In den Nachrichten⁠Computer
Warum Christopher Lauer verstaatlicht werden muss

Chri­sto­pher Lau­er, geschei­ter­ter Chri­­sto­­pher-Lau­er-Dar­­stel­­ler, nutzt die ihm nach sei­nem Rück­zug aus der „Poli­tik“ frei gewor­de­ne Zeit für Mei­nun­gen in Mei­nungs­me­di­en, die sich im aktu­el­len Fall unge­fähr mit die­sem Zitat zusam­men­fas­sen las­sen: Laut einer Pew-Rese­­arch-Stu­­die aus 2017 nut­zen 45 Pro­zent der US-Ame­ri­­ka­­ner Face­book als Nach­rich­ten­sei­te, und wie­der­um 50 Pro­zent die­ser Grup­pe nut­zen Face­book als ein­zi­ge Nach­rich­ten­quel­le. …

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In den Nachrichten⁠Computer
Medienkritik extern: Geteilte Daten sind doppelte Daten.

Zur Cau­sa bzw. Nicht­cau­sa „Face­book bekommt Daten geschenkt“ und dem erstaun­li­chen Umgang der Medi­en mit den gewon­ne­nen Erkennt­nis­sen ist eigent­lich inzwi­schen schon alles gesagt wor­den, unter ande­rem von mir, aber das the­men­be­zo­ge­ne Inter­view von „Mee­dia“ mit Fefe möch­te und wer­de ich den­noch nicht ohne min­de­stens die­ses Zitat bei­sei­te­le­gen: Man kann nicht jah­re­lang das Klein­ge­druck­te weg­klicken …

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In den Nachrichten⁠Computer⁠Politik
Liegengebliebenes vom 20. März 2018: Foltern mit Word.

Der­zeit in den Stel­len­an­zei­gen: Ein Land, das ver­nünf­ti­ge Kryp­to­gra­fie ver­bie­ten möch­te, braucht Hil­fe bei der Spio­na­ge­ab­wehr gegen ein Land, das ver­nünf­ti­ge Kryp­to­gra­fie auch ver­bie­ten möch­te. Dazu auch „hei­se online“: „Indu­strie und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen lie­fern sich heu­te ein Wett­rü­sten mit Angrei­fern, die ver­su­chen, kryp­to­gra­fi­sche Sper­ren zu ent­rie­geln“, gefor­dert wird daher ein „EU-Exper­ten­rat für Kryp­to­gra­fie“. Wenn man …

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Nerdkrams
Mobil zuletzt!

Dass das, was irgend­wel­che licht­scheu­en Gestal­ten „mobi­le first!“ nen­nen, also die Fokus­sie­rung auf win­zi­ge Bild­schir­me als ein­zig rele­van­te Aus­ga­be­ein­heit, eini­ger­ma­ßen scheuß­lich ist, habe ich anders­wo ja schon erklärt. Mir bis­her neu war aller­dings der Ansatz des „mobi­le last!“, wie man ihn zum Bei­spiel bei Infor­mIT fin­det. Scrollt man dort näm­lich hin­un­ter, so bekommt man eine …

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In den Nachrichten⁠Computer
Lautsprecher, aber Leishörer (2)

Apro­pos: Auf die­se Wei­se zeich­nen Gerä­te wie die smar­ten Laut­spre­cher Goog­le Home und Ama­zon Echo Aus­schnit­te aus All­tags­ge­sprä­chen uner­wünscht auf und sen­den sie an Goog­le und Ama­zon. Ein Gerät, das Gesprä­che uner­wünscht auf­zeich­net, wei­ter­hin einen „Laut­spre­cher“ zu nen­nen zeugt von man­chem, nur nicht unbe­dingt von einer Qua­li­fi­ka­ti­on als Tech­ni­k­re­dak­teur eines ver­meint­li­chen Fach­ver­la­ges.

