In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt CXXII: „Diese Anzeige ist keine Werbung.“

Die Ubun­­tu-Macher haben da mal wie­der eine ganz, ganz tol­le Idee gehabt, mit der Micro­soft unter Win­dows 98 (Stich­wort Acti­ve Chan­nel) schon kei­nen dau­er­haf­ten Erfolg hat­te: [Die] Shop­­­ping-Lin­­se ergänzt die Home-Sei­te des Dash, auf der man bis­lang in einem Rutsch nach Anwen­dun­gen, Datei­en, Musik und Fil­men suchen kann, um die Ergeb­nis­se einer Suche bei Ama­zon. …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Herrn Bofinger steht die Angstschweiz auf der Stirn

WELT Online (ich wei­ge­re mich, den neu­en, beklopp­ten Mar­ken­na­men „DIE WELT“ anzu­er­ken­nen) hat sich ein Buch von Peter Bofin­ger, Öko­nom und Wirt­schafts­wei­ser und somit also Fach­idi­ot, aus­ge­borgt. Die­ser fin­det, wie für WELT Online üblich ganz im Tenor der CDU, den Euro echt pri­ma. Das schreibt Herr Bofin­ger natür­lich nicht ein­fach so, son­dern er hat einen …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXXII: Dtn 5,17–21

Nicht nur Apple erzählt gera­de lusti­ge Wit­ze (irgend­was mit Inno­va­ti­on oder so), über die wir Android-Nut­­zer nur müde lächeln kön­nen, auch Horst See­ho­fer versucht’s mit einer Sati­re: Der CSU-Chef füg­te hin­zu, er selbst wol­le als Christ auch nicht in sei­nem Glau­ben „ver­letzt wer­den“. Es gebe bestimm­te Berei­che, die eine frei­heit­li­che Gesell­schaft ach­ten soll­te. Als Christ …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Piratenpartei⁠Wirtschaft
Kurz verlinkt CXXI: Vertrauen, Raserei und Julia Schramm

Das mit dem Euro ist gar nicht so schlimm, wir müs­sen nur Ver­trau­en haben: Der Prä­si­dent des Deut­schen Juri­sten­ta­ges, Mar­tin Hens­s­ler, for­der­te von der Poli­tik (…) mehr Ver­läss­lich­keit, vor allem mit Blick auf die Haus­halts­dis­zi­plin der Mit­glieds­staa­ten. „Bür­gern und Inve­sto­ren fehlt das Ver­trau­en, dass gel­ten­des Recht tat­säch­lich beach­tet wird.“ Dies eigent­lich zu Unrecht, denn bis­lang …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXX: Gute Mörder, böse Mörder

Ein wenig Vor­wis­sen: Isra­el ist zum gegen­wär­ti­gen Zeit­punkt kein ordent­li­ches Mit­glied des Mili­tär­bünd­nis­ses NATO, arbei­tet jedoch seit vie­len Jah­ren mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka mit dem Ziel zusam­men, die Bezie­hun­gen zur EU und zur NATO zu festi­gen. Ben­ja­min Netan­ja­hu ist der momen­ta­ne Mini­ster­prä­si­dent des Lan­des Isra­el. Und Ben­ja­min Netan­ja­hu kürz­lich so: Iran kön­ne womög­lich …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Mit Sicherheit verloren

In der heu­ti­gen Aus­ga­be der „Braun­schwei­ger Zei­tung“ weiß Chri­sti­an Kerl nach dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts­ur­teil zum „ESM“, das sich etwa so zusam­men­fas­sen lässt, dass die deut­schen Steu­er­zah­ler wei­ter­hin für die Miss­wirt­schaft ande­rer Staa­ten ble­chen dür­fen müs­sen, jedoch nur bis zu einem Haf­tungs­ri­si­ko von 190 Mil­li­ar­den Euro, fol­gen­de Aus­sa­ge Ange­la Mer­kels zu ver­mel­den: Die Bekräf­ti­gung der Par­la­ments­rech­te gebe …

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Sonstiges
Prinz William: Jetzt zeigt er uns sein Bäuchlein

Und da wir gera­de bei alber­nen Zeit­schrif­ten waren, noch ein Kur­zer hin­ter­her: Kate zeigt uns qua­si ihre front­row; und wenn ich das mache, bekom­me ich die Schuld an bei­na­her Erstickung auf­grund von Lachens zuge­scho­ben, aber kei­nen Platz auf der Titel­sei­te einer Frau­en­zeit­schrift „für Frau­en zwi­schen 30 und 59“. Ande­rer­seits weiß ich auch nicht, ob mir …

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Sonstiges
Medienkritik LXXV: Jolie: Nichts für Weicheier.

