Nerdkrams⁠In den Nachrichten
Nachtrag zum Thema digitale Mündigkeit: „Nutz‘ Linux, da wirste nich‘ ausspioniert!“

Die Lösung für alle Über­wa­chungs­pro­ble­me laut Twit­ter: „Sky­pe und Face­book wer­den über­wacht! Lasst es uns unter Linux nut­zen!“ Auch und gera­de vor dem Hin­ter­grund der NSA-betrie­­be­­nen tota­len Über­wa­chung und mei­ner Auf­for­de­rung zu mehr digi­ta­ler Mün­dig­keit wer­de ich gele­gent­lich spöt­tisch gefragt, war­um ich auf einem mei­ner Syste­me nach wie vor auf Win­dows set­ze, das böse Win­dows …

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Projekte⁠Nerdkrams
Neues: eMule beba 2.72 sowie OpenDownload² 3.4.2

Für die­je­ni­gen unter euch, die hier mit­le­sen, weil sie gern Neu­es von mei­nen eher tech­ni­schen Pro­jek­ten erfah­ren möch­ten, gibt es übri­gens wie­der zwei Nach­rich­ten zu ver­mel­den. Ich bit­te um Beach­tung sowie um Ver­zei­hung für die außer­plan­mä­ßi­ge Unter­bre­chung des gewohn­ten Ablaufs. Erstens: Vor ein paar Tagen habe ich Open­Down­loa­d² aktua­li­siert. Die­se Erwei­te­rung rüstet den „Ausführen“-Knopf für …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
PRISM? Digitale Mündigkeit!

Ich wer­de gele­gent­lich gefragt, war­um ich als Alter­na­ti­ve zu dem nicht erst wegen PRISM und TEMPORA höchst bedenk­li­chen Online­dienst Goog­le Mail grund­sätz­lich emp­feh­le, einen eige­nen Mail­ser­ver auf­zu­set­zen. Sei das nicht über­trie­ben, wenn man es mit einem Durch­schnitts­nut­zer zu tun hat, der nur mal eben sei­nen Mail­ver­kehr abwickeln will? Tja: Nein. Dabei ist das eigent­li­che Pro­blem …

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Nerdkrams
„Ja oder Ja?“

Wer glaubt, all­zu schrä­ge Pro­gramm­tex­te sei­en stets die Schuld eines Über­set­zers, der könn­te zum Bei­spiel die Android-app STweaks als Gegen­bei­spiel neh­men: „Es wird fest­ge­legt, wie man mit I/O‑Anfragen umgeht und wie man mit ihnen umgeht.“ Bei­des! Prak­tisch!

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CLXIX: Eine Frist für die Frist!

Goog­le gefällt das: Seit Mona­ten dro­hen euro­päi­sche Daten­schüt­zer mit Sank­tio­nen – doch bis­her hat Goog­le nichts an der Samm­lung sei­ner Nut­zer­da­ten ver­än­dert. Nun gibt es erneut eine Frist, das Super-Pro­­fil an euro­päi­sches Recht anzu­pas­sen. „Und wenn’s wie­der nicht klappt, dann eben mit der näch­sten.“ – Haus­mar­ke: Mäd­chen No. 1

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
„Und plötzlich merkt ihr, dass man sich an einem Messer ja verletzen kann.“

Viel­leicht hät­te man es ja wis­sen kön­nen. Schon 2011 erkann­ten auch eher lang­sa­me Medi­en wie SPIEGEL ONLINE, dass Richard Stall­man Recht hat, wenn er schreibt, dass die cloud vor allem Ent­eig­nung bedeu­tet. Wer sei­ne Daten, wie öffent­lich und belang­los sie auch sein mögen, auf einen frem­den Ser­ver hoch­lädt, der gibt damit die Herr­schaft über die­se …

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Nerdkrams
Todo.txt und Orgmode: Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht?

Zu den Din­gen, die den durch­schnitt­li­chen Benut­zer meh­re­rer Com­pu­ter (etwa Lap­top und Smart­phone und Spiel-PC) trotz (oder wegen) all des Webzweinull­quat­sches immer noch zu über­for­dern schei­nen, gehört es offen­bar, eine Liste zu erle­di­gen­der Din­ge anzu­fer­ti­gen, die auf allen benutz­ten Syste­men glei­cher­ma­ßen zur Ver­fü­gung steht. Wie sonst ist es zu erklä­ren, dass immer wie­der neue Vari­an­ten …

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Politik⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CLIX: Das BKA und der Markenrechtstrojaner

Nach­dem vor eini­gen Jah­ren ein erster „Bun­des­tro­ja­ner“, also ein mit ille­ga­len Metho­den arbei­ten­des Werk­zeug zur mehr oder weni­ger unbe­merk­ten Online­über­wa­chung ver­meint­li­cher Straf­tä­ter, eher weni­ger regel­kon­form war, hat das Bun­des­in­nen­mi­ni­ste­ri­um nun nach­ge­bes­sert: Das Bun­des­in­nen­mi­ni­ste­ri­um hat zehn Lizen­zen des Fin­S­­py-Tro­­ja­­ners für die „Quel­­len-Tele­­kom­­mu­­ni­­ka­ti­on­s­­über­­­wa­chung“ (Quel­­len-TKÜ) erwor­ben. (…) Das BKA will den ein­ge­kauf­ten Tro­ja­ner über­gangs­wei­se ein­set­zen, bis die Behör­de …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
„Einmal Ubuntu – immer Ubuntu?“ oder: PEBKAC! (2)

