Archiv für die Kategorie ‘Computer’.

Alles, was eher die computeraffine Klientel interessieren könnte, wird hier abgelegt.

MontagsmusikNetzfundstücke
Grusom – The Journey

Wieder nur Eulen im SPIEGEL.Es ist Montag. Zwar zu nass, aber wenigstens auch zu warm. Dem Ziel, endlich anzukommen, wurde abermals nicht näher gekommen, überraschenderweise löst Untätigkeit Probleme eher selten. Die Forschung indes findet immer wieder einen neuen Sinn im Leben. Dieser Tage wurden Forschungsergebnisse publik, die das Laden einer Batterie mit Lebensenergie für wahrscheinlich erachten. Eine wandelnde Ladestation zu sein ist ja auch irgendwie ein Sinn, auch, wenn es bei vielen potenziellen Anwendern eben an der Lebensenergie fehlen wird. Die Zukunft wird wunderbar.

Kurz die Kotze abwischen und weiter im Text. – Der olle „SPIEGEL“, der den Unterschied zwischen einer Debatte und einem Duell nicht mal im Ansatz verstanden hat, titelt diese Woche falsch: „Wie Hacker die Welt attackieren. Wie wir uns schützen können.“ Die Antwort darauf lautet zum Beispiel nicht: indem man Hacker, die längst den letzten Schutzwall zwischen übergriffigen Geheimdiensten und Regierung auf der einen sowie uns auf der anderen Seite bilden, zum Problem erklärt; aber Ahnung von dem, worüber man da gerade zu schreiben versucht, ist beim „SPIEGEL“ selten ein Anlass zur Beförderung.

Völlig furchtbar auch: Die schlimmsten Dinge, die man im Web kaufen kann, als täglich aktualisierter Blog.

Ziemlich gut hingegen: Musik.

GRUSOM – The Journey (Official Video)

Guten Morgen.

Nerdkrams
Tippen statt Wischen: Android und der T-UI-Launcher.

Wenn es einen guten Grund gibt, Android irgendwie prima zu finden, dann ist die Anpassbarkeit sicherlich einer, der in die engere Auswahl kommt. Die Myriaden an konkurrierenden apps für beinahe alles sind längst nicht mehr zu bezwingen.

Das trifft auch und gerade auf die Welt der „Launcher“ zu, der Startbildschirme und Programmwähler; hier konkurrieren die Standardanwendung von Android, die vorinstallierten Alternativen verschiedener Smartphonehersteller (HTCs „Sense“, Samsungs „TouchWiz“, Huaweis „EmotionUI“ und so weiter) und teilweise über Jahre hinweg gepflegte, oft auf dem Programmwähler von Android oder dessen Fork „Trebuchet“ (CyanogenMod) basierende Anwendungen wie Nova Launcher, Apex Launcher, Action Launcher oder der von mir in letzter Zeit immer positiver aufgenommene und aktuell hauptsächlich genutzte Arrow Launcher von ausgerechnet Microsoft darum, den weiterhin stetig wachsenden Kreis der potenziellen Kunden von sich zu überzeugen.

Weiterlesen ‘Tippen statt Wischen: Android und der T-UI-Launcher.’ »

ComputerNetzfundstücke
comcrypto: Mit Scriptzwang und Googlewanzen gegen Überwachung?

Die Startupszene in Deutschland ist eine florierende. Die Geschäftsmodelle sind oft vollkommen absurd und scheitern erfreulich schnell, andere fußen auf realen Bedürfnissen und füllen ihre jeweilige Nische oft auf herausragende Weise.

Und dann wäre da noch comcrypto.

comcrypto – laut Eigenbeschreibung im Seitentitel zuständig für „Authentizität und Verschlüsselung im Informationsaustausch“ – ist eine seit 2016 in irgendwelchen Registern stehende Chemnitzer GmbH, die unter anderem auf der diesjährigen CeBIT in Hannover zu Gast war, um ihre Dienste anzupreisen. Das tut sie zum Beispiel wie folgt:

Beispiele wie das Spionageprogramm PRISM oder zunehmende Schadensfälle durch E-Mail-Fälschungen sind Beleg für die zunehmende Verletzlichkeit unseres privaten und geschäftlichen Nachrichtenaustausches.

