KaufbefehleMusikkritik
Welt­pin­guin­tag

Obwohl der all­jähr­li­che Welt­pin­guin­tag – tra­di­tio­nell am 22. Febru­ar – von mir die­ses Jahr tra­di­tio­nell ver­schla­fen wur­de und der näch­ste – laut Wal­ter Moers am 11. Novem­ber – noch in qua­si wei­ter Fer­ne liegt, hal­te ich es für ange­mes­sen, das Debüt­al­bum der Jazz-Metal-For­­ma­ti­on Welt­pin­guin­tag, deren Key­boar­der Jörg Sand­ner mitt­ler­wei­le „solo“ (in einer sehr frei­en Aus­le­gung …

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Musik 06/2011 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 7 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Huch, schon wie­der ist Juni, das geht ja immer schnell! Und tra­di­tio­nell bringt so ein Juni nicht nur zu dicke Mäd­chen in zu dün­ner Klei­dung mit sich, son­dern außer­dem mei­ne Halb­jah­res­rück­schau der gefäl­lig­sten und unge­fäl­lig­sten Musikal­ben, erst­mals kom­plett mit Alben des Jah­res 2011 befüllt. Und in so einem hal­ben Jahr kann sich viel ändern. Im …

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Musikkritik
The Decem­be­rists: R.E.M. in anders

Nur mal so als Bei­spiel für eine Band, die zwar mich durch­aus anspre­chen­de Klän­ge her­vor­zu­brin­gen ver­mag, aber die­ses Niveau bis­lang noch kein gan­zes Album lang hal­ten konn­te, wes­halb sie die anste­hen­de Halb­jah­res­li­ste nur als Zuschau­er bewun­dern darf, erwäh­ne ich hier und jetzt aus hei­te­rem Him­mel mal die von Peter durch­weg geschätz­ten The Decem­be­rists mit­samt ihrem …

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Musikkritik
Van der Graaf Gene­ra­tor – A Groun­ding in Num­bers

Jüngst lausch­te ich dem neu­en Werk „A Groun­ding in Num­bers“ der bri­ti­schen Pro­­gre­s­­si­­ve-Rock-Legen­­de Van der Graaf Gene­ra­tor und sah Poten­zi­al für einen kur­zen Ver­riss mei­ner­seits. Er folgt: Die Geschich­te Van der Graaf Gene­ra­tors ist bewegt, bedenkt man, dass die Band sich seit ihrem Bestehen mehr­fach auf­ge­löst und umbe­setzt hat und zwi­schen zwei Stu­dio­al­ben („The Quiet …

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NetzfundstückeMusikkritik
„Tues­day, Wed­nes­day break my heart…“

Ein Inter­net­phä­no­men, vor allem in den auch sonst nicht unbe­dingt für Musik­ge­schmack bekann­ten USA von Bedeu­tung, kreuz­te in den letz­ten Tagen immer wie­der mei­ne Wege und ließ mich erschau­dern. Die Rede ist von Rebec­ca Black, 13 Jah­re alt, und ihrem „Lied“ „Fri­day“, also „Frei­tag“. Zeit­ge­nos­sen, die wie ich dem Musik­fa­schis­mus frö­nen, soll­ten sich auch in …

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KaufbefehleMusikkritik
Jea­ve­stone – 1+1=ok

Bereits im Novem­ber 2010 erschien mit „1+1=ok“ das drit­te Stu­dio­al­bum der mir bis dato unbe­kann­ten fin­ni­schen Pro­­gre­s­­si­­ve-Rock-Band Jea­ve­stone und gefällt mir außer­or­dent­lich gut. Das Album beginnt („Laser Flu­xus Bom­bus Inter­rup­tus“, auf so etwas muss man auch erst ein­mal kom­men!) instru­men­tal und ließ mich bereits in die­ser Pha­se inter­es­siert auf­hor­chen; als schließ­lich Sän­ger Jim Gold­worth, von …

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Toxic Smi­le – I’m your Saviour

Pri­ma: Die deutsch­spra­chi­ge Musik­welt 2011 erreicht mit „I’m your Saviour“, eng­lisch­spra­chi­ge Tex­te hin oder her, ihren ersten Höhe­punkt. Fünf Prot­ago­ni­sten musi­zie­ren zwi­schen Retro­prog und Pro­gres­si­ve Metal und klin­gen auf ihrem vier­ten Stu­dio­al­bum, zählt man die bei­den Ver­sio­nen des Debüt­al­bums sepa­rat, atmo­sphä­risch so dicht wie nie zuvor. Tho­ralf Koss schrieb 2006 über ein eigent­lich ganz ande­res …

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Saha­ra Sur­fers – Space­trip On A Paper Pla­ne

