen an den Herd“ ist beim Ehe-ist-Mist-Bingo oben links das erste Feld.
Gut, haste nich gebracht, war von mir aber auch eher allgemein gemeint.

Bzgl. Absicherung: Du hast recht, ist aber falsch. Die Ehe ist nicht das Problem bei der Absicherung, sondern die Nichtehe. Da könnte man dran drehen – also theoretisch.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">5. Mai 2026</a> dies: Zwangsehe für alle? Oder doch lieber – wie in meinem Vorschlag – Absicherung für alle?</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Du willst mich falsch verstehen, kann das sein?
Absicherung für alle? Wo die Politik an den „Privilegien“ der Eheleute sägen möchte?
Was bleibt denn dann am Ende über? Nix. Ausser dass dann alle gleich schlecht gestellt sind. Hurra, Gleichberechtigung! Fürn Arsch. Und das gewonnene Geld können wir für Sondervermögen verbrennen.
Win-Win-Win!

Der aktuelle Fall ist, dass alle Beteiligten Vor- und Nachteile abwägen können.
Niemand wird gezwungen zu heiraten oder nicht[1].

[1] Ja gibt Ausnahmen, ich bekomme meine Grundsicherung von der Madame. Ob das jetzt Zwang ist, oder Angenehmes mit dem Nützlichen verbinden…</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Wenn es Privilegien für die Ehe gibt, darf es meines Erachtens nicht sein, dass diese Privilegien nicht von jedem erreicht werden können, etwa von in polyamoren Beziehungen lebenden Menschen. Siehst du das anders? Warum <em>gibt</em> es überhaupt (reale, politisch bedingte) Nachteile, wenn man sich anders entscheidet (oder schlicht niemanden findet, den man heiraten wollen würde)?</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Schwierig.

Flapsige Antwort: wer sich nicht entscheiden kann und in der Weltgeschichte mit wechselnden „festen“ Partnern rumbumsen muss… Spontan: für mich keine Ehe.

Ich verstehe Deinen Punkt aber ich teile ihn irgendwie (noch) nicht.

Ich kenne einige Leute aus der Ecke und da sind mir um 50% Verstrahlte oder mehr dabei, die schlicht eheunfähig sind. Das gibt’s bei heteronormativen Ehen auch, aber nicht in der Grössenordnung.

Weissnichdigger.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Polyamorie ist kein Rumbumsen. Da geht es ja schon los, du alter Katholik… ich meine, klar kannst du Beziehungsmodelle abwerten (doch, wirklich, ich habe ja auch hier und da meine konservativen Ansichten), weil du einige derjenigen, die sie ausleben, für Vollpflaumen hältst. Die meisten beziehungsunfähigen Deppen, die ich kenne, leben aber ziemlich <em>heteronormativ</em>. Warum sollten die privilegiert werden und ich nicht?

Und da ich gerade am Fragen bin: Was ist denn für dich eine Ehe, die qua Beschaffenheit das Recht auf Privilegien hat? Exakt zwei einander liebende Personen? Warum nur zwei? Und wo hapert es bei der Transferleistung zwischen „man sucht sich nicht aus, ob man Mann oder Frau liebt“ und „man sucht sich nicht aus, wie viele Menschen man liebt“ noch? Ich helfe ja gern beim Verständnis, so ist’s ja nicht.</li><li>juri nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Langzeitfickprämien sind ohnehin problematisch, da der Fortbestand immer nur gesichert ist, wenn der Samen auch entsprechend weitergegeben wird. 
Allerdings gibt es auch immer noch Kirchen und Kulturen, wo es ohne Hetero-ehe gar nicht erst geht. 
Rumgevögelt wird natürlich trotzdem immer. Die Bigotterie wird furchtbar übertrieben und durch Medien und besonders  Kitschfilme seit Dekaden unterstützt. 
Dann sinnloseste Gefühl ist Eifersucht und den Schwänen hängt die Monogamie zu den Hälsen raus.</li><li>Götz schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: „Konzept des unveränderlichen Patronyms“ – schön,  dass man auch hier immer wieder was lernt, sobald man mal reinguckt. Bitter weiter so.
Ansonsten: Hörnsemaherrhaa – Sie sind tatsächlich für den Posten des ZDF-Intendanten vorgesehen, ja, mich auch, wenn da nicht Ihr Nachname … verstehen Sie? Ich meine, wenn Sie den Mädchennamen Ihrer Gattin, verstehen Sie? Nein, kein Problem, für Sie doch nicht, Termine im Standesamt regeln sich auf dem kurzen Dienstweg, Freitag ginge sofort …</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Ich versteh den Plot schlicht nicht. 
Ehe mit mehr als einer „weiteren“ Person ist nahezu weltweit nicht vorgesehen. Ist vielleicht suboptima für den einen oder die andere, aber ist’s ungerecht oder unlösbar?
Option A:
wir schaffen die Eheprivilegien ab, weil eine recht übersichtliche Minderheit sich benachteiligt fühlt … s.O. aka Superidee
Option B: wir machen eine Petition für mehr Privilegien für alle
Option C:
Person A heiratet Person B und Person C heiratet Person D. Jippie, 4 Polys verheiratet, alles in bester Ordnung, kein Problem gehen Sie weiter, gibt nix zu sehen…</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">6. Mai 2026</a> dies: Ja, das ist aus dem gleichen Grund ungerecht wie es die Ehe nur für heterosexuelle Paare war. Schwule sind auch eine Minderheit, trotzdem bekommen sie diese <em>Privilegien</em>. Meiner Meinung nach besteht kein zwingender Anlass dafür, dass man bessergestellt wird, bloß weil man heiraten darf, und auf eine Erläuterung dieses Anlasses warte ich irgendwie vergebens, leider wohl auch in dieser Kommentarecke. Dabei ist Option A die einzige, die nicht rotzeblöd ist.

Option C scheitert übrigens an zweierlei: Polyamore Beziehungen bestehen nicht immer aus einer geraden Anzahl an Menschen und der Punkt ist ja, dass man ungern einen der Partner den anderen gegenüber bevorzugt.

<em>Schwulenehe? Pah! Sollen sie halt eine Frau nehmen!</em>

Ei-ei-ei…</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">7. Mai 2026</a> dies: Danke für’s rotzeblöd. Gebe ich gerne zurück.

Da Du auf meine Argumente nicht eingehst, bin ich raus.

Option C (bzw nicht-Option‑C) scheitert übrigens an Deinem begrenzten Horizont. Hint: heteronormative Leute haben gelegentlich das selbe Problem. Dein valides Argument so: *poff*
Du hast kein Problem, sondern eins an den Haaren hergezogen, weil die anderen Schuld sein müssen und DEIN Plot der Richtige ist.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">7. Mai 2026</a> dies: <blockquote>Danke für’s rotzeblöd. Gebe ich gerne zurück.</blockquote>

Das Argument, nicht du. Aber dass konservative Ehefans bisweilen persönlich werden, wenn man an ihren Überzeugungen rüttelt, ist mir schon aufgefallen. Na, wenn’s hilft…
„Rotzeblöd“ ist hier jedenfalls als „in der Theorie vielleicht überzeugend klingend, aber an der Lebensrealität scheiternd“ zu lesen. Petition? Warum nicht gleich einen Leserbrief an die Fernsehzeitung? Dürfte auf’s selbe hinauslaufen. Und Option C habe ich ja schon inhaltlich auseinandergenommen.

<blockquote>Da Du auf meine Argumente nicht eingehst, bin ich raus.</blockquote>

Das Gespräch bisher:

– Du: Nur normale Paare haben Privilegien.
– Ich: Wofür überhaupt Privilegien?
– Du: Es ist gut, dass nur normale Paare Privilegien haben.
– Ich: Wofür überhaupt Privilegien?
– Du: Sollen sie halt anders lieben, wenn sie auch Privilegien wollen.
– Ich: Wofür überhaupt Privilegien?
– Du: Du gehst gar nicht auf meine Argumente ein!

Mir würd‘ ja eine Antwort schon reichen. Aber gut, dann halt nicht. Freies Land, freie Meinung.

<blockquote>Hint: heteronormative Leute haben gelegentlich das selbe Problem.</blockquote>

„Hint“: Das liegt unter anderem daran, dass der Staat so handelt, wie er handelt. Aber da willst du das Warum nicht diskutieren, sondern „isso, weil isso“. Machste nix. Ciao!

Mein konstruktiver Vorschlag (es geht hier nicht um „Schuld“, mir geht’s gut, ich <em>brauche</em> ja keine Ehe) war übrigens, <em>keine</em> Beziehungsform besserzustellen als eine andere. Willste nicht. Warum nicht? Sagste nicht. Analogie zur Hetero- und Homoehe? Ignorierste komplett, würde deinen Punkt hinterfragen. Aber Argumente wollen. Alter.

Ich habe keinen <em>Plot</em>. Ich habe einen Vorschlag gemacht. Die Gegenseite meines Vorschlags (dabei will ich niemandem was Böses, sondern – im Gegenteil – gleiches Recht für alle) hat außer „ich finde die Idee doof, weil <em>ich</em> heteronormativ bin und das deshalb nicht brauche bzw. meine schönen Privilegien ja dann keine mehr sind, wenn doofe Menschen sie auch bekommen“ wenig aufzubieten. Das ist schade. Aber meine Holschuld endet hier.</li><li>Mutant77 schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">11. Mai 2026</a> dies: Kann es sein, dass keiner das eigentlich Grundkonzept der Ehe versteht? 
Mann und Frau kriegen gemeinsam Kinder und werden dadurch eine Wirtschaftsgemeinschaft.  Das heute viele nur noch die Vorteile die man evtl. dadurch hat, sehen mag daran liegen das nicht jede Ehe Kinder hervorbringt und das auch die Diskussionen in der Vergangenheit dieses Konzept kaum beinhalteten. Aber eigentlich geht es ja bei der Ehe nur darum.

Mir ist die Konservative Welt eigentlich sehr fremd, aber ich kann in Anbetracht der zahlreichen Kinder von ehelosen Müttern und zahllosen Vätern in meinem Umfeld nachvollziehen warum man das früher als nützlich betrsachtete. Wenn der moderne Mensch dafür bessere Konzepte hat, dann sollen sie es manchen. Mittlerweile glaube ich aber, es geht in die Richtugn der staat soll die Kinder ernähren und erziehen. Was auch vielen Politikern gefällt. Dann wird diese Art der Lebensgemeinschaft tatsächlich obsolet.

Was mich aber wundert ist das nach meinen Eindruck die modernen Menschen, die Ehe als eine Art Besitzanspruch für Sexualpartner sehen. Dann machen die Forderungen Sinn, für sowas braucht man keinen staatliche Lizenz, da sollten ganz normale Verträge ausreichen.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">11. Mai 2026</a> dies: Eine Beziehung, die man per Vertrag formalisieren muss, kann eigentlich ganz weg. Dessen ungeachtet: Das „Grundkonzept“ dessen, was heute Ehe heißt, wurde von den Christen eingeschleppt und hatte in der Tat vor allem einen Besitzanspruch zur Ursache. Fürstenhäuser haben einander nicht aus romantischem Schmacht weggeheiratet. Das ist alles ein politisch-religiöser Akt der Macht, mithin so romantisch wie eine Steuererklärung.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/05/relikt-ehe/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/e5480150e87c4ba9b5905e30fee1b314" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>NetBSD, meine Reiseschreibmaschine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:53:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nerdkrams]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Erinnert ihr euch an die Reiseschreibmaschine mit Gentoo von Januar? Die hat nur bis Mitte April überlebt. Zu meiner völlig ausbleibenden Überraschung findet es ein handelsübliches Linux mit dem (guten, weil gut gereiften) XFS-Dateisystem eher nicht so gut, wenn einem Laptop zwischendrin der Strom ausgeht, so dass beim jüngsten Hochfahren nach der Betriebssystemauswahl ein „reparier ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;NetBSD, meine Reiseschreibmaschine&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert ihr euch an die <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">Reiseschreibmaschine mit Gentoo</a> von Januar? Die hat nur bis Mitte April überlebt.</p>
<p><span id="more-24012"></span></p>
<p>Zu meiner völlig ausbleibenden Überraschung findet es ein handelsübliches Linux mit dem (guten, weil gut gereiften) XFS-Dateisystem eher nicht so gut, wenn einem Laptop zwischendrin der Strom ausgeht, so dass beim jüngsten Hochfahren nach der Betriebssystemauswahl ein „reparier gefälligst das Dateisystem“ statt des gewohnten Desktops oder auch nur einer Shell erstrahlte. Dem nachzukommen war aber keine <em>so</em> leichte Aufgabe, weil ich, um irgendwelche Befehle auszuführen, erst mal ein Gentoo-Livemedium beschaffen musste, mit dem ich dann in das laufende System hineinschreiben gekonnt hätte. Wie damals unter Windows 98 also: Ein Notfallmedium als täglicher Begleiter.</p>
<p>Ich habe die Gelegenheit stattdessen genutzt, um das kurze Abenteuer „Linux im Alltag“ wieder dahin zu legen, wo es hingehört, nämlich in die Rundablage. Wenn euch mal wieder wer erzählen will, dass Linux für <em>normale Menschen</em> (d.h. Nicht-Nerds) inzwischen eine vortreffliche und in irgendwelchen Belangen sogar überlegene Alternative zu Windows und/oder macOS sei, lacht ihn aus und beendet das Gespräch. Besser wird es nicht.</p>
<p>Ich brauchte also ein anderes Betriebssystem. Meine einzige Anforderung, ihr erinnert euch sicher, ist, dass ich nur WordTsar und einen einfachen Webbrowser brauche, das Benachrichtigungsgeblinke am besten gar nicht erst unterstützen und auf keinen Fall mehr als unbedingt nötig selbst kompilieren will. Da Linux erwartungsgemäß keine Lust hatte, sich bei mir ausnahmsweise mal als Alltagssystem zu beweisen, schaute ich also <a href="https://repology.org/project/wordtsar" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">mal nach<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, wo ich sonst ein zwar nicht „offiziell“ unterstütztes, aber wenigstens paketiertes WordTsar finden könnte.</p>
<p>Haiku (wohl jedem, der mal BeOS ausprobiert hat, läuft es schon bei der Erinnerung daran wohlig das Bein runter, so auch mir) habe ich sowieso gern mal in einer virtuellen Maschine <em>am Laufen</em>, also habe ich naheliegenderweise einmal nachgeschaut, wie dessen WordTsar-Paket so funktioniert. Die bisher <a href="https://depot.haiku-os.org/#!/userrating/f8583c7d-d2b1-4ce8-9928-c4047ab250cb?bcguid=bc192-WLOL" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">einzige Bewertung<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> im „Depot“ (also Haikus <em>app store</em>) fasst leider völlig zutreffend zusammen: Da die Haiku-Version von WordTsar die Strg- anstelle der Alt-Taste als Menüzugriffstaste verwendet, ist die Erfahrung eine eher unerfreuliche. WordStar und seine Nachbauten setzen nun einmal sehr auf die Strg-Taste für viele Aufgaben. Haiku war damit raus.</p>
<p><em>Ich selbst</em> bin ja Basteleien gegenüber nicht abgeneigt. Was mich seit Jahren wurmte, war, dass ich bei meinen frühen Gehversuchen mit „den BSDs“ daran gescheitert war, NetBSD, das wohl einzige andere System, das zu meinen Anforderungen passt, in einen lauffähigen Zustand zu versetzen. Aber das ist ja nun auch ein paar Jahre her, daher nutzte ich eine freie Stunde, um dem gescheiterten Gentoogerät eine Installation der (noch) aktuellen NetBSD-Version 10.1 und <em>(natürlich)</em> <a href="https://www.netbsd.org/docs/pkgsrc/using.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">pkgsrc<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> zu verpassen. Letzteres läuft auf meinem OmniOS-Server (<a href="https://tuxproject.de/blog/2018/05/ein-monat-mit-omnios-andere-sind-schon-mit-bsd-ueberfordert/" data-wpel-link="internal">ich berichtete</a>) ohnehin und ich gewöhne mich ja immer so ungern um.</p>
<p>Ich kann nicht ohne Stolz verkünden, dass es diesmal geklappt hat: NetBSD ist zwar etwas <em>träge</em>, sobald man Dinge von seinen Servern herunterladen möchte (Infrastruktur ist nun mal teuer), aber verrichtet bisher ohne Murren seinen Dienst. NetBSD-Pakete herunterladen mache ich ja nun auch nicht jeden Tag. Übrigens: Den standardmäßig mitinstallierten und automatisch gestarteten NetBSD-Fenstermanager <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/CTWM" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">CTWM<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, mit dem ich bislang keine Erfahrungen gesammelt hatte, mag ich zwar (er ist flink, ressourcenschonend, möchte nicht erst bildschirmseitenlange Konfigurationsdateien geschrieben haben und kommt ohne Geblinke aus), aber auf einem Laptop habe ich schon ganz gern eine Batterieanzeige stets im Blick. Vielleicht sollte ich mal <a href="https://pkgsrc.se/sysutils/xbatt" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right"><code>xbatt</code><span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> ausprobieren oder mir selbst etwas basteln. Ansonsten wird es eben doch wieder Window Maker richten müssen.</p>
<p>Gewonnen habe ich außer dem Erfolgserlebnis, dass ich <em>doch</em> nicht zu blöd für NetBSD bin (anscheinend war es einfach eine sackdumme Idee, <em>damals</em> direkt auf eine instabile Vorabversion gesetzt zu haben), dass ich möglicherweise etwas länger was davon habe <em>und</em> sogar was Neues (vor allem CTWM) kennengelernt habe. Verloren habe ich nichts außer wertvoller Lebenszeit. Daraus lerne ich vielleicht etwas oder auch nicht.</p>
<p>Auf ein Neues. Mal gucken, was beim nächsten Batterieentleeren passiert.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>flatter schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ich bin kein Nerd.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Schade eigentlich.</li><li>Thoys schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Wirst du dann alle BSD-Erfahrungen auf MacOS von Apple verallgemeinern und dann Apple auslachen? 

Mir fällt auf, dass in deinem Artikel (und ich mag die Artikelserie der Reiseschreibmaschine) von einem Nerd-Linux auf alle Distributionen geschlossen wird. Ein Nerd-System zu nutzen und dann zu dem Schluss zu kommen, dass Linux nichts für Anfänger ist, erscheint mir etwas undifferenziert.  Auch wenn viele schimpfen aber bspw. Ubuntu ist für Anfänger etwas ganz anderes, als Debian oder Gentoo. 

Ich berate viele technikferne Menschen und kann sagen, dass bspw. LinuxMint genauso schlecht oder gut verstanden und bedient wird, wie Windows. Tatsächlich stellt Apple mittlerweile eine große Hürde da. Spätestens, wenn man es wagt ein Android-Smartphone zu haben oder erwartet einen Ordner „Bilder“ oder „Musik“ in seinem Dateimanager zu finden.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: macOS ist benutzerfreundlich, BSD nicht zwangsläufig.