Und:

Von comcrypto entwickelte Lösungen entsprechen höchsten Anforderungen.

Und:

Kommunikation benötigt Vertrauen. Wir ermöglichen es.

Dass die eigene Website ohne einen technischen Anlass mit deaktiviertem JavaScript praktisch unbedienbar (schlimmer noch: unlesbar) ist, dass man den Herren von comcrypto also erst einmal ohne erkennbaren Grund das Ausführen von beliebigem Code auf dem eigenen Rechner erlauben muss, um überhaupt in den Genuss der Heilsversprechen zu kommen, könnte allerdings ein Zeichen dafür sein, dass das junge Unternehmen seine Zielgruppe maßlos unterschätzt.

comcrypto - Kein JS, keine Infos!

Und wenn man comcrypto dann mal vertraut und nicht weiter nachfragt und am besten auch nicht ans Ende der sehr, sehr langen Seite scrollt, wird man auch niemals den Datenschutzhinweis – blassblau auf hellblau – ausklappen und folgende Information nicht einmal zur Kenntnis nehmen:

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. (“Google“).

Eine Website, so heißt es, sei heutzutage das Aushängeschild eines Unternehmens, das etwas auf sich hält. Was der Umstand, dass sicherheitsbewusste Interessenten dieses Schild in den meisten Fällen nicht einmal lesen können, ohne gleich bei Google vorstellig werden zu müssen, über das Unternehmen aussagt, möge die Entscheidung der Einzelnen bleiben.

Ich würde unter diesem Schild jedenfalls ohne Helm nicht einmal entlanggehen wollen.

In den NachrichtenMir wird geschlechtMusikNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 17. Mai 2017

Ich bin mir nicht sicher, ab welcher Schwere der Vergehen einer Regierung gemäß Art. 20 Abs. 4 GG ein Widerstand geleistet werden darf, aber ich bin durchaus gewillt, diese Option gegen die schlimme SPD zumindest in Erwägung zu ziehen: Hassminister Heiko Maas würde gern das offensichtlich verfassungswidrige Netzwerkdurchsetzungsgesetz noch diese Woche beschließen lassen. Der Rechtsstaat, das sind die anderen.


„Linux ist sicher“ des Tages: Über eine der unzähligen Sicherheitslücken in Ubuntu – mein Mitleid mit seinen oft verächtlich auf Windows hinabblickenden Nutzern hält sich in sehr engen Grenzen – war es möglich, den störenden Anmeldezwang, um auf die Dateien eines anderen Benutzers zuzugreifen, einfach zu umgehen.

(via Schwerdtfegr)


Eine erschreckende Vermutung, die alles, was wir bisher über Musik zu wissen meinten, in Frage stellt: Werden Texte in der Popmusik immer repetitiver?


Wenn Blinde über Farben reden, werden sie irgendwann Computerjournalist bei der Tagesschau:

IP-Adressen sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken.

Siehe auch:

Ja wahrlich, telefonieren ohne Telefonnummern, das gibt es praktisch nicht mehr. Selbst die Postzustellung ohne Anschrift gehört der Vergangenheit an.

Wir leben in erstaunlichen Zeiten.


Hihi:

Auf dem Fußboden bleibt die ominöse Buchstabenfolge “FCK ARN” zurück. Nach einigem Gerätsel lässt sich das wohl nur als hastiger Beginn der Worte “FICKT ARNE HOFFMANN” interpretieren, was immerhin mal eine feministische Forderung wäre, der ich zustimmen kann, auch wenn ich bisher nicht auf den Gedanken kam, sie auf Trottoirs zu sprühen. War der ganze Pick-up-Kram also doch zu etwas gut …

:lachtot:

NetzfundstückePolitik
Wahlverlierer nach Afghanistan!

Ich finde das als Strafe jetzt etwas übertrieben, aber die Kanzlerin hat sich dabei sicherlich etwas gedacht:

(via @silvereisen)

ComputerIn den Nachrichten
Kurz verlinkt: Was die Bahn wiederum aus WannaCry nicht gelernt hat

Die Deutsche Bahn zieht aus dem jüngsten Problem mit der NSA-Schadsoftware beinahe die richtigen Schlüsse:

Zugfahren ohne klassische Fahrkarte: Die Deutsche Bahn plant, das digitale Ticketing einzuführen.

