MusikNetzfundstückeIn den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt CXXVII: Unab­hän­gig / Männ­lich / Zah­nig

Spa­ni­en ist inzwi­schen der­art plei­te, dass selbst die spa­ni­schen Natio­na­li­sten die Nase voll haben: Kata­lo­ni­en for­dert die Unab­hän­gig­keit. Es will nicht mehr Zahl­mei­ster Spa­ni­ens sein. (…) So sehr die Kata­la­nen „Natio­na­li­sten“ sind, so sehr beto­nen sie zugleich ihre Euro­­pa-Ori­en­tie­rung. Ihr neu­er Staat kann nur in der EU funk­tio­nie­ren. „Die Haupt­sa­che ist, wir blei­ben in der …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt CXXIII: „Es ist ein Stein!“

Falls sich noch jemand fragt, ob die unge­fähr 2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar, die die „Curiosity“-Marsmission bis­lang so geko­stet hat, sinn­voll inve­stiert sind: Ja. Der Nasa-Rover Curio­si­ty hat erst­mals einen Stein auf dem Mars unter­sucht. Und nicht nur das: Nach­dem der Robo­ter die Unter­su­chun­gen an dem Stein abge­schlos­sen habe, sei er noch am glei­chen Tag rund 42 …

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In den NachrichtenWirtschaft
Herrn Bofin­ger steht die Angst­schweiz auf der Stirn

WELT Online (ich wei­ge­re mich, den neu­en, beklopp­ten Mar­ken­na­men „DIE WELT“ anzu­er­ken­nen) hat sich ein Buch von Peter Bofin­ger, Öko­nom und Wirt­schafts­wei­ser und somit also Fach­idi­ot, aus­ge­borgt. Die­ser fin­det, wie für WELT Online üblich ganz im Tenor der CDU, den Euro echt pri­ma. Das schreibt Herr Bofin­ger natür­lich nicht ein­fach so, son­dern er hat einen …

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PiratenparteiWirtschaftNetzfundstückeIn den Nachrichten
Kurz ver­linkt CXXI: Ver­trau­en, Rase­rei und Julia Schramm

Das mit dem Euro ist gar nicht so schlimm, wir müs­sen nur Ver­trau­en haben: Der Prä­si­dent des Deut­schen Juri­sten­ta­ges, Mar­tin Hens­s­ler, for­der­te von der Poli­tik (…) mehr Ver­läss­lich­keit, vor allem mit Blick auf die Haus­halts­dis­zi­plin der Mit­glieds­staa­ten. „Bür­gern und Inve­sto­ren fehlt das Ver­trau­en, dass gel­ten­des Recht tat­säch­lich beach­tet wird.“ Dies eigent­lich zu Unrecht, denn bis­lang …

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In den NachrichtenWirtschaft
Mit Sicher­heit ver­lo­ren

In der heu­ti­gen Aus­ga­be der „Braun­schwei­ger Zei­tung“ weiß Chri­sti­an Kerl nach dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts­ur­teil zum „ESM“, das sich etwa so zusam­men­fas­sen lässt, dass die deut­schen Steu­er­zah­ler wei­ter­hin für die Miss­wirt­schaft ande­rer Staa­ten ble­chen dür­fen müs­sen, jedoch nur bis zu einem Haf­tungs­ri­si­ko von 190 Mil­li­ar­den Euro, fol­gen­de Aus­sa­ge Ange­la Mer­kels zu ver­mel­den: Die Bekräf­ti­gung der Par­la­ments­rech­te gebe …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt CXVIII: Wie der Herr, so’s G’scherr.

Auf SPIEGEL Online ist man erschüt­tert: Die grie­chi­schen Ver­brau­cher ver­zö­gern die Bezah­lung ihrer offe­nen Rech­nun­gen beson­ders lan­ge: Im euro­päi­schen Ver­gleich lie­gen sie einer Stu­die zufol­ge auf dem letz­ten Platz. Aber auch die Deut­schen haben nicht die beste Zah­lungs­mo­ral – sie schaf­fen es nur auf den drit­ten Rang. Dass die Zah­lungs­mo­ral des Lan­des Grie­chen­land dar­in besteht, …

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PolitikWirtschaft
Medi­en­kri­tik LXXIV: Hel­mut, die deut­sche Rie­sen­schild­krö­te und die Tra­gik der Finanz­kri­se

Hans-Peter Schwarz – wer immer dies sein mag – hat ein Buch geschrie­ben, und zwar nicht irgend­ein Buch, son­dern eine Bio­gra­fie von Hel­mut Kohl. Davon gab es offen­bar noch nicht genug. Bei der Bewer­tung die­ses sicher­lich total span­nen­den Wer­kes lässt das olle CDU-Haus­­ma­­ga­­zin WELT.de auch Bern­hard Vogel, einen ehe­ma­li­gen Kom­mi­li­to­nen Hel­mut Kohls, zu Wort kom­men, …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt CXIII: Aus den Augen, aus dem Sinn: Hans-Wer­ner und die Schwäch­lin­ge