Der Zufall woll­te es, dass mir beim Stö­bern die (inzwi­schen trotz Sep­tem­bers bereits ver­al­te­te) dies­jäh­ri­ge Sep­tem­ber­aus­ga­be der Zeit­schrift „Jolie“ in die Hän­de fiel. Die „Jolie“ ist eine Frau­en­zeit­schrift, die irgend­wie mit den grau­en­vol­len Teen­ager­ma­ga­zi­nen „Pop­corn“ und „Mäd­chen“ – das ist das hier – zusam­men­hängt. Ihre Titel­sei­te ist über­dies der­ma­ßen bescheu­ert, dass ich mich genö­tigt sah, …

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Persönliches⁠Lyrik
Sie. (Fragment 6.2, Klimax)

„You can get addic­ted to a cer­tain kind of sad­ness, like resi­gna­ti­on to the end, always the end.“ – Gotye: Some­bo­dy I used to know … Als er aus sei­nem Traum erwach­te, war sie fort. Es schien alles so aus­sichts­reich. Er hat­te es nicht geschafft, sie davon zu über­zeu­gen, dass er trotz sei­nes äuße­ren Erschei­nungs­bil­des …

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In den Nachrichten⁠Montagsmusik
Wise Guys – Deutsche Bahn

Und dann sitzt man nach einem Wochen­en­de vol­ler inter­es­san­ter Bege­ben­hei­ten im Zug nach Hau­se und die Bahn sagt, nö, guter Mann, lie­ber las­sen wir unse­re Lok bren­nen als Sie pünkt­lich nach Hau­se zu brin­gen. Natür­lich ist Bet­ti­na Wulff schuld, denn das Geld, das sie dafür bekommt, kein Flitt­chen zu sein, fehlt nun eben der Bahn, …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXIX: Kinderquatsch mit Barack

Lustig: Barack Oba­ma hat wie­der was gesagt. Natür­lich über­höht er sei­ne eige­ne Bedeu­tung wie üblich, indem er die US-Ame­ri­­ka­­ner als Ange­hö­ri­ge der „größ­ten Nati­on auf der Erde“ bezeich­ne­te. Hof­fent­lich haben kei­ne Chi­ne­sen zuge­hört. Als Ergän­zung zu sei­nem Bob-der-Bau­­mei­­ster-Duk­tus („jau, wir schaf­fen das“) hat sich der gute Herr Prä­si­dent jeden­falls offen­bar nun auch Xavier-Naidoo-„Lieder“ („Die­ser Weg“) …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Gerecht – bigott – grün

Das Han­dels­blatt so: Einen öko­lo­gi­schen Umbau der Wirt­schaft haben die Grü­­nen-Frak­ti­on­s­­chefs Rena­te Kün­ast und Jür­gen Trit­tin zum Auf­takt der Klau­sur­ta­gung der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten am Mitt­woch in Han­no­ver ver­langt. Die drei­tä­gi­gen Bera­tun­gen ste­hen unter dem Mot­to „gerecht – glaub­wür­dig – grün“. (…) Trit­tin warf in der „Han­no­ver­schen All­ge­mei­nen Zei­tung“ Umwelt­mi­ni­ster Peter Alt­mai­er (CDU) wegen sei­nes Kon­zepts einer …

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In den Nachrichten⁠Mir wird geschlecht
Medienkritik in Kürze: Skandal: Unternehmen unterschiedlich groß!

Und da wir gera­de bei unter­drück­ten Min­der­hei­ten waren, wird auf SPIEGEL ONLINE die­se Woche wie­der Gen­der­kä­se ser­viert: EU-Justi­z­­kom­­mi­s­sa­rin Vivia­ne Reding dringt auf eine Frau­en­quo­te von 40 Pro­zent in den Auf­sichts­rä­ten bör­sen­no­tier­ter Kon­zer­ne. (…) Män­ner haben im Schnitt 33, Frau­en nur 20 Mit­ar­bei­ter unter sich. Es ist also nur noch eine Fra­ge der Zeit, bis die …

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In den Nachrichten
Und jetzt alle aus Solidarität mit Einarmigen einen Arm abhacken!

(Vor­be­mer­kung: Dies ist nur teil­wei­se Medi­en­kri­tik, wes­halb ich es nicht drü­ber­schrei­be. Abwechs­lung muss ja auch mal sein.) Die momen­ta­nen Gescheh­nis­se rund um das Juden­tum machen es uns Nicht­ju­den nicht leicht, Posi­ti­on zu bezie­hen; wenn eben Mus­li­me in Ber­lin einen Juden ver­prü­geln, weil er Jude ist, darf man es sich sozu­sa­gen aus­su­chen, ob man laten­ter Anti­se­mit …

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