Sonstiges
Medienkritik in Kürze: Das ist doch kein Weltuntergang.

Ich schrei­be es wirk­lich nur sehr ungern, aber die Welt ist noch da. Bedrückend, nicht? Kei­ne Sor­ge, der dies­mal wirk­lich echt dol­le kor­rek­te Unter­gang – und so – ist schon ange­kün­digt. Woher kommt eigent­lich die­se Fas­zi­na­ti­on für eso­te­ri­sche Weis­sa­gun­gen von einem nahen Ende der Welt, sei’s nun anhand der alten Bibel, alter Pro­phe­zei­un­gen oder eines …

‘Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Das ist doch kein Welt­un­ter­gang.’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
„Ist eh‘ kein Unterricht mehr.“

Bedenk­li­che Bege­ben­heit: Eine Gym­na­sia­stin berich­te­te heu­te in mei­nem Bei­sein von ihrem Schul­tag: Der Leh­rer sei rein­ge­kom­men und habe gefragt, was denn gemacht wer­den sol­le. Ein Schü­ler habe zum Glück sein Net­book „oder so“ dabei gehabt, auf dem eine Viel­zahl an Fil­men gespei­chert gewe­sen sei, so dass sich die Klas­se zwei Schul­stun­den lang „How I Met …

‘„Ist eh‘ kein Unter­richt mehr.“’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Ein weiterer Grund für das Aussterben der Printmedien am Beispiel der Zeitschrift c’t

Ach ja, das Zei­tungs­ster­ben. Schlimm, dass die klas­si­schen Medi­en mit den moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln nicht mehr mit­hal­ten kön­nen! Davon soll­ten aber doch zumin­dest die Com­pu­ter­ma­ga­zi­ne pro­fi­tie­ren, immer­hin gab es nie so viel zu schrei­ben wie heu­te, oder? Ich habe das mal zusam­men­ge­stellt: Bezie­hungs­wei­se eben: Ich bit­te auf die Zeit­lei­ste zu ach­ten; da mir frü­he­re Aus­ga­ben nicht …

‘Ein wei­te­rer Grund für das Aus­ster­ben der Print­me­di­en am Bei­spiel der Zeit­schrift c’t’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Blinder: „Farben sind böse!“

Susan Saran­don so: „Das Inter­net ist für Fami­li­en ein Fluch!“ Genau; Eltern sol­len ihre Spröss­lin­ge lie­ber vor den Fern­se­her set­zen, damit sie mehr Susan Saran­don gucken kön­nen. Im Inter­net kommt doch nur Blöd­sinn!

Sonstiges
Medienkritik LXXVI: „BRAVO“: Wie ich darauf reagiere.

Ich spre­che nicht gern dar­über, denn ich habe es geschafft, mich davon los­zu­sa­gen. Ich habe mein Leben seit­dem völ­lig ver­än­dert und, dies behaup­te ich dreist, zum Bes­se­ren gewen­det. Nun aber wird es, bevor es ein ande­rer tut, Zeit, die­ses dunk­le Geheim­nis auf­zu­decken. Ich geste­he, ich habe von 1998 bis Anfang 2000 regel­mä­ßig die „BRAVO“ gekauft …

‘Medi­en­kri­tik LXXVI: „BRAVO“: Wie ich dar­auf reagie­re.’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges⁠Fotografie
Von wegen „Roaming“.

Ich weiß nicht, ob sich der eine oder ande­re von euch Lesern noch an die Serie „Trig­ger Hap­py TV“ erin­nert. Ein wie­der­keh­ren­des Ele­ment war ein Mann, der in ein rie­si­ges Tele­fon brüll­te. Ich weiß auch nicht, wie ich gestern dar­auf kam, als ich in einem Media Markt an dem Regal mit der Beschrif­tung „Smart­phones“ vor­bei­ging.

Sonstiges
Medienkritik in Kürze: Das Geile am „Yps“-Heft

Even­tu­ell ist es an eini­gen mei­ner Leser vor­bei­ge­gan­gen: „Yps“, das Kin­der­ma­ga­zin aus den 1990er Jah­ren, das vor allem dadurch Auf­merk­sam­keit erlangt hat­te, dass es in ermü­den­der Häufig‑, bei­na­he Regel­mä­ßig­keit so genann­te „Urzeit­kreb­se“ als Drein­ga­be beinhal­te­te, die mit der Urzeit unge­fähr so viel zu tun haben wie ein Com­pu­ter, aber eine Bei­ga­be namens „lecke­re Fut­ter­kreb­se zum …

‘Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Das Gei­le am „Yps“-Heft’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges⁠Nerdkrams
Medienkritik in Kürze: Die F.A.Z. und das Urvieh

In der heu­ti­gen Aus­ga­be der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung wird mal wie­der in jour­na­li­stisch neu­tra­lem Duk­tus über eine Ver­stei­ge­rung eines Exem­plars des „ein­zig­ar­ti­gen“ (F.A.Z.) Com­pu­ters „Apple I“ von 1976 berich­tet. Die­ses „Urvieh“ (ebd.) stach fol­gen­der­ma­ßen aus der Mas­se der Heim­com­pu­ter her­vor: Apple war ein­zig­ar­tig, man konn­te es sehen, füh­len, rie­chen. Es galt, anders zu sein als …

‘Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Die F.A.Z. und das Urvieh’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Medienkritik in Kürze: „Such das Buch“: Wie eine Zeitung versucht, die Existenz von Druckwerken zu bewahren.

