Montagsmusik⁠Computer⁠In den Nachrichten
Hokr – Karabáč // Sexy: Murmeltiermänner

Ja moin

Es ist Mon­tag. Schnurr­ma­schi­ne gefäl­lig?

Vor­ge­stern habe ich end­lich her­aus­ge­fun­den, wie man im „Fedi­ver­se“ Bei­trä­ge so for­ma­tiert, dass sie auch außer­halb der eige­nen Tech­nik­bla­se, vul­go „Platt­form“ (d.h. Mast­o­don auf Mast­o­don geht natür­lich, Honk auf Lem­my ist nicht ganz so offen­sicht­lich), funk­tio­nie­ren. Jetzt muss ich nur noch her­aus­fin­den, wofür man das über­haupt sinn­voll benut­zen kann.

Fra­ge der Woche: „Sicher, dass du lebst?“ Einer­seits: Nein. Ande­rer­seits hät­te ich dann vom Tin­der­trend des Jah­res nichts mit­be­kom­men: „Die Gene­ra­ti­on Z hat angeb­lich ein neu­es Sex­sym­bol: Män­ner, die wie Nage­tie­re aus­se­hen“ (FAZ); womit das Pro­blem der Über­be­völ­ke­rung sich bei­zei­ten ja auch erle­digt haben soll­te.

Wäh­rend der Euro­pa­mei­ster­schaft sei­en Obdach­lo­se noch weni­ger gern gese­hen als sonst, erfah­re ich im Gegen­teil der FAZ. Mein Vor­schlag wäre ja, ihnen eine Woh­nung zu geben. Aber wer bin ich schon?

Was ich jeden­falls bin: Ein Freund guter Musik. Die­ser hier zum Bei­spiel. (Kei­ne Ahnung, wor­um es in dem Text geht. Aber es klingt gut.)

Hokr ► Kara­báč [HQ Audio] Hokro­va Vila, 2004

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Das Kaspersky der Anderen

Guter Anfang (Archiv­ver­si­on):

Die US-Behör­den haben das Anti­vi­ren­pro­gramm der rus­si­schen Fir­ma Kas­pers­ky ver­bo­ten. (…) Grund für das Ver­bot sind dem­nach die Cyber­an­griffs-Fähig­kei­ten der rus­si­schen Regie­rung und deren Mög­lich­kei­ten, Akti­vi­tä­ten von Kas­pers­ky zu beein­flus­sen. Die Soft­ware der Fir­ma sei in der Lage, Infor­ma­tio­nen von US-Unter­neh­men und Bür­gern zu sam­meln, die von der rus­si­schen Regie­rung miss­braucht wer­den könn­ten, warn­te die Behör­de.

Aber mal so aus Inter­es­se gefragt: Wann steht das­sel­be für US-Soft­ware auf der Tages­ord­nung?

Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Liegengebliebenes vom 20. Juni 2024

Es wird einen zwei­ten Teil von Space­balls geben. Lei­der ohne Möter.


Mozil­la ist jetzt auch offi­zi­ell ein Rekla­me­un­ter­neh­men. Hof­fent­lich bringt bald mal jemand einen Brow­ser ohne kom­mer­zi­el­len Hin­ter­grund raus. Gemein­nüt­zig oder so. War­um ist eigent­lich noch nie jemand auf die­se Idee gekom­men?


Groß­ar­ti­ge Zusam­men­fas­sung der der­zei­ti­gen Dis­kre­panz zwi­schen Unter­neh­men, die „künst­li­che Intel­li­genz“ nut­zen, und sol­chen, die „künst­li­che Intel­li­genz“ nut­zen soll­ten: „I Will Fuck­ing Piledri­ve You If You Men­ti­on AI Again“.


xkcd, 2017: Haha, wäre es nicht lustig, könn­te man jedes Emo­ji zu einem kot­zen­den Emo­ji machen?

Apple, 2024: Gute Idee!


Sport­fans auf­ge­passt: Es sind – auf den Tag genau – nur noch fünf Mona­te bis zur Welt­mei­ster­schaft!

Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Press F to pay respects

Schon jetzt mein Lieb­lings­fe­mi­nis­mus des Monats ist die Sport­schau F, deren aus­weis­li­ches Ziel es ist, zusätz­lich zu belieb­ten Men­schen­sport­ar­ten wie Einen-Ball-Tre­ten, Im-Kreis-Ren­nen und Schnell­fah­ren auch Sport für ande­re Lebe­we­sen wie zum Bei­spiel Frau­en wenig­stens am Ran­de zu strei­fen. Natür­lich läuft das nicht im Fern­se­hen, weil sich nor­ma­le Men­schen nicht für Frau­en­sport inter­es­sie­ren, son­dern in dem carolin­taug­li­chen Bla­sen­me­di­um Insta­gram.