Politik⁠Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Liegengebliebenes vom 9. März 2018

So wider­wär­tig wie erhel­lend: Mat­thi­as Streitz („SPIEGEL ONLINE“, Chef­re­dak­ti­on) erläu­tert in nur einem Tweet zugleich die wesent­li­che Auf­ga­be von Online­jour­na­lis­mus und war­um er sich wei­te­re Ver­wei­se auf „SPIEGEL ONLINE“ ver­bit­tet. Die desi­gnier­te Gedöns­mi­ni­ste­rin Doro­thee Bär lässt wis­sen, wel­che Impul­se von ihr im Land von Daten­schutz, EDV-Sicher­heit und Breit­band in den näch­sten Jah­ren zu erwar­ten sind: …

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In den Nachrichten⁠Computer
Ministerium für Computergedöns

Im Land der staat­lich gewünsch­ten Infek­ti­on von pri­va­ten Com­pu­tern bei gleich­zei­ti­ger durch die aus mir unbe­kann­tem Grund noch immer nicht auf­ge­ho­be­ne Teil­ver­staat­li­chung des tra­gi­ko­mi­schen Kon­zerns Deut­sche Tele­kom ver­ur­sach­ter Abwe­sen­heit von Band­brei­te, die die­sen Namen auch ver­dient, ver­kün­det die EDV-Pre­s­­se ohne jedes sicht­ba­re Anfüh­rungs­zei­chen: Wie das Nach­rich­ten­ma­ga­zin Der Spie­gel berich­tet, soll CSU-Chef Horst See­ho­fer bei Bun­des­kanz­le­rin …

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Persönliches⁠Nerdkrams
Vero: Früher hieß unser soziales Netzwerk noch „rausgehen“.

Erin­nert sich noch jemand an Minds? Minds ist, ruft eine kur­ze Recher­che zum Bei­spiel beim eben­falls zu Recht wie­der ver­ges­se­nen Maga­zin „WIRED“ in Erin­ne­rung, zwar „ein Social Net­work wie vie­le ande­re auch“, aber „etwas ist anders als bei Face­book oder Goog­le+. Denn Minds wen­det sich vor allem an Online-Akti­­vi­­sten – und wird sogar von Anony­mous …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 23. Februar 2018

Pas­sa­gier furz­te: Flie­ger muss­te in Wien not­lan­den. Ger­hard Schrö­der emp­fiehlt der SPD, mehr zu schrö­dern. End­lich tut mal einer was gegen die Gewalt in den USA (1): Par­la­ment in Flo­ri­da erklärt Por­no­gra­fie für gefähr­lich. End­lich tut mal einer was gegen die Gewalt in den USA (2): Kir­che in Penn­syl­va­nia bit­tet Paa­re, dem­nächst mal ihre halb­au­to­ma­ti­schen …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Erinnern an „neunzehn100“.

Am Bahn­hofs­ki­osk sah ich kürz­lich ein Maga­zin, das mich unge­wöhn­lich erfreut hat. Es heißt „neunzehn100“, wur­de „Maga­zin der Erin­ne­rungs­an­läs­se“ beti­telt und trägt den Unter­ti­tel „Das Maga­zin für alle, die sich gern erin­nern und Freu­de an schö­nen alten Din­gen haben“. Ich erin­ne­re mich gern und habe Freu­de an schö­nen alten Din­gen, auch an sol­chen, deren Ursprungs­jahr …

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Netzfundstücke
Gedanken und Gebete: Das Spiel.

Der lan­des­ty­pi­sche Umgang mit grö­ße­ren Atten­ta­ten in den USA besteht zumeist dar­in, dass für die Gemeu­chel­ten flei­ßig gedacht und gebe­tet wird, auf dass sie künf­tig nicht noch ein­mal gemeu­chelt wer­den mögen. Wer die Absur­di­tät die­ses Tuns noch nicht ver­stan­den hat, dem kann nun gehol­fen wer­den: Gedan­ken und Gebe­te gibt es auch als Stra­te­gie­spiel.