Archiv für die Kategorie ‘Computer’.

Alles, was eher die computeraffine Klientel interessieren könnte, wird hier abgelegt.

In den NachrichtenNerdkrams
Reklame, verlegerisch bestätigtes Bollwerk des guten Linksseins

Wisst ihr, warum ihr die sog. „Schuld“ daran tragt, dass Donald Trump der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten wurde?

Weil ihr Werbung blockiert. Denn nur durch das Angucken von Werbung ist die rechte Gefahr noch zu bändigen. Doch, wirklich!

Und Reklame sei immerhin eine wertvolle Ergänzung der journalistischen Qualitätserzeugnisse:

„Anzeigen sind Nachrichten – es sind inhaltliche Informationen im Kernbereich der Pressefreiheit.“ Unabhängig von der Qualität ihres Beitrages hätten „die Annoncen einen informations-, meinungs- und bildungsfördernden Einfluss auf den Leser hinsichtlich des jeweiligen Sachgebietes“.

So weit ist es schon gekommen mit dem Journalismus, dass er bunter Schadsoftware inhaltliche Qualität auf wenigstens eigenem Standard bescheinigt. Werbung gucken gegen Trump.

Mir gehen allmählich die Emotionsausdrücke aus.


Nachtrag vom 8. März 2017, bzw.: Die Trojaner, die Sie sich möglicherweise wegen unserer Lügen einfangen, sind Ihr Problem, nicht unseres.

Nerdkrams
Chromefox‘ Ende

Im Februar 2011, als Google die Welt mit übertriebener Werbung für den ekligen, aber wenigstens noch schön neuen Browser Chrome, die aufstrebende Konkurrenz zum Platzhirsch Mozilla Firefox, behelligte, nahm ich noch an, dass das nichts Gutes zu bedeuten habe. Leider behielt ich Recht.

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In den NachrichtenNerdkrams
Das Internet kaputtgesunden mit Sitte und Anstand

Unter dem, nun, Künstlernamen „Jigsaw“ – zu Deutsch „Puzzle“ – erprobte in der „Saw“-Filmreihe ein offenbar sadistischer Täter eine Serie reichlich unkonventioneller Tötungsarten. „Jigsaw“ ist außerdem der Name der Erfindergruppe („Think Tank“, zu Deutsch „Denkpanzer“) einer neuen Zensursoftware der allseits beliebten Hippiekommune Google. „SPIEGEL ONLINE“ berichtet:

Beleidigungen machen viele Diskussionen im Netz ungenießbar. Eine Google-Tochter will jetzt die Lösung gefunden haben: Eine selbstlernende Software soll das Gift aus Kommentarspalten saugen.

Ich habe ja die vage Vermutung, dass Artikelautor Fabian Reinbold – das war, langjährige Leser mögen sich ungern erinnern, der hier – „das Netz“, „das Web“ und „das Internet“ nicht so recht voneinander unterscheiden kann, aber gut, ist ja auch nur das Ressort „Netzwelt“ auf „SPIEGEL ONLINE“ und nichts, wofür man irgendwas wissen müsste, um da zu schreiben. Passenderweise ist der Artikel einsortiert unter „Netzwelt -> Web -> Internet“, denn bekanntlich ist das Internet im Web drin und nicht andersrum. Ein dreifach Hoch dem Qualitätsjournalismus.

Worum geht es? Um Anstand natürlich:

Trolle vertreiben Andersdenkende, töten damit die Diskussion. (…) Jigsaws Lösung: Eine selbstlernende Software namens „Perspective“ soll die Pöbeleien automatisch erkennen und aussortieren. (…) Jigsaw-Leiter Jared Cohen verkauft sein Projekt mit dem Satz: „Wir wollen ein gesünderes Internet.“

(Hervorhebung von mir.)