<blockquote>Mir fällt auf, dass in deinem Artikel (…) von einem Nerd-Linux auf alle Distributionen geschlossen wird.</blockquote>

Sicher kannst du mir verraten, inwiefern der Umstand, dass der Linuxkernel mich aufgefordert hat, <tt>xfs_repair</tt> auszuführen, irgendwas mit der spezifischen Distribution zu tun hat. Haben Ubuntu und Mint einen anderen Kernel oder ein anderes XFS?

<blockquote>Spätestens, wenn man es wagt ein Android-Smartphone zu haben</blockquote>

Ja gut, das ist jetzt ein selbstgewähltes Schicksal.</li><li><a href="http://blog.mdosch.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Martin<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ein normaler Benutzer weiß nichts vom fs und hat einfach ext4 statt irgendwelcher Exoten, auf die Nerds abfahren.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ein normaler Benutzer nimmt das Erstbeste. Das ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_default_file_systems" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">nicht zwangsläufig<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> ext4.</li><li>Mytril Goldhand schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Schon witzig über was man sich alles aufregen kann. Gentoo und xfs als handelsüblich zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt. Bei ext4 ist mir soetwas noch nicht passiert. Auch hab ich bei Kubuntu schon öfter den Netzschalter gezogen und auch das hat es meistens überlebt. Nur als ich ihn zuvor ein Update ausführen lies, hat das das Betriebssystem nicht überlebt. Lieber wirklich handelsübliche Linux Sachen benutzen</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: <a href="https://wiki.gentoo.org/wiki/Handbook:Parts/Installation/Disks#Creating_file_systems" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">Gentoo-Handbuch:<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>

<blockquote>XFS is the recommended all-purpose, all-platform filesystem.</blockquote>

Noch handelsüblicher wird es nicht. Und XFS-Probleme haben mit der Distribution offensichtlich nichts zu tun.</li><li>Hans schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Nun, ein System „gegen die Wand laufen zu lassen“, das mag halt nicht jedes System. Und von allen Dingen nicht jedes Dateisystem. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten, da war ext2 Standard-Dateisystem bei einigen Distributionen, so auch bei dem von mir damals genutzten SuSE. Da dauerte der fsck schon ordentlich lange. reiserfs war damals ein junges und dynamisches Dateisystem, was selbst in der Beta sehr gut lief, zumindest bei mir. Und dank Journal war der fsck deutlich kürzer. Hat sich leider selbst erledigt, das Thema reiserfs.

Ich hab erst heute ein Linux Mint Cinnamon 22.3 installiert. Da die Platte von mir vorher leer geräumt wurde, durfte Linux Mint das ext4 selbst anlegen, ohne weiteres Zutun meinerseits.

Obwohl ich selbst mit ext4 noch keinen Datenverlust erlitten hatte, würde ich trotzdem ein Linux-Gerät nicht einfach so hart abschalten wollen. Aber wenigstens der Dateisystemcheck sollte automatisch laufen.
Ich vermute mal daß bei deinem XFS etwas Grundlegendes zerschossen wurde, durch den Stromverlust. Deshalb der Hilferuf des Systems. Das kann bei jedem System und auch bei jedem Dateisystem passieren. Meist tödlich für ein Dateisystem verläuft ein Schreibzyklus mit Stromausfall.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ehrlich: keine Ahnung. Mir ist das jedenfalls zum ersten Mal passiert.</li><li>Punker schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Seit ca. 6 Jahren nutze ich Arch Linux + xfs, und das Dateisystem hatte ich mir noch nie kaputt gemacht, obwohl schon mehrmals die Batterie leer gelaufen war, allerdings laufen auch nur wenige Prozesse auf dem Notebook mit i3-wm.
Aber Dein Beitrag hat mich tatsächlich auf eine Lücke in meiner Konfiguration aufmerksam gemacht:
   “ Note
xfs_repair(8) does not get run at boot time by default. To repair an XFS filesystem at boot time, set the fsck.mode=force kernel parameter which instructs fsck.xfs(8) to run xfs_repair.“
(aus: https://wiki.archlinux.org/title/XFS?useskin=vector)

Übrigens meine ich, dass man lernen sollte, wie der Rechner funktioniert, wenn man ihn beruflich wahrscheinlich bis zur Rente benutzen wird.
Sich als „dummer User“ zu sehen, ist da eher freiwillige Entmündigung.</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Anekdotische Erfahrungen, da darf ich nicht fehlen.

Batterie„crash“ hatte ich die letzten 10 Jahre ca. 20 oder 30 Mal auf Linux Mint und tatsächlich einmal das System so zerschossen, dass ich doch einige Zeit am frickeln war (is lang her kann auch sein, dass ich irgendwann einfach aufgegeben und neuinstalliert hab).
Ansonsten halt auto-fsck und wieder gut… Drama gabs nie eins.

Damit der Nerd-faktor nicht zu kurz kommt; schade, dass kfreebsd tot ist.
*scnr*</li><li>Punker schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Das mit „dummer User“ war bezogen auf Leute, die nach ca. 20 Jahren des Internets quasi genutzt von Jedem und damit auch Computer solange benutzt habend im zarten Alter von 30 Jahren, nachdem sie jeden 2. Abend vor dem Rechner saßen, meinen, dass ihnen eine Kommandozeile zu kompliziert sei.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ach guck. Den Kernelparameter kannte auch ich noch nicht. Mein letzter Kenntnisstand war allerdings auch, dass <tt>fsck.xfs</tt> im Wesentlichen ein NOOP ist. Oder ist das wieder so ein Distributionsding?

<em>(Nachtrag, weil nachgelesen: Oh! Na, jetzt ist’s zu spät für jedenfalls mich.)</em>

<blockquote>Übrigens meine ich, dass man lernen sollte, wie der Rechner funktioniert, wenn man ihn beruflich wahrscheinlich bis zur Rente benutzen wird.</blockquote>

Ich hoffe doch nicht, dass ich den Rest meines Lebens nur ein einziges Betriebssystem benutzen werde. Wie langweilig das wäre!</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Dafür hat Gentoo wieder <a href="https://www.gentoo.org/news/2026/04/01/gentoo-hurd.html" rel="nofollow ugc external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank" class="wpel-icon-right">ein(e?) Hurd<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>. Alles kommt wieder. Samsara.</li><li>Karl Marx schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ischverstehnischabaguhd!</li><li>Mutant77 schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Da steht aber: When using an SSD or NVMe drive, it is wise to check for firmware upgrades. Some Intel SSDs in particular (600p and 6000p) require a firmware upgrade for possible data corruption induced by XFS I/O usage patterns.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">21. April 2026</a> dies: Ist tatsächlich eine Intel-SSD drin. Interessant.</li><li>KarlMay schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">24. April 2026</a> dies: Vllt lieber bei Windows bleiben, wenn man mit so einem krassen Nerdsystem überfordert ist…</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">24. April 2026</a> dies: Windows ist schon recht nerdig. Wenn man es drauf anlegt.</li><li>Dr. Tux schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">29. April 2026</a> dies: Ich gehe in vielen Punkten mit, aber nicht in Allen. Diese Fundamentalkritik an Linux kann ich nicht nachvollziehen. Denn: Jede/r akzeptiert, dass man einen Führerschein braucht, um Auto fahren zu können. Aber jede/r DAU setzt sich an den Rechner und erwartet, dass „alles funktioniert“. Und wenn nicht, dann sind die „doofen Programmierer/innen Schuld“.

Beim lesen habe ich mich gefragt, ob der Unterschied zwischen dem Betriebssystem und einem Dateisystem begriffen wurde. Scheinbar jedenfalls nicht, welchen Sinn es macht, ein Live-Medium dabei zu haben, mit dem man notfalls beides reparieren kann. Es mag vielleicht lästig, aber eben auch hilfreich sein – der zweite Punkt überwiegt für mich in jedem Fall. Und Jede/r, der/die mal auf Bit- und Byte-Ebene seine Daten zusammenkratzen musste, wird den Wert eines gut dokumentierten Open Source-Dateisystems zu schätzen wissen.

Haiku (dessen Entwicklung ich gespannt verfolge) ist noch immer in Entwicklung. Daher würde ich mir die Frage stellen, ob ich ein solches System auf meine Nutzdaten los lassen wollen würde. Als Nerd sicher ja! Aber auch als DAU/Halbwissender?

Meine Erfahrungen beziehen sich primär auf Ext4 und weniger auf XFS. Aber ich rate dringend dazu, sich mit dem Konzept des Journals vertraut zu machen und nicht so wie ich es schon von einem „Welterklärer“ hören musste: „Das ‚Datenträger sicher entfernen‘ unter Windows macht den Datenträger kaputt.“ Oder sowas wie: „Wenn ich den USB-Stick einfach ziehe und die Daten dann bei dir kaputt sind, dann ist dein Linux zu doof.“ Und es gibt ja diese Extraschlauen, die den FSCK überspringen und sich später darüber beklagen, dass ihre Daten kaputt sind.

Konträr dazu habe ich auf allen meinen Datenträgern dem Manual entsprechend die Journal-Optionen noch weiter verschärft, denn ich habe auch keine Lust auf Datenverlust. Und ich werde jetzt wohl auch den letzten Datenträger auf Ext4 umstellen, da ich damit noch nie ein ernsthaftes Problem hatte. Dafür aber regelmäßig mit diesem Murks, der als „Standard-Dateisystem“ auf jedem USB-Wechseldatenträger drauf ist und bei dem die Chance auf einen Datenverlust bei einem inkonsistenten Dateisystem bei 50% liegt.

Sollte sich mal Linux wirklich aufhängen (was sehr selten vorkommt und was funktioniert, solange der Kernel noch läuft), dann rate ich dringend zu einem halbwegs geordneten Neustart statt brutal den Stecker zu ziehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste
https://wiki.ubuntuusers.de/Magic_SysRQ/

Ehrlich: Ich lache bei Menschen, die mir erzählen wollen, dass es eine Alternative zu Linux gibt (außer vielleicht bei den freien BSD-Distributionen). In rund 25 Jahren habe ich noch nie ein fundamentales Problem gehabt. Aber ich befasse mich auch ein wenig mit dem Werkzeug, welches ich da nutze. Nicht von morgens bis morgens, aber so viel wie ich es auch tun würde, wenn ich Auto fahren wollte.

Und: Bei allem gebührlichen Respekt würde ich die Prioritätenkette (Anwendung/Betriebssystem) vielleicht in ihrer Reihenfolge hinterfragen. Und auch mich damit intensiver befassen, was Betriebssystem, Desktopumgebung und Tastaturlayout miteinander zu tun haben und was nicht.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">29. April 2026</a> dies: <blockquote>Aber jede/r DAU setzt sich an den Rechner und erwartet, dass „alles funktioniert“. Und wenn nicht, dann sind die „doofen Programmierer/innen Schuld“.</blockquote>

Ich bin kein <em>DAU</em>. Das heißt nicht, dass jeder einzelne meiner Rechner ein Bastelsystem sein muss. In diesem konkreten Fall möchte ich, wie ich ausführlich dargelegt habe, tatsächlich einfach nur, dass „alles funktioniert“. Das von mir mit Bedacht ausgewählte Betriebssystem (hierzu der eingangs verlinkte Beitrag) kann das offensichtlich nicht leisten, also habe ich ein anderes gewählt. Das erübrigt schon einen Großteil des Kommentars.

<blockquote>Haiku (dessen Entwicklung ich gespannt verfolge) ist noch immer in Entwicklung. Daher würde ich mir die Frage stellen, ob ich ein solches System auf meine Nutzdaten los lassen wollen würde.</blockquote>

Ich habe keine <em>Nutzdaten</em> auf meiner Reiseschreibmaschine. Ich schreibe darauf Dokumente, die kommen nach Abschluss der Reise auf einen USB-Stick und werden hierüber auf <em>richtigen</em> Arbeitscomputern weiterverarbeitet. Haiku ist für diesen Anwendungsfall eine nicht üble Idee. Nur schade, dass das Schreibprogramm nicht allzu schlau portiert wurde.

<blockquote>Ehrlich: Ich lache bei Menschen, die mir erzählen wollen, dass es eine Alternative zu Linux gibt (außer vielleicht bei den freien BSD-Distributionen).</blockquote>

Jedes Betriebssystem ist eine Alternative zu einem anderen. Es soll sogar Menschen geben, die eigentlich nur einen Webbrowser <em>brauchen</em>. (Sind mir auch suspekt, diese Menschen, aber es soll sie geben.) Da hat Linux schlicht keinen einzigen Vorteil gegenüber Windows, macOS, den BSDs, Plan 9, den zwölfzig anderen Systemen oder auch Haiku. Hahaha! Diese Menschen, hahaha! Wissen einfach die unangefochtene Großartigkeit deines Lieblingssystems nicht zu würdigen! Lolrofl!

So ungefähr?

<blockquote>Bei allem gebührlichen Respekt würde ich die Prioritätenkette (Anwendung/Betriebssystem) vielleicht in ihrer Reihenfolge hinterfragen. Und auch mich damit intensiver befassen, was Betriebssystem, Desktopumgebung und Tastaturlayout miteinander zu tun haben und was nicht.</blockquote>

Es gibt keine alternativen Desktopumgebungen für Haiku, die mir bekannt wären. Meine Priorität ist: WordTsar muss schmerzfrei laufen. Dahinter in der Kette: Nichts.</li><li>Dr. Tux schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: Natürlich: Jemand, der sich mit Gentoo befasst, wird wohl kein DAU sein, da stimme ich dir zu. Aber jedes „vernünftige“ OS bzw. Dateisystem (was nur bedingt etwas mit dem OS oder der Distribution zu tun hat) wird im Falle eines Crashs bzw. Stromausfalls (Stichwort Akkuüberwachung: dafür gibt’s so nette kleine Plugins mit hässlichen Icons, die einen rechtzeitig auf so was hinweisen können) dich auf die Dringlichkeit eines FSCK hinweisen. Oder hättest du lieber keinen FSCK und dafür dann später ein kaputtes Dateisystem/kaputte Daten? Die Journaling-Dateisysteme und der FSCK wurden ja aus gutem Grund eingeführt, nicht um die Leute zu nerven. Mit der Umstellung von Ext3 auf Ext4 haben sich die Dinge übrigens massiv verbessert und die Entwicklung geht immer noch weiter.

Warum du so an diesem einen Programm klebst und unterwegs nicht „einfach nur schreibst“ und das zuhause dann später „schön“ machst, kann ich nicht beurteilen und daher auch nicht bewerten. Aber diesen Gedanken vielleicht anregen. Die Wahl des Betriebssystems/der Distribution anhand einer Anwendung auszurichten, finde ich dennoch etwas befremdlich. Und vor allem anhand dieser einen favorisierten Anwendung ganze Distributionen geradezu niederzuschreiben!

Das man unterschiedliche OS für unterschiedliche Zwecke einsetzen kann, das stimmt. Mir fällt aber quasi nichts ein, wofür man Linux NICHT einsetzen kann. Von 1‑Diskettenlösungen über Microcontroller, Fahrkartenautomaten, Waagen im Supermarkt, Ampelsteuerungen bis hin zu Servergedöns oder mehreren Klappcomputern auf der ISS oder auch der Steuerung des Mars-Hubschraubers Ingenuity und ALLEN Rechnern der TOP500-Liste (z.B. zur Wetter- und Klimaberechnung) funktioniert Linux. Ich bin kein Freund von Heldenkult, aber das sind für mich gute Argumente, Linux eine „gewisse“ Universalität zuzusprechen. Ehrlich: ich sehe nichts, was nicht prinzipiell mit Linux geht. Höchstens vielleicht Anwendungen, die „aus Gründen“ nicht portiert sind. Oder auch Hardwarehersteller, die zu schnöselig sind, um Linux-Treiber anzubieten. Was dann aber nicht am „doofen“ Linux selber liegt.

https://www.linux-magazin.de/news/ingenuity-linux-hebt-auf-dem-mars-ab/
https://gnulinux.ch/top-500-supercomputer-setzen-auf-linux

Ja, du kannst beispielsweise einfach mit nur einem Browser in die Cloud schreiben (z.B. über ein Live-Medium), was quasi „überall“ geht (ist nicht meine Wahl, aber kannste so machen und du hast dann noch nicht mal Ärger mit dem „nervenden“ FSCK). Und doch hat Linux hier einen guten Anwendungszweck: du brauchst mindestens eine gute Hardwareerkennung, die ich bei den etablierten Distributionen sehe. Und das hat nix mit „Lieblingsirgendwas“ zu tun, sondern mit Universalität. Und: Linux bietet gute Dateisysteme mit teilweise guten FSCK, die recht zuverlässig korrupte Daten verhindern. Aber: Kein Dateisystem/kein FSCK der Welt kann ungesicherte Daten retten. Strg‑S (oder Äquivalent) ist dein Freund (und ein funktionierender Akku)!</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: <blockquote>Warum du so an diesem einen Programm klebst und unterwegs nicht „einfach nur schreibst“ und das zuhause dann später „schön“ machst, kann ich nicht beurteilen und daher auch nicht bewerten.</blockquote>

Weil WordTsar perfekt für Prosa ist. <a href="https://tuxproject.de/blog/2021/08/wordtsar-mehr-als-genug-textverarbeitung-fuer-2021/" rel="ugc" data-wpel-link="internal">Siehe auch.</a> (Und ich <em>eben nicht</em> unterwegs Software haben wollte, die mich ablenkt. Sonst würde ich ja einfach komplett auf GNU Emacs setzen. Aber dann mache ich damit alles außer Schreiben.)

<blockquote>Mir fällt aber quasi nichts ein, wofür man Linux NICHT einsetzen kann.</blockquote>

Für Web- und Mailserver ist OpenBSD praktischer, weil es exakt alles, was es braucht, schon an Bord hat. Nicht als Drittanbieterpaket – sondern als Teil des Betriebssystems. Klar: Man <em>kann</em> auch Plan 9 für alles einsetzen…

Immer ein Livemedium rumschleppen zu müssen ist halt trotzdem… darüber haben wir uns in den 90ern lustig gemacht.

(Brauchen Gurkenwaagen wirklich ein internetfähiges Betriebssystem? Wofür?)

<blockquote>du brauchst mindestens eine gute Hardwareerkennung</blockquote>

Ich sag‘ ja immer: Unterstützung für zwei Millionen Geräte, die du nicht hast, ist nichts wert. Unterstützung für die drei Geräte, die du hast, ist wichtig. Und da sind die meisten Systeme „gut genug“. Oder?

