Ich las kürzlich in einer der wenigen brauchbaren Musikzeitschriften, Paul McCartney „poppe“ (sic!) sich durch die Weltgeschichte.
Und ich fand das Wort „rocken“ schon blöd.
Neues von Logistep bzw. Entwarnung, saugt weiter! :-)
Logistep versorgt die Rechteinhaber mit den IP-Adressen angeblicher Anbieter von illegal kopierten Inhalten. Woher die Firma die Daten bezieht ist fraglich. Nach Meinung des obersten Datenschützers der Schweiz sind die Handlungen von Logistep nach gültigem Recht nicht legal, weil sie gegen die Grundsätze des Datenschutzgesetzes verstoßen.
Nach Angaben von Hanspeter Thür verletzt Logistep mit der Sammlung von IPs die Persönlichkeitsrechte eines größeren Personenkreises. Er wolle mit seiner Feststellung keineswegs die grundsätzliche Notwendigkeit einer strafrechtlichen Verfolgung von Verstößen gegen das Urheberrecht in Frage stellen, stellte Thür klar.
(Quelle)
Da kopiere ich direkt einen Kommentar des Anonymus „Schnubbie“ drunter (Fehler wegen Urheberrechts nicht entfernt):
Blödsinn, die Polizei steht nur vor der Tür wenn sie dir nachweisen können das du mehr als 100 Dateien in deinem Share Ordner hast oder wenn du diese illegalen Kopien verkaufst. Wegen 2 Liedern macht keine Staatsanwalt eine Hausdurchsuchung. Alles andere sind irgendwelche Unwahrheiten seitens dieser Abmahnkanzleien oder unseren Freunden von Logistep & Co. Und bisher ist auch kein „Raubkopierer“ (Unwort der letzten Jahre) vor Gericht verurteilt, welcher alles bestritten hat. Und die letzten Urteile zum Thema Störerhaft (sprich WLAN gehackt o.ä.) zeigen in die richtige Richtung. Der Anschluissinahber muss nicht zwangsweise haften, weder für seine Kinder noch für Dritte. Und 99% der Abmahner sind reine Gelddruckmaschinen, missbrauchen die Staatsanawaltschaften um an die Adressen zu kommen um aberwitzige Forderungen zu stellen. Und dabei werden auch desöfteren gerne mal Fehler gemacht. Es interessiert die Herrschaften auch nicht das man zu dem Zeitpunkt im Urlaub war oder der Anschluss laut Telekom gestört war etc. Und der berühmte Rechtsanwalt Rasch, verliert auch immer mehr Prozesse bzw seine Foredrungen von 3500ⓚ¬ wurden auch mal gerne von Richtern auf 50ⓚ¬ und seine Anwaltskosten auf 100ⓚ¬ reduziert. Und wer Post kriegen sollte, Ruhe bewahren, nicht von den 5–7 Tagen Frist verunsichern lassen, in diversen Foren informieren und höchstens eine modifizierte Unterlassungserklärung abschicken. Beispiel: Kanzlei KuW hat ca. 60.000(!) Abmahnungen in 12 Monaten verschickt und bisher kein einziges mal geklagt. Und das seit dem Jahr ~ 2005. Und wenn ich sowas lese, dann kann ich mir 1+1 zusammenrechnen, ergibt nämlich hier ABZOCKE. Und wer zahlt ist blöd, denn einige die gezahlt haben, haben dann gleich 8 weitere Abhamungen erhalten, warum nicht die Kuh melken so lange sie Milch gibt? Zudem, wenn man sich keinerlei Schuld bewusst ist, warum sollte man dann irgendetwas zugeben und dann auch nich zahlen. Wie schon gesagt. Es gibt bereits jetzt hunderte Fälle von Drehern in der IP Adresse und dann soll man für die Fehler anderer bezahlen. Garantiert nicht!
Sag ich doch.