Wenn es um die Euro­kri­se geht, sind die selbst ernann­ten „Exper­ten“ in so gro­ßer Zahl vor­han­den, dass man sich wun­dert, wie­so es eigent­lich noch Arbeits­lo­se gibt. Nur weni­ge die­ser „Exper­ten“ schaf­fen es zu dau­er­haf­ter Medi­en­prä­senz. Einer von ihnen ist Hans-Wer­­ner Sinn, sei­nes Zei­chens so genann­ter „Top-Öko­­nom“, gele­gent­lich im Auf­trag von BILD aktiv, was eigent­lich schon …

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In den NachrichtenWirtschaft
Na end­lich: Der Sozia­lis­mus ret­tet den Euro

Für das Han­dels­blatt schwätzt Franz Max Josef Strauß heu­te zum The­ma Koali­ti­ons­bil­dung in Grie­chen­land dies ins Inter­net hin­ein: Schei­tert der Auf­bau einer moder­nen Ver­wal­tung in Athen, ist ein wirt­schaft­li­cher Auf­schwung nahe­zu aus­ge­schlos­sen, was zu mas­si­ven sozia­len Pro­ble­men füh­ren wür­de. Dann droht das Land dau­er­haft zum teu­ren Kost­gän­ger Euro­pas zu wer­den, und nie­mand braucht davon zu …

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WirtschaftIn den Nachrichten
(Ein Spen­den­auf­ruf für Mark Z.)

Sehr geehr­te Leser­schar, heu­te wen­de ich mich mit einem ern­sten Anlie­gen an euch. Wie wir wis­sen, ist Deutsch­land eines der reich­sten Län­der hier in der Gegend. Wie am Bei­spiel Grie­chen­lands zu sehen ist, tra­gen wir somit eine gro­ße Ver­ant­wor­tung auf unse­ren Schul­tern, dro­hen­de Welt­wirt­schafts­kri­sen abzu­wen­den zu hel­fen und finan­zi­ell Schwa­che mit aller Kraft zu unter­stüt­zen, …

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In den NachrichtenWirtschaft
Medi­en­kri­tik LXVIII: Der Sar­ra­zin, der Straub­haar, der Euro und ein Flug­zeug ohne Lan­de­bahn.

Am mor­gi­gen Diens­tag erscheint Thi­lo Sar­ra­zins neu­es Buch „Euro­pa braucht den Euro nicht!“, in dem er angeb­lich postu­liert, dass der Euro gequirl­ter Käse sei und wir ohne ihn bes­ser wirt­schaf­ten könn­ten. Ich habe das Buch noch nicht gele­sen, aber Tho­mas Straub­haar tat es – schwarz kopiert? – und lässt auf STERN.de ver­kün­den: Sar­ra­zins Buch ist …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt IC: „Das biss­chen Tot­schlag bringt uns nicht gleich um.“

Glück gehabt, sagt die Finan­cial Times Deutsch­land: Das biss­chen Infla­ti­on kön­nen wir uns lei­sten Denn trotz all der Ret­tungs­schir­me und der Mana­ger­ge­häl­ter für Ses­sel­fur­zer in irgend­wel­chen Auf­sichts­rä­ten haben die Deut­schen immer noch so viel Geld, dass wir uns eigent­lich schä­men soll­ten, bis­lang so tol­le Wer­te vor­zei­gen gekonnt zu haben: Zwei­tens kann sich die deut­sche Volks­wirt­schaft …

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Wirtschaft
Trink, Brü­der­le, trink: Mit Schul­den gegen Schul­den?

Gegen­wär­tig wer­den ver­schie­de­ne Haus­hal­te in Deutsch­land mit Wer­be­pro­spek­ten der F.D.P. beglückt, beglei­tet von einem per­sön­li­chen Anschrei­ben von Rai­ner Brü­der­le, dem Vor­sit­zen­den der erstaun­lich lang­le­bi­gen F.D.P.-Bundestagsfraktion, in dem er her­vor­hebt, wie nütz­lich die F.D.P. in den ver­gan­ge­nen Jah­ren war. (Par­al­le­len zu Erich Miel­kes unge­fäh­rem „Aber ich lie­be doch alle Men­schen!“ in ähn­li­cher Situa­ti­on wie der, in …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt XCVII: Wirt­schafts­mäch­te mit Erfah­rung

Also damit konn­te wirk­lich – im Wort­sin­ne – nie­mand rech­nen: Das kri­sen­ge­plag­te Ita­li­en bekommt sei­ne Schul­den nicht in den Griff. Zum Glück hat Ita­li­en inzwi­schen einen erfah­re­nen Mini­ster­prä­si­den­ten, der weiß, wie man mit Finanz­kri­sen umgeht, immer­hin ist das nicht sei­ne erste: Er ist inter­na­tio­na­ler Bera­ter bei Gold­man Sachs und Coca-Cola. Und als Bera­ter von Gold­man …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ver­linkt LXXVI: „Haste mal ’ne Däne-Mark?“ / Dänen leiht man gern etwas.

Däne­mark ist eines der Län­der, die den Euro nicht so toll fin­den wie Ange­la Mer­kel (also Frau Mer­kel den Euro, nicht die Län­der Frau Mer­kel). Das heißt, die­ser gan­ze Schul­den­zir­kus mit Plei­te­l­än­dern, Ret­tungs­schir­men und auf­müp­fi­gen Bri­ten kann dän den Dänen voll­kom­men schnup­pe sein. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Die Zen­tral­bank des Lan­des plat­zier­te am Don­ners­tag …

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