„Andersdenkende“, für die Guten ein beliebter Kampfbegriff, um ihre ethischen Gegner zu katalogisieren und stigmatisieren, sollen also nicht mehr von „Trollen“ – basierend auf dem Krakeel der Masse, denn wie schon auf Twitter sind die, die am lautesten „der da ist böse“ brüllen, immer die, die Recht haben bekommen – an einer friedlichen und vor allem ungestörten Diskussion (vulgo „Filterblase“) gehindert werden, was erfahrungsgemäß dann ungefähr so aussieht, dass die rücksichtslosesten Besucher eines Kommentarbereichs diejenigen sind, die entscheiden, worüber diskutiert werden darf:

Gespeist wurde seine Datenbank mit Beiträgen aus der „New York Times“-Kommentarspalte und aus Wikipedia-Diskussionen, die noch von Menschen als unanständig gebrandmarkt wurden. (…) Das Programm soll jeden Kommentar mit einem Giftwert von 0 bis 100 kennzeichnen – und diese automatische Einordnung soll Medien, die Perspective einsetzen, entlasten.

(Hervorhebung erneut von mir.)

Über Anstand diskutiert man nicht, nein, nein; den unpuritanischen Auswüchsen dieser Diskussionsunkultur möge alsbald Einhalt geboten werden. Die reden da über Sex vor der Ehe, pfui! – Je nachdem, welcher Partei Stammwähler man fragt, dürfte die Definition von „Anstand“ eine sein, über die sich untereinander popcornwürdigst gestritten werden kann.

Nun ist das Web („Netz“, F. Reinbold) und mit ihm die Garagenklitsche Google keineswegs deshalb so groß geworden, weil sich Menschen gern dort aufhalten, wo man sie an der unmoderierten Äußerung provokanter (wo nicht justiziabler, was hier ausdrücklich ausgeschlossen werden darf), dem Zeitgeist widersprechender Behauptungen hindert, sondern deshalb, weil ihnen das „Internet“ eine Plattform zum ungezügelten Austausch gewährte, den weder Ochs‘ Schäuble noch Eselin von der Leyen zu begrenzen vermochten. Die US-amerikanische Vorstellung von „giftiger Sprache“ (die US-Amerikaner sind dasjenige Volk, welches gegen die Todesstrafe, Mordinstrumente in jedem Haushalt und Lastwagen fahrende Kinder nichts einzuwenden hat, aber umgehend wütende Zuschauermails verfasst, wenn jemand im Fernsehen vom Saugen spricht) würde ich in all meiner Naivität jedenfalls keinesfalls zur Maxime erhoben sehen wollen, auch und gerade nicht unter den gegebenen Umständen, dass die für meine Entwürdigung derzeit zuständige Bundesregierung im Kampf gegen unhöfliches Miteinander im „Internet“ gemeinsame Sache mit „Schnieptröten“ (N. Hermann, anderer Zusammenhang) wie Julia Schramm, die gegen ein paar klare Worte noch nie etwas einzuwenden hatte, macht.

Gewöhnlich sind es die Vergnügungen, in denen die guten Sitten zu Fall kommen.
Lü Buwei

ComputerIn den NachrichtenMir wird geschlechtNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 17. Februar 2017

In Nordrhein-Westfalen ist die Landes-F.D.P. beim Versuch gescheitert, das von den sexistischen „Grünen“ und natürlich der SPD in Kraft gesetzte verfassungsfeindliche Landesgesetz, das schlechter qualifizierten Frauen im öffentlichen Dienst qua Geschlechtsorgan zu einer schnelleren Beförderung verhelfen soll, für ungültig erklären zu lassen. Unklar bleibt, wie man trotz offensichtlicher Missachtung der Grundrechte der Hälfte aller Bürger in eine Landesregierung gewählt werden kann.


Unschlagbares Angebot von der „FAZ“: Pinkelnde Rose-Auswahl.


Na, erlaubt ihr immer noch jeder dahergelaufenen Website das Ausführen von beliebigem Programmcode, weil das so komfortabel ist? Dann habt ihr ja sicher nichts gegen etwas Schadsoftware einzuwenden.


Impfungen führen zu Masturbation.


Für die öffentliche Sicherheit kann nur gesorgt werden, wenn die Volksbeschallung per Rundfunk sichergestellt ist, findet Ajit Pai:

Der neue Chef der US-Regulierungsbehörde setzt sich für UKW-Rundfunk in Smartphones ein, schon die “öffentliche Sicherheit” sei ein Grund.