Und weil’s so schön war, gebe ich zudem bekannt, dass Microsoft am Internet Explorer 8 arbeitet und ein total tolles neues Feature entwickelt hat, das die Probleme bei der Einhaltung von Webstandards seitens des IE ein für allemal beseitigen kann:
Einfach den von Microsoft eingeführten, zum Glück (noch?) nicht dem XHTML-Standard zugehörigen „optimiert-für-den-IE“-Metatag oben in jede Seite pfriemeln, die der Internet Explorer als standardkompatibel erkennen soll, und schon wird sie korrekt angezeigt. Dass ich noch nicht auf so was gekommen bin…!
Man geht am einfachsten gegen Unannehmlichkeiten („optimiert-für-IE“-Schwachfug) vor, indem man sie zum Standard erklärt. Kennt noch jemand den Witz mit Microsoft und der Dunkelheit? Schraub, schraub…
Gesundheit!
– euer Pinguin
Frage des Tages
What is your favorite number between 0 and 20? (runterscrollen bis „THE BUZZ“) – amüsantes Völkchen, diese Wisconsiner!
Könnte natürlich auch am Land liegen; die haben halt keine anderen Sorgen als Lieblingszahlen und eventuell böse Hacker; ich zitiere mal:
Der Anti-Spam-Aktivist David Ritz ist von einem Gericht im US-Bundesstaat North Dakota zur Zahlung von insgesamt 60.000 US-Dollar und zur Übernahme von Anwaltskosten verurteilt worden. Sein Vergehen: Er benutzte den UNIX-Befehl „host ‑l“ und stieß damit einen Zonentransfer beim DNS-Server der Firma Sierra Corporate Design an.
(…)
Das Gericht stellte fest, dass Ritz dabei seine „Identität hinter Proxies verbarg, ein UNIX-Betriebssystem verwendete und neben anderen Methoden Shell Accounts einsetzte. Außerdem gab er sich als Mail-Server aus.“ Die auf diese Weise gewonnenen Informationen machte Ritz publik. Diese Information, stellte das Gericht fest, sei nicht öffentlich verfügbar gewesen. Damit habe Ritz die Datensicherheit von Sierra gefährdet, Ritz sei also als Hacker einzustufen, schließlich sei der Befehl „host ‑l“ dem normalen Anwender nicht bekannt.
Beziehungsweise eben dies:
Ritz has port scanned thousands of computed, including those of Sierra.
Da wünscht man denen fast den CCC auf den Hals.
Kopf -> Tisch -> Tisch kaputt,
– euer PPPinguin
Tier des Tages
Als Tier des Tages, genau genommen Haustierrasse des Tages, schlage ich das Rotbunte Husumer Protestschwein vor. Wer bietet mehr?
„… wie einst im Oktober“
Hallo, liebe Leserlein,
neulich feierte man gerade 30 Jahre „Deutschen Herbst“ (ja, so richtig Herbst hatten wir tatsächlich lange nicht mehr), da geht’s auch schon wieder los mit Besetzungen.
Mehr als einem Monat hatten Umweltschützer auf einem Baum ausgeharrt und so gegen den Bau der Elbbrücke protestiert.
(Quelle)
Über den Sinn einer solchen Aktion lässt sich nun in der Tat treffend streiten, und außer, dass die wochenlange Bewohnung eines Baumes seitens <unbegründetes Vorurteil> ungewaschener Sandalenträger </unbegründetes Vorurteil> gegen den Brückenbau ungefähr so viele Zeichen setzt wie Lichterketten gegen Rechts, profitieren wohl lediglich die Medien davon. Wie immer eigentlich.
Eigentlich schade, dass Rio Reiser nicht mehr unter uns weilt; eine Rauch-Baum-Song-CD würde ich mir ernsthaft zu kaufen überlegen. „Das ist unser Baum…“
Wo doch Ghettokriege nun auch in Deutschland um sich greifen; lange genug hat’s ja gedauert. Immer nur Ghetto spielen, aber beim Anblick einer Schusswaffe in Tränen ausbrechen… albernes Pack.
