Netzfundstücke
Medienkritik extern: Rauskatapultiert.

Jetzt weiß ich end­lich, wofür das Lei­stungs­schutz­recht da ist: Um zu ver­hin­dern, dass ster­ben­de Medi­en wie die „Süd­deut­sche Zei­tung“ gei­sti­ges Eigen­tum klau­en! Inzwi­schen bei den Rund­funk­ge­büh­ren: Schö­nes Trans­pa­rent haben Sie da, aber lei­der wur­de es ver­se­hent­lich pro­fes­sio­nell geleert vorm Zei­gen.

Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Computer
Liegengebliebenes vom 14. Februar 2020

Ah, Valen­tins­tag. Der per­fek­te Tag, um viel Zeit mit dem Inter­net zu ver­brin­gen! Dort gibt es gele­gent­lich lesens­wer­tes: Exper­ten für IT-Secu­ri­­ty haben im Moment grob zwei Zie­le. Erstens: Gerä­te sau­ber von Hin­ter­tü­ren hal­ten. Zwei­tens: Star­ke, veri­fi­zier­te Kryp­to­gra­fie ohne Hin­ter­tü­ren aus­rol­len. Ihr tut das glat­te Gegen­teil davon. Die Schnitt­men­ge zwi­schen dem was ihr tut und dem …

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Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Die netzpolitische Ursache ist gefunden.

Beim „SPIEGEL“ läuft zur­zeit offen­bar ein sozi­al­theo­re­ti­sches Expe­ri­ment mit dem Ziel, her­aus­zu­fin­den, wie Geheim­dien­ste und ande­re Ver­bre­cher es schaf­fen, so schein­bar ohne jeden Wider­stand Schad­soft­ware auf dem Com­pu­ter ihrer Opfer zu instal­lie­ren. Teil­neh­mer sind Men­schen, die Java­Script zu deak­ti­vie­ren zu ängst­lich sind, denn die­se erhal­ten statt des gewohn­ten Qua­li­täts­jour­na­lis­mus zunächst ein rus­si­sches Rou­lette ange­bo­ten. Ein …

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In den Nachrichten⁠Montagsmusik⁠Netzfundstücke
Plini – Pastures

Es ist Mon­tag. Sony hat gru­se­li­ge Paten­te. Auch gru­se­lig: Bei der CDU hat jemand einen rich­ti­gen Satz gesagt (mei­ne Leser sind gehal­ten, die­sen Satz selbst zu ermit­teln) und das ärgert mich sehr. Ich will denen doch nicht zustim­men! Wo ist nur der Not­fall­pan­da­bär, wenn man einen braucht? Der „SPIEGEL“ schrieb zu einem ganz ande­ren The­ma, …

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Netzfundstücke
„Only in Germany“: EC-Karten? Maestro, darf ich bitten?

Mich amü­siert es doch ein wenig, dass im glo­ba­li­sier­ten 2020, auf dem Weg zur Abschaf­fung des Bar­gelds, die Kar­ten­zah­lung mit­un­ter an der Sprach­hür­de schei­tert: Kas­sen­mann schreit mich an: „Wir neh­men nur EC-Kar­te!“ (…) Drei Leu­te gucken ihre Kar­ten an, fin­den aber nur Mae­stro, vPay und Giro­card. Der Kas­sen­mann: „Steck halt rein, das wird nicht funk­tio­nie­ren!“ …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Thür-

Ich könn­te mich an die­ser Stel­le über die Mini­ster­prä­si­den­ten­wahl in Thü­rin­gen oder über den Umgang der poli­ti­schen Wett­be­wer­ber mit dem Wahl­sie­ger aus­las­sen, über die Vor­zü­ge der direk­ten Demo­kra­tie selbst dann, wenn der eige­ne Kan­di­dat vorn liegt, und dar­über, dass Hass sel­ten sym­pa­thisch macht. Oder ich könn­te hier ein nied­li­ches Tier­vi­deo zei­gen. Das wäre weni­ger bescheu­ert. …

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Netzfundstücke⁠Politik
Todesdiener gegen Parolen

Hei, die Twit­te­ria eska­liert wie­der. Der Grund dafür ist, dass Mario Six­tus, mir dadurch unge­wöhn­lich sym­pa­thisch gewor­den, gut begrün­det dar­über klag­te, dass in einem vol­len Zug Men­schen in Tötungs­klei­dung für einen Fahr­kar­ten­preis von 22 Euro p.P. viel Platz bele­gen, obwohl Aus­la­stung und Ver­schleiß bei der Deut­schen Bahn bereits jetzt zu hoch sind. Der Vor­wurf der …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Wer sich in die „Cloud“ begibt, der kommt darin um (6).

