BAP (BAP! Herrje!) sind jetzt größer als die Beatles sind populärer als Jesus ist größer als eure Probleme seid nicht ihr.
„Westliche Werte“ des Tages (aber unironisch)
Julian Assange ist frei. (Wann Snowden?)
Hokr – Karabáč // Sexy: Murmeltiermänner
Es ist Montag. Schnurrmaschine gefällig?
Vorgestern habe ich endlich herausgefunden, wie man im „Fediverse“ Beiträge so formatiert, dass sie auch außerhalb der eigenen Technikblase, vulgo „Plattform“ (d.h. Mastodon auf Mastodon geht natürlich, Honk auf Lemmy ist nicht ganz so offensichtlich), funktionieren. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wofür man das überhaupt sinnvoll benutzen kann.
Frage der Woche: „Sicher, dass du lebst?“ Einerseits: Nein. Andererseits hätte ich dann vom Tindertrend des Jahres nichts mitbekommen: „Die Generation Z hat angeblich ein neues Sexsymbol: Männer, die wie Nagetiere aussehen“ (FAZ); womit das Problem der Überbevölkerung sich beizeiten ja auch erledigt haben sollte.
Während der Europameisterschaft seien Obdachlose noch weniger gern gesehen als sonst, erfahre ich im Gegenteil der FAZ. Mein Vorschlag wäre ja, ihnen eine Wohnung zu geben. Aber wer bin ich schon?
Was ich jedenfalls bin: Ein Freund guter Musik. Dieser hier zum Beispiel. (Keine Ahnung, worum es in dem Text geht. Aber es klingt gut.)
Guten Morgen.
State of Mind (22.06.2024)
I’d like to be just a little less rational.
Das Kaspersky der Anderen
Guter Anfang (Archivversion):
Die US-Behörden haben das Antivirenprogramm der russischen Firma Kaspersky verboten. (…) Grund für das Verbot sind demnach die Cyberangriffs-Fähigkeiten der russischen Regierung und deren Möglichkeiten, Aktivitäten von Kaspersky zu beeinflussen. Die Software der Firma sei in der Lage, Informationen von US-Unternehmen und Bürgern zu sammeln, die von der russischen Regierung missbraucht werden könnten, warnte die Behörde.
Aber mal so aus Interesse gefragt: Wann steht dasselbe für US-Software auf der Tagesordnung?
Liegengebliebenes vom 20. Juni 2024
Es wird einen zweiten Teil von Spaceballs geben. Leider ohne Möter.
Mozilla ist jetzt auch offiziell ein Reklameunternehmen. Hoffentlich bringt bald mal jemand einen Browser ohne kommerziellen Hintergrund raus. Gemeinnützig oder so. Warum ist eigentlich noch nie jemand auf diese Idee gekommen?
Großartige Zusammenfassung der derzeitigen Diskrepanz zwischen Unternehmen, die „künstliche Intelligenz“ nutzen, und solchen, die „künstliche Intelligenz“ nutzen sollten: „I Will Fucking Piledrive You If You Mention AI Again“.
xkcd, 2017: Haha, wäre es nicht lustig, könnte man jedes Emoji zu einem kotzenden Emoji machen?
Apple, 2024: Gute Idee!
Sportfans aufgepasst: Es sind – auf den Tag genau – nur noch fünf Monate bis zur Weltmeisterschaft!
Press F to pay respects
Schon jetzt mein Lieblingsfeminismus des Monats ist die Sportschau F, deren ausweisliches Ziel es ist, zusätzlich zu beliebten Menschensportarten wie Einen-Ball-Treten, Im-Kreis-Rennen und Schnellfahren auch Sport für andere Lebewesen wie zum Beispiel Frauen wenigstens am Rande zu streifen. Natürlich läuft das nicht im Fernsehen, weil sich normale Menschen nicht für Frauensport interessieren, sondern in dem carolintauglichen Blasenmedium Instagram.
Wo bleibt eigentlich die Sportschau D?
Warum habt ihr überhaupt noch ein Blog?

(Ernsthaft: Wenn ich noch einen einzigen Beitrag wie diesen in diesem Internet lese, in dessen Postscriptum sich irgendwelche Blogbetreiber darüber freuen, dass sie keine einzige Silbe selber schreiben müssen, komm‘ ich vorbei und zieh‘ euch das WLAN-Kabel raus.)