Verletzt wurde leider bisher keiner. Schade.
La la lalalala lalalala,
– euer Rapinguin
Mit bestem Dank an den Klapper und das Stehvieh. Nein, das andere.
Die blauen Texte da sind Links. Zum Anklicken.
Mathematik auf Amerikanisch
(@Jennifer‚) im 50% croatian, 25% german and 35% american
(Tux^rofl) and ‑10% islandic
(Tux^rofl) :/
(@Jennifer‚)![]()
(Tux^rofl) 110% jennifer
(@Jennifer‚) *
(@Jennifer‚) im 50% croatian, 25% german and 325% american
(@Jennifer‚) wtf
Unterschichtenwortschatz
Und da sage noch jemand, die Wikipedia sei zur Weiterbildung ungeeignet!
Der Tag danach
Der letzte Witz des Jahres …
… hat zwar mit Pinguinen zu tun, ist aber gar keiner:
Nils Olav received a promotion on Wednesday to Colonel in Chief of the Royal Norwegian Guard. Yes, this high rank in the Norwegian military has in fact been bestowed on a penguin.
Na dann prost Neujahr.
Gute Vorsätze 2008
Hallo, liebe Leser,
es gibt so vieles, was wir 2008 besser machen können, bietet das abgelaufene Jahr 2007 doch ausreichend Kritikpunkte. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, in Deutschland verhungern jährlich zahllose Kinder, während in den Fußgängerzonen, angetrieben durch die realitätsferne Politik der Regierung Merkel, zu Spenden für Menschen aufgerufen wird, denen es, wie es heißt, noch viel schlechter gehe als uns.
Kein Geld für Lebensmittel, kein Geld für warme Kleidung im Winter, das Trinkwasser ungesund bis giftig; so sieht’s aus in den armen Ländern.
Und in den Wohlstandsländern (lustigerweise also auch Deutschland) kommt dazu (sic!) noch ein durchgeknallter Terroristenjäger, der seinem Volk allen Ernstes einreden will, die wahre Gefahr komme nicht von außen (hier: Islamismus, Kriegslust der USA), sondern von innen (Schizophrenie und Paranoia gehen oft einher, heißt es), und natürlich sei es daher unverzichtbar, das ganze Volk unter Generalverdacht zu stellen und im Zweifelsfall sämtliche Grundrechte beiseite zu lassen, um bspw. die telefonische Spionage oder den Hausfriedensbruch zu legalisieren, da es mehr als nur wahrscheinlich sei, dass potenzielle Attentäter in ihrer Wohnung, die vermutlich mindestens mit detaillierten Plänen für Anschläge tapeziert werde, sich ausgerechnet auf Hochdeutsch über eine unverschlüsselte Telefonverbindung mit ihren Komplizen unterhalten, bspw. „Ey Mustafa, kommse ma rüber, wir müssen gleich die Bombe zünden“ oder so was.
Aber natürlich sind nicht die Islamisten, sondern allein wir daran schuld. Wer außer uns undankbarem, potenziell terroristischem Volk würde es wagen, unsere Politik in Frage zu stellen?
Was also machen wir daraus?
Nun, am besten das, was wir die letzten beiden Male in einer solchen Situation gemacht haben:
Ich fordere die Revolution!
Kopf ab und weg. Oder, da wenigstens wir, die einfachen Bürger, noch ein wenig zivilisiert sind, nur weg. Ohne Kopf ab. Ich kann ohnehin kein Blut sehen.
Wer macht mit?
(Und wo wir schon mal dabei sind, könnten wir eigentlich auch gleich die diversen selbsternannten Webdesigner mit Berufsverbot belegen; eine Webpräsenz, von der selbst der HTML-Validator des W3C das sprichwörtliche Kotzen bekommt, trägt mit Sicherheit nicht zur Wahrung der Netzqualität bei.)
