Glück gehabt, sagt die Financial Times Deutschland:
Das bisschen Inflation können wir uns leisten
Denn trotz all der Rettungsschirme und der Managergehälter für Sesselfurzer in irgendwelchen Aufsichtsräten haben die Deutschen immer noch so viel Geld, dass wir uns eigentlich schämen sollten, bislang so tolle Werte vorzeigen gekonnt zu haben:
Zweitens kann sich die deutsche Volkswirtschaft eine gemäßigte Teuerung derzeit leisten. (…) [T]otale Stabilität der Preise ist nun mal kein Wert an sich.
Stabile Preise schaden sogar, nämlich dem Wachstum, und wo nichts wächst, kann man nichts ernten; und im Dienst des Wachstums sollten wir uns geehrt fühlen, mehr bezahlen zu dürfen, damit bald etwas wächst in den Kassen, wenn auch nicht in unseren.
Solange die Gesamtentwicklung in der Euro-Zone also noch unter Kontrolle ist, solange die Lohnforderungen und Preise nicht explodieren und solange Unternehmen wie Verbraucher nicht in Teuerungspanik verfallen – so lange muss Deutschland das Inflationsgerede nicht fürchten.
So lange sich keiner fürchtet, muss sich keiner fürchten. Dass der „FTD“-Artikel eine Reaktion auf die Furcht ist, lässt erkennen, wo hier das Problem liegt.
„Wir haben alles unter Kontrolle, Situation normal.“
– Han Solo


Inflation an sich wär ja auch nicht das Schlimmste wenn gleichzeitig die Löhne steigen würden (siehe Schweiz – hohe Steuern, hohe Gehälter, folgend hohe Einnahmen des Staates, sowie hoher Lebensstandard und hohe Kaufkraft der Bevölkerung). Tun sie aber nicht.
Wenn die Löhne/Renten/Solzialgelder für den Großteil des Volkes gleich bleiben und die Teuerung steigt ist dies auch wieder nur eine schlecht versteckte Umverteilung (gibts eigentlich noch so viel _um_zuverteilen?) von Unten nach Oben.
Ach, macht doch den Laden (EU) zu, der Letzte (Deutschland) macht das Licht aus.
Deutschland ist das Letzte?
ja verdammt. Deutschland ist, mit Verlaub, ein Arschloch. m(
Was für ein selten bescheuerter Beitrag. Ich mag Wurst.
Dein Wurstverbrauch ist am ehesten…usw.
Dit sag ick!