<em>Nachtrag:</em> Gentoo niederzuschreiben liegt mir im Übrigen selbstverständlich fern. Einen Schreibmaschinenbeitrag vorher hatte ich es <em>hoch</em>geschrieben. Ich betrachte Software aber auch nicht als Religion, sondern als Werkzeug. Und manche Software ist für manches Werk offensichtlich nicht das <em>perfekte</em> Werkzeug. Also nehme ich ein anderes.</li><li>Dr. Tux schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: Ok, wenn du dich auf eine Anwendung eingeschossen hat, kann ich das natürlich nachvollziehen. Fotobearbeitung ohne Gimp fände ich beispielsweise „schwierig“. Oder bei den HTML-Code-Editoren habe ich vieles durchprobiert (meist mit ernüchterndem Ergebnis) und wechsele daher nicht „mal eben“ den Editor, weil mir als „Täglich-Coder“ 1000 „Kleinigkeiten“ auf den Geist gehen.

Du spielst vermutlich auf den running gag an: „Emacs ist ein großartiges Betriebssystem – allerdings fehlt ein guter Editor.“<img alt="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_lol.gif" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_lol.gif">

Wenn man den Anspruch hat, dass die Distribution der Wahl out-of-the-box „alles“ an Bord haben soll, dann hast du vielleicht Recht. Aber es ist doch gerade die Flexibilität der Haupt-Distributionen, dass man sich alle gewünschten Anwendungen zusammeninstallieren kann. Nie würde ich eine Standardinstallation (einer Live-Distro) machen, sondern ich installiere mir von einem Basissystem aus stets das nach, was ich exakt haben will. Und damit kommt man doch mit nahezu allen Hauptdistributionen an’s Ziel.

Bei „Livemedium“ dachte ich eher an ’nen USB-Stick. Die gibt’s inzwischen ja sogar in Daumennagelgröße und die kann man auch mit zahlreichen Live-Systemen gleichzeitig bestücken für verschiedene Szenarien. Heute booten doch quasi alle Rechner von USB, so dass man wirklich keine Silberlinge mehr durch die Gegend zu schleppen braucht.

„Brauchen“ ist wohl eher eine rhetorische Frage und ich vermute mal, dass wir beide die mit „nein“ beantworten würden. Aber rumgedreht zurückgefragt: Muss ich deshalb als Waagenhersteller extra ein neues Betriebssystem bauen? Linux funktioniert doch auch ohne verfügbares Netz. Oder ich kann mir das als Hersteller derartiger Geräte dann auch entsprechend schlank und angepasst kompilieren, um den Ballast zu vermeiden.

Es liegt nun mal im Wesen der Haupt-Distributionen, dass sie einen generischen Kernel mit zahllosen Treibern haben. Das kann man als Vorteil sehen („läuft überall“). Oder man kompiliert sich den Kernel auf die eigene Hardware angepasst selber zusammen (Gentoo, LFS, …). Die Entscheidung, welches System man einsetzt, hängt vom gewünschten Szenario ab und lässt sich daher wohl nicht pauschal beantworten. Berechtigt sind Beide. Hin und wieder fliegen ja sogar manche Treiber „aus Gründen“ wieder aus dem Kernel raus.

Als vollkommen unreligiöser Mensch sehe ich das genau so wie du. Aber dieses „komische Linux“ hat sich in den von mir 25 eingesetzten Jahren als ein verdammt solides Werkzeug erwiesen, was einer der Hauptgründe ist, warum ich es hofiere.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">30. April 2026</a> dies: GNU Emacs ist mein Newsreader, mein IDE, mein Mailprogramm und mein IRC-Client. Ich meine nicht immer alles ironisch. Ich glaube nur, dass die Konfiguration, die ich normalerweise nutze, mich eher ablenken würde.

Software zu hofieren halte ich für einen Fehler. Früher war ich Vim-Mönch…</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/netbsd-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/c21110bf1c4948529f18e2c4f587b68f" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Severance (Staffel 1, Episode 5)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 00:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommentarekeine ahnung schrob am 7. April 2026 dies: Gibt’s da auch Modelle, die auf Wunsch die Klappe halten und die Küche nur zum Servieren und Abräumen verlassen?Christian Röske schrob am 9. April 2026 dies: https://www.slavescenter.com/?l=deQuelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck: 2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001.png" alt="Severance - S01E05 - The Grim Barbarity of Optics and Design" width="1024" height="428" class="alignnone size-full wp-image-23979" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001.png 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-300x125.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-120x50.png 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-768x321.png 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Severance-S01E05-The-Grim-Barbarity-of-Optics-and-Design-0001-730x305.png 730w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/severance-staffel-1-episode-5/" data-wpel-link="internal">7. April 2026</a> dies: Gibt’s da auch Modelle, die auf Wunsch die Klappe halten und die Küche nur zum Servieren und Abräumen verlassen?</li><li><a href="http://hansroeske@web.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Christian Röske<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/severance-staffel-1-episode-5/" data-wpel-link="internal">9. April 2026</a> dies: https://www.slavescenter.com/?l=de</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/04/severance-staffel-1-episode-5/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reflexion (XV)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 21:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich sehne mich manchmal nach der Zeit zurück, in der man mir damit drohte, ich müsse bei weiterer Zuwiderhandlung ins Bett gehen und schlafen. KommentareJuri Nello schrob am 24. März 2026 dies: Veganer Whisky?tux0r schrob am 24. März 2026 dies: Hä?Juri Nello schrob am 30. März 2026 dies: Eben genau das. Ohne einen weiteren Bezug ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Reflexion (XV)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehne mich manchmal nach der Zeit zurück, in der man mir damit drohte, ich müsse bei weiterer Zuwiderhandlung ins Bett gehen und schlafen.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/" data-wpel-link="internal">24. März 2026</a> dies: Veganer Whisky?</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/" data-wpel-link="internal">24. März 2026</a> dies: Hä?</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/" data-wpel-link="internal">30. März 2026</a> dies: Eben genau das. Ohne einen weiteren Bezug zu kennen, stellte sich mir diese Frage beim Lesen auch.</li><li>Sebastian schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/" data-wpel-link="internal">30. März 2026</a> dies: Kindheit vergessen? Oh, jetzt hab ichs verraten.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xv/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reflexion (XIV)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 22:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Der eigene Wert ist manchmal eben doch in Euro zu bemessen, und sei es nur beim Berufswechsel. KommentareJuri Nello schrob am 15. März 2026 dies: Einfach irgendwas.Christian Röske schrob am 16. März 2026 dies: Falsch, …wird in Euro vermessen, und immer von anderen, gerade beim Berufshecheln.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck: 2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der eigene Wert ist manchmal <em>eben doch</em> in Euro zu bemessen, und sei es nur beim Berufswechsel.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/" data-wpel-link="internal">15. März 2026</a> dies: Einfach irgendwas.</li><li>Christian Röske schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/" data-wpel-link="internal">16. März 2026</a> dies: Falsch, …wird in Euro vermessen, und immer von anderen, gerade beim Berufshecheln.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/03/reflexion-xiv/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reflexion (XIII)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 01:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich habe ich alles erreicht, was es zu erreichen gilt; zum Beispiel sah man mich nie im „Dschungelcamp“. Kommentarealtautonomer schrob am 27. Januar 2026 dies: Mich auch nicht. Evtl. im Zweierzelt im Sarek Nationalpark in Lappland, der größten Wildnis Europas. Aber da waren keine Kameras.artodeto schrob am 27. Januar 2026 dies: Noch!Rattus Rex schrob am ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Reflexion (XIII)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich alles erreicht, was es zu erreichen gilt; zum Beispiel sah man mich nie im „Dschungelcamp“.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>altautonomer schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" data-wpel-link="internal">27. Januar 2026</a> dies: Mich auch nicht. Evtl. im Zweierzelt im Sarek Nationalpark in Lappland, der größten Wildnis Europas. Aber da waren keine Kameras.<img alt="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin2.gif" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_biggrin2.gif"></li><li><a href="https://artodeto.bazzline.net" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">artodeto<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" data-wpel-link="internal">27. Januar 2026</a> dies: Noch!</li><li>Rattus Rex schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" data-wpel-link="internal">27. Januar 2026</a> dies: Ohne Kamera

Der Sarek ist gut für Anfänger um Navigation und Verproviantierung zu lernen. Der Jacobsweg ist gut für Gehbehinderte und Denkfaule.

„Ich bin dann mal weg“</li><li>Snoopy schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" data-wpel-link="internal">29. Januar 2026</a> dies: Off

Zur schleichenden Militarisierung:

Team Scheisse – FRANK

https://www.youtube.com/watch?v=4U_VGvU5GAg

Musikalisch hatten wir das schon ähnlich
mal vor Jahrzehnten. 
Es ist das Video.….Video zuende gucken,
auch wenn einem die Musik nicht gefällt.</li><li>Snoopy schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" data-wpel-link="internal">29. Januar 2026</a> dies: Sie hat die Steckdose zu schminken vergessen..


Bubblegum-Hardcore

Na und ?

Turnstile: „Glow On“ concert film (September 16, 2021)

https://www.youtube.com/watch?v=0B7FUziUECY

Am Schlagzeug der Drumming Bunny
von Duracell  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif" alt=":-)" width="18" height="18" class="wpml_ico"> 

.….das Metronooom</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/reflexion-xiii/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Gentoo, meine Reiseschreibmaschine</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2026 01:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdkrams]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ja nun, ungeachtet meiner gelegentlichen Ausführungen zur Schwachsinnigkeit des Bestrebens, insgesamt zufriedene Windowsnutzer ungebeten mit Linux zu nerven, auch nicht so, dass ich Mitglied der Betriebssystemtaliban wäre. Wie bereits vor kurzem anderweitig erwähnt, begab es sich jedoch, dass ich mit halbem Verstand nach einer eleganten Möglichkeit Ausschau hielt, ohne große Ablenkung Prosa zu ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Gentoo, meine Reiseschreibmaschine&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja nun, ungeachtet meiner gelegentlichen Ausführungen zur Schwachsinnigkeit des Bestrebens, insgesamt zufriedene Windowsnutzer ungebeten mit Linux zu nerven, auch nicht so, dass ich Mitglied der Betriebssystemtaliban wäre.</p>
<p>Wie bereits vor kurzem anderweitig erwähnt, begab es sich jedoch, dass ich mit halbem Verstand nach einer eleganten Möglichkeit Ausschau hielt, ohne große Ablenkung Prosa zu schreiben. Das ständige Geblinke und Gebenachrichtige von Smartphones und Alltagslaptops ist der Konzentration nicht eben zuträglich. <span id="more-23747"></span>Ende 2025 bekam ich zu meiner sowohl Überraschung als auch Freude von jemandem, der Windows für seine tägliche Arbeit benötigt, einen voll funktionsfähigen Acer-Travelmate-Laptop sozusagen vererbt, weil Windows 11 darauf nicht mehr so recht installierbar sein wollte. Zufälle gibt’s.</p>
<p>Regelmäßige Leser wissen, dass ich zu denjenigen (wenigen) Menschen gehöre, die WordStar <a href="https://tuxproject.de/blog/2021/08/wordtsar-mehr-als-genug-textverarbeitung-fuer-2021/" data-wpel-link="internal">und Artverwandtes</a> für eine hervorragende Option halten, das Texteschreiben <a href="https://tuxproject.de/blog/2023/08/in-eigener-sache-aus-wordstar-in-markdown-konvertieren/" data-wpel-link="internal">und „Bloggen“</a> betreffend. Blöderweise unterstützt der Entwickler von WordTsar für selbiges offiziell nur Windows, macOS und Linux, und weil ich die Reiseschreibmaschine ausschließlich zum Schreiben nutzen können und möglichst jede Prokrastination ausschließen möchte, ist Patchen und Selbstkompilieren mit Einrichtung der bevorzugten Programmierumgebung diesmal keine Option.</p>
<p>Also muss es Linux sein. Blöd.</p>
<p>Vor ein paar Jahren, bevor ich einen Kopfsprung in die Applewelt gewagt hatte (mein Kopf ist übrigens immer noch in bester Verfassung, jedenfalls von außen), nutzte ich für <em>unterwegs</em> und unter anderem auch den „Congress“, den ich damals noch ertragen wollte, einen Laptop, auf dem die längste Zeit mal Gentoo, mal Void Linux lief. Es war nicht mal ein subversiv politisch gemeinter Aufkleber darauf. Ich mache auch immer alles falsch bzw. sehr richtig. – Über den aktuellen Zustand von Void Linux bin ich mir nicht im Klaren, die Entwicklung von Gentoo hingegen verfolge ich konsequent. Es ist die einzige mir bekannte Linuxdistribution, mit der zumindest ich keine abenteuerlichen Shellverrenkungen machen muss, um damit vernünftig arbeiten zu können, und von einem Upgrade des Kernsystems trotzdem keine üblen Überraschungen (systemd ist optional und ich nutze es nicht) zu erwarten habe, mit überdies selbst von den BSDs schwer zu schlagender, ungekannt hilfsbereiter IRC-<em>community</em>.</p>
<p>Ich hatte mir, zugegeben, die Arbeit schon <em>früher</em> etwas leichter gemacht und die zwei bis drei Befehle, mit denen man Gentoo auf den neuesten Stand bringt, in ein Script gegossen, aber es wird kaum genutzt. Man muss ja auch nicht ständig alles aktualisieren. – Mittlerweile ist vieles auch <a href="https://www.gentoo.org/news/2023/12/29/Gentoo-binary.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">vorkompiliert verfügbar<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, nur die erste Installation dauert gerade mit nicht allzu neuen Prozessoren naturgemäß eine Weile, weil man den <a href="https://wiki.gentoo.org/wiki/Handbook:AMD64/Installation/Kernel#Distribution_kernels" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">vorkompilierten Kernel<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> erst auswählen kann, wenn man zuvor einen eigenen kompiliert hat. Das muss man aber nur einmal machen. Es ist nicht zwingend notwendig, immer alles auf die eigene Hardware zu optimieren. Ich will damit arbeiten und nicht auf dem Schulhof mit Zahlen prahlen.</p>
<p>Was ich nun also auf Reisen nutze, ist eine Umgebung aus Gentoo mit Window Maker (CDE, das meinen Sinn für Ästhetik ebenfalls trifft, bereitet mir ohne Maus nicht so recht Freude) und einer kleinen Auswahl an nicht nerviger Anwendungssoftware: xterm, WordTsar und – falls doch unterwegs eine kurze Recherche her muss – NetSurf. NetSurf „kann“ Recherche, aber kaum soziale Netzwerke. Perfekt. Auf E‑Mails verzichte ich auf diesem System im Übrigen gern.</p>
<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo.png" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-1024x576.png" alt="Gentoo" width="730" height="411" class="alignnone size-large wp-image-23748" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-1024x576.png 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-300x169.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-120x68.png 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-768x432.png 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo-730x411.png 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2026/01/gentoo.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px"></a></p>
<p>Und dauernd über irgendwas benachrichtigen tut‘s mich daher eben auch nicht.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Anonym schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">3. Januar 2026</a> dies: Gefällt mir.</li><li>Anonym schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">3. Januar 2026</a> dies: Daumen hoch.</li><li>Anonym schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">3. Januar 2026</a> dies: Sehr cool 👍</li><li>juri nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">4. Januar 2026</a> dies: Klingt ganz gut. Wie macht sich Musik darauf?</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">4. Januar 2026</a> dies: Gar nicht.</li><li>M schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">6. Januar 2026</a> dies: Unironisch Gentoo einsetzen wollen. Selten peinlich.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gentoo-meine-reiseschreibmaschine/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/dfa434a2b17e488086a7e899b28f6a9c" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Gerutsche ’26</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2026/01/gerutsche-26/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 23:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich trinke nicht mehr so viel, bis ich die Wahrheit sage, hab’ ich gesagt. Sarah Lesch: Notiz 2025 habe ich darüber nachgedacht, ob ich wieder mehr Prosa schreiben sollte. (In einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn hatte ich schon 2024 im Kreise von Zeugen ein Buch über meine Erfahrungen in der Kommunalpolitik versprochen, vor allem mir ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gerutsche-26/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Gerutsche ’26&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Ich trinke nicht mehr so viel, bis ich die Wahrheit sage,<br>
hab’ ich gesagt.<br>
<cite>Sarah Lesch: Notiz</cite></p>
</blockquote>
<p>2025 habe ich darüber nachgedacht, ob ich wieder mehr Prosa schreiben sollte. (In einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn hatte ich schon 2024 im Kreise von Zeugen ein Buch über meine Erfahrungen in der Kommunalpolitik versprochen, vor allem mir selbst.) Daraufhin habe ich wochenlang über Schreibmaschinen analoger und simulierter Natur mein Wissen aufgefrischt, vorübergehend ernsthaft über die Anschaffung eines Laptops aus den frühen 90ern nachgedacht, weil Schreiben normalerweise leichter von der Hand geht, wenn man <em>gar keine Möglichkeit</em> hat, sich mit Gedaddel und/oder Geblinke aus dem Internet abzulenken, dann habe ich die Filmadaption von Naked Lunch gesehen und jetzt brauche ich erst mal eine Ehefrau, bevor ich das mit dem Schreiben ernsthaft weiterverfolgen kann.</p>
<p>2025 war auch ein Geburtstag, so rund, wie es der Körper schon eine Weile vormacht. Es wird zusehends schwieriger, dem etwas entgegenzusetzen. Dass der Mensch so lange lebt, ist medizinisch ein Irrweg. Aber seelisch auch. – Dazu passt: Ich habe im vergangenen November unerwartet <a href="https://tuxproject.de/blog/2021/11/sie-fragment-10-the-show-must-go-on/" data-wpel-link="internal">eine Muse</a> wiedergesehen, die sicherheitshalber völlig vergessen zu haben mir einfach nicht liegt. Das war gefährlich schön. Ist das jetzt eigentlich das mit der heißen Herdplatte?</p>
<blockquote>
<p>Glücklich war ich auch nur, wenn ich nicht verliebt war.<br>
<cite>Wolfgang Herrndorf</cite></p>
</blockquote>
<p>Krieg hin, Krieg her: Die <em>andere</em> Menschentradition, das Küssen, sei <em>sooo vor 20 Millionen Jahren</em>, <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wissen/id_101009218/-evolutionaeres-raetsel-besonderes-sexualverhalten-im-fokus.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">verbreitet<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> das Hipsterportal „T‑Online“, aber schön ist’s ja dann auch immer noch. Die Menschen haben „Vorsätze“ für das neue Jahr, statt das, was sie vorhaben, einfach mal <em>jetzt</em> zu machen, und finden, das sei anerkennenswert. Prokrastination ist ein Volkssport, auf den sogar der Fußball neidisch schielt. – Ich wurde 2025 danach gefragt und habe jetzt eine Antwort: Falls mein Leben jemals verfilmt werden sollte, möchte ich mittlerweile, dass Scarlett Johansson mich spielt. Sie hat viel mit mir gemeinsam, zum Beispiel ist auch sie bisher nicht mit Natalie Portman zusammen. Bei mir prangere ich das aber noch etwas mehr an als bei ihr.</p>
<p>2025. Ein Jahr zwischen zwei verschiedenen Depressionen, keine davon klinisch erwiesen (weil die Kopfarztpraxen schon zu voll sind mit Leuten, die da gar nicht hingehören), jede davon hausgemacht. Homo homini Vollidiot est. Ich lebe ja in einer reichen Stadt in einem reichen Land auf einem friedlichen Kontinent und müsste insofern <em>glücklich</em> sein, sagen alle und meinen das dann aber gar nicht, weil es ihr Konto füllt, dass das gar nicht stimmt, aber jeder es glaubt.</p>
<blockquote>
<p>Im Rausche reden die Menschen viel und wissen nicht, was.<br>
<cite>Heimdall (Lokasenna)</cite></p>
</blockquote>
<p>Die ersten Böller in jedenfalls meiner Hörweite begannen diesmal erst eine Woche zu früh. Das muss diese Rezession sein. Jetzt gerade ist von dieser allerdings nur wenig zu sehen: Wie jedes Jahr sprengen die Deutschen den Gegenwert zweier Wocheneinkäufe in die Luft, weil <em>man</em> das halt <em>so macht</em>, und wenn <em>man</em> sich morgen mit rosa Glitzer einreibt und in der nächstbesten Kirche „Kuckuck! Kuckuck!“ ruft, dann ist das nicht etwa grenzbescheuert, sondern Tradition. An Silvester ärgere ich mich immer noch ein bisschen mehr darüber, dass ich grundlegend Sympathie für Hunde habe, freue mich aber im Gegenzug darüber, dass meiner Schadenfreude bezüglich pyromaner Menschen in den morgigen Notfallnachrichten wohl wieder hinreichend Genüge getan werden wird.</p>
<p><em>(Der Löwe sprengt sich wenigstens nicht die Finger weg.)</em></p>
<p>2026 also. Die <a href="https://social.bund.de/@bmftr_bund/115801797747419611" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Zukunft<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> ist da. Los geht’s.</p>
<hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2026/01/gerutsche-26/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/8e2ddda8db36497c8124eeb530b3c905" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<series:name><![CDATA[Neujahr]]></series:name>
	</item>
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		<title>Reflexion (XII)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/12/reflexion-xii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2025 21:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[Narrenfreiheit: Das Recht eines Narren oder Komikers, frei zu sprechen und zu spotten, ohne bestraft zu werden. Kommentareirgendwer schrob am 26. Dezember 2025 dies: Aber nur mit Klarname, also Personenkennzahl. So kann man gleich sehen, ob man’s mit einer großen oder kleinen Nummer zu tun hat. Denn wenn eine große Nummer von einer kleinen Nummer ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/12/reflexion-xii/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Reflexion (XII)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p><a href="https://en.wiktionary.org/wiki/jester%27s_privilege" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Narrenfreiheit: Das Recht eines Narren oder Komikers, frei zu sprechen und zu spotten, ohne bestraft zu werden.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
</blockquote>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>irgendwer schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/12/reflexion-xii/" data-wpel-link="internal">26. Dezember 2025</a> dies: Aber nur mit Klarname, also Personenkennzahl. So kann man gleich sehen, ob man’s mit einer großen oder kleinen Nummer zu tun hat. Denn wenn eine große Nummer von einer kleinen Nummer „Narrenfreiheit“ attestiert bekäme… ach… lassen wir das lieber.</li><li>YoMa schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/12/reflexion-xii/" data-wpel-link="internal">27. Dezember 2025</a> dies: Mein Definitionsversuch:
Narrenfreiheit ist die „letzte“ Freiheit, die überlebt, weil sie nicht ernst genommen wird. Genauer genommen überlebt sie, da die Gesellschaft im Dauerrausch jeden Spiegel für eine irrelevante Karikatur hält.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/12/reflexion-xii/" data-wpel-link="internal">27. Dezember 2025</a> dies: Mein Name ist tux0r. Wer etwas anderes behauptet, lügt.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/12/reflexion-xii/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reflexion (XI)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/11/reflexion-xi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 20:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[To compete is not my concern Burnt out. It leaked out. I learned. Heaven Is Earth by Self Defense Family Kommentarekeine ahnung schrob am 5. November 2025 dies: Das hoffe ich doch. Schöner Song.Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck: 2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>To compete is not my concern<br>
Burnt out. It leaked out. I learned.</p>
</blockquote>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 42px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2077051774/size=small/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/track=1932958729/transparent=true/" seamless><a href="https://selfdefensefamily.bandcamp.com/album/heaven-is-earth" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Heaven Is Earth by Self Defense Family<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></iframe></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/11/reflexion-xi/" data-wpel-link="internal">5. November 2025</a> dies: Das hoffe ich doch.

