NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Bos­ton Man­or – Mono­lith // Heh heh, „bone“!

Ich hab Rücken!Es ist Mon­tag. In Frank­reich wur­de jemand in einem Angriff mit einem Mes­ser ent­rübt, weil er Kari­ka­tu­ren her­um­ge­zeigt hat, die einem nun toten Idio­ten miss­fal­len haben. Eigent­lich wür­de ich an die­ser Stel­le anmer­ken, dass eine Welt ohne Reli­gi­on eine fried­li­che­re wäre, aber Frank­reich ist nun nicht für sei­ne Nähe zu einer Kir­che bekannt und trotz­dem nicht gera­de ein fried­li­ches Land. Gibt es eigent­lich eine Pan­da­bä­ren­kir­che? Ich fra­ge für einen Bei­tritt.

In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wer­den Jour­na­li­sten inzwi­schen dafür bestraft, Unschö­nes über einen Her­aus­for­de­rer des amtie­ren­den Prä­si­den­ten ver­öf­fent­licht zu haben. Gleich­zei­tig wird die Wie­der­wahl­kam­pa­gne des­sel­ben Prä­si­den­ten medi­al als die größ­te Bedro­hung für die Demo­kra­tie seit dem Zwei­ten Welt­krieg bezeich­net. Die abwer­ten­de Bewer­tung der dor­ti­gen Pres­se sei­tens besag­ten Prä­si­den­ten mag etwas zu ver­all­ge­mei­nernd gehal­ten sein, aber sie in Gän­ze als fake news zu beur­tei­len erscheint mir nicht ange­bracht. – Wenig­stens die Tech­nik­nach­rich­ten von drü­ben sind noch lesens­wert: Ein Tes­la­be­sit­zer hat aus Ver­se­hen über vier­tau­send US-Dol­lar mit sei­nem Po aus­ge­ge­ben. Die­ses auto­no­me Fah­ren ist, wenn­gleich gefähr­lich für den Stra­ßen­ver­kehr, zumin­dest eine reich­hal­ti­ge Quel­le für Amu­se­ment.

Kennt ihr eigent­lich Bea­vis und Butt-Head? In die­sem Fall könn­te die­se Nach­richt noch eine Bonu­s­poin­te erhal­ten: Vul­ga­ri­täts­wäch­ter lässt Palä­on­to­lo­gen nicht „bone“ schrei­ben. Man füge hier ange­mes­se­ne Lach­ge­räu­sche ein. Von sol­chen Beson­der­hei­ten in den Tücken der Tech­nik abge­se­hen gilt (nach Blick in die Tech­nik­nach­rich­ten) mehr denn je die Regel: Wer immer noch Elec­tron­an­wen­dun­gen ein­setzt, ist selbst schuld.

Neu­es aus der Wirt­schaft: Das grün regier­te Han­no­ver schließt pünkt­lich zum Wet­ter­wech­sel eine Obdach­lo­sen­un­ter­kunft. Drau­ßen kön­nen sie auch viel bes­ser Abstand hal­ten. Das habe, heißt es, vor allem finan­zi­el­le Grün­de, denn zum Wei­ter­be­trieb sei­en kei­ne Mit­tel mehr übrig. Ich ver­mu­te, das Geld wird für die Bewer­bung als Kul­tur­haupt­stadt 2025 gebraucht.

Wer es sich lei­sten kann, der kommt jeden­falls gut über den Win­ter mit: Musik.

Bos­ton Man­or „Mono­lith“

Guten Mor­gen.