Nicht auszudenken, wenn die Scharen an Smartphonenutzern noch lange ohne die Qualitätsbeschallung mit dem Besten von Phil Collins auskommen müssen. Chaos wäre unvermeidbar! :ja:

NetzfundstückePolitik
Den unerwarteten Nahschuss wieder positiv besetzen!

Was treibt eigentlich die letztens erstaunlich unauffällige Emanzipatorische Linke, bekanntermaßen vorrangige Zuflucht des einstigen linksrändigen Flügels der Piratenpartei, dieser Tage?

Nun, ungefähr das Erwartete: Wohl nicht völlig ohne Zusammenhang mit der tragikomischen Besetzung eines Instituts einer Berliner Hochschule durch Studenten, die nicht wollten, dass ein ehemaliger Stasimitarbeiter (siehe auch) nicht weiter an ebendieser Hochschule arbeiten darf, gibt es Ende Februar eine geradezu beeindruckende Veranstaltung im Karl-Liebknecht-Haus, Rosa-Luxemburg-Saal, wo sonst?:

[K]eine der Bezeichnungen [Unrechtsstaat, Parteidiktatur, Homunculus sovieticus oder autoritärer Fürsorgestaat] hat sich durchgesetzt, ist von der Mehrheit der Leute, die in der DDR gelebt haben, angenommen worden. Wir können sagen, worum es sich beim Kaiserreich gehandelt hat, bei der Weimarer Republik und auch beim Dritten Reich. Zur DDR aber fehlen uns die Worte. Denn was auch immer man dem SED-Staat vorwerfen kann, er war an keinem Angriffskrieg und an keinem Völker- und Massenmord beteiligt.

Ein Staat mit exakt einer erlaubten Parteimeinung, in dem Menschen im Regierungsauftrag verschwunden werden, entspricht eigentlich ungefähr meinem Verständnis von einer autoritären Parteidiktatur und einem Unrechtsstaat, aber gut, die DDR ist wenigstens nie in Polen einmarschiert. Da wäre auch was los gewesen. Also was, wenn keine Diktatur? Klar:

Die DDR war eine politische Diktatur, aber nicht nur. (…) In Ostberlin, Gera oder Rostock wurde genauso Brot gebacken, wurden Häuser gebaut, Alte und Kranke gepflegt wie in westdeutschen Städten. Vom Landleben ganz zu schweigen. Und auch in der DDR haben Eltern ihre Kinder geliebt, waren Menschen glücklich. Und dennoch hat es großes Unrecht gegeben.

In so ziemlich jedem als Diktatur oder Unrechtsstaat akzeptierten Land wurden auch Alte und Kranke gepflegt und dennoch hat es großes Unrecht gegeben. Was immer der Verfasser dieser Erläuterungen – laut Website die „Redaktion Ema.Li Bund“ – mir mitteilen möchte: Bisher habe ich es nicht verstanden. Das ist aber leider auch nicht weiter zu verbessern, denn der Rest der Ankündigung besteht aus Textwiederholungen und weiteren Umschreibungen der immergleichen Ansicht, man habe die DDR nur nicht richtig verstanden. Es war ja nicht alles schlecht. Irgendwann immerhin kommt man im Hause „Ema.Li“ zumindest auf Intention und Zweck des geplanten Abends zu sprechen:

Das zentrale Paradox bestünde darin, dass das Regime ohne die Mitarbeit der Bevölkerungsmehrheit nicht so lange hätte überleben können, das Gros der ‚einfachen Leute’ aber zugleich versuchte, ein Leben außerhalb der Reglementierung zu führen. (…) Ist es an der Zeit, die DDR neu zu erzählen? Ohne dass Staat und Gesellschaft gleichgesetzt, nicht verklärt und schon gar nicht dämonisiert werden.

Nein, die bestehende Erzählung, immerhin noch maßgeblich von Zeitzeugen getragen, ist schon ganz in Ordnung so.

Moderieren soll den Abend Anne Helm (zurzeit: „angefragt“) – die gleiche Anne Helm, die sich vor ein paar Jahren medienwirksam beschriften ließ, um darauf hinzuweisen, dass die Bombardierung der Dresdner Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg eine grundsätzlich lobenswerte Aktion gewesen sei, da die Stadt nun mal mitten in einem Unrechtsstaat lag.

Obwohl da bestimmt auch Brot gebacken wurde.