Schöner Song.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/11/reflexion-xi/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reflexion (X)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/10/reflexion-x/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 21:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mir Deutsche im Ausland nicht mehr so unangenehm sind wie früher. Das kompensiere ich, indem ich Deutschen im Ausland unangenehmer bin als früher. Kommentarejuri nello schrob am 9. Oktober 2025 dies: Hast Du zum German Bash gerufen?Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck: 2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mir Deutsche im Ausland nicht mehr so unangenehm sind wie früher. Das kompensiere ich, indem ich Deutschen im Ausland unangenehmer bin als früher.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>juri nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/10/reflexion-x/" data-wpel-link="internal">9. Oktober 2025</a> dies: <img alt="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif">

Hast Du zum German Bash gerufen?</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/10/reflexion-x/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Liegengebliebenes vom 23. September 2025</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 19:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Mir wird geschlecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich neige ja (auch, wenn es mich angesichts der momentan zahlreichen Linuxreklameartikel sehr, aber bisher immerhin zufriedenstellend unterdrückbar in den Fingern juckt, mal wieder ein paar Silben zu vernünftigen Alternativen zu verlieren) nicht dazu, anderen Leuten ungefragt Programme, die ich nutze, als Empfehlung in den Posteingang zu spülen, daher halte ich meinen momentanen Frühjahrsputz auf ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Liegengebliebenes vom 23. September 2025&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich neige ja (auch, wenn es mich angesichts der momentan zahlreichen <a href="https://taz.de/Auslaufende-Updates-fuer-Windows-10/!6114790/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Linuxreklameartikel<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> <em>sehr</em>, aber bisher immerhin <em>zufriedenstellend unterdrückbar</em> in den Fingern juckt, mal wieder ein paar Silben zu vernünftigen Alternativen zu verlieren) nicht dazu, anderen Leuten ungefragt Programme, die ich nutze, als Empfehlung in den Posteingang zu spülen, daher halte ich meinen momentanen Frühjahrsputz auf dem Desktop bewusst vage: Mir ist aufgefallen, dass mein seit bald dreißig Jahren mit großer Freude ausgeübtes Hobby „Dateimanager ausprobieren“ inzwischen an einem Punkt angelangt ist, an dem ich mit der absoluten Grundmenge an Funktionen eigentlich völlig zufrieden bin. (Das, was Apple und Microsoft einem als „Grundmenge an Funktionen“ verkaufen wollen und eigentlich „Grundmenge an grafischem Schnickschnack“ heißen sollte, ist allerdings eine Frechheit.) Wenn sich jetzt noch herausstellt, dass ich eigentlich gar keinen komplizierten Texteditor bräuchte, gerate ich in eine ernstzunehmende Lebenskrise, fürchte ich.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.n-tv.de/panorama/Berlin-schlaegt-Alarm-wegen-Messergewalt-in-der-Stadt-article26034379.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Messerverbotszonen laufen gut so weit.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> <em>(<a href="https://betonfluesterer.wordpress.com/2025/09/23/linkschleuderei-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">via<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>)</em></p>
<hr>
<p>Was passiert eigentlich, wenn in den Vereinigten Staaten von Amerika jemand einen Menschen in der Bahn umbringt? Richtig: Es gibt <a href="https://www.wbtv.com/2025/09/03/cats-light-rail-ticket-enforcement-expected-increase-after-stabbing/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">mehr Fahrkartenkontrollen.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
<hr>
<p>Die sonderbar scheinende Regelmäßigkeit, mit der Parteien nach einer Wahl genau das Gegenteil von dem machen, was ihre Wähler von ihnen infolge launiger Wahlkampfsprüche erwartet haben und es spätestens übernächstes Mal dann doch wieder versuchen, lässt sich offenbar, mit Blick in die <em>sozialen Medien</em> während der entsprechenden Vorkommnisse in Nordrhein-Westfalen, mittlerweile wohl nur noch mit einer geradezu pawlowschen Konditionierung dieser Wähler erklären: Zwar ist das parlamentarische System als solches eine <em>dornige Chance</em>, soweit es die Mitbestimmung des Bürgers betrifft, aber das auch nur vorsichtig anklingen zu lassen katapultiert den solches Sprechenden stante pede aus dem Diskurs, der insofern keiner ist. Das notwendige Übel ist nun mal noch immer ein Übel und das geringste ist es nicht minder.</p>
<p>Über den sozialen Stand entscheidet in Gesprächskreisen im Digitalen nicht Herkunft und auch nicht Rückgrat, sondern die persönliche Vereinsmeierei. Wer seinen Teller nicht aufisst, der wird am Folgetag beregnet, und wer falsch wählt, der bekommt die Schuld. Wer jedoch <em>nicht</em> falsch gewählt hat, der erhält seinen Ablass der Schuld an dem, was <em>die da oben</em> treiben, bis zur nächsten Wahl. Die Frage, warum man selbst unbedingt <em>unten</em> sein möchte und überhaupt an der behaupteten <em>demokratischen</em> Notwendigkeit der Existenz von <em>oben</em> und <em>unten</em> festhält, verbietet sich natürlich. Deutschland ist ein Land der Innovationen, und Innovativeres als staatstragende vermeintlich Linke, weil grundsätzliche (nicht zwingend parteipolitische) Opposition nur der Opposition hülfe, sah ich selten.</p>
<p>Wenn schon Partei, dann wenigstens eine mit Charme. So hielt ich es stets und so empfehle ich es weiter. Das aber wäre erst der zweite Schritt, der erste ist das Weshalb.</p>
<hr>
<p>Eine Firma mit dem im vorliegenden Kontext ausgesprochen unterhaltsamen Namen Anthropic habe <a href="https://www.edsurge.com/news/2017-08-10-what-happened-to-google-s-effort-to-scan-millions-of-university-library-books" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">wie einst Google<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, <a href="https://arstechnica.com/ai/2025/06/anthropic-destroyed-millions-of-print-books-to-build-its-ai-models/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">berichtet „Ars Technica“<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, einige Millionen gedruckte Bücher zwecks „Trainings“ irgendwelcher neuronaler Netzwerke eingescannt und dann vernichtet. Ich kommentiere das nicht, ich gebe die Information nur weiter. <em>(<a href="https://www.jwz.org/blog/2025/09/ai-company-finds-a-way-to-be-even-more-cartoonishly-evil/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">via<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>)</em></p>
<hr>
<p>Annette Walter, „Jahrgang 1978, (…) interessiert sich besonders für britische Popkultur“, denn denke ich an Feminismus, dann denke ich an britische Popkultur, finde Craftbier nicht gut, trinke aber „natürlich“ Bier, teilt sie dem wehrlosen <a href="https://www.deutschlandfunk.de/maennerdomaene-bier-das-muss-s-ich-aendern-100.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">„Deutschlandfunk“ mit<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> (<a href="https://web.archive.org/web/20250923190607/https://www.deutschlandfunk.de/maennerdomaene-bier-das-muss-s-ich-aendern-100.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Archivversion<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>), und zwar aus emanzipatorischen Gründen, weil <em>das Patriarchat</em> das nicht so wolle. Als Teil <em>des Patriarchats</em> qua Geburt möchte ich an dieser Stelle verkünden, dass ich Frauen, die gar kein Bier trinken, wesentlich einfacher zu respektieren imstande bin als Frauen, die sich einen anlöten, um es den Männern mal so richtig zu zeigen. Ich hoffe, mit dieser Bekanntgabe ernstliche gesundheitliche Schäden von mancher Frau fernhalten zu können. Da nicht für. <em>(<a href="https://allesevolution.wordpress.com/2025/09/23/ich-bin-ueberzeugt-davon-dass-der-konsum-von-bier-bestehende-geschlechterordnungen-und-machtverhaeltnisse-reproduziert-im-bierkonsum-lassen-sich-patriarchale-und-heteronormative-machtstrukturen-en/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">via<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>)</em></p>
<p>(Unter „Mehr zum Thema“ ist das Bild eines Induktionskochfeldes beziehungsweise dessen Bedienelements zu sehen. Das ist witzig.)</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>juri nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="internal">24. September 2025</a> dies: Linux befindet sich im Moment in einer Umbruchphase. Ich würde da nicht jedem  ein aktuelles Linux ans Herz legen. Gerade die Kommentare unterm TAZ-Artikel finde ich daher haarsträubend.  Oma Erna hat  meist einen Laptop mit Intel / Nvidia Komponenten. Das macht sich „hervorragend“ bei KDE / Plasma, dass fast alle aktuellen Distris per Default installieren. Oma Erna hat meist auch kein Lust sich mit dem Betriebssystem zu befassen. Opa Paul schon. Der möchte aber auf sein Video deluxe 2014 für den Videoschnitt nicht verzichten.  Das sind schon mittelgroße Supportfälle die da auflaufen.  Ich möchte dann gerne sehen, wie Opa Paul mittels Proton, Lutris und Wine seine Schnittsoftware inkl. den angestrebten Videoformaten (iO) und additiv gewünschtem 3D zum Laufen bringt. Ich wünsche viel Erfolg!
Ich habe jetzt gut 9 Monate mit unterschiedlichen Linuxdistros verbracht, die beim Thema Sound, trotz Class Compliant Hardware alle abgeraucht sind. Meist aufgrund von Nvidia- und Intel-Unverträglichkeiten.  Die meisten Probleme davon verursachte Plasma/KDE.
Darauf muss man aber auch erstmal kommen.  Ich möchte auch gar nicht wissen, was Oma Ernas HP ‑Netzwerkdrucker da sagt oder die gerade von Temu bestellten BT-Kopfhörer. Ich wünsch den End-10-Workaholix jedenfalls viel Geduld und Spucke. Die werden sie brauchen, denn die Kunden haben sie noch ein paar Jahre an der Backe. 

Und dann sollte man auch noch  über versteckte Kosten reden. Die meisten DE schicken gerade ihre Bettelagenten über den Schirm.  Nix dagegen, dass man auch spendet, wen man etwas langfristig nutzt. Die Auswahl zwischen 50 oder 100 €  pro Monat als  schwer kündbares, inkassofähiges Abomodell ist aber nicht nur eine Frechheit, sondern eine Gemeinheit. Gerade auch, weil das eingesetze Betriebssystem davon nichts sieht. Du zahlst das nur für das Framework. Macht bei 24 Monaten 2400 Tacken nur dafür, dass Du es „hübsch“ gemacht bekommst. Jetzt schauen wir noch mal, was ein ein Billig-PC mit MS Foxslizenz so kostet.  Hm.

Und ob Opa Paul damit glücklich wird, für jede Aktion seine Passwörter einhämmern zu müssen, nachdem er seine Kladde mit den PW-Einträgen endlich wieder herausgekramt hat,  wage ich auch zu bezweifeln.

Da gibt es offenbar noch viel zu tun. 

Vielleicht wäre es ja doch mal wieder Zeit für ein ganz neues OS. Was das nur wieder kostet. 

NRW ist Stammwählerland.  War so, ist so und wird es bis zum endgültigen Krieg auch bleiben. 
„In den kreisangehörigen Großstädten erreichte die CDU 48,3 Prozent, die SPD 37,0 Prozent, die Grünen 8,2 Prozent und die FDP 6,5 Prozent.
In den Kreisen lag die CDU mit 43,7 Prozent knapp vor der SPD mit 41,5 Prozent, die Grünen erhielten 7,7 Prozent und die FDP 5,8 Prozent.
In Düsseldorf erreichte die CDU 40,0 Prozent, die SPD 42,6 Prozent, die Grünen 8,4 Prozent und die FDP 4,2 Prozent.
Die Wahlbeteiligung lag bei 65,6 Prozent, was das bisher schwächste Ergebnis war.
In mehreren Städten stimmten Freidemokraten nach der Wahl gemeinsam mit SPD und Grünen bei Bürgermeisterwahlen ab, was gegen die Anweisung des FDP-Vorsitzenden Jürgen Möllemann verstieß.“

Das war 1989. Die Kommunalwahl in NRW. Kurz vor dem Mauerfall.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="internal">24. September 2025</a> dies: <blockquote>Vielleicht wäre es ja doch mal wieder Zeit für ein ganz neues OS.</blockquote>

Plan 9 wollten die Leute ja damals nicht. Das war ihnen zu neu. Selber schuld.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="internal">24. September 2025</a> dies: Ich höre dummer Weise das erste Mal davon. Schade, dass offenbar gute Neuentwicklungen immer noch abgebügelt werden.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="internal">25. September 2025</a> dies: Bei Interesse mal 9front googeln, ist besser als es aussieht. So hätte Unix damals aussehen können, aber nein, die Leute wollen ja bis heute lieber Zeilendrucker emulieren und nennen das dann „effizienter“.</li><li>Mi Au schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="internal">27. September 2025</a> dies: Zu den Wahl­kampf­sprü­chen hab ich gerade was passendes / gedankenanregendes auf Xitter gelesen, geschrieben von einem Franzosen, der in Malaysia lebt (vorher u.a. lange in China). Sein eigentliches Thema ist Narrativ vs Realität, für mich ist es die Methode, wie man „die da oben“ aussucht:

<i>(…) Chinese people find the US-style selection of president so foreign. „You mean you select someone based on what they SAY? But they’ll say anything to get elected“ is basically the view. To the Chinese, a meritocratic system whereby those who have demonstrated an ability to get things done during years get progressively promoted makes way more sense.</i>