Im Dezem­ber 2011 schrieb ich bereits über das gefähr­li­che Selbst­ver­ständ­nis von Linux­nut­zern, die aus mir bis heu­te unkla­ren Grün­den der Mei­nung sind, der eige­nen Blöd­heit („oh, ein Link, gleich mal drauf­klicken“) begeg­ne man nicht etwa, indem man Grund­wis­sen über Sicher­heits­kon­zep­te lernt, son­dern, indem man ein­fach das Betriebs­sy­stem wech­selt. Linux passt schon auf, dass ich kei­nen …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Apropos Monokulturen

Die Ent­wick­ler des Zwer­gen­brow­sers Ope­ra hat­ten vor einer Wei­le ange­kün­digt, die eige­ne Brow­ser­en­gi­ne Pre­sto durch Web­Kit zu erset­zen. Web­Kit, eine Abspal­tung des aus KDE stam­men­den KHTML, das als Grund­la­ge für Kon­que­r­or dien­te, ist zwar auch alles ande­re als feh­ler­frei, jedoch auf­grund der Ver­wen­dung in Safa­ri sowie Chro­mi­um (und Goog­le Chro­me) recht ver­brei­tet. Oben­drein kön­ne man …

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Projekte⁠Nerdkrams
OpenDownload² und das mit den Downloadpfaden

Mei­ne Fire­­fox-Erwei­te­rung Open­Down­loa­d² erfreut sich ste­ti­ger Beliebt­heit. Die Benut­zer­be­wer­tun­gen befin­den sie über­wie­gend für essen­zi­ell, und es sei unbe­greif­lich, war­um so eine Funk­tio­na­li­tät nicht schon längst Teil von Fire­fox selbst sei. So weit der Eigen­lob. Eine Funk­ti­on, die vie­le Benut­zer jedoch ver­miss­ten, war es, den Stan­­dard-Down­­loa­d­pfad anzu­pas­sen. Open­Down­loa­d² spei­chert aus­zu­füh­ren­de Datei­en übli­cher­wei­se in <temp>/mozOpenDownload, aber vie­le …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Verführerisch schlechtes Webdesign

Aus Ver­se­hen habe ich über die­sen Bei­trag zum zehn­jäh­ri­gen „Geburts­tag“ von Word­Press die Web­site von Moni­ka Thon-Soun, nach eige­nen Anga­ben „Fach­frau & Autorin“ in Word­­Press-Din­­gen mit „Bera­tung & Humor“, gefun­den. In der Tat fin­de ich sie sehr lustig. Bereits der initia­le Auf­ruf mit akti­vier­tem NoScript (lei­der in der heu­ti­gen Zeit unver­zicht­ba­re Erwei­te­rung zum Schutz vor …

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Nerdkrams⁠In den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: ZEIT ONLINE und sein Ressort Analog

Zum Ende vom Goog­le Rea­der hat auch Kai Bier­mann, sei­nes Zei­chens Redak­teur im „Res­sort Digi­tal“ für das frag­wür­di­ge Online­blatt „ZEIT ONLINE“, auch was geschrie­ben. Was bedeu­tet das Ende die­ses RSS-Dien­­stes? Tja, ganz ein­fach: Nun ver­brei­tet allein Face­book News – und das ist nicht offen. Nach­rich­ten gibt es nun nur noch per Face­book, schreibt Kai Bier­mann. …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Google, der Kundenfresser

Dies­mal hat Goog­le sei­ne Kun­den unter­schätzt. In wel­chem Zusam­men­hang? Tja, am 1. Juli wird beim Goog­le Rea­der der Stecker gezo­gen. Der Goog­le Rea­der war jah­re­lang ein ver­brei­te­ter RSS-Leser (sie­he auch), der irgend­wann so erfolg­reich wur­de, dass eine Viel­zahl an Des­k­top-RSS-Lesern (etwa RSSOwl) und Online­dien­sten (etwa das lei­der ziem­lich scheuß­lich zu bedie­nen­de Feed­ly) ihn als Syn­chro­ni­sa­ti­ons­quel­le …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CXLVIII: Erklärbärjournalismus

Seba­sti­an Hei­ser von der „taz“ schrieb im Febru­ar: Ich sehe ja mei­ne Auf­ga­be und mei­ne beson­de­re Dienst­lei­stung als Jour­na­list gera­de dar­in, alles so weit wie mög­lich zu ver­ein­fa­chen, damit es ver­ständ­li­cher wird. Er betrach­tet sich also als einen Erklär­bä­ren, der wie sonst nur die „Com­­pu­ter-BILD“ Lesern auch ein­fa­che Din­ge noch ein­fa­cher ver­ständ­lich macht („sprich: Wörd“). …

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