ComputerIn den Nachrichten
Kurz verlinkt: Donald Trump ist kein Geschäftsmodell

Bei „heise online“ ist man verwundert:

Twitter hat im vergangenen Quartal nicht von der Aufmerksamkeit für den US-Wahlkampf und den Tweets des neuen US-Präsidenten Donald Trump profitieren können. Das Wachstum bei Nutzerzahlen und Umsatz verlangsamte sich, der Verlust nahm sogar deutlich zu.

Hätte denen im elften Jahr ihres Bestehens ja auch mal wer sagen können, dass eine Gratisplattform – dank Drittanbietersoftware – ohne nennenswerte Werbung kein profitables Geschäftsmodell aufweist.

Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Smarte Affenflirts

Scheiße

Nun haben auch die Affen eine Dating-App

…, die NZZ hat Twitter entdeckt!

(via Schwerdtfegr)

NetzfundstückePolitik
Medienkritik extern: Quatsch mit Labersoße

Margarete Stokowski, staatlich mehrfach geprüfter Quatschkopf („Studium“ in u.a. Philosophie; andere Leute werden mit so einer Qualifikation wenigstens noch anständiger Burgerbrater oder Taxifahrer und sülzen nicht das Web voll), quatschte auf „SPIEGEL ONLINE“ – wo bleibt das verdammte Verlagssterben, wenn man es mal braucht? – über die alltäglichen Vorzüge dessen, in seiner Berufsvorbereitung vorrangig bis ausschließlich über’s Quatschen gequatscht zu haben:

Was man in den sogenannten Laberfächern unter anderem lernt, ist, auch schlauen Nazis etwas entgegenzusetzen. Ein Laberfach studiert zu haben, bedeutet auch, das Gelaber von anderen zu erkennen.

Da sind die Nazis sicherlich bereits jetzt sehr beunruhigt: Wenn sie jetzt nicht sofort aufhören, Nazis zu sein, kommt Margarete Stokowski und quatscht ihren die Ohren blutig. Blöd nur: Ist Quatsch.

Die Abwesenheit von Wissen ist nicht etwa die Qualifikation, die Abwesenheit von Wissen bei anderen zu erkennen, sondern es ist einfach gar keine Qualifikation. (…) Wenn der Laberer schon sich selbst (bzw. seinesgleichen) nicht als Laberer erkennt, dann kann er nicht die Fähigkeit haben, Laberer zu erkennen. Die Formulierung „das Gelaber von anderen” ist ja schon verräterisch.

Es gibt noch ein zweites logisches Problem: Selbst wenn man annimmt, dass der studierte Laberer in der Lage wäre, Laberer zu erkennen, wäre es nutz- und wertlos. Warum? Weil sein Werturteil nur Gelaber wäre.

Für „SPON“, zugegeben, mag’s noch reichen.

ComputerIn den NachrichtenPolitik
Iwan des Tages: Botreisefreiheit nur mit Ausweis!

Wenn es eins gibt, das uns mehr Angst machen sollte als der Iwan, dann sind es laut übereinstimmenden Medienberichten des Iwans tückische Meinungsroboter, deren programmierter Auftrag es sei, denjenigen Leuten, die sowieso lieber auf Twitter herumhängen als wählen zu gehen, einzureden, wen sie wählen sollten und wen nicht. Hinterhältig, nicht wahr?

Nicht verzagen, die Rettung naht! Geht es nach Katrin Göring-Eckardt, Berufsquote der „Grünen“, haben die teuflischen Programme bald kein leichtes Spiel mehr:

Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt forderte am Montag in der Rheinischen Post eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung maschinell erstellter Meldungen in sozialen Medien[.]

Das ist lobenswert, kann aber nur der Anfang sein. Der Kampf gegen Unholde hinter dem Vorhang des Internets muss unbeirrt weitergehen. Hier einige Vorschläge, was Katrin Göring-Eckardt noch fordern könnte:

  • Eine Kennzeichnungspflicht für Spammails (via @sixtus).
  • Eine Kennzeichnungspflicht für nicht lizenzierte Downloads in Tauschbörsen.
  • Abschreckende Schockbilder (z.B. Volker Beck) auf Crack- und Crystal-Meth-Tütchen.
  • Die Pflicht zur Mitführung eines Warnsignals für Jäger, damit nicht dauernd so viele Tiere erschossen werden.
  • Eine Anmeldepflicht für geplante Morde oder Entführungen.
  • Eine Kindersicherung für Molotow-Cocktails, damit sich niemand daran verletzt.
  • Ein Verbot von nicht faktenbasierten Nachrichten (zum Beispiel „man sollte Bots kennzeichnen müssen“).

