Sonstiges
Medi­en­kri­tik CXXI: Ster­ne sehen mit der „emo­ti­on“

„Hur­ra: Es wird ein Kraft­jahr!“ Wie könn­te ich einem Maga­zin wider­ste­hen, das sol­che voll­mun­di­gen Ankün­di­gun­gen in mein Blick­feld setzt? Daher griff ich zu und bin daher nun im Besitz der aktu­el­len Aus­ga­be des Maga­zins „emo­ti­on“ – Unter- bzw. Über­ti­tel: „Für Frau­en, die ihren Weg gehen“. Hur­ra. Im Leit­ar­ti­kel führt „Chef­re­dak­teu­rin und Löwe“ Frie­de­ri­ke Trud­zin­ski aus, …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Unru – Der Hauch der Frei­heit // Fats­ha­ming beim SPIEGEL

Es ist Mon­tag, der letz­te des Jah­res immer­hin. Ich hab‘ Urlaub, mein näch­ster Mon­tag steht erst nach Neu­jahr auf der Agen­da. Erst mal ein Känn­chen Kaf­fee, direkt intra­ve­nös. Platz ist ja, die besten Dro­gen (mein­ten Sie: Musik?) gehö­ren eigent­lich nicht in eine Kanü­le. Apro­pos unge­sun­de Ernäh­rung: Der gräss­li­che „SPIEGEL“ ver­sucht sich ange­sichts sin­ken­der Abon­nen­ten­zah­len in …

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In den NachrichtenNerdkrams
Wer sich in die „Cloud“ begibt, der kommt dar­in um (8).

Seit dem 11. August 2015 spei­che­re ich mei­ne Pass­wör­ter bereits in einer auf mei­nem Com­pu­ter ver­schlüs­sel­ten Daten­bank, deren Sicher­heit und Ver­füg­bar­keit nicht vom Wohl­wol­len eines Drit­ten abhängt. Mit gopass schickt sich der­zeit – in abseh­ba­rer Zeit, betrach­tet man die geplan­ten Funk­tio­nen – eine Alter­na­ti­ve an, von mir emp­foh­len zu wer­den, aber an ver­füg­ba­ren Pro­gram­men für …

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In den Nachrichten
„Jetzt ist sogar der Baum umsonst gestorben.“

Akt I: Zum Zwecke der Bewah­rung irra­tio­na­ler Tra­di­tio­nen eines reli­giö­sen Kul­tes wird in Thü­rin­gen ein Baum gefällt, auf dass die­ser inmit­ten der chro­nisch defek­ten Bun­des­haupt­stadt Ber­lin mit Glit­­zer- und Blink­be­hang die Stadt famos reprä­sen­tie­re. Ein ster­ben­der, kit­schig geschmück­ter Baum sei immer­hin „eine tol­le Wer­bung für [ihren] Wald“, teil­te Thü­rin­gens Forst­mi­ni­ste­rin Susan­na Kara­wans­kij (Lin­ke) froh­lockend mit; …

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In den Nachrichten
Auf­guss vor Stalingrad

Ich bin ja nun wahr­lich kein Freund eines gesun­den Mili­tärs, aber allein die inzwi­schen offen­bar gege­be­ne Exi­stenz mobi­ler Mili­tär­sau­nen – der Ori­gi­nal­text ist Est­nisch, Über­set­zungs­pro­gram­me exi­stie­ren jedoch – lässt es mich zumin­dest in humo­ri­sti­scher Hin­sicht bedau­ern, dass die Wehr­macht ihrer­zeit kei­ne ent­spre­chen­de For­schung betrie­ben hat; deut­sche Sol­da­ten („hart wie Krupp­stahl“), die zwi­schen zwei Schar­müt­zeln erst …

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In den NachrichtenMontagsmusik
CKRAFT – Epic Dis­cordant Visi­on // Trau­ri­ge Wurst ist nicht mehr bei Minderheitenplattform.

Es ist Mon­tag und ich habe pas­sen­der­wei­se im wei­te­ren Ver­lauf des Tages zwei „Mee­tings“, wie gemein­sa­mer Kof­fe­in­kon­sum zu pro­duk­ti­ven Zwecken heut­zu­ta­ge wohl heißt. Nach­her bie­te ich mei­nen noch zu schrei­ben­den Arti­kel dar­über, dass und war­um ich den euIRC-Ser­­ver ver­las­sen habe, sämt­li­chen Zei­tun­gen an. Anschei­nend ist „trau­ri­ge Wurst ist nicht mehr bei Min­der­hei­ten­platt­form“ ja gera­de ein …

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In den Nachrichten
Kurz ange­merkt zum AquaDom