Schadsoftware sei kein Thema:

Es gebe schon seit längerem ein Cyber-Security-Team sowie Systeme zur Früherkennung.

Diese Systeme scheinen auf der bahneigenen Infrastruktur bedauerlicherweise nicht installiert worden zu sein. Aber fürchtet euch nicht, alsbald ist auch der letzte Dorfbahnhof vor Schadsoftware gefeit:

„Wir bauen die Videoüberwachung an unseren Bahnhöfen massiv aus“, sagte Lutz. „Bis Ende 2017 werden wir zusätzlich zu dem bereits geplanten Etat weitere zehn Millionen Euro investieren, um mehr als 1000 Bahnhöfe mit 7000 zusätzlichen Kameras auszustatten.“

Da traut sich dann kein Virus mehr hin. :ja:

ComputerIn den Nachrichten
Was wir aus WannaCry lernen können

Eine von der NSA programmierte Schadsoftware für seit längerer Zeit nicht aktualisierte Installationen von Microsoft Windows legt seit ein paar Stunden weltweit mitunter lebenswichtige Infrastruktur lahm. Wie sich das für eine anständige Sicherheitslücke heute gehört, hat sie mit „WannaCry“ natürlich sofort einen griffigen Namen und vermutlich auch ein Logo, eine Website und ein trendiges Shirtdesign bekommen.

Daraus könnte man jetzt – wie es in den einschlägigen Foren natürlich bereits der Fall ist – folgern, dass erstens das alles mit einem System, das nicht von Microsoft stammt, nie passiert wäre, als läge das Problem nicht in der mangelnden Wartung vorhandener Systeme begründet und ließe sich mit einem Wechsel auf ein anderes nicht gewartetes System lösen, dass zweitens dringend die Cyberwehr etwas gegen den Iwan, denn dieser wird vermutlich schnell als vermeintlicher Schuldiger ausgemacht werden, unternehmen sollte und dass drittens dieses Vernetzen aller möglichen Geräte eine furchtbare Idee ist, was zumindest völlig richtig ist.

Die entscheidende Erkenntnis aber lautet (außer natürlich, dass ein Mensch, der keine Sicherheitsupdates durchführt, jedes Recht, einen Computer zu administrieren, auf Lebenszeit verlieren sollte und dass Virenscanner ausschließlich dem Geldbeutel ihrer Verkäufer von Nutzen sind):

Die Vereinigten Staaten, übrigens durchaus auch bereits die guten Vereinigten Staaten mit dem guten Präsidenten Barack Obama, leisteten und leisten sich eine Terrorzelle, die, staatlich gefördert, gezielt Schadsoftware schreibt, die lebenskritische Infrastruktur schwächen kann. Dabei wird nicht, etwa durch eine landesweit verfügbare Fehlerkorrektur, Vorsorge dafür getragen, dass wenigstens die eigenen Bürger nicht zu Schaden kommen, und wie zum Hohn nennt sich diese Terrorzelle dann auch noch die Agentur für nationale Sicherheit, als habe ein Krankenhausvirus einen Nutzen für das weitere Wohlergehen der Nation; anders ausgedrückt: Staatliche Einrichtungen der USA gefährden jetzt gerade in diesem Moment die Gesundheit europäischer Zivilisten.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Reaktion der Weltöffentlichkeit wohl ausfiele, wäre die Schadsoftware stattdessen syrischen oder jemenitischen Ursprungs; einen konsequent und objektiv geführten Krieg gegen den Terror inklusive Amtsenthebung und jahrelanger Wegsperrung nebst ausgiebiger Folter der Verantwortlichen habe ich mir allerdings, Humanismus hin oder her, selten so sehnlich herbeigewünscht wie heute.

