Sonstiges
Medi­en­kri­tik LXXVI: „BRAVO“: Wie ich dar­auf reagie­re.

Ich spre­che nicht gern dar­über, denn ich habe es geschafft, mich davon los­zu­sa­gen. Ich habe mein Leben seit­dem völ­lig ver­än­dert und, dies behaup­te ich dreist, zum Bes­se­ren gewen­det. Nun aber wird es, bevor es ein ande­rer tut, Zeit, die­ses dunk­le Geheim­nis auf­zu­decken. Ich geste­he, ich habe von 1998 bis Anfang 2000 regel­mä­ßig die „BRAVO“ gekauft …

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FotografieSonstiges
Von wegen „Roa­ming“.

Ich weiß nicht, ob sich der eine oder ande­re von euch Lesern noch an die Serie „Trig­ger Hap­py TV“ erin­nert. Ein wie­der­keh­ren­des Ele­ment war ein Mann, der in ein rie­si­ges Tele­fon brüll­te. Ich weiß auch nicht, wie ich gestern dar­auf kam, als ich in einem Media Markt an dem Regal mit der Beschrif­tung „Smart­phones“ vor­bei­ging.

Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Das Gei­le am „Yps“-Heft

Even­tu­ell ist es an eini­gen mei­ner Leser vor­bei­ge­gan­gen: „Yps“, das Kin­der­ma­ga­zin aus den 1990er Jah­ren, das vor allem dadurch Auf­merk­sam­keit erlangt hat­te, dass es in ermü­den­der Häufig‑, bei­na­he Regel­mä­ßig­keit so genann­te „Urzeit­kreb­se“ als Drein­ga­be beinhal­te­te, die mit der Urzeit unge­fähr so viel zu tun haben wie ein Com­pu­ter, aber eine Bei­ga­be namens „lecke­re Fut­ter­kreb­se zum …

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SonstigesNerdkrams
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Die F.A.Z. und das Urvieh

In der heu­ti­gen Aus­ga­be der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung wird mal wie­der in jour­na­li­stisch neu­tra­lem Duk­tus über eine Ver­stei­ge­rung eines Exem­plars des „ein­zig­ar­ti­gen“ (F.A.Z.) Com­pu­ters „Apple I“ von 1976 berich­tet. Die­ses „Urvieh“ (ebd.) stach fol­gen­der­ma­ßen aus der Mas­se der Heim­com­pu­ter her­vor: Apple war ein­zig­ar­tig, man konn­te es sehen, füh­len, rie­chen. Es galt, anders zu sein als …

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Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: „Such das Buch“: Wie eine Zei­tung ver­sucht, die Exi­stenz von Druck­wer­ken zu bewah­ren.

Wer sich anstel­le der Musik­in­du­strie ja eigent­lich mal über das Inter­net (wuss­tet ihr übri­gens schon, dass der Trend vor­über ist?) auf­re­gen könn­te, sind die Ver­la­ge. Die Wochen­end­aus­ga­be der gedruck­ten „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ fin­det das auch und trägt unter der Über­schrift „Such das Buch“ daher mal etwas dazu bei: In Buch­lä­den gibt es jetzt Bade­kon­fet­ti, Haar­bür­sten, …

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Prinz Wil­liam: Jetzt zeigt er uns sein Bäuch­lein

Und da wir gera­de bei alber­nen Zeit­schrif­ten waren, noch ein Kur­zer hin­ter­her: Kate zeigt uns qua­si ihre front­row; und wenn ich das mache, bekom­me ich die Schuld an bei­na­her Erstickung auf­grund von Lachens zuge­scho­ben, aber kei­nen Platz auf der Titel­sei­te einer Frau­en­zeit­schrift „für Frau­en zwi­schen 30 und 59“. Ande­rer­seits weiß ich auch nicht, ob mir …

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Medi­en­kri­tik LXXV: Jolie: Nichts für Weich­ei­er.

Der Zufall woll­te es, dass mir beim Stö­bern die (inzwi­schen trotz Sep­tem­bers bereits ver­al­te­te) dies­jäh­ri­ge Sep­tem­ber­aus­ga­be der Zeit­schrift „Jolie“ in die Hän­de fiel. Die „Jolie“ ist eine Frau­en­zeit­schrift, die irgend­wie mit den grau­en­vol­len Teen­ager­ma­ga­zi­nen „Pop­corn“ und „Mäd­chen“ – das ist das hier – zusam­men­hängt. Ihre Titel­sei­te ist über­dies der­ma­ßen bescheu­ert, dass ich mich genö­tigt sah, …

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Sonstiges
De sen­ten­tio­lis prae­co­nia­li­bus non com­pro­ba­tis

Offen­bar sind vie­le Wer­ber hier­zu­lan­de mit ihrem Latein bereits am Ende. Zu einem neu­en Pro­dukt gehört (dazu wei­ter unten mehr) in aller Regel auch ein ein­präg­sa­mer Wahl­spruch. Im nord­deut­schen Raum bekannt sind etwa die jovia­len slo­gans der Geträn­ke fritz-kola („viel­viel Kof­fe­in“) und Kal­te Muschi („Rot­wein Cola Zeugs (sic!). Schmeckt.“). Dabei haben nicht alle Fir­men so …

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SonstigesFotografie
Ach, übri­gens, „YouShi­Me“!