Auf Nitter ohne X‑Account lesbar: https://nitter.net/RnaudBertrand/status/1971824173686378626#m</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/liegengebliebenes-vom-23-september-2025/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/ec2d56a936864ee5ac7df96f4b2fe1a5" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vinyl &#060;3 (16): Plagiate jetzt auch in HD</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 23:41:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachricht 1: Dafür räumt Spotify nun den Hörern ein, Remixes von Liedern anzufertigen, die Künstler hochgeladen haben. Und die Musiker haben nicht mal Mitspracherecht. Nachricht 2: Spotify hat offiziell verlustfreies Streaming für alle Premium-Abonnenten eingeführt – ohne Aufpreis. Seit einigen Jahren verfolge ich bei Gesprächen über Musikstreaming-„Dienste“ diejenige Strategie, dass ich die Meinung äußere, dass ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Vinyl &#60;3 (16): Plagiate jetzt auch in HD&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.henning-uhle.eu/informatik/spotify-umbau-das-wars-dann-wohl" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Nachricht 1:<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
<blockquote>
<p>Dafür räumt Spotify nun den Hörern ein, Remixes von Liedern anzufertigen, die Künstler hochgeladen haben. Und die Musiker haben nicht mal Mitspracherecht.</p>
</blockquote>
<p><a href="https://www.appgefahren.de/ohne-aufpreis-spotify-macht-endlich-lossless-audio-verfuegbar-386183.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Nachricht 2:<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
<blockquote>
<p>Spotify hat offiziell verlustfreies Streaming für alle Premium-Abonnenten eingeführt – ohne Aufpreis.</p>
</blockquote>
<p>Seit einigen Jahren verfolge ich bei Gesprächen über Musikstreaming-„Dienste“ diejenige Strategie, dass ich die Meinung äußere, dass Menschen, um Spotify zu nutzen, Musik und ihre Komponisten wirklich außerordentlich verachten müssen. Das wird weitgehend als unzulässige Überspitzung betrachtet, als bloßes Gezeter. Mittlerweile sollte ich offensichtlich anfangen, eine Liste von Links beizufügen, scanbar per QR-Code und/oder zusammengefasst von irgendeiner „KI“.</p>
<p>Dass Spotify als ungefähr allerletzter dieser „Dienste“ jetzt die von irgendeinem Computer zusammengebastelte, dem Künstler entschädigungslos enteignete oder neuerdings schlicht urheberrechtsignorant umetikettierte Funktionsmusik (denn <em>gute</em> Musik verkauft sich traditionell schlecht) jetzt auch „verlustfrei“ (was freilich vom Endgerät abhängt, „verlustfreies Bluetooth“ existiert zum Beispiel nicht) ins Ohr schmettert, mag für manche, etwa die meisten Kommentatoren unter Nachricht 2, einem Wunder gleichkommen, das zu preisen fortan Lebenszweck sein wird; mir bleibt festzustellen, dass meine vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, gute Musik ausschließlich per Konzertbesuch und Vinylkauf zu unterstützen, zwar kaum mehr sein mag als ein Tropfen im Sand, aber dieser Tropfen möge zumindest der immer kräftigeren Dürre ein Schnippchen schlagen.</p>
<p>Zwar bin ich mit manchem Nutzer von Spotify nicht schlecht befreundet; aber es ist dann doch eher trotzdem und nicht deshalb.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Christian Röske schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/" data-wpel-link="internal">11. September 2025</a> dies: aber die haben diese Logarithmen, die man füttern kann wie’s Lockdownhündchen und dann gibts da immer was Neues, und sogar die Charts.</li><li>juri nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/" data-wpel-link="internal">12. September 2025</a> dies: Ich bin ja Fan von der Remixkultur, von daher finde ich das Recht auf Remix (da gab es doch mal mal einen schönen Text vor knapp 20 Jahren von einem angehenden Piraten oder so). Auch Mash Ups können viel Spaß bereiten. Davon ab, finde ich die Entwicklung der Musikindustrie ist keine. 
Spotify habe ich nicht. Die meisten Streamingangebote müssen (schon rein finanziell) genauso draußen bleiben, wie andere Abomodelle und ähnlicher Quark. 

Es ist aber für Künstler immer noch Alternativen, nur eben nicht mit der Weichreite.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/" data-wpel-link="internal">12. September 2025</a> dies: Das Recht auf Remix hat eine etwas andere Nuance, der der kommerzielle Ansatz von Spotify diametral zuwiderläuft.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/" data-wpel-link="internal">13. September 2025</a> dies: Das Kernproblem ist hier dokumentiert:
https://youtu.be/plleJ0Zv0Ww?si=mvc7L0iCr_L57a4l
Blutbad.
Es gibt bestimmt eine KI-gestützte Übersetzung und so.<img alt="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_shocked.gif"></li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/vinyl-16/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Bierige Entschneuligung</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 16:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[Schade (Zitat aus einem Originalbeitrag auf Facebook, aber dorthin verlinke ich nur, wenn es sich partout nicht vermeiden lässt): Die von mir hochgeschätzte Berliner Bierbrauerei Schneeeule, die ich grundsätzlich „Schneule“ nenne, weil ich sonst mit den vielen „E“ durcheinanderkomme, streicht zum kommenden Monatsende die Segel. Bier in Berlin müsse „billig“ sein (was ich nach allem, ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Bierige Entschneuligung&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?p=548336#p548336" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Schade<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> (Zitat aus einem Originalbeitrag auf Facebook, aber dorthin verlinke ich nur, wenn es sich partout nicht vermeiden lässt): Die von mir hochgeschätzte Berliner Bierbrauerei Schneeeule, die ich grundsätzlich „Schneule“ nenne, weil ich sonst mit den vielen „E“ durcheinanderkomme, streicht zum kommenden Monatsende die Segel. Bier in Berlin müsse „billig“ sein (was ich nach allem, was ich bisher in Berlin erlebt habe, gern glaube), aber der Schneeeeeule Stärke war nie das Billig, sondern das Gut. Ich trank aus den dort abgefüllten Flaschen bereits Vorzügliches, gehöre aber auch zu der Minderheit an Menschen, die lieber wenig gutes Bier für vergleichsweise viel Geld als mieses, dafür mehr Bier für wenig Geld sich achtarmig reinzuorgeln pflegen.</p>
<p>(Wobei das <em>natürlich</em> wieder eine relative Definition ist. Mehr als eine Bierflasche in meiner Historie kostete einen größeren zweistelligen Betrag, die „kleinen“ Schneulen im 0,33-Liter-Format liegen deutlich darunter. Aber sicher: Wer den Kasten für zwölf Euro zu Hause stehen hat, der zahlt ungern für einen Liter dasselbe.)</p>
<p>Man behalte dieses Verhältnis der Deutschen zu den Kosten eines Bieres im Hinterkopf, wenn irgendwelche Nonsensmedien abermals über die Besucher- und insbesondere Trinkerzahlen beim Oktoberfest berichten. Die Schneeeule hätte den Liter günstiger gehabt.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">3. September 2025</a> dies: Entweder achtarmig oder gar nicht. Halb besoffen ist rausgeschmissen Geld.
Wenn man im Alter nicht drei
Tage bettlägrig danach wäre,
und man den Verdienstausfall
dem Bierpreis aufschlagen
müsste.
So aber ist jede Biermarke zu
teuer.

Genusstrinker habe ich sowieso nie verstanden. Frauen trinken zum
Beispiel nur zur Enthemmung und
Entschuldigung, um später nicht als Schlampe dazustehen.
Frauen interessieren sich nicht
für Bierpreise. Für sie ist Bier eine
Art innerliche Verkleidung, die wie
Schuhe so teuer wie notwendig sein darf.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Schwieriger Kommentar auf sehr vielen Ebenen.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Ich finde ihn so gut und wichtig wie deinen Beitrag.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Ehrlich, als Neuberliner kann ich jede Info brauchen.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">4. September 2025</a> dies: Dass Frauen nur zur Enthemmung trinken ist Quatsch. Die meisten Frauen in meiner Familie trinken, weils ihnen schmeckt, ein paar andere, weil sie ihre Männer so besser ertragen können (geht auch umgekehrt), eine einzige, weil sie alkoholabhängig ist. Bzw. war, sie hat sich vor ein paar Jahren totgesoffen. Eine Schlampe war sie nie, sie war bloß unglücklich. 
Ich selber bin am liebsten irgendwo zwischen halb- und dreiviertelbesoffen. Mir  schmeckts überhaupt umso besser, je mehr ich trinke – gibts eigentlich auch Genusssäufer? Aufs Geld muss ich dabei meiner Oma sei Dank nie schauen, die hatte ein klein Häuschen.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">6. September 2025</a> dies: Wie? Du versäufst der Oma ihr Häusken? Was sagt denn Tante Erna dazu? 
er­lin müs­se „bil­lig“ sein (was ich nach allem, was ich bis­her in Ber­lin erlebt habe, gern glau­be), aber der Schneeeeeu­le Stär­ke war nie das Bil­lig, son­dern das Gut. Ich trank aus den dort abge­füll­ten Fla­schen bereits Vor­züg­li­ches, gehö­re aber auch zu der Min­der­heit an Men­schen, die lie­ber wenig gutes Bier für ver­gleichs­wei­se viel Geld als mie­ses, dafür mehr Bier für wenig Geld sich acht­ar­mig rein­zu­or­geln pfle­gen.

Wie das Koksbier denn geschmacklich einzuordnen?  Ich finde ja: Bier muss schmecken, wie flüssiges Brot, sonst ist es kein Bier.  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_wink2.gif" alt=";)" width="18" height="18" class="wpml_ico"> </li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">6. September 2025</a> dies: Koksbier? Du meinst die Schneule? Das ist im Internet beschrieben. Mein Favorit: Hot Irmi.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">7. September 2025</a> dies: Die Tante hat einen reichen Gatten und ist bestens versorgt. Ab und zu gehen Tantchen und ich zusammen was trinken, meistens zahle ich.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/09/bierige-entschneuligung/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Unter Fußballfans (3): Patriotismus will gelernt sein</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/</link>
					<comments>https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 18:32:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Im März 2023 gab ich hinsichtlich der Tendenz von Fußballfans, diejenige Mannschaft, deren Stadion in ihrem Wohnort steht, zu bevorzugen, zu bedenken: Müsste ich Sportgucken irgendwie interessant finden, ich interessierte mich doch vor allem für die Geschicke derjenigen Teilnehmer, deren Leistung mich überzeugt. Als aktuellen Datenpunkt hierfür aus meinem Wohnort liefert mir die „Sportschau“ heute ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Unter Fußballfans (3): Patriotismus will gelernt sein&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im März 2023 gab ich hinsichtlich der Tendenz von Fußballfans, diejenige Mannschaft, deren Stadion in ihrem Wohnort steht, zu bevorzugen, <a href="https://tuxproject.de/blog/2023/03/unter-fussballfans-wie-ich-aus-versehen-eine-fussballmannschaft-gut-fand/" data-wpel-link="internal">zu bedenken:</a></p>
<blockquote>
<p>Müsste ich Sportgucken irgendwie interessant finden, ich interessierte mich doch vor allem für die Geschicke derjenigen Teilnehmer, deren Leistung mich überzeugt.</p>
</blockquote>
<p>Als aktuellen Datenpunkt hierfür aus <em>meinem</em> Wohnort liefert mir die „Sportschau“ heute <a href="https://www.sportschau.de/regional/ndr/Zweite-Liga-Eintracht-Braunschweig,eintracht-142.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">folgendes<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> (<a href="https://web.archive.org/web/20250826180832/https://www.sportschau.de/regional/ndr/Zweite-Liga-Eintracht-Braunschweig,eintracht-142.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Archivversion<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>) Ereignis: Es seien die „Braunschweiger“ Spieler nämlich, vorbereitend auf die heutige Partie gegen irgendeinen anderen Verein ohne ortsgebundene Substanz, erst einmal durch „ihre“ Stadt geführt worden und haben dort, glaubt man den Autoren Patrick Halatsch und Martin Schneider, das zu sehen bekommen, was auch sonst jeder Tourist ohne nennenswerte Führung zu sehen bekommt, nämlich „die Magni-Kirche in der Altstadt, das bunte Rizzi-Haus“ und den Altstadtmarkt.</p>
<p>Der Vereinskapitän sprach ins Mikrofon, dass die „Identifikation mit der Stadt sogar leistungsfördernd sein“ könne, was sein kann, aber nicht muss, weil die oberen drei Fußballligen kaum dazu neigen, für die oberen drei Fußballligen geeignete Spieler überhaupt sonderlich lange dort zu belassen, wo sie eine Identifikation haben, und daher bisweilen mehrmals im Jahr eine neue Stadt als die ihre definiert bekommen.</p>
<p>Regionalität und Tradition seien zwei der <em>moralisch verpflichtenden</em> „Kernaussagen“ Eintracht Braunschweigs, was im Übrigen auch für die Spieler gelte, <a href="https://verein.eintracht.com/wir-ueber-uns/leitbild" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">quatscht man<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> im „Leitbild“ Eintracht Braunschweigs. Nun bin ich ja selbst ein <em>Zugezogener</em>, bin daher vielleicht als Lokalpatriot ohnehin noch bis an mein Lebensende kaum geeignet, aber mir sei da dann jetzt schon noch folgende Frage gestattet: Macht es mich insofern zu einem Briten, wenn ich mal am London Eye entlangspaziere? (Und muss ich dann auch den jeweiligen Verein als den meinen begreifen?) Das wäre für die weitere Urlaubsplanung gut zu wissen.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>irgendwer schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/" data-wpel-link="internal">27. August 2025</a> dies: Man muss kein Lokalpatriot sein, sondern kann auch Bayernfan werden. 

Ganz abgesehen von der Charmeoffensive unter Olli Kahn, Nagelsmann und… Name vergessen…, den FCB auch mal als liebenswerten Loser zu präsentieren:
Gehen Sie mal in die Südkurve (zu einem Spiel) oder im Bayern-München-Trikot in eine x‑beliebige Kneipe. Sie werden feststellen, „Bayern ist Punk“. 

Da ist es dann völlig egal, ob irgendwelche Söldner… ähm… Spieler Kamilllentee aus Litergläsern trinken, während sie indigene Insignien tragen. Wichtig ist nur, dass die Herrschaften dafür sorgen, dass alle, aber auch wirklich alle anderen Sie hassen. DAS schweißt auch zusammen, wenn man sich Wohnen in München nicht leisten kann.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/" data-wpel-link="internal">28. August 2025</a> dies: Die ham halt einen 1100er an der heimischen Currywurstbude gelassen.  Natürlich stärkt das die Community.</li><li>Mordred schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/" data-wpel-link="internal">29. August 2025</a> dies: Patriotismus mit der orstansässigen Mannschaft stammt noch aus der Zeit, wo das nicht ein Milliardengeschäft war.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/08/unter-fussballfans-3-patriotismus-will-gelernt-sein/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/7b2e656287b741809a92d94a2d3d6009" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Immer alles ficken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 14:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[In Hannover wurde ich heute einer zumindest bemerkenswerten Szene gewahr; dass nämlich die AfD einen Informationsstand abhielt, im Rahmen dessen sie für ihre Ideen warb, während den Infostehenden ein Pulk von Menschen gegenüberstand, ein Banner mit der Aufschrift „FCKAFD“ sowie ein paar sonderbare Flaggen, deren Bedeutung nachzuschlagen mir nicht wichtig genug war, schwenkten und irgendetwas ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Immer alles ficken&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Hannover wurde ich heute einer zumindest bemerkenswerten Szene gewahr; dass nämlich die AfD einen Informationsstand abhielt, im Rahmen dessen sie für ihre Ideen warb, während den Infostehenden ein Pulk von Menschen gegenüberstand, ein Banner mit der Aufschrift „FCKAFD“ sowie ein paar sonderbare Flaggen, deren Bedeutung nachzuschlagen mir nicht wichtig genug war, schwenkten und irgendetwas plärrten. Bin ich in Hannover unterwegs, höre ich jedoch lieber Sula Bassana aus dem Kopfhörer als Geplärr aus wutverzerrten Mündern. Ich gehe davon aus, das beidseitig Geäußerte war aber ohnehin nicht hörenswert.</p>
<p>An diesem Gebaren ärgert mich zweierlei: dass nämlich erstens das gegenseitige Angiften als „politisches Engagement“ missverstanden wird, wo doch ein konstruktiver Gesellschaftsentwurf mehr Antworten birgt (aber sicher ist das Blödfinden des Gegners einfacher als das Präsentieren einer Idee, ich kenne das ja auch von mir), und dass zweitens das verschämt seines Vokals befreite Ficken für etwas Übles gehalten wird, als sei man katholischer Fundamentalist und als halte man sich nicht für im Dienste der Aufklärung tätig.</p>
<p><em>(Ist man ja auch nicht.)</em></p>
<p>Die auf gewisse Weise drollige Idee, „kein Sex mit Rechten“ und – ich paraphrasiere – „fick die Rechten“ seien zwei dialektisch harmonische Aussagen und lassen ihren Verwender nicht etwa dümmlich, sondern vielmehr engagiert für <em>das Gute</em> erscheinen, ist nur zu erklären, indem man davon ausgeht, dass diese Zeit der Ungewissheiten neben manch anderem Opfer auch den Verlust der Errungenschaften unserer Eltern zu beklagen hat. Das vermeintlich englische „fuck dieses“, „fuck jenes“ <em>heißt</em> eben nicht „scheiß drauf“, sondern wird allenfalls von verklemmten Hobbypuritanern als solches umschrieben, weil Sex nämlich hihihi oder, wahlweise, pfui ist. Kiffen und die Polizei hassen wie <em>die 68er</em> wollen sie immer alle, aber Beischlaf ist ihnen wieder so beschämend, dass sie konsequent zu solchem auffordern, weil sie glauben, das nehme den Üblen die Würde, und nicht erkennen, dass das Gegenteil der Fall ist.</p>
<p>Politische Agitation braucht sicher keinen sprachlichen Schliff; aber wirken würd‘ sie mit ihm wohl doch nachhaltiger. Tucholsky hätte auch nicht „ficken“ gesagt, das macht seinen Charme aus. Ob aber wohl noch in einem Jahrhundert jemand wissen wird, wer heute in Hannover was gebrüllt hat?</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Mi Au schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Ich fürchte, das „FCK“ ist noch ein bißchen doofer.

Zum einen geht’s dabei ja nicht um allgemein Sex, sondern die spezifische aktive Handlung beim rein-raus. Notabene <i>nicht</i> die passive Handlung. Ficken als primär Machtausübung, die sich sekundär auch noch gut anfühlt. (In verschiedenen Ländern gilt: wenn bekannt wurde, dass der Mann A den Mann B gefickt hat, hat Mann B ein gesellschaftliches Problem, Mann A aber nicht.) 

Zum zweiten ist es ja nicht „FCKE“, sondern „FCK“. Selbst im völlig-ganz-radikal-linken Protest noch sprachlich fest an der Seite der USA…

Insgesamt wären mir ver­klemm­te Hob­by­pu­ri­ta­ner fast lieber. Solange die tatsächlich im Hobbylevel sind, jedenfalls.

(Oder setzen die „FCK“-Leute ihre Gegner mit dem Kaiserslauterner Fußballverein gleich? Aber soo brutal werden die doch wohl nicht sein, oder?)</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Ich weiß nicht: den Ruf „kaiserslautert die AfD!“ finde ich als Sympathisant eines hier nicht weiter bedeutsamen Konkurrenzvereins gar nicht mal so bescheuert.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: FCKFCKW !

Nieder mit dem Export alter Kühlschränke nach Afrika !

Lang lebe das Gürteltier !</li><li>altautonomer schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Das F..-Wort galt vor Jahren in der öffentlichen Kommunikation noch als Tabu. Heute gehört es zum Standardrepertoire von Kabarettisten. 