Wer sich anstel­le der Musik­in­du­strie ja eigent­lich mal über das Inter­net (wuss­tet ihr übri­gens schon, dass der Trend vor­über ist?) auf­re­gen könn­te, sind die Ver­la­ge. Die Wochen­end­aus­ga­be der gedruck­ten „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ fin­det das auch und trägt unter der Über­schrift „Such das Buch“ daher mal etwas dazu bei: In Buch­lä­den gibt es jetzt Bade­kon­fet­ti, Haar­bür­sten, …

‘Medi­en­kri­tik in Kür­ze: „Such das Buch“: Wie eine Zei­tung ver­sucht, die Exi­stenz von Druck­wer­ken zu bewah­ren.’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Prinz William: Jetzt zeigt er uns sein Bäuchlein

Und da wir gera­de bei alber­nen Zeit­schrif­ten waren, noch ein Kur­zer hin­ter­her: Kate zeigt uns qua­si ihre front­row; und wenn ich das mache, bekom­me ich die Schuld an bei­na­her Erstickung auf­grund von Lachens zuge­scho­ben, aber kei­nen Platz auf der Titel­sei­te einer Frau­en­zeit­schrift „für Frau­en zwi­schen 30 und 59“. Ande­rer­seits weiß ich auch nicht, ob mir …

‘Prinz Wil­liam: Jetzt zeigt er uns sein Bäuch­lein’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
Medienkritik LXXV: Jolie: Nichts für Weicheier.

Der Zufall woll­te es, dass mir beim Stö­bern die (inzwi­schen trotz Sep­tem­bers bereits ver­al­te­te) dies­jäh­ri­ge Sep­tem­ber­aus­ga­be der Zeit­schrift „Jolie“ in die Hän­de fiel. Die „Jolie“ ist eine Frau­en­zeit­schrift, die irgend­wie mit den grau­en­vol­len Teen­ager­ma­ga­zi­nen „Pop­corn“ und „Mäd­chen“ – das ist das hier – zusam­men­hängt. Ihre Titel­sei­te ist über­dies der­ma­ßen bescheu­ert, dass ich mich genö­tigt sah, …

‘Medi­en­kri­tik LXXV: Jolie: Nichts für Weich­ei­er.’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges
De sententiolis praeconialibus non comprobatis

Offen­bar sind vie­le Wer­ber hier­zu­lan­de mit ihrem Latein bereits am Ende. Zu einem neu­en Pro­dukt gehört (dazu wei­ter unten mehr) in aller Regel auch ein ein­präg­sa­mer Wahl­spruch. Im nord­deut­schen Raum bekannt sind etwa die jovia­len slo­gans der Geträn­ke fritz-kola („viel­viel Kof­fe­in“) und Kal­te Muschi („Rot­wein Cola Zeugs (sic!). Schmeckt.“). Dabei haben nicht alle Fir­men so …

‘De sen­ten­tio­lis prae­co­nia­li­bus non com­pro­ba­tis’ wei­ter­le­sen »

Sonstiges⁠Fotografie
Ach, übrigens, „YouShiMe“!

Eure fort­wäh­ren­de Deutsch-Eng­­lisch-Mix­tur mag nied­lich unbe­hol­fen wir­ken und ist gele­gent­lich bei­na­he taug­lich für so Blogs, denn bei „you shi- me“ denkt man als gele­gent­lich puber­tä­re Witz­chen für amü­sant befin­den­der Eng­lisch­spre­cher eigent­lich nicht an Ess­ba­res. Aber manch­mal ist auch das mit nur Eng­lisch bzw. nur Deutsch nicht so ein­fach, nicht? (Und, mal ehr­lich, „Alles auch als …

‘Ach, übri­gens, „YouShi­Me“!’ wei­ter­le­sen »

Persönliches⁠Sonstiges
Grußlos verschwinden

Zu den eigen­ar­tig­sten Marot­ten der Men­schen gehört die ange­streng­te Höf­lich­keit, das Dre­schen von Phra­sen als Pla­ce­bo für tat­säch­li­ches Inter­es­se an jeg­li­cher Zwi­schen­mensch­lich­keit. So ist es etwa selbst­ver­ständ­lich, sich zur Begrü­ßung gegen­sei­tig die Hand zu geben, ein Relikt aus Urzei­ten, um dem Gegen­über zu zei­gen, dass man zumin­dest in der gege­be­nen Hand kei­ne Keu­le trägt, mit­hil­fe …

‘Gruß­los ver­schwin­den’ wei­ter­le­sen »