Dass ich das Wort „Hetze“ für sich auf einem sprachlichen Niveau mit dem mindestens ebenso beliebten „Kackscheiße“ befindend halte, habe ich im Bekanntenkreis gelegentlich ohne ersichtlichen Widerspruch angemerkt. Das hält die Nachwuchsorganisation der SPD, die auch sonst leider nicht auf mich hört, nicht davon ab, „für Völkerverständigung gegen Hetze“ zu demonstrieren.
Das ist besonders bemerkenswert, weil dieselbe Organisation am vergangenen Wochenende die Fatah-Jugend zur Schwesterorganisation erkoren hat, deren Beitrag zur Völkerverständigung darin besteht, das Land Israel als nicht souveränitätswürdig darzustellen. Zwar könnte man die Fatah-Jugend deshalb angesichts der Außenpolitik Israels als antifaschistische Organisation akzeptieren, aber diese Ansicht ist wiederum umstritten, wie man heutzutage zu Ansichten sagt, die nicht von jedem Mitglied des einfachen Bürgertums geteilt werden.
Mich überrascht ja der ausbleibende Menschenauflauf (mmmh: Auflauf) vor SPD-Parteitagen. Was muss noch alles passieren?


So wie es aussieht wird noch eine ganze Menge passieren. Wir haben gerade den größten Wahlbetrug in der Geschichte der USA mitangesehen und keinen scheint’s zu interessieren.