Wo bleibt eigent­lich die Sport­schau D?

Persönliches⁠In den Nachrichten⁠Montagsmusik
Fontaines D.C. – A Lucid Dream // and it’s all coming back

Frühstück!

Es ist Mon­tag und ich den­ke über die Unsterb­lich­keit der Krab­be nach. Ganz schlim­mer Witz aus dem Inter­net: „Ich will mehr sein als nur ihr Brief­freund: Brief­mann.“ Ich wer­de nie wie­der auf­hö­ren zu kichern.

Krieg sei schlecht für’s Kli­ma, ver­kün­det aber­mals ein Bericht. Hier bit­te einen ent­spre­chen­den Kom­men­tar zu der Außen­po­li­tik eines Staa­tes eurer Wahl ein­ge­fügt vor­stel­len. (Mit­mach­in­ter­net kann ich.) Das Fern­se­hen sei vom Inter­net mitt­ler­wei­le „als wich­tig­ste Nach­rich­ten­quel­le“ abge­löst wor­den, lese ich in einer schwie­ri­gen Nach­rich­ten­quel­le. Unklar: Mei­nen die Fuß­ball­live­ticker?

(Was ja auch erstaun­lich oft, d.h. min­de­stens zwei­mal, pas­siert in letz­ter Zeit: Dass die Ver­gan­gen­heit mich ein­holt und in Form Ver­flos­sen­ge­glaub­ter dort auf­sucht, wo ich sie am wenig­sten brau­chen kann erwar­tet hät­te; und weil nicht mal mein Hirn ein Com­pu­ter ist, bricht alles wie­der auf und raus und ich bin wie­der voll drin im Damals; und ich ler­ne nichts dar­aus, denn als neu­r­a­les Netz­werk wäre ich auch eine Nie­te. Man soll Momen­te fest­hal­ten, sagen sie und ver­ste­hen nicht, war­um damit oft eine Spi­ra­le beginnt. Es war nicht alles schlecht, son­dern vie­les war sogar ziem­lich gut, aber es ist ja nicht das Was, das Furcht berei­tet, son­dern es ist das War­um. Man sieht sich immer min­de­stens zwei­mal im Leben, sagt der Volks­mund, aber das erste Mal ist oft die Far­ce. Das sagt er nicht.)

And it’s all coming back.

Fon­tai­nes D.C. – A Lucid Dream (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 14. Juni 2024

Die eng­li­schen Fuß­ball­fans bekom­men in Deutsch­land nur wäss­ri­ges Dünn­bier. Wer schon mal ver­sucht hat, in Lon­don ver­nünf­ti­ges Bier zu bekom­men, der wird (völ­lig zu Recht) fra­gen: ja, was denn sonst?


Apro­pos Fuß­ball. Erfin­dung der Woche: Rasen­mä­her mit Tor­ju­bel­funk­ti­on. Putin, die Rake­te bit­te. Jetzt. Спасибо.


Ich fin­de es übri­gens nur fol­ge­rich­tig, den Papst als KI-Exper­ten irgend­wo­hin ein­zu­la­den. Wenn sich einer damit aus­kennt, from­me Wün­sche an ein rät­sel­haf­tes, von Men­schen erdach­tes Wesen zu sen­den und zu hof­fen, dass da eine kohä­ren­te Ant­wort raus­kommt, dann ja wohl der Papst!


Men­schen, die ein Sym­ptom sind (Fol­ge 1): Johan Röhr.


Unter­ra­schen­des Umfra­ge­er­geb­nis des Tages: Men­schen, die zu alt für die Bun­des­wehr sind, fin­den die Bun­des­wehr gut. Alle ande­ren nicht (Archiv­ver­si­on). Per­sön­lich bin ich ja der Mei­nung, dass zuerst die­je­ni­gen, die im Bun­des­tag dafür argu­men­tiert haben, an die Front geschickt wer­den soll­ten. Wenn die den Dienst an der Waf­fe so geil fin­den, war­um lei­sten sie ihn dann nicht?

In den Nachrichten
Vorschlag für eine Vorlage für eine Antwort auf ein Schreiben der Bundeswehr

Sara Nan­ni von den Grü­nen so (Archiv­ver­si­on):

Die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin erklär­te zugleich, dass sie gewis­se Pflicht­an­tei­le bei einem neu­en Modell für zumut­bar hal­te – etwa, dass 18-Jäh­ri­ge ver­pflich­tet wür­den, auf ein Schrei­ben der Bun­des­wehr zu ant­wor­ten.

For­mu­lie­rungs­vor­schlag:

Fick dich, Bundeswehr.

GaLieGrü,
(hier unterschreiben)

Gern gesche­hen.