PolitikIn den Nachrichten
Wahl­kampf­ver­bot

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das gera­de rich­tig ver­ste­he, aber es wirkt auf mich doch recht undurch­dacht, wenn Poli­ti­ker der SPD unter dem Titel „Anti-Hass-Gesetz“ (klän­ge „Gute-Emo­­tio­­nen-Gesetz“ nicht viel schö­ner?) aus­ge­rech­net in einem Wahl­jahr Lügen im Inter­net ver­bie­ten wollen.

PolitikIn den Nachrichten
Christ­lich-Digi­ta­le Union

Apro­pos Netz­par­tei. Dass aus­ge­rech­net die Tech­nik­ver­hin­de­rungs­par­tei CDU Deutsch­lands ers­te Par­tei sein wird, die ihren Vor­stand fak­tisch online wäh­len lässt (die anschlie­ßen­de „Brief­wahl“ ist nach den Zusi­che­run­gen der Kan­di­da­ten, eine Nie­der­la­ge im Online­vo­tum als final zu akzep­tie­ren, kaum als sol­che zu bezeich­nen), hät­te eine ganz ande­re Wir­kung, lie­fen nicht unter dem Tweet zum The­ma Wäh­ler und …

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Politik
Doom­scroll­ge­dan­ken

In Neu­see­land ist das Wort des Jah­res 2020 „Doom­scrol­ling“ gewor­den, also das unab­läs­si­ge Kon­su­mie­ren schlech­ter Nach­rich­ten für zuse­hends schlech­te­re Lau­ne. Platt­for­men wie Twit­ter sind dafür prä­de­sti­niert, denn für schlech­te Lau­ne gibt es Zustim­mung und Bei­fall. Für das drin­gen­de Bedürf­nis, das Jahr 2020 mal so rich­tig zu belei­di­gen, gibt es zur­zeit fast 10.000 Herz­chen, wäh­rend mein …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusikMir wird geschlecht
Ingri­na (live) // Minderheitendomino

Es ist Mon­tag. Das ritu­el­le Wän­de­be­schmie­ren mit schie­fem Gesang ist in Öster­reich eine unauf­schieb­ba­re beruf­li­che Tätig­keit und mehr muss man über Öster­reich nicht wis­sen. Die haben ja nicht mal Pan­da­bä­ren dort. Mei­ne­da­mund­herrn, die Inlands­nach­rich­ten: Weil die Men­schen jetzt am liebs­ten online ein­kau­fen, weil der Ein­zel­han­del aus Pan­de­mie­grün­den vor­erst nicht off­line statt­fin­den darf, haben CDU/CSU und SPD …

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PersönlichesPiratenpartei
Last Exit Netz­par­tei: Hier gärt­nert der Bock noch selbst.

Wisst ihr noch, damals, als wir noch Träu­me hat­ten? Es gab vie­le gro­ße poli­ti­sche Übel – und ein kleins­tes unter den gro­ßen; so klein, dass man zu schnell zu viel woll­te. Es wur­den nicht nur vie­le Frei­wil­li­ge ver­heizt, son­dern auch Mit­glie­der rein- und raus­ge­spült, als wäre man in einen nicht enden wol­len­den Tsu­na­mi hineingeraten. 

Mir wird geschlechtIn den Nachrichten
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Das Bun­des­nicht­män­ner­mi­nis­te­ri­um ist empört.

Eine Ver­ständ­nis­fra­ge: Wenn ein Ver­ein schreibt, er for­de­re … […] Gleich­be­hand­lung für Frau­en- und Män­ner­ver­bän­de – im öffent­li­chen Gehör und in der staat­li­chen finan­zi­el­len För­de­rung … und … den offe­nen, ganz­heit­li­chen und inklu­si­ven Dis­kurs in der Geschlech­ter­po­li­tik , dann han­delt es sich dabei um was? Genau, um Frau­en­hass sei­tens rech­ter Akteu­re, faselt das Fach­ma­ga­zin für ange­wand­te Impertinenz …

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PolitikIn den Nachrichten
Zuver­sicht eines Coronaleugners

