NerdkramsNetzfundstücke
Zoom (1995).

Jetzt weiß ich, was ich mit einer Zeit­ma­schi­ne machen wür­de: Even­tual­ly, there’s a good chan­ce that tele­pho­ne and TV will be digi­tal. Ima­gi­ne tele-con­­fe­­ren­cing from your dorm room. Mit dem­je­ni­gen ein ern­stes Gespräch über die nega­ti­ven Kon­se­quen­zen sol­chen Tuns ein Vier­tel­jahr­hun­dert spä­ter füh­ren – bevor es zu spät ist. (Bzw.: „Die­ses Mee­ting hät­te auch eine E‑Mail sein …

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In den Nachrichten
„… von MEINEN Gebüh­ren!“ (7)

Woher mag die­ser Satz stam­men? Die Erobe­rer wol­len, dass die Kolo­ni­sier­ten sie imi­tie­ren, ihre Gebräu­che, Glau­bens­sät­ze und Geset­ze anneh­men. Womög­lich aus einer bemer­kens­wer­ten Doku­men­ta­ti­on über die jahr­hun­der­te­lan­gen Schwert­fech­te­rei­en, mit denen die inhalt­lich unter­le­ge­ne Kir­che dem Westen schließ­lich den Glau­ben an einen unsicht­ba­ren Meta­phy­si­schen ein­ge­prü­gelt hat, bis der Westen schließ­lich bereit war, ihn als sei­ne „eige­ne …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ange­merkt zum „real exi­stie­ren­den“ Sozia­lis­mus auf Kuba

Dass der staat­li­che Kom­mu­nis­mus, den die kuba­ni­sche Regie­rung erst vor weni­gen Jah­ren aus der Lan­des­ver­fas­sung ent­fernt hat und der inzwi­schen medi­al Real­so­zia­lis­mus genannt wird, als wäre das das­sel­be, ver­meint­lich zu funk­tio­nie­ren auf­hört (haha, kei­ne Lebens­mit­tel, haha­ha), sobald sich ein real­ka­pi­ta­li­sti­scher und anson­sten nicht per­sön­lich betrof­fe­ner Staa­ten­bund – hier: die USA – wirt­schaft­lich auf die Seite …

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MontagsmusikIn den Nachrichten
Hoo­ve­r­i­ii – Gone // Reli­gi­on ist heilbar

Es ist Mon­tag. Ist ein Tem­po­li­mit jetzt gut oder schlecht für die Todes­fall­ra­te auf deut­schen Auto­bah­nen? Wie man das auch sehen mag: Haupt­sa­che, die Zahl der Pan­da­bä­ren bleibt unbe­schränkt. Gute Neu­ig­kei­ten aus der Welt der Wahl­ana­ly­se: Die Ziel­grup­pe der Grü­nen soll­te die FDP wäh­len. Das erschie­ne mir tat­säch­lich nicht als die dümmst­mög­li­che Ent­schei­dung. In Island …

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In den NachrichtenPolitik
Erschießt den Boten!: Car­sten Schnei­der (SPD) hat Angst.

Es bedrückt sich der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der SPD: Für Auf­se­hen sorg­te die Zulas­sung der rechts­ex­tre­men Par­tei „Der Drit­te Weg“. Der „Drit­te Weg“ sei eine Par­tei, die „para­mi­li­tä­risch orga­ni­siert ist und noch wei­ter rechts steht als die NPD“, sag­te SPD-Par­la­­ment­s­­ge­­schäfts­­­füh­­rer Car­sten Schnei­der in der RTL/ntv-Sen­­dung „Früh­start“. (…) Ihr gehe es wahr­schein­lich dar­um, sich durch das Par­tei­fi­nan­zie­rungs­sy­stem festzusetzen …

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Politik
Wahl­recht ab „hab da Lust drauf“!

Gre­gor Kreu­zer, Grü­ne Göt­tin­gen: Es gibt kei­nen Grund, war­um 16 Jäh­ri­ge (sic!) in die­ser Bun­des­tags­wahl nicht wäh­len dür­fen. Außer, dass die Uni­on nicht will, dass 16-Jäh­­ri­­ge wäh­len dür­fen. Ich, par­tei­agno­stisch: Es gibt kei­nen Grund, war­um Neun­jäh­ri­ge in die­ser Bun­des­tags­wahl nicht wäh­len dür­fen. Außer, dass die Grü­nen nicht wol­len, dass Neun­jäh­ri­ge wäh­len dür­fen. Meinjanur.

In den Nachrichten
Helft Roger Waters!

Trau­rig: „Mir sind irgend­wie die Schimpf­wör­ter für die­se Arsch­lö­cher aus­ge­gan­gen, die Juli­an Assan­ge inhaf­tiert haben“, sag­te Waters am Diens­tag gegen­über RT. Eini­ge Vor­schlä­ge: Pim­mel Flach­trö­ten Tele­­tubbies-Zurück­­win­­ker Spar­do­sen­wich­ser Voll­pfei­fen Qua­dra­tesel Idio­ten Hohl­bir­nen Back­pfei­fen­ge­sich­ter Piss­nel­ken Affen­köp­fe Hirn­fick 2.0, das Qua­li­täts­me­di­um für zeit­ge­nös­si­sche Bil­dung, ruft hier­mit offi­zi­ell den Wett­be­werb „Schimpf­wör­ter, die die Arsch­lö­cher, die Juli­an Assan­ge inhaf­tiert haben, treffend …

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In den NachrichtenPolitik
Hoff­nung Dexit (7): Die SPD will mei­ne Brie­fe lesen.