Völker, hört die Signale!
– euer Volkspinguin
P.S. sowie in eigener Sache:
Denkspiel des Monats
Einen schönen Tag!
Lauter gute Wünsche:
- den Rationalen unter meinen Lesern wünsche ich ein stilles Gedenken und einen ruhigen Abend
- den „Christen für einen Tag“ (*), dass der Baum nicht abbrennt
- Frau Generalfeldmarschall viele Geschenke
- dem Spatzen viel Spaß und gute Unterhaltung
- denen, die sich angesprochen fühlen, viel Liebe, aber keine Gesundheit
- allen anderen viel Schnee und natürlich auch Glühwein, so zum Ausgleich
- und mir selbst einfach nur meine Ruhe…
Päpstliche Grüße,
– euer Schneepinguin
* – „Oh, ja, super, wir gedenken eines vor ca. 2000 Jahren gelebt habenden fundamentalistisch-jüdischen Sektenpriesters, indem wir unter ’ner Tanne sitzen und schief singen.“
Meinungsmache 2.0
Hallo, liebe Leserlein,
da brat mir einer ’nen Storch (und die Beine recht knusprig):
Sind die Bediensteten des deutschen Journalismus‘ (nicht mit Boulevard zu verwechseln!) tatsächlich nicht mehr bereit, lächerliche fünf bis wenigstens zehn Minuten zu investieren, um einen vermeintlichen Sachverhalt auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen, werden also bewusst verbreitete Falschinformationen unkommentiert übernommen, so ist doch tatsächlich die deutsche Presse erneut das „wirkungsvollste Tötungsinstrument“, das es gibt, und zum Mordopfer wird im Zweifelsfall wie immer bzw. „damals“ (i. e. 1967 ff.) das Volk. Wenn ich recht informiert bin, gibt es ab übernächster Woche auch wieder einige neue Gesetze, denen das durchaus zugutekommen könnte.
Ein Hoch auf den homo sapiens; schade, Alter, das war’s dann wohl!
Schon mal im Voraus ein paar schöne Tage,
– euer Winterpinguin
Apropos „schöne Tage“:
Warum eigentlich nicht wenigstens dieses Jahr mal Weihnachten feiern?
Ganz einfach:
Weil man auch seinen Stolz hat und Selbst-/Lebenslügen nicht mittragen will und außerdem ein rational orientierter Mensch ist und lieber seine Ruhe hätte und am Verzehren minderwertiger Lebensmittel bei 10 Grad Minus in einer Menschenmenge, die auch mit Killernieten und Springerstiefeln (d. h. das sollte ich mal ausprobieren) kein Durchkommen ermöglicht, keine Freude hat.
„Also so halt“.
Gegen die Beatlemania!
Die Beatles sind in der Rockgeschichte deutlich überbewertet, schreibt man anderswo. Nun, stimmt.
Und nochemaa die Ächzte. „Halte deine Schweiz sauber“, na bedankt.
Mit folgender Grafik wirbt zurzeit die Homepage der so bezeichneten „besten Band der Welt“:

Hintergrund:
Nachdem im Jahr 2007 (also quasi kürzlich) der von der Musikgruppe nicht sonderlich geschätzte Schweizer Politiker Christoph Blocher einen großen Anteil an Stimmen verlor, lösten die Ärzte ihr auf der „Es wird eng“-Tour gegebenes Versprechen eines zusätzlichen Musikdownloads ein, wenn ich das richtig verstanden habe.
Nun lasse ich aber all die Jubelschreie bezgl. Gratisdownloads außer Acht und frage mich stattdessen:
Wieso versucht eine deutsche Musikgruppe, mittels US-amerikanischer Methoden (das Inaussichtstellen zusätzlicher Konsumgüter) in der Schweiz Politik zu machen?
Sind wir hier in Texas oder wie?
Bitterböse,
– euer Eispinguin







