NetzfundstückeNerdkrams
Micro­soft® Ratspräsidentschaft®

Gni­hihi: Die deut­sche EU-Rats­prä­­si­­den­t­­schaft hat ein eige­nes Logo. Die­ses hier: Ich begin­ne zu ver­ste­hen, wie­so Schu­len es sich erlau­ben kön­nen, von (auch armen) Eltern zu ver­lan­gen, Micro­soft­ge­rä­te anzu­schaf­fen: Sind wahr­schein­lich Lizenz­ge­büh­ren. (Hin­ter­grund; Witz hier geklaut)

NetzfundstückeNerdkrams
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 30. Okto­ber 2020 (EDV-Edi­ti­on)

Hihi: Mar­­kov-Ket­­ten aus der Bibel und Pro­gram­mier­bü­chern – und wenig über­ra­schend sind die out­takes noch bes­ser. War­um ich in mei­nen Pro­gram­mier­pro­jek­ten den Code of Merit anstel­le eines Codes of Con­duct ein­set­ze? Weil ich Tyran­nei ver­ab­scheue. Klar kann man auf einen Kame­ra­mann ver­zich­ten und statt­des­sen auf Com­pu­ter set­zen, aber dann beob­ach­tet die Kame­ra halt nicht den Ball. …

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Netzfundstücke
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Schlaffwurstball

Was ist eigent­lich das Wich­tigs­te beim Fuß­ball? Das Spiel selbst ver­mut­lich nicht, denn Erst- spie­len nicht unbe­dingt inter­es­san­ter als Kreis­li­gis­ten, wer­den den­noch bes­ser bezahlt und vor allem bes­ser besucht. Ist es das Gebrüll, wie es die gele­gent­lich zu lesen­de Umschrei­bung als „Brüll­ball“ nahe­legt? Nein, schreibt Dani­el Schleidt heu­te für die „FAZ“ (will nicht ver­linkt wer­den, LSR): …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Bos­ton Man­or – Mono­lith // Heh heh, „bone“!

Es ist Mon­tag. In Frank­reich wur­de jemand in einem Angriff mit einem Mes­ser ent­rübt, weil er Kari­ka­tu­ren her­um­ge­zeigt hat, die einem nun toten Idio­ten miss­fal­len haben. Eigent­lich wür­de ich an die­ser Stel­le anmer­ken, dass eine Welt ohne Reli­gi­on eine fried­li­che­re wäre, aber Frank­reich ist nun nicht für sei­ne Nähe zu einer Kir­che bekannt und trotzdem …

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Netzfundstücke
Sta­tis­tisch bin ich super.

WDR, auto­ero­tisch erfah­ren, über den WDR: Nur noch ein Drit­tel der Deut­schen glaubt den Nach­rich­ten kein Wort. Ach nein, falsch: Ins­ge­samt hal­ten zwei Drit­tel die Infor­ma­tio­nen in deut­schen Medi­en für glaub­wür­dig – so vie­le wie noch nie. (…) Das ist das Ergeb­nis einer reprä­sen­ta­ti­ven Stu­die von Infra­test dimap im Auf­trag des WDR. Eine reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die von mir im …

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Netzfundstücke
Camem­bert – Le meur­trier volant // Die Stra­fe des Tagesthemengottes

Es ist Mon­tag. Deutsch­land wer­de dem­nächst, heißt es, im Minis­ter­rat der Euro­päi­schen Uni­on aber­mals her­aus­zu­fin­den ver­su­chen, wie man die „umstrit­te­ne“ (ebd.) anlass­lo­se Über­wa­chung aller EU-Bür­­ger doch noch regel­kon­form instal­lie­ren könn­te. Ich könn­te jetzt was zum deut­schen Wesen und zur Gesund­heit der Welt anfü­gen, aber ich las­se es. Viel­leicht soll­te man den Rat durch Pan­da­bä­ren ersetzen. …

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Netzfundstücke
Brot-E-Govern­ment

Gute Nach­rich­ten: Der in einem klei­nen Teil Deutsch­lands mit meh­re­ren Filia­len ansäs­si­ge Brot­be­leg­er Fresh­Sub ver­fügt inzwi­schen auch über eine Online-Order: Ein­fach min­des­tens 60 Minu­ten vor der gewünsch­ten Abhol­zeit die­ses Vor­be­stell­for­mu­lar zu uns faxen und danach kurz anru­fen um die Bestel­lung zu bestä­ti­gen. Online? Ja: Man muss das For­mu­lar erst run­ter­la­den. Ich ver­mis­se die Zeit vor …

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Netzfundstücke
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Kein Stern weiter!

