Es ist Montag. Augen zu und durch!
In der Welt der EDV scheint irgendwas im Trinkwasser zu sein: Wer Photoshop nutzt, der darf neuerdings damit nicht mehr „künstlich intelligent“ nackte Haut verfremden. Voll gut, diese smarten Funktionen. Die sind die Zukunft und machen uns bald arbeitslos. Das sagen jetzt alle. Alle sagen das. Auch die Umstrittenen. Vor allem die Umstrittenen.
Apropos, ein Gedanke zur Autonomie: Nach allem, was ich in den letzten Jahren aus Kreisen, die sich als „autonom“ begreifen, obwohl doch Autoritätshörigkeit ihr wesentliches Handeln formt, mitbekommen habe, fürchte ich, dass die größten Gegner der tatsächlich ausgelebten Autonomie nicht „die Rechten“ sind, sondern „die Autonomen“, die mit Freiheit locken, aber Kader bieten; was eine Lösung des Problems ja nicht zwingend leichter macht, sondern vielmehr einer Spirale gleicht. Abwärts. Ohne Boden. Es ist nicht leicht, sich noch für Politik zu interessieren und zu glauben, es ginge auch besser, wenn man es nur versuchte. Ich empfehle, damit einfach aufzuhören. (Sprach’s und scheiterte erheblich.)
Womit man jedoch niemals aufhören sollte: mit dem Musikgenuss.
Guten Morgen.



“Die sind die Zukunft und machen uns bald arbeitslos.” Nanu? Warst Du nicht Entwickler oder zahlt die Praline einfach besser? Ich frage für 1 Freund.
Solang die Rechten eine Prügeltruppe haben, brauchen die Linken auch einem um dem was entgegensetzen zu können. Das beide nicht viel mit Freiheit zu tun haben, ist doch wohl kaum verwunderlich. Freiheit gibt es erst nach dem Tod.
Wieso denn “Seufz”? Schmeckt’s dem Panda heute etwa nicht? Oder ist es bloß purer Neid?
@juri nello, (letzter Hinterbliebener aus der Ära der einstmals tonangebenden linken Alpha-Blog-Kommentatoren, mit einem Hang zu eigenen Blogbeiträgen getarnt als Kommentar): Nein, der Text oben von tux hat nullkommagarnichts mit “rechte Schlägertruppen haben überhaupt erst die linken Schlägertruppen hervorgebracht” zu tun, denn alles, was man dazu wissen muss — und ich meine wirklich ALLES — steht in diesem kristall-klaren Abschnitt von tux (traurig, melancholisch, aber deshalb nicht weniger wahr): “Apropos, ein Gedanke zur Autonomie: Nach allem, was ich in den letzten Jahren aus Kreisen, die sich als „autonom“ begreifen, obwohl doch Autoritätshörigkeit ihr wesentliches Handeln formt, mitbekommen habe, fürchte ich, dass die größten Gegner der tatsächlich ausgelebten Autonomie nicht „die Rechten“ sind, sondern die Autonomen”.
Der Mob steht links und das völlig ohne jeden Geist. Josi