Die einseitige Interpretation auf den Geschlechtsverkehr teile ich nicht. Das sowas von gestrig. (Genauso ist es mit dem Wort „geil“.)
https://blog.gymglish.com/de/2023/02/28/50-moeglichkeiten-das-wort-fuck-zu-benutzen</li><li>Mi Au schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: <b>F</b>eindliche <b>C</b>lub-<b>K</b>onkurrenz also.</li><li>Mi Au schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: (Wo ist ein Korrektur-Button? Warum ist das erste „bold“-Tag nicht ordentlich nach dem „F“ geschlossen? Sollte ich für heute Feierabend machen? Fragen über Fragen…)</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">19. Juli 2025</a> dies: Für Editieren müsste ich Cookies (und/oder IP-Adressen) speichern wollen, darum geht das nicht. Aber ich repariere das mal.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">20. Juli 2025</a> dies: Vor 40 Jahren gab’s auf FFN mal einen Sketch namens „Die Schlüpfer rasseln in Fickstadt“ (gemeint war Hannover). Es ist doch schön, wenn sowas noch Bestand hat.

Ob nun dieser oder jener Vergleich gezogen wird: Hier handelt es sich vermutlich eher um bürgerlichen Antifaschismus, siehe ein paar Schlagzeilen weiter unten.</li><li>Woogie schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">20. Juli 2025</a> dies: Die Bedeutung des Wortes fuck ist im amerikanischen Englisch auch deutlich breiter. Eine ehemaliger Kollege aus US (Texas,Dallas) hat das mal an der Frage erklärt, was der Unterschied zwischen britischem und amerikanischen Englisch ist.
Die Briten haben einen Grundwortschatz von 20.000 Wörtern, die Amerikaner von 5.000. und die Ersten 2.500 sind Fuck. <img alt="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif"></li><li>Mi Au schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">20. Juli 2025</a> dies: Uff… Danke! Bzw. Tschulligung – das war nicht im geringsten als Mängelanzeige gedacht, sondern nur als Lamentieren („Man was bin ich blöd, ausgerechnet beim halb-eleganten Halb-Kalauern das Tag nicht zu schließen“).

Nix zu speichern finde ich eine *sehr* gute Designentscheidung.</li><li>Götz schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">21. Juli 2025</a> dies: Schuld an dieser Nummer ist übrigens der hier:
https://www.youtube.com/watch?v=ft0vkKCadgk&amp;list=RDft0vkKCadgk&amp;start_radio=1
Sagt auch noch, dass er stolz drauf ist.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/07/immer-alles-ficken/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/6c1699231a834726b8014ae84db6c17d" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Big Robot &#038; Conrad Schnitzler – Kalter Hund // Spotify tötet.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 06:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[In den Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Montagsmusik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Montag. Am vergangenen Wochenende war ich erstmals – in meinem Freundes- und auch weiter gefassten Bekanntenkreis kommt die bürgerliche Institution Ehe nicht oft vor – auf einem Polterabend eingeladen, dessen maßgebliche Attraktion es war, dass reichlich Geschirr zerschmissen (und zum Teil vorher, wie man hörte, eigens dafür gekauft) wurde, auf dass die zu ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Big Robot &#38; Conrad Schnitzler – Kalter Hund // Spotify tötet.&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag.jpg" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag-120x113.jpg" alt="Ein Apfel am Tag... (guckt mal: kein Arzt in Sicht!)" width="120" height="113" class="alignright size-thumbnail wp-image-23250" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag-120x113.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag-300x283.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag-768x725.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag-730x689.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Ein-Apfel-am-Tag.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px"></a></p>
<p>Es ist Montag. Am vergangenen Wochenende war ich erstmals – in meinem Freundes- und auch weiter gefassten Bekanntenkreis kommt die bürgerliche Institution Ehe nicht oft vor – auf einem Polterabend eingeladen, dessen maßgebliche Attraktion es war, dass reichlich Geschirr zerschmissen (und zum Teil vorher, wie man hörte, eigens dafür gekauft) wurde, auf dass die zu Vermählenden selbiges später gemeinsam zusammenkehren mögen. Ich solle nicht so negativ denken, sprach eine Anwesende, der ich mein Unverständnis schilderte. Das sei halt romantisch. Genau so stelle ich mir Romantik vor: Jede Menge Scherben. <em>(Zieht sich ja auch durch mein Leben, die Scherben als Ergebnis der Romantik. Erinnerungen, viele. Melancholie, die.)</em></p>
<p>Weiteres Neues aus der Welt des gedankenlosen Konsums: Der offensichtlich skrupellose Oberdruide des verzichtbaren Künstlerenteignungsunternehmens Spotify <a href="https://www.middleeasteye.net/trending/spotify-faces-boycott-calls-over-ceos-investment-defence-startup" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">hat angekündigt<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, 600 Millionen Euro in ein deutsches Militärstartup zu investieren. Ich finde es folgerichtig, dass diejenigen, die bisher nur <em>kleine</em> Künstler sprichwörtlich bluten ließen, mit ihren Abonnementgebühren, die sie quasi als Schutzgeld für etwas zahlen, das zynisch „ihre Musik“ genannt wird, künftig auch <em>richtiges</em> Blut vergießen lassen, teile aber dennoch aus weit mehr als nur diesem einen Grund die Ansicht, ein Weggang von Spotify sei nicht die allerblödeste Entscheidung, die man, wenn man dort Kunde ist, momentan treffen kann. Jedoch halte ich inzwischen außerordentlich wenig von ungefragten Softwareempfehlungen (meine eigene ausgenommen), spreche hier deswegen auch keine aus und schreibe stattdessen: Ich wage die vorsichtige Annahme, dass die Hersteller der Schallplatten und Audioabspielgeräte, die ich kaufe und/oder besitze, eher <em>nicht</em> so viel von meinem Geld in das Meucheln anderer Menschen zu investieren willens sind.</p>
<p><em>(Gute Nachricht aus der EDV, quasi als Gegengewicht: Es gibt jetzt <a href="https://www.golem.de/news/rote-bloecke-statt-werbung-entwickler-baut-adblocker-fuer-die-echte-welt-2506-197530.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Werbeblocker für draußen.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>)</em></p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schulden-fuer-die-bundeswehr-kann-das-gut-gehen-110562183.html?premium=0x7c6cdf0c9f149040d02db26d266234097ebdcd6bd4402522b765eae5887f910c" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">„FAZ“:<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> „[D]ie Sowjetunion ging auch an ihren Militärausgaben zugrunde. Die Hoffnung ist, dass das auch künftig eher Putins Russland passiert als der Europäischen Union.“ Klingt für mich nach russischem Roulette. Nennt man das eigentlich noch so, „russisches Roulette“?</p>
<p>Folgerichtig: Erst mal etwas entspannende Schlagermusik zum Wochenbeginn.</p>
<a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FFLLfZD4QXEc%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br> <a href="https://youtu.be/FLLfZD4QXEc" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Dieses Video auf YouTube ansehen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>.<br>
<p>Guten Morgen.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/" data-wpel-link="internal">30. Juni 2025</a> dies: Natürlich nicht. Es heißt jetzt „Ukrainische Umdrehungen“. „Ukrainische Urne“ geht auch. Wenn nichts mehr geht, dann passt da die Asche von uns allen rein.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/big-robot-conrad-schnitzler-kalter-hund-spotify-toetet/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/a8832223e0ed412eab7e8dcf933507f8" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Fachkräftebezahlungsmangel (4)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 17:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir sei aus aktuellem Anlass noch folgende Anmerkung zum Mangel an Fachkräften gestattet: Wenn ich eine gut ausgebildete Fachkraft mit etlichen Jahren Berufserfahrung bin, dann erwarten nicht nur mögliche Arbeitgeber von mir eine ordentliche Leistung, sondern ich erwarte auch von ihnen eine ordentliche Vergütung. Der legendäre Obstkorb (so oft kommt der in meiner Branche gar ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Fachkräftebezahlungsmangel (4)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir sei aus aktuellem Anlass noch folgende Anmerkung zum <em>Mangel</em> an Fachkräften gestattet: Wenn ich eine gut ausgebildete Fachkraft mit etlichen Jahren Berufserfahrung bin, dann erwarten nicht nur mögliche Arbeitgeber <em>von mir</em> eine ordentliche Leistung, sondern ich erwarte auch <em>von ihnen</em> eine ordentliche Vergütung. Der legendäre Obstkorb (<em>so</em> oft kommt der in meiner Branche gar nicht als Werbemittel vor) zahlt meine Rechnungen nicht und mein Vermieter lässt sich auch nicht in Duzen bezahlen. Dass das Argument, in der Firma werde aktiv rumgeduzt und damit angekumpelt, als <em>positiver Aspekt</em> missverstanden wird, ist Symptom, nicht Randerscheinung.</p>
<p>Es ist immer eine Frage des <em>Selbstwertgefühls</em>, für welchen Lohn man seinen Körper stundenweise vermietet. Nicht jede Fachkraft hat einen Fetisch.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" data-wpel-link="internal">17. Juni 2025</a> dies: Den Benefits-Ramsch können sie sich in eine Körperöffnung ihrer Wahl einführen. Dessen Geldwert geht von der Rente ab. Ob sich jemand vom Lohn ein E‑Bike leasen möchte, oder ein Fitnessstudio für notwendig erachtet, geht die einen feuchten Kehrricht an. Nen Firmenlaptop und ‑Handy gibts für Nacht, Wochende, Feiertagszuschläge nach nem halben Monat überall nachgeschmissen.
Flache Hierarchien existieren nicht. Hierachie bleibt Hierarchie, und mit wem ich vertraulich umgehen möchte, bestimme ich. Nä, du !

“ Warum haben sie sich bei uns
beworben ? “

“ Ich wollte als Kinden schon immer mal…“</li><li>artodeto schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" data-wpel-link="internal">18. Juni 2025</a> dies: Flache Hierarchien lese ich mittlerweile als fehlen von Prozessen und damit ein stark „gelebtes“ Nasenprinzip.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" data-wpel-link="internal">18. Juni 2025</a> dies: Es gibt auch in flachen Hierarchien meist Prozesse – Micromanagement ist da sehr beliebt.</li><li>artodeto schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" data-wpel-link="internal">19. Juni 2025</a> dies: Dem widerspreche ich nicht. Nach ein paar Stunden Pause zwischen der ersten Reaktion füge ich noch hinzu, dass mein Kommentar eher negativ für Firmen zu deuten ist, welche eine gewisse Personalstärke erreicht haben oder in sehr naher Zukunft erreichen wollen.</li><li>irgendwer schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" data-wpel-link="internal">19. Juni 2025</a> dies: Nicht zu vergessen die „Führung von unten“. Besonders in Verbindung mit Micromanagement ein unschlagbares Erfolgsrezept.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/fachkraeftebezahlungsmangel-4/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Minga (nicht)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine erste Partnerin, lange ist’s her, wohnte in Franken, und schon früh lernte ich: Man ist in Bayern und den Regionen, die rechtlich gesehen dazugehören, am besten beraten, wenn man nicht als Tourist auffällt. „‚Minga‘ sagen nur Touristen und der Besitzer des ‚Minga Kiosk‘“ sagen aber Menschen aus München, also reise ich heute nicht nach ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Minga (nicht)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine erste Partnerin, lange ist’s her, wohnte in Franken, und schon früh lernte ich: Man ist in Bayern und den Regionen, die rechtlich gesehen dazugehören, am besten beraten, wenn man nicht als Tourist auffällt. „‚Minga‘ sagen nur Touristen und der Besitzer des ‚Minga Kiosk‘“ sagen aber Menschen aus München, also reise ich heute nicht nach Minga, sondern nach München. Einfach, weil ich Bock darauf habe. Reisen sind der Luxus derer, die sie sich leisten können, sie erweitern den Horizont und, wie ich mal irgendwo schmunzelnd gelesen habe, entleeren den Darm.</p>
<p>Außerdem war ich noch nie dort und wollte das mal nachholen. Also in München, nicht im Darm. Da war ich zwar schon gelegentlich, aber gefallen hat es mir nicht ganz so gut. So viel zum sowieso schon überbeanspruchten Thema der Klischees über sexuelle Vorlieben von <em>allen Männern immer</em> dann auch.</p>
<p>Ach so, München.</p>
<p><span id="more-23184"></span></p>
<p>München für Touristen, das ist vor allem das Oktoberfest, und weil ich schon vom <em>bloßen Gedanken</em> ans Oktoberfest – ein mieses Bier für den Preis einer Kiste weniger miesen Biers trinken und dauernd in die Kotze anderer Leute treten – jede Lust auf räumliche Nähe zu Bayern verliere, bin ich sicherheitshalber im Juni da. Im Juni gibt es kein Oktoberfest, sondern, wie der Name schon sagt, im September. So eine Kalenderapp hatte ich auch mal.</p>
<p>Der Zug fährt über einige Stationen, immerhin pünktlich. Ich solle doch den Komfort-Check-in nutzen, plärrt eine viel zu bunte Anzeige im Zug. Selbiges geht aber nicht, wenn man entweder eine BahnCard 100 hat oder auf einem Platz sitzt, für den man eine Reservierung bräuchte. Das steht aber nicht am Platz, so dass es jedes Mal ein kleiner Nervenkitzel ist, wenn man das versucht. Alle halbe Stunde wird das Fensterrollo neben meinem Sitz wahlweise hoch- oder runtergezogen. Menschen sind schwierig.</p>
<p>Die Sprache der Einheimischen bilde ich mir zu verstehen ein, halte aber trotzdem nach Ankunft, unspektakulär mit der spektakulär zu bezahlenden Bahn absolviert, weitgehend die Schnauze. Es steht jedem Menschen gut zu Gesicht, dort, wo er zu Gast ist, nur so viel zu sprechen, dass es nicht aufdringlich wirkt. Das gilt für fremde Wohnungen, das gilt für fremde Milieus, das gilt für fremde Städte. In dem Hotel, in dem ich einige Stunden später unterkomme, ist mein wesentlicher Gesprächspartner allerdings die Reisebegleitung, mit der Konversation zu betreiben mir nicht fremd ist. Das senkt die Gefahr der Aufdringlichkeit erheblich. (Aber, bevor mir diesbezüglich weitere Angebote gemacht werden, ich verleihe meine Begleitungen grundsätzlich nur ungern, sofern ich nicht selbst Teil der Leihe bin. Auch das hat sich bewährt.)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne.png" title="Hey München, rein in die Tonne!" alt="Hey München, rein in die Tonne!" width="596" height="290" class="alignnone size-full wp-image-23188" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne.png 596w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne-300x146.png 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Hey-Muenchen-rein-in-die-Tonne-120x58.png 120w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px"></p>
<p>Die Zeit bis zur Beziehung des Hotelzimmers verbringe ich mit einer ersten Annäherung an die Stadt. Ich finde sie nicht so schön wie Nürnberg, aber immerhin auch nicht so grässlich wie Frankfurt am Main. Vergleiche mit Hannover verbieten sich an dieser Stelle. Hannover ist gestraft genug. Den ersten Cappuccino Münchens – in unbekannten Gegenden bevorzuge ich Cappuccino gegenüber Kaffee, denn auch ein schlechter Kaffee gewinnt, wenn er als Cappuccino daherkommt – trinke ich zwischen Dönerläden, Smartphonekliniken und Western Union. Hier liegen keine Bettler schlafend auf der Straße, die liegen nur dort, wo teurere Geschäfte sind. Clever sind sie ja. Das anscheinend von Italienern geführte Café hat im Schatten Gäste und in der Sonne nicht. Typisch. Wo weniger los ist als in den großen Ketten, ist der Kaffee aber meist besser; so auch hier. Es gibt nicht mal einen blöden Keks dazu. Ich finde das ausdrücklich gut. Noch auf dem Weg zum Hotel fällt mir allerdings auf, dass es in München ein Überangebot an Italienern und dazugehörigen Geschäften zu geben scheint. Es könnte schlimmer sein, trotz allem. Die Zahl der Zuwanderer habe sich hier seit Ende Mai halbiert, informiert eine Meldung in den Busnachrichten. Kein Wunder: Aus Italien sind ja jetzt schon alle da.</p>
<p>Münchnerinnen erkennt man an den Etepetetefrisuren. Dies nur als Beobachtung ohne weiteren Kommentar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen.jpg" alt="Im Englischen Garten geht's eigentlich mit München" title="Im Englischen Garten geht's eigentlich mit München" width="675" height="900" class="alignnone size-full wp-image-23194" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen.jpg 675w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen-225x300.jpg 225w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Im-Englischen-Garten-gehts-eigentlich-mit-Muenchen-90x120.jpg 90w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px"></p>
<p>Das Hotelzimmer war verdächtig günstig, ist jedoch auch voller <em>kleiner Fehler</em>. Wenigstens geht die Klimaanlage, und das sehr gut. Nach mir die Klimakrise, jetzt erst mal nicht im eigenen Saft schwimmen. Prioritäten sind wichtig und „auch im Juni nicht wie ein schwitzendes Drogenopfer aussehen“ ist eine davon. Dennoch freue ich mich, nicht lange zu verweilen: nicht allzu weit entfernt nämlich existiert ein Geschäft <a href="https://hopdog.eu/de/german-front-page/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">namens HopDog<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, das drei tolle Dinge gleichzeitig kann, nämlich Hot Dogs (dazu gleich mehr) servieren, gutes Bier dazu reichen und die Übersetzung seiner Website total versemmeln. Ich hatte in Bayern einen geschickteren Umgang mit der deutschen Sprache erwartet, aber München scheint das Berlin von Bayern zu sein. Wieder ein vermeintliches Vorurteil erfolgreich bestätigt. Auf dem Weg dorthin existiert mehrfach eine „Hofpfisterei“. Ich erkläre hier nicht, warum ich gekichert habe. Ist doch albern.</p>
<p>Und da wir gerade dabei sind beziehungsweise ich dabei bin: An den Bussen der Stadt sind vorn jeweils zwei Regenbogenflaggen angebracht, die auch sonst vielerorts hängen. Es ist Stolzmonat Juni im immer noch grünen München. Der Gratismut fliegt tief. In denselben Bussen wirbt die Stadt mit einer stilisierten Moschee für ihre eigene Weltoffenheit. Es ist schade, dass die Erkenntnis, dass nicht <em>mehr verschiedene</em>, sondern insgesamt <em>weniger</em> Tempel mit Applaus aus öffentlicher Hand ein Garant für höhere Diversität wären, die Stadtverwaltungen im <em>Westen</em> noch so selten erleuchtet hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-300x251.jpg" title="Gratismutige Gratisflaggen" alt="Gratismutige Gratisflaggen" width="300" height="251" class="alignnone size-medium wp-image-23186" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-300x251.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-120x100.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-768x642.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen-730x610.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Gratismutige-Gratisflaggen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"></p>
<p>München. Die Stadt, in der alles aus ist. Das Bier, das ich haben wollte? Leider aus. Die Wurst? Leider aus. Immerhin gibt es in der angeblich besten Cocktailbar der Stadt den angeblich besten Smoked Old Fashioned der Welt. Ich widerspreche nicht, ich bin angetan. An Städten, in denen ich nie bin, mag ich am liebsten die Ecken, in denen auch sonst selten wer ist. Die Cocktailbar ist keine Ausnahme. Setzen‘s sich, wo‘s wollen. Mach‘ ich. (Hochdeutsch ist in München die Lingua franca. Die Pointe ist lustiger, wenn man schon mal in Franken war. Wenigstens die Gastwirte der Stadt halten das Bairische noch in Ehren.)</p>
<p>Ich habe in München in bereits erwähntem respektablen Bierschuppen einen, wie der Name „HopDog“ zumindest suggeriert, höllisch scharfen Hot Dog gegessen und seitdem <em>noch</em> mehr Respekt <a href="https://maschinist.blog/2025/06/12/weddingstyler-der-backstein-im-bauch-und-die-brennende-rosette/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">vorm Maschinisten.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> Genuss und Schmerz sind ungefähr eine halbe Million Scoville voneinander entfernt. 7.777.777 Scoville sind meine Art von Humor, aber für diese Form von Selbsthass brauche ich noch zwei bis drei Freundinnen (nacheinander und/oder gleichzeitig sich von mir trennend). Bewerbungen bitte an die übliche Adresse.</p>
<blockquote><p>Bei Nichtgefallen garantiert Gefühle zurück.<br>
<cite>Spider Murphy Gang: Wo bist du?</cite></p></blockquote>
<p>Man sollte den Deutschen in der Schule außer der Steuererklärung auch beibringen, wie die Türen von Bussen und Zügen funktionieren. Einmal drücken, wenn grün, nicht vorher zwölfmal und dann gucken wie eine Kuh auf dem Eis, wenn die Tür nicht aufgeht, bloß, weil der Knopf grün leuchtet. Trottel.</p>
<p>In zwei Biergärten gehe ich am zweiten Tag, doch zuvor über den Viktualienmarkt. Wer das Gegenteil veganer Stadtviertel erleben möchte (an dieser Stelle allerherzlichsten Gruß nach Berlin), der wird hier sehr zufrieden sein. Hier ist Bayern noch so Bayern, wie es die Klischeebücher unserer Ahnen schon berichten. Es gibt auf dem Markt ganz fantastische Bratwurst. Wärmstens empfohlen, wie auch die Kaffeerösterei am gleichen Ort. – Ich schaffe es während meines Aufenthalts in München, den Frühstücksraum des Hotels immer genau dann zu betreten, wenn dort außer der Kaffeemaschine keiner mehr arbeitet. Perfekt. Ich benötige morgens möglichst viel Koffein bei möglichst wenig Gespräch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-1024x911.jpg" alt="Stammkriagalparkplatz" title="Stammkriagalparkplatz" width="730" height="649" class="alignnone size-large wp-image-23189" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-1024x911.jpg 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-300x267.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-120x107.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-768x684.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz-730x650.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stammkriagalparkplatz.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px"></p>
<p>Im Biergarten gegenüber vom Englischen Garten kostet die Maß fast elf Euro, aber das scheint mir angesichts der Preise für ein Halbes fast noch ein Schnäppchen zu sein. <em>München halt.</em> Kennengelerntes Getränk jenseits einiger durchaus angenehmer und eines wenigstens interessant schwierigen Whiskys ist der „Russn“, anscheinend ein Radler auf Weißbierbasis, wodurch sich sehr schöne Kräuternoten ergeben. Ich überlege, ob man damit eine taugliche Salatsauce zubereiten könnte, habe aber natürlich keinen Salat dabei.</p>
<p>München. 90 Grad <a href="https://tuxproject.de/blog/2022/10/fahrenheit-weil-das-metrische-system-nicht-immer-das-beste-ist/" data-wpel-link="internal">Fahrenheit.</a> Die Busse haben ungern Klimaanlagen. Wer hier sein will, muss leiden können. Ich bin insofern intensivst hier. Vielleicht bekomme ich irgendwann eine Medaille vom ewigen Söder als Kompliment dafür, hier nicht gestorben zu sein. Mit Kreuz drauf. Das macht man hier so. In Bayern, informiert eine weitere Schlagzeile, werden pro Tag 2.000 Blutkonserven benötigt. Was hat Söder nur vor? In einem Geschäft namens „Der verrückte Eismacher“ gibt es Eis in den Sorten Augustiner, Currywurst und Tomate Basilikum. Natürlich probiere ich so was. Ich probiere so was ja immer. Es schmeckt schwierig.</p>
<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen.jpg" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-1024x768.jpg" alt="Stadtfest in München" width="730" height="548" class="alignnone size-large wp-image-23191" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-1024x768.jpg 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-300x225.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-120x90.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-768x576.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen-730x548.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/Stadtfest-in-Muenchen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px"></a></p>
<p>Münchener Fußwege. Studentinnen tragen ihre Brustwarzenpiercings spazieren. Ich weiß nicht, warum sie vom Gesetz noch immer dazu verpflichtet werden, ein Oberteil darüber zu tragen, das nichts verdeckt, sondern die Brust nur (hier:) blau einfärbt, bin aber grundsätzlich dagegen. Ich mag Brüste in anderen Farben als Schlumpf. Für so eine falsche Scham haben unsere Mütter damals nicht die BHs unserer Väter verbrannt. Die Revolution scheitert immer wieder aufs Neue. Die Busse kommen am ersten Tag zu früh und am zweiten Tag zu spät. Vielleicht kommen sie zur Abreise pünktlich. (Sie tun. Dafür fällt eine S‑Bahn aus und wirft meinen Rückfahrplan durcheinander. Toll, so ein ÖPNV. Außerdem ist der ICE auf der Rückfahrt kaputt.)</p>
<p>Abends bin ich <em>trotzdem</em> wieder in meiner <em>hood</em>, wie Leute sagen, die „wie junge Leute sagen“ sagen und damit vermeintlich ironievoll bloß nicht sich selbst meinen. Morgen ist wieder Bürotag, fernab Bayerns. Das bewahrt die Erinnerung als eine exotische. Der Mensch braucht so was. Zumindest ist das meine Ausrede.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">15. Juni 2025</a> dies: Zusammenfassung:

