Persönliches
Ah? Aha!

Dass die deut­sche Spra­che eini­ger­ma­ßen auch lustig sein kann, ver­su­che ich euch, lie­be Leser, ja hin und wie­der zu zei­gen. Die Schrift­spra­che aller­dings wird manch­mal sogar noch über­trof­fen vom Gespro­che­nen:

Heu­te Abend hieß es aus dem AA […]
(tages­schau, 8. Dez. 2006)

Ich bin ja gene­rell nicht son­der­lich auf­ge­schlos­sen gegen­über Wort- und Sprach­spie­len, die selbst Ste­fan Raab bes­ser hin­be­kä­me, aber hier muss es ein­fach sein:
A‑A? Is‘ halt Schei­ße.

(das klingt in der tages­schau immer irgend­wie bes­ser als in einem Web­log)


Ein­kau­fen im Dezem­ber ist schon ein Spaß für sich, zumal sich die all­ge­gen­wär­ti­gen „Cards“ (ist Glücks­spiel nicht ver­bo­ten?) da gern mal ver­meh­ren. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann die Fra­ge „sam­meln Sie Punk­te?“ nicht mehr hören. Herr­je, wenn ich Punk­te will, fahr ich mit 100 km/h durch eine Fuß­gän­ger­zo­ne, aber sicher nicht zum Ein­kau­fen. Auf die tol­len Prä­mi­en (ein Koch­topf für 100.000 gesam­mel­te Punk­te oder so was) kann ich eigent­lich auch gern ver­zich­ten. Wer nicht?


Noch ein pos­sier­li­cher Nach­trag zum The­ma „Frau­en“ aus aktu­el­lem Anlass:

Lie­be Mäd­chen (sic!),
seid ihr es nicht, die – evo­lu­ti­ons­be­dingt – in einer Bezie­hung vor allem Zunei­gung und Gebor­gen­heit suchen?
Seid ihr es nicht, die Machos und Chau­vi­ni­sten aus tief­stem Her­zen ver­ab­scheu­en?
Wart ihr es nicht, die am lau­te­sten geschrien haben, als „Nad­del“ sich sei­ner­zeit per SMS von Ralph Sie­gel trenn­te?
Doch?
 
Wie­so macht ihr es dann genau­so?


Bevor’s Niveau wie­der aus­ar­tet, möch­te ich mich aus­nahms­wei­se mit einem Lied ver­ab­schie­den:

And you’­re so kind and careful not to go to her too soon
And she ste­als your voice and lea­ves you how­ling at the moon
(Bob Dylan: Just like Tom Thumb’s blues)

Unter­wür­fi­ge Grü­ße an Frau Gene­ral­feld­mar­schall (was’n Wun­der)…

„You’­re beau­tiful, you’­re beau­tiful, you’­re beau­tiful, it’s true“
– euer Gam­mel­pin­gu­in (heu­te mal rosa­rot)


P.S.: Kann man sich eigent­lich ent­lie­ben?
P.P.S.: Gib mir dei­ne Lie­be, gib mir dei­ne Hand (hi Stef­fi)…
(Ton Stei­ne Scher­ben: Der Traum ist aus)