Mit den Stim­men der nutz­lo­sen SPD hat das Par­la­ment der Euro­päi­schen Uni­on, der Deutsch­land – immer­hin mit jahr­hun­der­te­lan­ger Erfah­rung in Pro­sti­tu­ti­ons­din­gen – auch wei­ter­hin sich nicht mehr ange­hö­ren zu wol­len wei­gert, beschlos­sen, sowohl dem Sen­der als auch dem Emp­fän­ger völ­lig Frem­de zu ermäch­ti­gen, ver­dachts­los die Nach­rich­ten von Opfern von sexu­el­ler Gewalt, Anwäl­ten, Jour­na­li­sten und Politikern …

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In den Nachrichten
Si vis pacem, para bel­lum. (17)

Bun­des­wehr: Jetzt muss die Batt­le­group bewei­sen, dass sie com­bat rea­dy ist, also kampf­be­reit – in der NATO-Groß­­übung Iron Wolf 2021. Die Auf­ga­be der Batt­le­group in der Übung ist es, gemein­sam mit der litaui­schen Bri­ga­de Iron Wolf den Vor­marsch eines feind­li­chen Pan­zer­ver­ban­des auf­zu­hal­ten.  Wiki­pe­dia: Der Eiser­ne Wolf (Geleži­nis vil­kas) war ein faschi­sti­scher Kampf­bund, der 1927 unter …

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NerdkramsIn den Nachrichten
Ent­cloud­ci­ty

Beru­hi­gend: In der Open-Source-Sze­­ne wer­den neu­er­dings Pro­gram­me der­art umge­schrie­ben, dass sie weni­ger statt mehr Inter­net­zu­grif­fe durch­füh­ren, falls sie „eigent­lich“ auch off­line funk­tio­nie­ren. Das über­zäh­li­ge Inter­net kann ja dann statt­des­sen in Tür­klin­geln oder so ein­ge­baut werden.

MontagsmusikIn den Nachrichten
Last Hye­na – Doc­tor­pus // Lächeln!

Es ist Mon­tag. Jede Woche Pan­da­bä­ren nut­zen sich irgend­wann ab, sagt ihr? Na gut: Ent­deckt wur­den radio­ak­ti­ve hybri­de Ter­ror­schwei­ne. Doch lie­ber Pan­da­bä­ren? Dach­te ich mir. Am eng­li­schen John Fer­n­e­ley Col­le­ge – Mot­to: „Lea­ve no one behind“ („Lasst nie­man­den zurück“) – ler­nen die Kin­der noch Zucht und Ord­nung(, jawoll!): Lächeln mit Augen­kon­takt sol­le dort eben­so vor­ge­schrie­ben sein …

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Nerdkrams
Git­Hub (4): Schö­ne Lizenz hat­ten Sie da. Tja, blöd jetzt.

Micro­soft hat in sein Git­Hub die­ser Tage ganz viel Intel­li­genz rein­ge­kün­stelt, die beim Pro­gram­mie­ren in „öffent­li­chem Code“ (also unter ande­rem in auf Git­Hub lie­gen­den Pro­jek­ten) nach ver­meint­lich pas­sen­dem Code sucht und aus die­sem wie­der­um neu­en Code gene­riert. Wenn ich das rich­tig ver­ste­he, läuft das unge­fähr so ab: Der „Pro­gram­mie­rer“ – wer sei­nen Code von Auto­ma­tis­men schreiben …

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In den NachrichtenWirtschaft
Mehr weni­ger Bäu­me für gegen städ­ti­sche Ästhe­tik: Der Braun­schwei­ger Schloss­platz und die 255 minus elf Bäume.

1918: Das Braun­schwei­ger Resi­denz­schloss ver­liert mit der Abdan­kung des letz­ten Her­zogs – wie eini­ge sei­ner Vor- und Nach­fah­ren Ernst August hei­ßend, jedoch nicht vor allem für sei­ne schwa­che Bla­se bekannt – sei­nen wesent­li­chen Zweck und steht fort­an als Denk­mal in der Gegend her­um. 1945: Der Zwei­te Welt­krieg endet. Das Schloss ist in kei­nem guten Zustand. …

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In den NachrichtenWirtschaftPolitik
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 1. Juli 2021

Gute Nach­rich­ten: Es gibt – auch wegen des Kli­ma­wan­dels – deut­lich weni­ger Kli­ma­to­te als zuvor oder, wie der „tages­spie­gel“ es nennt, „69 Hit­zeto­te allein in Van­cou­ver“. Mit­glied 1337 der Pira­ten­par­tei zeigt sich irri­tiert: Ob es beim gut besuch­ten Fuß­ball wohl um den Kom­merz gehe? Mich wie­der­um erstaunt am mei­sten, dass die erwar­te­ten Zuschau­er­zah­len beim Imkreisfahren …

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MusikkritikKaufbefehle
Kurz­kri­tik: Zement – Zement:Werk

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In Bäl­de bringt das „Neo-Kraut-Duo“ (Zement über Zement) Zement aus Würz­burg sein vier­tes oder zwölf­tes oder so Album „Roh­stoff“ raus und ich ver­mu­te, es wird ganz gut wer­den. Ich nutz­te die­se Ankün­di­gung, um mir ihr Debüt „Zement:Werk“ von 2016 (Bandcamp.com, Amazon.de und so wei­ter) erst­mals anzu­hö­ren. Jetzt gera­de läuft …

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