Als Coro­na­leug­ner, wie ich es nun mal bin, hat man, wie ich heu­te in den Nach­rich­ten lese, viel weni­ger Ver­ständ­nis­pro­ble­me als ande­re, denn es gibt neue Regeln und sie sind gera­de­zu gro­tesk. In Baden-Wür­t­­te­m­­berg dür­fen Restau­rants nach 20 Uhr zwar Essen zum Mit­neh­men anbie­ten, aber man darf es nicht mehr mit­neh­men. Um genau 19:59 Uhr …

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PolitikIn den Nachrichten
Spä­ter nicht warten

Der anti­ke Toten­kult, für des­sen Anhän­ger das Lebens­en­de das höchs­te Glück dar­stellt, lässt es an Mis­si­ons­ei­fer selbst in Pan­de­mie­zei­ten nicht man­geln: Schles­­wig-Hol­steins Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther (CDU) for­der­te am Mitt­woch im Kie­ler Land­tag mit den Wor­ten „Wir dür­fen nicht war­ten“ einen har­ten Lock­down nach Weih­nach­ten. Fro­hes Fest!

In den NachrichtenWirtschaft
Rund­funk­aus­wei­se

Wäh­rend ganz Deutsch­land sich über die Rund­funk­ge­büh­ren unter­hält, als sei der Preis das größ­te Pro­blem an der Exis­tenz ver­pflich­ten­der Berie­se­lung, ist längst beschlos­sen, dass im kom­men­den Jahr die Ver­län­ge­rung eben­so ver­pflich­tend zu besit­zen­der Aus­wei­se fast zehn Euro mehr kos­tet – und das ein­zig medi­al inter­es­san­te The­ma scheint nicht etwa zu sein, ob es ange­mes­sen ist, …

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PolitikIn den Nachrichten
Abso­lu­te Alternative

Wie fühlt es sich für einen Sach­­sen-Anhal­­ti­­ner eigent­lich der­zeit an, nur auf­grund sei­nes ver­meint­li­chen Ein­sat­zes für das Gute in einem Land zu leben, das fak­tisch mit abso­lu­ter Mehr­heit von der AfD regiert wird, indem selbst grund­sätz­lich bür­ger­freund­li­che Ent­schei­dun­gen sofort als Tabu gel­ten und unbe­dingt ins Gegen­teil ver­kehrt wer­den müs­sen, sobald die AfD sich für sie …

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In den NachrichtenPolitik
Fatah­kom­ple­xe

Dass ich das Wort „Het­ze“ für sich auf einem sprach­li­chen Niveau mit dem min­des­tens eben­so belieb­ten „Kack­schei­ße“ befin­dend hal­te, habe ich im Bekann­ten­kreis gele­gent­lich ohne ersicht­li­chen Wider­spruch ange­merkt. Das hält die Nach­wuchs­or­ga­ni­sa­ti­on der SPD, die auch sonst lei­der nicht auf mich hört, nicht davon ab, „für Völ­ker­ver­stän­di­gung gegen Het­ze“ zu demons­trie­ren. Das ist beson­ders bemerkenswert, …

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NetzfundstückeWirtschaft
Bun­des­kon­gres­se überwinden

Wie orga­ni­sie­ren die Jusos (zwei­feln am Exis­tenz­recht Isra­els, wol­len „den Kapi­ta­lis­mus über­win­den“ und for­dern „den Sozia­lis­mus“) eigent­lich nach der Ent­eig­nung von Groß­kon­zer­nen und Finanz­heu­schre­cken ihre Kongresse?

PolitikIn den Nachrichten
Si vis pacem, para bel­lum. (13)

Wäh­rend einer­seits monate‑, gar jah­re­lang dar­auf gepocht wur­de, dass man der Poli­zei mög­li­cher­wei­se ein paar Befug­nis­se ent­zie­hen soll­te, weil in ihr poli­tisch radi­ka­le Umtrie­be sich besorg­nis­er­re­gend häuf­ten, wur­de mei­ner Ableh­nung der Bun­des­wehr, eines ana­chro­nis­ti­schen Relikts aus dem Kal­ten Krieg, stets mit Miss­ach­tung begeg­net. Die Bun­des­wehr sei immer­hin wich­tig, sie schüt­ze vor Coro­na, fische Flücht­lin­ge aus …

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