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Glas­fa­ser­ab­bau mit der Gro­ßen Koali­ti­on

Da die deut­sche Alpha­blog­ge­ria gera­de drei Tage lang damit beschäf­tigt ist, vor­ein­an­der blog­zu­wich­sen, gibt uns dies Gele­gen­heit, zur Abwechs­lung mal über wich­ti­ge The­men zu spre­chen, ohne in einer Wel­le aus Sascha-Lobo-Rabu­li­stik und „Netzpolitik“-Eigenliebe völ­lig über­se­hen zu wer­den.

Hat zum Bei­spiel jemand mit­be­kom­men, dass im Koali­ti­ons­ver­trag der aktu­el­len Bun­des­re­gie­rung im vier­ten Kapi­tel („Offen­si­ve für Bil­dung, For­schung und Digi­ta­li­sie­rung“, Sei­te 11 unten ff.) ver­spro­chen wur­de, dass Deutsch­land, wenn es schon zu blöd für Flug­hä­fen ist, wenig­stens in Sachen Breit­band­aus­bau nicht mehr das Gespött Euro­pas sein soll­te?

Digi­tal­pakt Schu­le mit 5 Mil­li­ar­den in fünf Jah­ren für star­ke Digi­tal-Infra­struk­tur an allen Schu­len[.] (…) 10 bis 12 Mil­li­ar­den Euro für flä­chen­decken­de Glas­fa­ser-Net­ze, mög­lichst direkt bis zum Haus.

Noch im Febru­ar wur­de die­ser Glas­fa­ser­aus­bau als gege­ben hin­ge­nom­men. Aber ein biss­chen beei­len, weiß heu­te „ZEIT ONLINE“, muss sich die Bun­des­re­gie­rung mit die­sen Plä­nen schon, denn Olaf Scholz (SPD, wie sich das für einen Poli­ti­ker ohne Sach­ver­stand eben gehört) hat ab über­näch­stem Jahr was vor:

Der Bund will sei­ne öffent­li­che Inve­sti­tio­nen in den kom­men­den Jah­ren zurück­fah­ren. Die Aus­ga­ben dafür sol­len von 37,9 Mil­li­ar­den Euro im kom­men­den Jahr auf 33,5 Mil­li­ar­den Euro im Jahr 2022 sin­ken.

Ver­ste­he schon: Die Bun­des­wehr ist eben teu­er.