Bei Goog­le Pho­tos („die Foto-App, die so smart ist wie Sie“, belei­digt mich die Eigen­wer­bung) kocht man auch nur mit Was­ser: Lei­der wur­den (…) eini­ge Vide­os in Goog­le Pho­tos fälsch­lich in die Archi­ve ganz ande­rer Benut­zer auf­ge­nom­men. Ein oder meh­re­re Video(s) in Ihrem Goo­g­­le-Pho­tos-Kon­to war(en) von die­sem Pro­blem betrof­fen. (Über­set­zung von mir.) Die Mit­ar­bei­ter von …

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Netzfundstücke
Britischer als je zuvor!

Die beste als Sati­re gemein­te Sati­re über die Bri­ten den­ken sich noch immer die Bri­ten aus: Es gibt in Form von Berich­ten, denen zufol­ge Bri­tan­ni­en seit dem Aus­tritt aus der EU bereits um 36 Pro­zent bri­ti­scher gewor­den ist, erste Anzei­chen dafür, dass der Brexit ein Erfolg war. (…) „Ich glau­be nicht, dass irgend­je­mand vor­her­ge­sagt hat, …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 29. Januar 2020

Die Bun­des­re­gie­rung hat beschlos­sen, bis 2038 aus der Koh­le­en­er­gie aus­zu­stei­gen. Man wol­le auf erneu­er­ba­re Ener­gien set­zen, heißt es. Unter­des­sen wird in Russ­land effi­zi­en­te und CO2-arme Ener­gie aus „Atom­müll“ ins Netz ein­ge­speist. Ver­damm­ter Putin. Hun­ger? Bes­ser Vor­rä­te anle­gen: Ab 2050 gibt es nur noch Wür­mer. Hat jemals jemand für Jour­na­lis­mus bezahlt? Die Ant­wort könn­te die Ver­le­ger …

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Persönliches⁠Netzfundstücke
Über Wohlstand

Dass bei „Fri­days For Future“ wie bei jeder nam­haf­ten Mas­sen­ver­an­stal­tung auch zahl­rei­che men­tal Defek­te zuge­gen sind, beleg­te erst gestern wie­der ein Kan­di­dat der Ham­bur­ger „Lin­ken“ zur kom­men­den Bür­ger­schafts­wahl, der pünkt­lich zum Jah­res­tag blogg­te (Archiv­ver­si­on gegen über­ra­schen­des Ver­schwin­den hier) und natür­lich auch twit­ter­te, ein „Kli­ma­ho­lo­caust“ dro­he; der Holo­caust sei außer­dem „eines der größ­ten Ver­bre­chen“ im Welt­krieg …

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Netzfundstücke⁠Computer
Gute Abonnements, schlechte Abonnements

Zu den Din­gen, die mir gele­gent­lich als Aus­druck mei­ner ver­meint­li­chen Rück­stän­dig­keit ange­la­stet wer­den, gehört, dass ich mich von EDV-Abon­­ne­­ments fern­hal­te. Ich wei­ge­re mich, Soft­ware zu mie­ten, eben­so wie nie­mand jemals erle­ben wird, dass ich auf­hö­re, Ton­trä­ger zu kau­fen, weil ich ja statt­des­sen auch für ein paar Gro­schen im Monat die Erlaub­nis mie­ten kann, statt­des­sen auf …

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Netzfundstücke
Oh! Jaa! Oh! Oh! Ohhhh!

Ich hel­fe ja gern: Wegen feh­len­der Unter­ti­tel hat ein gehör­lo­ser Mann aus New York diver­sen Por­no­fil­men inhalt­lich nicht rich­tig fol­gen kön­nen. Ein Miss­stand, der ihn dazu ver­an­lasst hat, gegen meh­re (sic! A.d.V.) Sex­film­an­bie­ter zu kla­gen und Scha­den­er­satz zu for­dern. Ich las, irgend­wel­che Men­schen hät­ten Sor­gen hin­sicht­lich des Über­le­bens der Mensch­heit geäu­ßert. Seit­dem fra­ge ich mich …

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