ComputerNetzfundstücke
Neu ist das neue alt

Bevor ich diese Website hier betrieb, hatte ich eine andere, deutlich weniger gut besuchte Website unter einer inzwischen egalen Domain. In Webarchiven ist sie noch zu finden, aber ich rate davon ab. Diese enthielt genau das, was anzunehmen ist: GIFs, ein Gästebuch, Liedtexte, gelegentlich etwas Prosa, Downloads, Inflektive („*g*“) und so weiter. Für alles, was schneller gehen sollte, hatte ich einen Newsletter.

Newsletter, „um 2001 herum“ und somit vor mindestens drei Internets ein populäres Vermarktungsinstrument geworden, waren im Wesentlichen Blogs, die man per E-Mail verschickte, gern und bis heute angereichert durch Reklame. (Auf solche verzichtete wenigstens ich natürlich.) Bald schon ging die Zahl der Newsletter allerdings zurück: Nach einem kurzen Aufflammen von RSS verständigte man sich darauf, dass, wer Neuigkeiten lesen wolle, halt bei Facebook oder beim sonstigen „sozialen Netzwerk“ du jour zu sein hatte.

Wie ich jetzt darauf komme? Nun, gestern schrieb Dirk von Gehlen in einem Artikel, in dem er E-Mail als „Email“ fehlübersetzt, es gebe eine neue Entwicklung:

„Email hat die klassische Zeitung ersetzt und aus einer digitalen Perspektive ist Email die neue Homepage“, zitiert digiday den Marketingchef von Morning Brew[.] (…) Newsletter sind nicht nur ein Kommunikationstool um mit Lesern in Kontakt zu bleiben, Newsletter können auch Leser zu Werbenden für den Inhalt machen[.] (…) Ich finde das aus einer journalistischen Perspektive äußerst spannend. Es öffnet den Blick auf die Möglichkeiten, die sich abseits des Inhalts ergeben, wenn man das vernetzte Umfeld des Internet ernst nimmt.

Das tanzende Baby gibt es jetzt auch in HD. Ich habe Angst.

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