Im ver­gan­ge­nen Dezem­ber merk­te ich an, dass bei der Zusam­men­stel­lung der Jah­res­en­drück­schau unter ande­rem das Album „Space­trip On A Paper Pla­ne“ der Saha­ra Sur­fers aus Zeit­grün­den kei­ne Beach­tung fand, was Schlag­zeu­ger Micha­el „Stei­ni“ Stein­gress dazu ver­an­lass­te, mir sei­ne Auf­war­tung zu machen; ein Glück, denn so plag­te mich immenses Bedau­ern, das mich letzt­lich beschlie­ßen ließ, bei …

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Die Reha­bi­li­ta­ti­on einer Insti­tu­ti­on: Yes – Magni­fi­ca­ti­on

Ich muss dann hier doch mal eine Lan­ze für das vor nun­mehr 10 Jah­ren ver­öf­fent­lich­te und bis dato, sieht man von den unge­zähl­ten Archiv­ver­öf­fent­li­chun­gen seit­dem ab, lei­der letz­te Album von Yes bre­chen, von dem man im All­ge­mei­nen nicht viel mit­be­kom­men hat, schließ­lich ist Yes ledig­lich mit „Owner Of A Lonely Heart“ vom Album „90125“, 1983, …

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KaufbefehleMusikkritik
Eat­liz – Teasing Natu­re

Wie ange­droht schrei­be ich jetzt eine klei­ne Rezen­si­on von Eat­liz‘ Zweit­ling „Teasing Natu­re“ und bin da wohl der Erste, zumin­dest fin­de ich gera­de kei­ne Gegen­be­le­ge. Scha­de, zu vie­le Tex­te gibt es schon über wirk­lich schlech­te Musik, aber nur weni­ge über sol­che wie die von Eat­liz. Eat­liz, manch­mal auch Eat­Liz, heißt auf Hebrä­isch „Schlacht­haus“, sieht aber …

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KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2010 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 6 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Kaum dreht man sich kurz um, ist das Jahr schon wie­der vor­bei. Regel­mä­ßi­ge Leser die­ser Sei­te wis­sen, was sie erwar­tet, näm­lich Teil zwei der Rück­schau der unblö­de­sten Musikal­ben 2010 nebst Rück­blick auf 40 Jah­re Musik­ge­schich­te, womög­lich noch recht­zei­tig für das ein oder ande­re Gewinn­spiel. Der Final­aus­schei­dung – ich woll­te euch kei­ne Rück­schau auf fünf­zig oder …

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Värt­ti­nä – Sele­n­iko

Beim Sich­ten mei­nes Musik­be­stan­des für die anste­hen­de zwei­te Rück­schau 2010 (die erste gab’s hier) fiel mir aus noch unge­klär­ten Umstän­den das 1992er Album „Sele­n­iko“ der fin­ni­schen Folk­rock­popir­gend­was­mu­si­ker Värt­ti­nä in die Hän­de, und nach­dem ich u.a. bei Peter sel­ten ein posi­ti­ves Wort über skan­di­na­vi­sche Volks­mu­sik ver­lie­re, fällt es mir um so schwe­rer, zuzu­ge­ben, dass die­ses Album …

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Musikkritik
Muss man nicht ken­nen: Erd­mö­bel – Kro­kus

Einer mei­ner Leser unter­stell­te mir trotz mei­nes Bekennt­nis­ses zum Musik­fa­schis­mus vor­hin einen mas­sen­kom­pa­ti­blen Musik­ge­schmack, als ich das pri­ma Lied „Bleed It Out“ der miss­ver­stan­de­nen Musik­grup­pe Lin­kin Park zitier­te. Ich gebe aller­dings auch zu, dass mir, musi­ka­lisch gese­hen, „Who Do You Think You Are?“ von den Spi­ce Girls weni­ger auf den Sack geht als dies eigent­lich …

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MusikkritikKaufbefehle
Dear John Let­ter – Part & Frag­ment

Lan­ge genug hat’s gedau­ert, jetzt hal­te ich es ehr­fürch­tig in mei­nen flugs des­in­fi­zier­ten Hän­den, lau­sche der in Ton gegos­se­nen Kunst, getra­gen von Rhyth­mus, wabern­den Melo­dien und der immer ein wenig bekifft wir­ken­den Stim­me von Mar­tin Fischer und bekom­me wg. Trance nur wenig mehr als drei Wör­ter am Stück her­aus, was das Schrei­ben nicht ein­fa­cher macht. …

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Carp­tree – Nymf

Mei­ne mor­gend­li­che Müdig­keit ver­flog heu­te zu den Klän­gen von Carp­tree. Carp­tree ist ein Musik­duo aus Schwe­den, das mit­un­ter dem New Art­rock zuge­rech­net wird, mich aber mit­un­ter auch an Night­wish (ohne das jau­len­de Schwein am Spieß, ver­steht sich) erin­nert. Prä­gnan­te Key­board­tep­pi­che unter­le­gen den mal Remi­nes­zen­zen an Peter Gabri­el, inter­es­san­ter­wei­se aber auch und vor allem an Eric …

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