Eure fort­wäh­ren­de Deutsch-Eng­­lisch-Mix­tur mag nied­lich unbe­hol­fen wir­ken und ist gele­gent­lich bei­na­he taug­lich für so Blogs, denn bei „you shi- me“ denkt man als gele­gent­lich puber­tä­re Witz­chen für amü­sant befin­den­der Eng­lisch­spre­cher eigent­lich nicht an Ess­ba­res. Aber manch­mal ist auch das mit nur Eng­lisch bzw. nur Deutsch nicht so ein­fach, nicht? (Und, mal ehr­lich, „Alles auch als …

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PersönlichesSonstiges
Gruß­los ver­schwin­den

Zu den eigen­ar­tig­sten Marot­ten der Men­schen gehört die ange­streng­te Höf­lich­keit, das Dre­schen von Phra­sen als Pla­ce­bo für tat­säch­li­ches Inter­es­se an jeg­li­cher Zwi­schen­mensch­lich­keit. So ist es etwa selbst­ver­ständ­lich, sich zur Begrü­ßung gegen­sei­tig die Hand zu geben, ein Relikt aus Urzei­ten, um dem Gegen­über zu zei­gen, dass man zumin­dest in der gege­be­nen Hand kei­ne Keu­le trägt, mit­hil­fe …

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Sonstiges
Medi­en­kri­tik LXXII: Ey krass, Süd­deut­sche Zei­tung!

Durch Zufall fiel mir am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die sei­ner­zeit aktu­el­le „Süd­deut­sche Zei­tung“ qua­si in die Hän­de. Im ent­hal­te­nen „Medien“-Teil macht sich euer, „Süd­deut­sche Zei­tung“, Ralf Wie­gand über den gegen­wär­ti­gen trend der script­ed rea­li­ty in Nach­­mit­­tags-tal­k­­shows leid­lich „lustig“, indem er sei­ne eige­ne Leser­schaft auf ein höhe­res intel­lek­tu­el­les Niveau hebt: … das voy­eu­ri­sti­sche Publi­kum, das sich woh­lig …

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Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Die baby­lo­ni­sche ZEIT-Ver­wir­rung

Und dann war da noch die gest­ri­ge ZEIT, die sich nicht so recht ent­schei­den konn­te, in wel­cher Spra­che man sein Publi­kum anre­den soll­te. Ein Bericht über die rus­si­sche Feman­zen­grup­pe Pus­sy Riot etwa wur­de über­schrie­ben mit dem vom Rus­si­schen ins Deut­sche über­setz­ten Titel: Mut­ter Got­tes, ver­ja­ge Putin! Noch auf der glei­chen Sei­te wur­de ein Nach­ruf (ich …

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SonstigesPiratenpartei
Dil­lin­ger Escape Plan – Par­ty Smas­her

Ereig­nis­rei­che Wochen­en­den sind ereig­nis­reich. Das Genie über­blickt das Cha­os, heißt es, und an mei­ner Genia­li­tät zweif­le ich dann aus­nahms­wei­se dann doch mal. Und dann eben, zur Beru­hi­gung, vor allem: Lärm. We are fore­ver ent­wi­ned stuck in a play we can’t lea­ve Guten Mor­gen.

Sonstiges
Medi­en­kri­tik LXXI: Der Mythos vom Nicht­mit­ma­chen

Das Autoren­duo Hol­ger Bleich und Rag­ni Seri­na Zlo­tos wid­met zwei Dop­pel­sei­ten in der neu­en Aus­ga­be des Tech­nik­ma­ga­zins c’t ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten, die eige­ne Web­prä­senz (und nicht etwa „Inter­net­prä­senz“) mit so genann­ten „sozia­len Netz­wer­ken“ wie Goog­le+ und Face­book sowie mit dem Mikro­blog­sy­stem Twit­ter zu ver­knüp­fen. Dabei kommt außer diver­sen jeweils haus­ei­ge­nen Plug­ins, etwa dem Face­­book-Plu­g­in für Word­Press, …

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