Russische Coronaleugneramerikaner
Die Globalisierung erreicht neue Sphären, erfahre ich: Die russischen Propagandabots der rechtsradikalen Coronaleugnerszene der Woche sind das US-amerikanische Militär.
Fontaines D.C. – A Lucid Dream // and it’s all coming back
Es ist Montag und ich denke über die Unsterblichkeit der Krabbe nach. Ganz schlimmer Witz aus dem Internet: „Ich will mehr sein als nur ihr Brieffreund: Briefmann.“ Ich werde nie wieder aufhören zu kichern.
Krieg sei schlecht für’s Klima, verkündet abermals ein Bericht. Hier bitte einen entsprechenden Kommentar zu der Außenpolitik eines Staates eurer Wahl eingefügt vorstellen. (Mitmachinternet kann ich.) Das Fernsehen sei vom Internet mittlerweile „als wichtigste Nachrichtenquelle“ abgelöst worden, lese ich in einer schwierigen Nachrichtenquelle. Unklar: Meinen die Fußballliveticker?
(Was ja auch erstaunlich oft, d.h. mindestens zweimal, passiert in letzter Zeit: Dass die Vergangenheit mich einholt und in Form Verflossengeglaubter dort aufsucht, wo ich sie am wenigsten brauchen kann erwartet hätte; und weil nicht mal mein Hirn ein Computer ist, bricht alles wieder auf und raus und ich bin wieder voll drin im Damals; und ich lerne nichts daraus, denn als neurales Netzwerk wäre ich auch eine Niete. Man soll Momente festhalten, sagen sie und verstehen nicht, warum damit oft eine Spirale beginnt. Es war nicht alles schlecht, sondern vieles war sogar ziemlich gut, aber es ist ja nicht das Was, das Furcht bereitet, sondern es ist das Warum. Man sieht sich immer mindestens zweimal im Leben, sagt der Volksmund, aber das erste Mal ist oft die Farce. Das sagt er nicht.)
And it’s all coming back.
Guten Morgen.
Reflektion (V)
Ich lasse mir doch von einem wie MIR nicht vorschreiben, wessen Autorität ich zu respektieren habe!
Liegengebliebenes vom 14. Juni 2024
Die englischen Fußballfans bekommen in Deutschland nur wässriges Dünnbier. Wer schon mal versucht hat, in London vernünftiges Bier zu bekommen, der wird (völlig zu Recht) fragen: ja, was denn sonst?
Apropos Fußball. Erfindung der Woche: Rasenmäher mit Torjubelfunktion. Putin, die Rakete bitte. Jetzt. Спасибо.
Ich finde es übrigens nur folgerichtig, den Papst als KI-Experten irgendwohin einzuladen. Wenn sich einer damit auskennt, fromme Wünsche an ein rätselhaftes, von Menschen erdachtes Wesen zu senden und zu hoffen, dass da eine kohärente Antwort rauskommt, dann ja wohl der Papst!
Menschen, die ein Symptom sind (Folge 1): Johan Röhr.
Unterraschendes Umfrageergebnis des Tages: Menschen, die zu alt für die Bundeswehr sind, finden die Bundeswehr gut. Alle anderen nicht (Archivversion). Persönlich bin ich ja der Meinung, dass zuerst diejenigen, die im Bundestag dafür argumentiert haben, an die Front geschickt werden sollten. Wenn die den Dienst an der Waffe so geil finden, warum leisten sie ihn dann nicht?
Vorschlag für eine Vorlage für eine Antwort auf ein Schreiben der Bundeswehr
Sara Nanni von den Grünen so (Archivversion):
Die Grünen-Politikerin erklärte zugleich, dass sie gewisse Pflichtanteile bei einem neuen Modell für zumutbar halte – etwa, dass 18-Jährige verpflichtet würden, auf ein Schreiben der Bundeswehr zu antworten.
Formulierungsvorschlag:
Fick dich, Bundeswehr. GaLieGrü, (hier unterschreiben)
Gern geschehen.
The Prisoner (Staffel 1, Episode 10)
Ganz normale Sätze (1)
„Aktiviere die Glocke!“