An die­sem Titel­bild der ehe­ma­li­gen Hit­ler­zei­tung stört mich tat­säch­lich der auf­ge­druck­te hash­tag – jedes Mal, wenn ein Möch­te­gern ver­sucht, einen hash­tag, der in sonst beschränk­ten Online­me­di­en wie Twit­ter als Kate­go­ri­sie­rung dient und anders­wo nichts tut außer den Ver­ur­sa­cher als einen Voll­idio­ten zu iden­ti­fi­zie­ren, außer­halb dafür geeig­ne­ter Medi­en zu ver­wen­den, stirbt irgend­wo ein nied­li­ches Kätz­chen und/oder …

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NetzfundstückeNerdkrams
Kurz ver­linkt: In einem Neu­land vor unse­rer Zeit

Ich fand im Inter­net zufäl­lig die­ses ursprüng­lich inter­ne Memo­ran­dum aus der inzwi­schen von Hew­lett Packard Enter­pri­se über­nom­me­nen Fir­ma SGI, die damals (1993) gera­de IRIX 5.1 ver­öf­fent­licht hat­te. In ihm wer­den die Pro­ble­me mit der Geschwin­dig­keit und Grö­ße des Sys­tems unter ande­rem wie folgt ange­spro­chen (über­setzt von mir): Inner­halb einer Woche wuchs mein neu gestar­te­tes IRIX 5.1 …

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NetzfundstückeMir wird geschlecht
💩 (8)

Puh, na „end­lich“: Das der­zei­ti­ge Emo­ji für einen bär­ti­gen Mann wird 2021 eine gen­der­in­k­lu­si­ve Über­ar­bei­tung erfah­ren. (Über­set­zung von mir.) End­lich gehört das läs­ti­ge all­täg­li­che Pro­blem, die Emo­ti­on einer Frau mit Bart nicht rich­tig dar­stel­len zu kön­nen, der Ver­gan­gen­heit an! Ist die­ses UTF-16 nicht irgend­wann mal voll?

NetzfundstückePiratenparteiWirtschaft
Bedingt bedin­gungs­los (Nach­trag).

2018 nann­te ich die Ver­fech­ter eines bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens die sozia­lis­ti­sche Nach­hut der Pira­ten­par­tei. Ges­tern aber las ich in einer zu lan­gen Ver­laut­ba­rung der sozia­lis­ti­schen DKP, ein sol­ches Grund­ein­kom­men sei viel­mehr ein Vehi­kel des Kapi­tals, um den eige­nen Sta­tus wei­ter­hin hal­ten zu kön­nen. Erstaun­lich, wo heu­te über­all der Neo­li­be­ra­lis­mus lauert.

PolitikNetzfundstücke
Annah­men zum Links­sein (10): Erfolg gibt der Selbst­auf­ga­be Recht.

Ich, 2018: Das Kon­zept einer „Arbei­ter­par­tei“ ist im 21. Jahr­hun­dert auf­grund des im All­tag weit­ge­hend abge­schaff­ten sozia­len Klas­sen­sys­tems bei gleich­zei­ti­ger Vor­herr­schaft rei­cher Tau­ge­nicht­se in eben­sol­chen Par­tei­en gegen­stands­los gewor­den und sein all­mäh­li­ches Ver­ge­hen für eine vor­wärts­ge­wand­te Gesell­schaft unbe­dingt not­wen­dig. Inge Han­ne­mann, 2020: Ich habe kei­ne Ant­wor­ten mehr, wenn mich auf der Stra­ße, wenn mich bun­des­wei­te Emails, …

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Netzfundstücke
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: „Echt nicht schlecht, so’n Helm!“

Die „Süd­deut­sche Zei­tung“ (will nicht ver­linkt wer­den, LSR) ver­sucht sich neu­er­dings an Daten­schutz: Die­ser freund­li­che Hin­weis ist ein­ge­bet­tet in eine Sei­te, auf der das Webb­koll zur­zeit Anfra­gen an 15 ver­schie­de­ne exter­ne Hosts, dar­un­ter unter ande­rem meh­re­re der Rekla­me­kon­zer­ne Goog­le und Taboola, iden­ti­fi­ziert. Naja, wenigs­tens kein Twitter.

NetzfundstückeNerdkrams
Tore zum Mist­mach­web (7): Aus Bequem­lich­keit durchs Blähweb

Eine weit­hin unbe­ach­te­te Kon­se­quenz aus dem unge­hin­der­ten Trei­ben der Lit­fass­säu­len­be­trei­ber im Web, derer ich mir so zuvor noch gar nicht bewusst gewe­sen war, ist, dass das Ver­fol­gen per Fin­ger­ab­druck ihret­we­gen zwin­gend mög­lich ist, wie ich einem eng­lisch­spra­chi­gen Arti­kel (im Fol­gen­den aus­zugs­wei­se über­setzt) ent­neh­men konn­te. Die­ser berich­tet davon, dass App­les Kampf gegen über­all ihre ekli­gen Brüllbanner …

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