Es war schwierig-langweilig in München.

Im Biergarten beim Englischen Garten wurde
mir mal ein Hund geschenkt. Mit dem Zug
nach München. Mit Hund zufuß nach Köln.

(Regie:Ton ab, Titelmelodie „Indiana Jones“)</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">15. Juni 2025</a> dies: Ich mag Hunde.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Hannoverscher Schweißhund vom
Verein Hirschmann, schwierig</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Ach so, Hannover. Dann nicht.</li><li><a href="http://www.tamagothi.de/" class="url wpel-icon-right" rel="ugc external nofollow noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">Elias<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: <blockquote>Eis in den Sorten Augustiner […]</blockquote>

Helles oder Edelstoff? 

(Das verkaufen die doch an die Touristen. Da kommen bestimmt immer noch so viele Japaner wie vor einem Vierteljahrhundert. In München – das mir immer ein bisschen wie ein Hannover mit mehr Korruption, kälterer Herzenskälte, freundlicheren Menschen, viel leckererem Fresschen und weniger Dreck vorkam – habe ich gelernt, was das Unterschied zwischen Touristen und Terroristen ist: Terroristen haben Sympathisanten. »Saupreiß, japanischer!« habe ich wirklich mal auf dem Viktualienmarkt gehört. Ich mag nur nicht die für mich auch nach längerer Gewöhnung sehr fremdartige Mundart transskribieren.)</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Tatsächlich stand nur Augustiner dran. Wahrscheinlich Helles.</li><li>artodeto schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">16. Juni 2025</a> dies: Ich musste durch Nürnberg, als dieses Rockerfest dort war und eine, wohl sehr wichtige, Brücke gerade defekt gewesen sein soll.

München selber empfand ich als langweilig, habe mir darauf nichts eingebildet, da ich keine 72 Stunden Zeit zum Verweilen hatte.
Besagte Brustpiercings wurden mir nicht präsentiert, das wäre mir sofort in’s Auge gestochen.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/06/minga-nicht/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/b72a5d7f66ee467281b842aad462f442" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Eine Lanze für Julien Ferrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 18:31:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[In den Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sind ja nicht alle so, und was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen: Mein jahrelanges Anprangern dessen, dass die „Gleichstellung“ dort endet, wo man die im Wesentlichen infolge der Schwertmission eingeführten Regeln zur Enthaltsamkeit – ein Partner muss reichen – für das eigene Leben für nicht zielführend hält, was von der Politik traditionell ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Eine Lanze für Julien Ferrat&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es sind ja <a href="https://www.der-postillon.com/2025/05/syrer-hamburg-hauptbahnhof.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">nicht alle so<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, und was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen: Mein jahrelanges Anprangern dessen, dass die „Gleichstellung“ dort endet, wo man die im Wesentlichen infolge der Schwertmission eingeführten Regeln zur Enthaltsamkeit – <em>ein Partner muss reichen</em> – für das eigene Leben für nicht zielführend hält, was von <em>der Politik</em> traditionell mit einem gewissen Fatalismus erwidert wird (is‘ halt jetzt so, haben wir immer schon so gemacht), trägt offenbar <a href="https://www.zeit.de/news/2025-05/16/mannheimer-politiker-laedt-zum-fkk-swinger-urlaub-ein" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">endlich Früchte<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> (<a href="https://web.archive.org/web/20250527173102/https://www.zeit.de/news/2025-05/16/mannheimer-politiker-laedt-zum-fkk-swinger-urlaub-ein" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Archivversion<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>).</p>




<p>Zwar ist es nicht so, dass <em>ich</em> bisher zu wenig Aufmerksamkeit auf einen anderen Gesellschaftsentwurf gelenkt hätte, doch fand ich bisher Mitstreiter nur unter vorgehaltener Hand, was sich nun endlich geändert hat. Das wiederum wird per Presse bemängelt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf:</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Mannheimer Politiker lädt zum FKK-Swinger-Urlaub ein[.] (…) Die CDU kritisiert den Beitrag im Amtsblatt scharf. «Ich finde den Aufruf an der Stelle hirnverbrannt, weil ich glaube, dass er der Politik eher schadet», sagt Christian Hötting, CDU-Kreisvorsitzender in Mannheim und Stadtrat.</p>
</blockquote>



<p>Nun <em>könnte</em> man anführen, dass es in den letzten Jahren, Jahrzehnten gar, nicht an gemeinhin als <em>hirnverbrannt</em> verstandenen Ideen in „der Politik“ gemangelt hätte und es auch …</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Menschen würden das Verhalten eines Stadtrates auch auf die anderen übertragen und denken: «Die da oben machen so einen Unsinn.»</p>
</blockquote>



<p>… zu dem Gedanken „der Menschen“ gekommen sein soll, dass „die da oben“ nur „Unsinn machen“, aber das, was früher schlicht Ablenkung hieß und heute von Idioten „Whataboutismus“ betitelt wird, ist meine Sache nur allzu ironisch, daher schreibe ich das jetzt natürlich <em>nicht</em>. Stattdessen schreibe ich: Ich bin nicht nur als der Politiker, für den mich alle halten, sondern sogar als Privatperson <em>nicht</em> der Ansicht, dass die hier geäußerte Idee für mehr Bürgernähe <em>(hehe)</em> eine deutlich schlechtere ist als die Bitte darum, bei Anliegen dem jeweiligen Sekretariat ein Fax oder so zu schicken und vielleicht, wenn die Planeten richtig stehen, landet dieses Fax oder so dann nicht direkt im Altpapier, sondern wird als Mitteilung des nominellen Souveräns wenigstens zur Kenntnis genommen.</p>




<p>Ich habe bei eigener Anschauung nicht selten festgestellt, dass die Anliegen der von Politik Betroffenen schon auf Stadtratsebene zu oft parteipolitischen Erwägungen weichen müssen, allen Leserbriefen in Nischenmedien („Zeitung“) und empörten Schilderschwenkereien vor dem Rathaus zum Trotze. Ein direktes Bürgergespräch in entspannter Atmosphäre scheint mir oft die weniger <em>kühl</em> wirkende Alternative zu sein. Das Tabu, das ich hier als abzubauen erkenne, ist nicht „igitt, nackte Menschen“, sondern vielmehr „igitt, menschliche Politiker“. Nicht jeder Politiker ist der Papst. Manche saufen gern, manche ficken gern, manche tun beides; und wer schon <em>das Volk vertritt</em>, der sollte doch wenigstens auch vom Volke sein. Dass dieses Volk eines voller Laster ist, das gern „so einen Unsinn“ macht, bedarf hier wahrscheinlich keiner weiteren Erläuterung. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zet7LsWYHbs" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Musik, Maestro.<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a></p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Mutant77 schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/" data-wpel-link="internal">29. Mai 2025</a> dies: Im Bundestag zelebrieren Mädels den Fotzen Freitag was zumindest ein Angebot darstellt, um den weiteren Dingen ihren Lauf zu lassen. Das ist alles nur sehr konsequent, denn wir haben in den letzten Jahren gelernt, die sexuelle Orientierung kann ein wichtiger Maßstab der politischen Einordnung sein. Daher ist natürlich die öffentliche zur Schaustellung dieser, politisch relevanter wie alles andere. Und je mehr man teilt, umso linker ist man.

Es macht alles totalen Sinn, wenn man darüber nachdenkt.</li><li>Mutant77 schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/" data-wpel-link="internal">29. Mai 2025</a> dies: Ich hatte mich vorher nicht damit beschäftigt, aber tatsächlich haben sich „Linke“ Bundestagsabgeordnete diesen Song zu eigen gemacht https://www.youtube.com/shorts/nRbnFePnwyQ – „Fotzenfreitag“ von „SUV WHATEVER“ –  deren Repertoire aus Songs wie „drei kleine Fotzenschlecker“, „Hattest du mal einen schwarzen Schwanz“ oder „Papa will ins Poloch“ 
Das alles ist wohl eine etwas länger laufende Kampagne KI produzierter Schlager im 50er/60er Style worüber zumindest in der Schweiz schon mal berichtet wurde www.blick.de/boulevard/der-neue-star-am-schlagerhimmel-wer-ist-diese-margot-huber-mit-den-schluepfrigen-texten-artikel13516349 (darf man hier wahrscheinlich nicht verlinken)

Ich kann mich täuschen wir hatten in einer prolligen Teeniephase mit 16/17 auch mal kurz über diese Art der Schlagervolksmusik  lustig gemacht (https://www.volksliederarchiv.de/lieschen-komm-ein-bisschen-ohne-gummiueberzieher/) aber haben wir das Ernst genommen? Oder sind damit öffentlich hausieren gegangen? Also ich nicht und würde jeden der das tut als sozial und gesellschaftlich anders als ich mich einordnen. Man kann sowas nicht Ernst nehmen. Aber das sehen Bundestagsabgeordnete heute anders. Wir brauchen eine Quote!</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/" data-wpel-link="internal">29. Mai 2025</a> dies: Die Lieschen-Single der „Alpenrammler“ habe ich auf CD. Ich werde mir große Mühe geben, den Rest sofort wieder zu vergessen.</li><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/" data-wpel-link="internal">30. Mai 2025</a> dies: Hier fehlt ein Rittersmiley.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/eine-lanze-fur-julien-ferrat/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/f46074b199c8455dbdc7e33f889f912a" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Über Empfehlungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 17:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Meinen Freunden solle ich meist irgendwelche Gutscheine zukommen lassen, stets aber wenigstens eine Empfehlung für das Produkt, wird mir derzeit immer öfter beschieden. Die freuen sich doch bestimmt. Bestimmt freuen die sich. In der jüngsten Staffel der Serie „Black Mirror“ („1984“ war keine Anleitung, „Black Mirror“ ist aber auch keine) verkörpert Rashida Jones eine Lehrerin, ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/uber-empfehlungen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;Über Empfehlungen&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meinen Freunden solle ich meist irgendwelche Gutscheine zukommen lassen, stets aber wenigstens eine Empfehlung für das Produkt, wird mir derzeit immer öfter beschieden. Die freuen sich doch bestimmt. Bestimmt freuen die sich.</p>




<p>In der jüngsten Staffel der Serie „Black Mirror“ <em>(„1984“ war keine Anleitung, „Black Mirror“ ist aber auch keine)</em> verkörpert Rashida Jones eine Lehrerin, die aufgrund einer lebenserhaltenden Technik im Gehirn plötzlich anfängt, Werbung für irgendwelche Produkte in ein Gespräch einfließen zu lassen. Die Serienfigur nimmt das erwartbare Ende, was hoffentlich jetzt keiner meiner geschätzten – die übrigen sind mir etwas weniger wichtig – Leser mir angedeutet zu haben übelnimmt. Die Staffel ist ja nun lange genug verfügbar. Den Bogen zurück zum Thema schlage ich mit der Frage, ob <em>das</em> das Bild von <em>normalen Menschen</em> ist, das zeitgenössische Unternehmen von ihren Kunden haben.</p>




<p>Sollten hier für die Vermarktung zuständige und also nicht im eigentlichen Sinne berufstätige Mitarbeiter zeitgenössischer Unternehmen mitlesen (die Zeit dafür habt ihr ja bestimmt zwischen zwei eurer albernen Latte Macchiatos), so gebe ich ihnen folgende Mitteilung aus der Sicht eines Kunden auf den Weg: <em>Beliebige</em> Menschen, die anderen Menschen <em>ungefragt</em> Produkte aus wenig mehr als kapitalmotivierten Gründen empfehlen, sind das Letzte, und <em>Freunde</em>, die das tun, sinken in meiner Achtung augenblicklich. Gern bin ich willens, Freunden auf <em>ausdrückliche Nachfrage</em> Empfehlungen, basierend einzig auf meinen eigenen Erfahrungen, zu erteilen, aber normale Gespräche mit anderen Menschen drehen sich jedenfalls in meinen <em>Kreisen</em> äußerst selten um die Einkaufsplanung.</p>




<p><em>(„Guten Morgen, Herr Bäckereifachverkäufer, nutzen Sie Vodafone-Mobilfunk! Fünf Brötchen bitte.“)</em></p>




<p>Ich <em>empfehle</em> im Alltag kaum mehr als zweierlei, als da wären: Restaurants, weil ich in Restaurants bisweilen die Begleitung derer, mit denen ich im Alltag freiwillig rede, mag, und Musik, weil diejenigen, mit denen ich darüber rede, normalerweise mögen, was ich ihnen empfehle, und sich nicht selten revanchieren. Ich werbe also nur für meine eigenen Zwecke, mietbar bin ich jedoch nicht. <em>Eine einzige</em> Ausnahme bin ich zu machen bereit: Ein Unternehmen, das mir eine Fläche für Werbung in eigener Sache zur Verfügung stellt, bekommt für dieselbe Dauer vielleicht hier und da einen positiven Kommentar von mir ins Gespräch eingebracht.</p>




<p>Ich schließe nicht aus, dass auf der Werbefläche jedoch das Gegenteil stehen wird, denn vor Unternehmen, die Kunden für willige Plakatträger halten, sollte offenbar etwas eindringlicher gewarnt werden als bisher. So hätten alle etwas davon.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/uber-empfehlungen/" data-wpel-link="internal">27. Mai 2025</a> dies: „Guten Morgen, Herr Bäckereifachverkäufer, nutzen Sie Vodafone-Mobilfunk! Fünf Brötchen bitte.“
Hihi, u made my day!