Ich helfe ja gern.

(Diese Liste wurde maschinell erstellt.)

NetzfundstückePolitik
Präsidenten wegschwulen mit Ulf Poschardt

Ulf Poschardt, seines Zeichens überführter Publizist von Fakenews und folgerichtig seitdem für die Axel Springer AG als (unter anderem) für die „Welt“ Verantwortlicher tätig, ließ heute via Twitter das gewohnt unvorbereitete Volk die Lösung für das Problem des sicherlich nicht normkonformen Umgangs mit dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten verkünden: Wir müssen dringend schwuler werden.

Wir müssen uns gegen Donald Trump wehren und (...) offener, schwuler, multikultureller werden.

Da wird er ganz schön blöde gucken, der Donald Trump! :ja:

ComputerNetzfundstücke
Kurz verlinkt: Bluetooth? Mahlzeit!

Wo muss denn unbedingt mehr Internet rein? Richtig: In euer Besteck. Euch ist eher nach Sushi zumute? Kein Problem: Natürlich gibt es auch smarte Essstäbchen. :ja:

In den NachrichtenNerdkrams
Tore zum Mistmachweb (Nachtrag)

Ich so, 2014:

Auf dem Browser der Zukunft sollte „Bitte keine Werbung einwerfen“ stehen.

Europäische Union so, gestern:

Das Stichwort lautet „Privacy by Design“: Die Software-Anbieter sollen verpflichtet werden, alle Voreinstellungen Privatsphäre-freundlich zu gestalten. Das heißt beispielsweise, dass Cookies von Drittanbietern, etwa Werbenetzwerken, erst einmal geblockt werden sollen. Der Browser soll sich die Einwilligungen vom Nutzer einholen müssen.

Die Wirtschaft so, kurz darauf:

Diese Verordnung stellt etablierte und von den Verbrauchern akzeptierte Geschäftsmodelle in Frage und negiert fundamentale Prinzipien der Digitalen Wirtschaft. Das Internet, wie wir es heute kennen, wird es damit nicht mehr geben.

Das Internet, wie wir es heute kennen, jetzt so:

Party (Lizenz: CC0)

(via Trash-Log)

NerdkramsNetzfundstücke
Wo muss denn unbedingt mehr Internet rein? (CES-2017-Edition)

In den NachrichtenNerdkrams
Kurz verlinkt: Was hat Markus Beckedahl eigentlich gegen eine liberale Gesellschaft?

„tante“, 29. November 2016, über die unsägliche „Digitalcharta“ von Markus Beckedahl und so weiter:

Artikel 5 ist für die Meinungsfreiheit sehr gefährlich, insbesondere, weil der Eingriff grundsätzlich vor das Vergehen geschoben wird.

„heise online“, 31. Dezember 2016, über Markus Beckedahls verbale Selbstfünf auf dem schrecklichen 33C3:

Bei den geplanten Maßnahmen gegen Terror und Fake-News im Internet droht die Etablierung einer Zensur-Infrastruktur, warnt Blogger Markus Beckedahl. (…) „Wir sind zu wenige, um für alle Probleme auf der Welt auch sofort die Lösung präsentieren können.“ Deshalb sei es nötig, dass sich mehr Menschen an der Diskussion beteiligten und die Gesetzgebungsverfahren in Brüssel kritisch begleiteten.

Wer begleitet eigentlich Markus Beckedahl kritisch?

In den NachrichtenNerdkrams
Seid Terroristen! (2)

Der richtige Tag, um Terrorist zu werden, ist heute.

Seit Silvester darf der BND offiziell Daten aus ganzen Telekommunikationsnetzen mit Auslandsverkehren auch im Inland komplett abschöpfen, ein halbes Jahr lang auf Vorrat speichern und mit Dritten austauschen.

Es ging nie um Terrorismus.