Netzfundstücke
Lustige Berufe (1)

Heute:

Digital-Theologin Johanna Haberer

:irre:

Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Rassische Plugkontrolle

Am kommenden Sonnabend findet, natürlich in Berlin, das „Queer Zinefest“ statt. „Queer“ ist ein Adjektiv, das Geschlechtsschizophrene für sich selbst mitunter bevorzugen, und was ein „Zinefest“ ist, erklärt die Website zum Fest:

Zines sind selbst verlegte, unkommerzielle, autonome Medien, die in allen denkbaren Formaten erscheinen können. (…) Zinefeste gelten als eine kreative, politische und soziale Platform die durch Workshops, Stände und einlandenden (sic!) Raum den Austausch von Ideen, Selbstausdruck und die Entstehen einer Community ermöglichen und fördern.

Wir lernen: Man kürze einfach das englische „magazine“ als „Zine“ ab, und schon hat man ein rebellisches neues Wort erschaffen. Diese Herangehensweise an die englische Sprache stammt wie das Wort selbst allerdings aus der australischen Umgangssprache, es handelt sich also um einen durchaus geeigneten Fall von kultureller Aneignung: Die sich selbst als weiß identifizierenden Organisatoren des „Zinefestes“ übernehmen Sprachmarotten aus anderen Kulturen zur Benennung ihrer Feiern. Sie sollten sich selbst somit auf ihrer eigenen Veranstaltung Geländeverbot erteilen:

Schwarze Menschen und People of Color erfahren Rassismus/Diskriminierung was unter anderem über ‚Kulturelle Aneignung‘ ausgedrückt wird.
Daher möchten wir Freund*innen – , Interessierte-, und andere Schwarze und of Color-Teilnehmende am Queer Zine Fest unterstüzten (sic!) und keine Dreadlocks und Plugs von weißen Besucher*innen auf unserem Fest haben.

Was ein „Plug“ ist und wie dessen Vorhandensein überprüft werden soll, möchte ich dann jetzt auch gar nicht mehr so genau wissen.

Nerdkrams
Vims Vielfalt ist sein Untergang

(Vorbemerkung: Es folgt langweiliger Computerkram.)

Im Jahr 2009 jubelte ich:

Vim ist der beste Vielzweckeditor dieses Planeten.

Manchmal liege ich falsch.

Weiterlesen ‘Vims Vielfalt ist sein Untergang’ »

ComputerNetzfundstücke
Wo muss denn unbedingt mehr Internet rein?: Smartes für’n Arsch.

Aus dem Hause Monit stammt ein smartes Gerät, das automatisch den Windelstatus des Nachwuchses erriecht und so den Überwachern Eltern mitteilt, dass es Zeit für die vermutlich unangenehmste Tätigkeit junger Eltern wird.

Wenn das Kind dann ein wenig älter ist, sollte es aufpassen, dass die Eltern nicht auch Amazons neue smarte Kamera „Echo Look“ gekauft haben, die wohl als Ersatz für richtige Freunde konzipiert wurde, indem sie versucht zu ermitteln, in welcher Kleidung man besser aussieht als in der anderen; selbstverständlich mit Liveanbindung an US-amerikanische Server, die sozusagen in direkter Nachbarschaft neben Servern der CIA existieren.

Auch in Deutschland liefen die Werbekampagnen für Amazons digitale Haushaltshilfen, die eher so nebenbei das intimste Privatleben seiner Besitzer anderen Leuten zur Verfügung stellen, bislang recht erfolgreich an.

Was kann schon schiefgehen?

:wallbash:

ComputerIn den Nachrichten
Äpfel und Birnen

Alt: Äpfel mit Birnen vergleichen und dafür ausgelacht werden.

Neu: Äpfel mit Birnen vergleichen und gewinnen!

In einem Rechtsstreit konnte Apple einen Sieg erzielen. Die EU-Markenrechtsbehörde EUIPO folgte dem Einspruch des Unternehmens mit dem Logo eines angebissenen Apfels. Laut der Behörde hat die Silhouette einer Birne zu viel Ähnlichkeit mit dem Apple-Motiv.

:wallbash:

Netzfundstücke
Genüsse im Erlebnisfahrstuhl

In einem dieser „Lustigen Taschenbücher“ gab es einmal eine Geschichte, in der Klaas Klever und Dagobert Duck darum wetteiferten, wessen Flughafen den Gästen einen angenehmeren Aufenthalt beschere, was natürlich damit endete, dass niemand mehr eines ihrer Flugzeuge benutzen wollte, weil der Flughafen mehr zu bieten hatte als jeder Urlaub.