PS.
„Und wenn Sie gleich jetzt hier unterschreiben, dann nehm ich auch noch zwei Stück von der Schwarzwälder Kirsch!“</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/uber-empfehlungen/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/1842dd93923d47aea01fca4505c688b1" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>(Amrum, nebenan.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 00:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz, ganz selten kommt meine so genannte Jugend (viel zu früh bis viel zu spät) wieder hoch. Manchmal sind benachbarte Blogger (GaLieGrü) daran nicht ganz unschuldig. Meine Güte, war ich anstrengend damals. Und was ich damals für bescheuerte Ideale hatte! Und was für erbärmliche Interessen ich damals hatte! Und was für fürchterliche Musik ich damals ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;(Amrum, nebenan.)&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ganz, ganz selten kommt meine so genannte <em>Jugend</em> (viel zu früh bis viel zu spät) wieder hoch. Manchmal sind benachbarte Blogger (<a href="https://maschinist.blog/2025/05/09/amrum-2025-1/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">GaLieGrü<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>) daran nicht ganz unschuldig. <em>Meine Güte</em>, war ich anstrengend damals. Und was ich damals für bescheuerte Ideale hatte! Und was für erbärmliche Interessen ich damals hatte! Und was für fürchterliche Musik ich damals gehört habe!</p>


<a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FX_YHtlIqy5k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br> <a href="https://youtu.be/X_YHtlIqy5k" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Dieses Video auf YouTube ansehen<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>.<br>



<p>Und was sie halt immer noch mit mir macht.</p>




<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wenn die Liebe dich zerreißt, will ich dich zum Hass verleiten.</p>
</blockquote>



<p>Der Mensch. Er ist ein Dingsbums. (Es hört nicht auf. Es hört nie auf.)</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">10. Mai 2025</a> dies: Amrum 2 ist auch gelungen. Wie überhaupt das meiste, was der maschinist so aufschreibt. Ich mag diese eigenartige Mischung aus Melancholie, Verbitterung und Irgendwie-doch-Optimismus. Und schreiben kann er wie nur wenige.</li><li>Name vergessen schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">10. Mai 2025</a> dies: Wie sähen Medienerzeugnisse aus, wenn der Leser, Hörer, Zuschauer frei über ihren Rundfunkbeitrag verfügen 
könnten und per Klick und
Betrag, gefällige Beiträge selbst honorieren könnten ?
Den Feinden von Zwangsbeiträgen könnte man entgegenhalten, dass man Autoren finanziell freistellen muss, damit Ergebnisse überhaupt erst zufriedenstellen können.
Viele Tussis schreiben ja zur Selbstverwirklichung, weil der
Olle genug Geld mit nachhause bringt. Das was sie absetzen, ist aber nicht das, was ich meine.
Überleben das die Spartenprogramme ? Bleiben Monopole, Monopole ? Geht es abwärts in Richtung Befriedigung niederer Triebe ?

Nicht jeder kann es sich erlauben, Texte zu verschenken.</li><li>Seb schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">11. Mai 2025</a> dies: Ich habe wegen der ewigen Larmoyanz schon länger nicht mehr bei dem sich als Kiezneurotiker ausgebenden Herrn (oder vielleicht sogar tatsächlich dessen inzwischen leider leerer Hülle: das macht ja was mit Menschen, wenn sie ihre Ideale bei vollem Bewusstsein dessen gegen Geld der dreckigsten Sorte tauschen, um anschließend ohne Unterlass darüber zu lamentieren, dass sie einen beschissenen Job haben bei dem Menschlichkeit eine untergeordnete Rolle spielt und man zumeist von – bis natürlich auf den Typen mit den Drogen – überwiegend abstoßenden Leuten umgeben ist) gelesen: Schafft er inzwischen längere Texte, in denen er nicht irgendwann mindestens in das Thema „Coronner“ abschweift?

Natürlich ist „damals“ vieles schlecht gelaufen, insbesondere unsere Politiker und Medien haben fast auf ganzer Linie und aufs erbärmlichste versagt und der gute Mann hatte, wenn denn wider Erwarten an all den Geschichten zu der Zeit mehr als nur Wichtigtuerei dran ist, zu allem Überfluss auch noch einen erheblichen Anteil an Sozio- bis Psychopathen im direkten Umfeld, aber die anhaltende Besessenheit mit dem Thema fand ich doch des Guten zu viel.

Und selbst wenn nicht nahezu jede der Geschichten <strike>aus dem Paulanergarten</strike>, ähm, aus dem Widerstand gegen das Regime, erstunken und erlogen war, so sagt das ja auch einiges über eine  Person aus, wenn sie nahezu ausschließlich mit Leuten befreundet ist, die  sich beim erster Gelegenheit in eine Horde braunberockter Blockwarte wie aus Hitlers feuchtesten Träumen verwandeln. Ich kenne keinen einzigen Fall wo ähnliche Opfer‑, Horror- wie auch Widerstandsgeschichten in nennenswertem Umfang der Realität entsprachen, und ich kenne auch (trotz diverser Arbeitskollegen und Bekannter, die aus verschiedensten teils zwar sehr bizarren Gründen, aber ansonsten abgesehen von der Gesundheit natürlich komplett folgenlos Impfungen ablehnten) keinen einzigen Fall der hervorgerufen hat, was derart an Besessenheit erinnert. Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es in NRW Lauterbachs Kanüliere, also diese hochgerüsteten Spezialkommandos, die in voller Schutzausrüstung plus Riot-Gear Impfgegner aufgespürt, festgesetzt, interniert und zuletzt multipel zwangsgeimpft haben einfach aus Geldmangel nicht gab (wir müssen ja alles Geld nach Berlin überweisen, damit da desillusionierte Schwätzer und Schmarotzer in hässlichen Glaskästen unnütze Projekte ausbrüten können), aber für jeden halbwegs normalen Menschen ist das doch seit Jahren kein Thema mehr, ganz bestimmt jedenfalls keines auf das man völlig unabhängig vom eigentlichen Thema permanent zu sprechen kommt. „Seltsame Ding in Stadt xyz, übrigens Coronner“ blah blupp.…

So, genug davon, weiß gar nicht warum ich das überhaupt hingeschrieben hab, so wichtig ist mir das auch nun wieder nicht. Halt schade, hab ich nun mal früher gern mal gelesen.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">11. Mai 2025</a> dies: Halbwegs normale Menschen habe auch ich hoffentlich nicht unter meinen Lesern.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">12. Mai 2025</a> dies: Ich weiß es, vielleicht: The devil will find words for idle hands to write.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">12. Mai 2025</a> dies: PS.
Das war für Seb, nicht für tuxOr oder den Maschinisten.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">12. Mai 2025</a> dies: PPS.
@tuxOr
Halbwegs bin ich schon immer gern gewesen, normal ist mir viel zu anstrengend.</li><li>mike schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">13. Mai 2025</a> dies: @Seb
Sehr schön die Kotze weggewischt. Es ist ein Trauerspiel wie die Leute immer wieder auf den – zugegeben – wirklich – eloquenten – Schaumschläger reinfallen.</li><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">13. Mai 2025</a> dies: @mike
Das solltest du dem „– zugegeben – wirklich – eloquenten – Schaumschläger“ in die Kommentarspalte reinwürgen. Ach so, der hat ja gar keine. Aus Gründen, vermute ich.

PS.
Ich mag Schaum. Vor allem, wenn er hübsch geschlagen ist.</li><li>Mutant77 schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">13. Mai 2025</a> dies: Interessante Wahrnehmung und erstaunlich wie unterschiedlich die sind.

Die Bessenheit einer „Antifa“, die glaubt „wir impfen euch alle!“ wäre ein Ausdruck der Menschlichkeit, hat für viele, die früher in diesen Nähe waren, doch sehr verstört. Das war nicht nur in Berlin ein Problem. Wie man mit dem Staat und dessen Restriktionen umgeht, das wußte man vorher. Aber wenn die eigenen Leute zu Blockwarten werden, dann hilft auch kein Hitlervergleich. Da überholt einen die Realität an einer Stelle wo man es nie erwartet hat.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/05/amrum-nebenan/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reflexion (IX)</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/04/reflexion-ix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 20:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[„tux0r, Wehrkraftzersetzer“ wäre auch eine schöne Visitenkarte. Kommentare keine ahnung schrob am 16. April 2025 dies: Wäre es. Aber wenn das Ding wirklich was hermachen soll, wäre „Premium-Defätist (Staatl. gepr.)“ besser. tux0r schrob am 16. April 2025 dies: Pfff. Ich und premium. Im Herzen bin ich schäbig. Quelle: Hirnfick 2.0Digitaler Fingerabdruck: 2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„tux0r, Wehrkraftzersetzer“ wäre auch eine schöne Visitenkarte.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>keine ahnung schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/reflexion-ix/" data-wpel-link="internal">16. April 2025</a> dies: Wäre es. Aber wenn das Ding wirklich was hermachen soll, wäre „Premium-Defätist (Staatl. gepr.)“ besser.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/reflexion-ix/" data-wpel-link="internal">16. April 2025</a> dies: Pfff. Ich und premium. Im Herzen bin ich schäbig.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/04/reflexion-ix/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small>]]></content:encoded>
					
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		<title>London, tagsüber</title>
		<link>https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tux0r]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 00:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Nebenan las ich die Anekdote, in London könne man Bettlern auch per Kreditkarte ihre Einkünfte aufbessern. Ich hatte sowieso vor, mal wieder – zum ersten Mal seit 2019, zum zweiten Mal überhaupt – dort hinzureisen. Vielleicht begegnet mir ja ein Bettler. Überhaupt reise ich in diesem Jahr öfter als sonst in Städte im Ausland: in ...</p><p><a href="https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/" class="more-link" data-wpel-link="internal">&#8216;London, tagsüber&#8217; weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://maschinist.blog/2025/03/21/spreeufer-03-25/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Nebenan<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> las ich die Anekdote, in London könne man Bettlern auch per Kreditkarte ihre Einkünfte aufbessern. Ich hatte sowieso vor, <a href="https://tuxproject.de/blog/2019/09/london-3/" data-wpel-link="internal">mal wieder</a> – zum ersten Mal seit 2019, zum zweiten Mal überhaupt – dort hinzureisen.</p>




<p>Vielleicht begegnet mir ja ein Bettler.</p>




<span id="more-22956"></span><p>Überhaupt reise ich in diesem Jahr öfter als sonst in Städte im Ausland: in Kopenhagen war schon (erstmals), seit letztem Jahr habe ich außerdem Karten für <a href="https://whiskyshow.com/london" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">eine Whiskymesse<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> in London. Weil ich aber im Oktober wegen dieser Messe und des geplanten Rahmenprogramms – meine <em>Reisegruppe</em> zieht überwiegend einen viertägigen Dauergenuss in allerlei Etablissements in Erwägung – wohl kaum etwas von der zwar an Überwachungskameras reichen, doch trotzdem schönen Stadt selbst mitbekommen werde, bin ich zwecks Kompensation und mentaler Vorbereitung vorher schon mal da. Fast allein.</p>




<p>(Ich reise außerordentlich ungern allein, aller Menschenscheu zum Trotz.)</p>




<p>Die Begleitung, mir bis dahin zwar seit Jahren bekannt, aber jenseits des Internets nur einmal kurz begegnet, war ein Zufall, das Zustandekommen derselben wäre <em>selbst mir</em> zu peinlich hier zu berichten. Ich kann jedoch berichten, dass ich das jederzeit wieder so machen würde. Eine Lehre: Öfter mal Dinge machen, die <em>eigentlich</em> wie etwas klingen, das man lieber nicht tun sollte. Könnte ja gut werden. Oder wenigstens interessant scheiße.</p>




<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus.jpg" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-300x261.jpg" alt="Anzeige ist raus" width="300" height="261" class="alignnone size-medium wp-image-22957" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-300x261.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-120x104.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-768x667.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus-730x634.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Anzeige-ist-raus.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>




<p>Dass ich am Fliegen am wenigsten die Flughäfen mag, ist davon unbenommen. Zwar wird man an deutschen Flughäfen bisher nur wie ein potenzieller und – anders als in <em>noch</em> ekligeren Staaten – nicht schon wegen bloßen Einreisewunsches wie ein tatsächlicher Terrorist behandelt, doch finde ich unverändert nur wenig <em>noch</em> bescheuerter als die Annahme, Zahncremetuben mit 101 Millilitern Restmenge seien brandgefährlich und somit beinahe mit Sprengstoff gleichzusetzen. Dass die EU diese Regel kurzzeitig lockern wollte und es dann trotzdem nicht gemacht hat, aus Angst vor <em>unzureichender Flüssigkeitserkennung</em>, wird späteren Generationen vielleicht eine Lehre sein oder auch nicht.</p>




<p>Die Biere in London haben auch nach „dem Brexit“ noch eine schöne Größe, und weil es in London nicht so leicht ist wie anderswo, einfach nur einen schwarzen Kaffee zu trinken, probiere ich manches. Englisches Bier schmeckt gewohnt künstlich süß und irgendwie nicht gut. Es ist wichtig, in diesen Zeiten etwas zu haben, worauf man sich verlassen kann. Ich habe in London an einem Tag zwei Füchse und einen Radfahrer gesehen. Das ist ein gutes Verhältnis. Im Hotel unweit der Füchse, in dem ich übernachte, sind die Kaffeetassen nicht nur viel zu klein, sondern haben überdies Henkel, die so beschaffen sind, dass man sich beim Transport derselben unvermeidlich den Mittelfinger verbrennt. Ich überlege, ob ich das in die Bewertung schreiben soll.</p>




<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf.jpg" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-300x227.jpg" alt="Fuchs (unschaf)" width="300" height="227" class="alignnone size-medium wp-image-22958" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-300x227.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-120x91.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-768x581.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf-730x552.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/Fuchs-unschaf.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>




<p>Apropos Bier: Die angebotsmäßig <a href="https://www.caskpubandkitchen.com" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">großartigste Bierbar Londons<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> bietet die Inhalte ihrer Vintagebiere (fassgereift, wundersame Preise zwischen „echt günstig“ und „manche müssen dafür ein paar Wochen arbeiten“ pro Flasche) nicht zum Mitnehmen feil. Ich prangere das an. Und da ich keineswegs vorhabe, <em>ausgerechnet</em> in London mein Urteilsvermögen zu trüben, lasse ich das Bier ungetrunken im <em>vintage cellar</em>. <em>Vintage</em> bin ich ja inzwischen auch selber.</p>




<p>In – genauer: über – London gibt es ein Restaurant namens <a href="https://duckandwaffle.com/london/" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">Duck &amp; Waffle<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a>, dessen Spezialität zu meiner völlig ausbleibenden Überraschung Waffeln mit Ententeilen sind. Man möge dort wie auch <a href="https://smws.com/venues/19-greville-street-london" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="nofollow external noopener noreferrer" class="wpel-icon-right">bei der SMWS<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> bitte keine Flipflops tragen. Crocs wären vielleicht erlaubt, aber danach zu fragen wäre sogar mir zu blöd gewesen. Im 40. Stockwerk über London wird man dort von Personal bedient, das anständig angezogene Leute, die nicht bloß blöde aufs Smartphone starren, deutlich herzlicher bedient als Instagramtouristen. Ich möchte, dass das an wesentlich mehr Orten so ist.</p>




<p><a href="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben.jpg" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-300x225.jpg" alt="London von oben" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-22959" srcset="https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-300x225.jpg 300w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-1024x768.jpg 1024w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-120x90.jpg 120w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-768x576.jpg 768w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben-730x548.jpg 730w, https://tuxproject.de/blog/wp-content/uploads/2025/03/London-von-oben.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px"></a></p>




<p>Den letzten Abend vor der Abreise verbrachte ich am Piccadilly Circus, weil ich blöderweise versprochen hatte, dass man dort immer etwas erleben kann und ein Londonbesuch sonst nicht vollständig wäre, wie jeder weiß. (Am Piccadilly Circus kann man abends ja auch nicht sitzen, ohne dass sich ein schlechter Straßenmusiker für einen hörenswerten Straßenmusiker hält. <em>London halt.</em>) Aber einen gewissen Charme kann ich diesem Platz nicht absprechen. Der Trick zum Genuss besteht darin, am Rand zu sitzen und schweigend den Moment aufzusaugen, während das Publikum eskaliert.</p>




<p>Übrigens: Einen Bettler mit Kartenlesegerät habe ich nicht gesehen, doch hätte ein Schlagzeug spielender Herr, der ein bisschen aussah wie Harry Rowohlt vor dem ersten Kaffee, auch PayPal als Spende akzeptiert. Ich lasse das gelten.</p>
<hr><h2>Kommentare</h2><ul><li>Juri Nello schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/" data-wpel-link="internal">31. März 2025</a> dies: Whiskey probieren in der Hauptstadt des Gins?was kann da schon schief laufen.  <img src="https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_wink2.gif" alt=";)" width="18" height="18" class="wpml_ico"> 
Das erste Mal in London war ich 1988. Due Lost streikte, auf der so renommierten Oxford Street liefst Du knietief durch Fastfoodabfälle. Nach Sonnenuntergang, sofern der mal erkennbar war, stapelten such due Rentner mit Zeitungen in den Hauseingängen.  Das war in Bonn und selbst in Westberlin damals noch anders.</li><li><a href="https://tuxproject.de" class="url wpel-icon-right" rel="ugc nofollow external noopener noreferrer" data-wpel-link="external" target="_blank">tux0r<span class="wpel-icon wpel-image wpel-icon-6"></span></a> schrob am <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/" data-wpel-link="internal">31. März 2025</a> dies: Gin schmeckt scheiße.</li></ul><hr><small>Quelle: <a href="https://tuxproject.de/blog/2025/03/london-tagsuber/" data-wpel-link="internal">Hirnfick 2.0</a><br>Digitaler Fingerabdruck:  2d020bafea029b2fea2acbb1e974a437</small><div id="wp-worthy-pixel"><img class="wp-worthy-pixel-img skip-lazy " src="https://vg08.met.vgwort.de/na/465cee3a1d13417abdaefc5a30d74747" loading="eager" data-no-lazy="1" data-skip-lazy="1" height="1" width="1" alt="" /></div>]]></content:encoded>
					
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