Es besteht kein Anlass dazu, eine vier­stel­li­ge Anzahl an nicht ein­hei­mi­schen Lebe­we­sen in ein Aqua­ri­um in aus­ge­rech­net Ber­lin umzu­sie­deln, und zwar bin nicht mal ich zynisch genug, um jetzt zu postu­lie­ren, es gehe den Fischen dort, wo sie jetzt sind, immer noch bes­ser als in einem Aqua­ri­um in aus­ge­rech­net Ber­lin; wer aber jetzt vor allem …

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MusikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 14. Dezem­ber 2022

Goog­le hat eine neue Ziel­grup­pe für sei­ne Pla­kat­wer­bung ent­deckt: Vege­ta­ri­er, die sich noch höch­stens drei Din­ge gleich­zei­tig mer­ken kön­nen. Sicher­lich: Seit ich meist ein digi­ta­les Notiz­buch mit mir füh­re, ist auch mein Kopf etwas erin­ne­rungs­faul gewor­den; aber ob noch mehr Digi­ta­les eine Lösung für das Pro­blem von zu viel Digi­ta­lem ist? Bemer­kens­wer­ter Satz über den Abgang …

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NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
Try­on – Virall // WinRAP

Es ist Mon­tag (Quel­le: Inter­net). Es gibt ein neu­es Inter­net­ma­ni­fest, die Erschaf­fer des Quatsch­be­griffs „web0“ möch­ten mit die­sem „web0“ ein „web3“ ohne Block­chains, NFTs und son­sti­gen kom­mer­zia­li­sie­ren­den Quatsch eta­blie­ren. Bis­her ist nicht ganz klar, was die Small Tech­no­lo­gy Foun­da­ti­on damit errei­chen möch­te, aber zumin­dest wer­den seit Janu­ar schon mal Unter­schrif­ten gesam­melt. Mei­ne ist auch schon …

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In den NachrichtenNerdkrams
ChatGPT: Ver­da­ten und verkauft.

Einen „Hype“ gebe es um ChatGPT, ein kürz­lich dem öffent­li­chen Zugriff über­ge­be­nes Chat­sy­stem, das mit „künst­li­cher Intel­li­genz“ zahl­rei­che Fra­gen halb­wegs ver­nünf­tig zu beant­wor­ten weiß, schrei­ben über­ein­stim­mend tech­nik­fer­ne Medi­en wie „Wirt­schafts­Wo­che“ und „Deutsch­land­funk Kul­tur“ (Archiv­ver­si­on), wäh­rend „Busi­ness Insi­der“ des­sen „bru­ta­les Ver­sa­gen“ erwähnt und for­dert, „die Poli­tik“ müs­se sich mit ChatGPT befas­sen (ich per­sön­lich bin ja der …

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PersönlichesNetzfundstücke
Zitat des Tages: Blau­bee­ren und Traurigkeit

Jor­dan Strat­ton: In die­ser moder­nen Zeit zu leben ist groß­ar­tig. Robo­ter erschaf­fen künst­le­ri­sche, see­len­lo­se Ver­sio­nen von Men­schen, ich gebe die Hälf­te mei­nes Gehalts­schecks für die Mie­te und die ande­re Hälf­te für vier Blau­bee­ren aus und bin süch­tig nach einem klei­nen Taschen­com­pu­ter, der mich jeden Tag trau­rig macht. Fan­ta­stisch. (Über­set­zung von mir.) Der erste Flach­wich­ser des Jahres …

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PolitikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Vor­wärts­ver­tei­di­gung (7)

Die Bun­des­re­gie­rung, derer zwei grö­ße­re Par­tei­en schon 1999 ein Land gemein­sam mit der kur­den­feind­li­chen NATO unter Zuhil­fe­nah­me eines Angriffs­krie­ges ver­tei­digt haben, teilt in Bezug auf die Ermor­dung drei­er Rus­sen in Russ­land sei­tens der Ukrai­ne nun­cha­lant mit (Archiv­ver­si­on): Die Ukrai­ne hat nach Ansicht der Bun­des­re­gie­rung das Recht, sich auch außer­halb ihres eige­nen Staats­ge­biets zu ver­tei­di­gen. Es …

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Persönliches
„Wo ist denn euer Stift?“

Mit jeman­dem einen abend­li­chen Spa­zier­gang zu machen, der gern auf beschla­ge­ne Schei­ben von Autos ande­rer Men­schen mit dem Fin­ger sub­ti­le Bot­schaf­ten („ARSCHLÖCHER!“) schreibt, führt zu unter­halt­sa­men Gesprä­chen mit Bal­kon­in­sas­sen, etwa fol­gen­dem: „WAS MACHT IHR DA MIT DEM AUTO???“ „Wir schrei­ben.“ „WO IST DENN EUER STIFT???“ „Wie­so Stift?“ „ICH RUF DIE POLIZEI!!!!“ Der wei­se Zeit­ge­nos­se weiß: wenn Kin­der am …

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