Keine Ahnung, wie ich gerade darauf komme.

Ein besseres „Fahrstuhl-Erlebnis“ sollen den Fahrgästen auch interaktive und personalisierte News- und Entertainment-Angebote verschaffen.

„Und – wo waren Sie im Urlaub?“
„Im Erlebnisfahrstuhl, Chef. Da gab es sogar Reklame umsonst!“

:wallbash:

In den NachrichtenMontagsmusikNetzfundstücke
Renaissance – Song of Scheherazade // Absurdes für die Wissenschaft

Montagsgefühl (ca.)Es ist Montag. Die Krise hält uns fest in ihrem gierigen Griff. Das gelobte Land der Pasta Bologna, deren Akademiker sich glücklich schätzen können, wenigstens noch irgendwo eine freie Stelle als Taxifahrer zu finden, weil immer mehr schlecht ausgebildete Leute mit immer weniger wertvollen Abschlüssen sich vor ehrlicher Arbeit verstecken (Fachkräftemangel am Arsch), marschierte für die Wissenschaft, angeführt von Gendersprallos, Windkraftlobbyisten und sonstigen Nieten, die es bis heute nicht zu Wissen schafften. Man hätte kochen können vor Scham und Gram, aber zu zweit wäre das doch deutlich interessanter gewesen; Montagsmelancholie, wie üblich wenig überraschend.

Was für eine Überraschung aber: Lädt man sich ein Programm mit einem verdächtig klingenden Namen („System Update“) herunter, dann ist da vielleicht Schadsoftware drin. Als wäre es ein Grafiktreiber oder eine „sichere“ Schnittstelle in einer Googleanwendung – völlig absurd!

Ein absurdes, aber den Schadenfrohen durchaus befriedigendes Geschäftsmodell auch: Nespresso für Saft. Als sei es irgendwie erstrebenswert, Filterkaffee oder Fruchtsaft durch irgendwelchen Kapsel- oder Tütenquatsch zu ersetzen.

Sehr wohl erstrebenswert hingegen: Musik.

RENAISSANCE – Song Of Scheherazade (Live 2011)

Guten Morgen.

ComputerIn den NachrichtenNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 21. April 2017

Es steht nur Quatsch zur Wahl? Warum Nichtwählen kein „Zeichen setzt“, sondern ausschließlich die Falschen stärkt, erklärt Fefe zitierenderweise.


Wie gut oder wie schade, dass Krieg entweder ziemlich schwierig oder ziemlich einfach ist: Die Bundeswehr könne nur 30 bis 70 Prozent, also wahlweise fast alles oder fast nichts, nutzen, behaupten Kai Biermann und Julian Stahnke auf „ZEIT ONLINE“.


Nach dem absehbaren Tod von Firefox ist ausgerechnet Googles Chrome-Browser das Gute? Weit gefehlt:

Der beliebteste Browser soll jetzt mit einem Werbeblocker ausgestattet werden. (…) Die eigene Werbung wird erlaubt, die von konkurrierenden Werbenetzwerken blockiert. (…) Damit ist Google nicht besser als das, was mit AdBlock Plus seinen Anfang gemacht hat.


„Vorratsdatenspeicherung und Ausnahmezustand wie in der Türkei machen das Land sicherer“ des Tages: Schießerei in Frankreich. Auf Twitter beten schon wieder alle. Das löst sicherlich auch irgendein Problem.


Ein Problem mit den Medien ist ihr gegenseitiges Absprechen des Wahrheitsanspruchs: Da wird in diesen grassierenden „Faktenchecks“ in steuerfinanzierten Nachrichtensendungen schon mal ganz unauffällig ein Buch eines umstrittenen Autors auf „Mein Kampf“ gelegt, um das ganze Ausmaß der Bösartigkeit dieses Autors schlagkräftig zusammenzufassen. Nicht lesen, ist mindestens Hitler drin.


Wenn die Pressefreiheit auch Jetzt.de ermöglicht, war sie wahrscheinlich doch keine gute Idee.