Archiv der Artikel die unter der Kategorie und so gespeichert wurden.
Was nicht passt, wird passend gemacht.
Big Robot & Conrad Schnitzler – Kalter Hund // Spotify tötet.
Es ist Montag. Am vergangenen Wochenende war ich erstmals – in meinem Freundes- und auch weiter gefassten Bekanntenkreis kommt die bürgerliche Institution Ehe nicht oft vor – auf einem Polterabend eingeladen, dessen maßgebliche Attraktion es war, dass reichlich Geschirr zerschmissen (und zum Teil vorher, wie man hörte, eigens dafür gekauft) wurde, auf dass die zu …
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Internetfähige Endgeräte
(Sie haben auf der Suche nach bösen Dingen „insbesondere ein internetfähiges Endgerät“ gefunden, frohlocken Polizeibeamte, und ich habe etwas länger als unbedingt geboten dem geistigen Auge die Vorstellung vorgeführt, dass sie da diverse Autos mit viel zu großem, viel zu lästigem Tablet, Spülmaschinen mit Internetanschluss und fernsteuerbare Vibratoren raustragen; aber natürlich machen sie das nicht, …
Liegengebliebenes vom 25. Juni 2025
Man muss Prioritöten (das Wort habe ich mir selber ausgedacht) setzen: Geht man davon aus, dass zwischen 2025 und 2029 rund 600 Milliarden Euro hauptsächlich für die Bundeswehr zur Verfügung stehen, bleibt das zivile Investitionsprogramm mit seinen 500 Milliarden Euro dahinter zurück. 600 Milliarden für Tod, 500 Milliarden für Leben. Die Bundesregierung erfüllt wieder sämtliche …
Medienkritik in Kürze: Oh nein! Nicht die Hochzeit!
dpa („ZEIT ONLINE“ u.a.): Der Krieg im Nahen Osten bringt auch die Pläne für die Promi-Hochzeit des Jahres durcheinander: Aus Sicherheitsgründen wurde das Programm für die Feiern zur Vermählung von Amazon-Gründer Jeff Bezos (…) praktisch in letzter Minute geändert. Also jetzt reicht’s aber mit diesem Krieg!
Boy Harsher – Pain // Das Einrennen der offenen Türen der FSFE
Es ist Montag. Gescheitertes Medium des Monats ist der Messenger Matrix. Es hat Gründe, dass IRC noch existiert. Dabei gehen da nicht mal GIFs. (Bitte nicht ändern.) Apropos alter Kram: Ein „Anker“ sein solle die Kirche, fordert ein Herr von der CDU. Passt schon: Anker sind ebenso wie die Kirche nicht unbedingt Garanten eines schnellen …
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Medienkritik in Kürze: Wie ein Franzose
Nur eine kurze Frage an Michaela Wiegel, die für die letztwöchige Sonntags-„FAZ“ Peter Sloterdijk in der Provence besuchte, dessen Leben wie folgt eingeleitet wird: Wie ein Franzose rauschte er im TGV zwischen der Hauptstadt und seiner Sommerfrische in der Provence hin und her. Rauschen denn Franzosen anders als zum Beispiel Spanier mit dem Zug zur …
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Antimilitaristisch-autoritäre Brände
NDR, 5. Mai 2025 (Archivversion): Das völlig ausgebrannte Auto wurde aber nicht – wie zunächst auch von der Polizei angenommen – vom Disco-Betreiber genutzt. (…) Inzwischen habe sich eine 26-jährige Frau aus Oldenburg gemeldet. Ihren Angaben zufolge hatte sie selbst an dem Abend an der Demo für Lorenz A. teilgenommen. Daraus hat man was gelernt …
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Fachkräftebezahlungsmangel (4)
Mir sei aus aktuellem Anlass noch folgende Anmerkung zum Mangel an Fachkräften gestattet: Wenn ich eine gut ausgebildete Fachkraft mit etlichen Jahren Berufserfahrung bin, dann erwarten nicht nur mögliche Arbeitgeber von mir eine ordentliche Leistung, sondern ich erwarte auch von ihnen eine ordentliche Vergütung. Der legendäre Obstkorb (so oft kommt der in meiner Branche gar …
Kurzkritik: Schlafmohn – Papaver Somniferum
Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus Mainz kommt, verrät das Internet, das Trio Schlafmohn, dessen 2024er Album „Papaver Somniferum“ (das ist Latein und heißt „Schlafmohn“) mir letztes Jahr natürlich entgangen war, aber deren erstes ist. Aus Schlafmohn wird unter anderem Opium hergestellt. Fürs Volk. Dargeboten werden vier Stücke, wobei die beiden mittleren, die auch …
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krautfuzz (live) // Da noch hinwollen
Es ist Montag. Die Zeit vergeht schneller als ich. Auch mal schön. Der „SPIEGEL“ titelt aktuell die Frage, ob „man“ „da“ noch hinwolle, und meint damit, ob die Deutschen noch Lust auf die USA haben. Zugunsten einer möglichst tauglichen Statistik hierüber gebe ich bekannt: Ich wollte „da“ zuletzt 2001 hin. Dann kam diese Sache mit …
Minga (nicht)
Meine erste Partnerin, lange ist’s her, wohnte in Franken, und schon früh lernte ich: Man ist in Bayern und den Regionen, die rechtlich gesehen dazugehören, am besten beraten, wenn man nicht als Tourist auffällt. „‚Minga‘ sagen nur Touristen und der Besitzer des ‚Minga Kiosk‘“ sagen aber Menschen aus München, also reise ich heute nicht nach …
Deutschland, deine Allegorien! (30)
Kurz angemerkt zum SPD-„Friedensmanifest“
Gegenteilig wie schon weiland beim zu Recht längst vergessenen beziehungsweise noch als Treppenwitz durch Altnerddebatten wabernden Internetmanifest – … for porn! – verhält es sich beim heute herumgezeigten (Archivversion) friedenspolitischen „Manifest“, indem zwar ebenfalls unmittelbar nach Bekanntwerden desselben ein allgemeiner Aufschrei ertönte, dass man doch nicht sagen dürfe, was ist, aber diesmal die, die es …
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Kurz angemerkt zu Imane Khelif
Das mit Abstand Seltsamste an den jüngsten Entwicklungen hinsichtlich des Falls, der sich letztes Jahr in der olympischen Disziplin „Frauen auf die Fresse hauen“ zugetragen hat und ungefähr lautet, dass ausschließlich „Transfeinde“ und/oder „Russentrolle“ (a.a.O.) es nicht so gern sehen, wenn es (biologisch betrachtet) ein Mann ist, der Frauen auf die Fresse haut, ist meiner …











