Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Medienkritik in Kürze: Golems Headless Editors sind live

Und dann war da noch die­ser „Bericht“ mit der Über­schrift „Micro­softs Ser­ver­less Con­tai­ner gehen live“, in dem eine neu­ar­ti­ge Idee ange­prie­sen wird: Azu­re Con­tai­ner Instances ist Micro­softs neu­er Cloud-Dienst. Das Beson­de­re: Kun­den sol­len sich nicht um Ser­ver oder das Ver­wal­ten vir­tu­el­ler Maschi­nen küm­mern müs­sen. Statt­des­sen zah­len sie für (…) Con­tai­ner in der Cloud (…). Ach …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz angemerkt zu 1.1.1.1

Natür­lich kann man sei­nen DNS-Anbie­ter vom welt­größ­ten Anbie­ter von Onlinere­kla­me – näm­lich Goog­le – zu einem US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Anbie­ter von so Cloud­kram umzie­hen, wie es „hei­se online“ aktu­ell vor­schlägt, weil die IP-Adre­s­­se so schön klei­ne Zah­len hat, aber aus Daten­schutz­sicht ist es die min­de­stens zweit­dümm­ste Idee, einem Unter­neh­men, das einen Groß­teil der Tor-Nut­­zer für poten­zi­el­le Böse­wich­te …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Geteilte Daten sind doppelte Daten (2): Web-Anwender in der NZZ-Falle

Unter der unge­wöhn­lich wenig rei­ße­ri­schen Über­schrift „Web-Anwen­­der in der Tracker-Fal­­le“ sülz­te gestern Ste­fan Bet­schon für die „Neue Zür­cher Zei­tung“ sein eige­nes Ver­ständ­nis von der Her­aus­for­de­rung, die der media­le Umgang mit Face­book mit sich bringt, in ein unvor­be­rei­te­tes Web hin­ein: Auf Face­book könn­te man not­falls ver­zich­ten. Aber ohne das Web kann man nicht leben. Kann man …

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Nerdkrams
Mobil zuletzt!

Dass das, was irgend­wel­che licht­scheu­en Gestal­ten „mobi­le first!“ nen­nen, also die Fokus­sie­rung auf win­zi­ge Bild­schir­me als ein­zig rele­van­te Aus­ga­be­ein­heit, eini­ger­ma­ßen scheuß­lich ist, habe ich anders­wo ja schon erklärt. Mir bis­her neu war aller­dings der Ansatz des „mobi­le last!“, wie man ihn zum Bei­spiel bei Infor­mIT fin­det. Scrollt man dort näm­lich hin­un­ter, so bekommt man eine …

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Persönliches⁠Nerdkrams
Vero: Früher hieß unser soziales Netzwerk noch „rausgehen“.

Erin­nert sich noch jemand an Minds? Minds ist, ruft eine kur­ze Recher­che zum Bei­spiel beim eben­falls zu Recht wie­der ver­ges­se­nen Maga­zin „WIRED“ in Erin­ne­rung, zwar „ein Social Net­work wie vie­le ande­re auch“, aber „etwas ist anders als bei Face­book oder Goog­le+. Denn Minds wen­det sich vor allem an Online-Akti­­vi­­sten – und wird sogar von Anony­mous …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams⁠Mir wird geschlecht
Open Source schläft ein und der Feminismus trägt die Schuld daran.

Im August 2017 beschrieb ich unter ande­rem mein aus­blei­ben­des Ver­ständ­nis für gro­ße Tech­nik­kon­zer­ne, die sich einen diver­si­ty genann­ten Klotz mit­samt Ver­wal­tungs­auf­wand und letzt­end­lich auch unnö­ti­gen Kosten ans Bein bin­den. Die Gesell­schaft hat sich seit­dem wei­ter um sich selbst gedreht, gebes­sert hat sie sich jedoch nicht. In einer ver­nünf­ti­gen Welt (wie auch in mei­nen eige­nen Pro­jek­ten) …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams⁠Mir wird geschlecht
Kurz verlinkt: „Halt! Algorithmenkontrolle!“ (2)

Wie nennt man das eigent­lich, wenn es Men­schen afro­ame­ri­ka­ni­scher Abstam­mung und/oder weib­li­chen Geschlechts ent­we­der wegen feh­len­der Ahnung oder feh­len­den Inter­es­ses nicht gebacken bekom­men, eine eige­ne Gesichts­er­ken­nungs­soft­ware zu pro­gram­mie­ren, und die vor­han­de­ne daher am besten bei denen funk­tio­niert, die den Löwen­an­teil der Arbeit (ein­schließ­lich der Tests) gelei­stet haben? Rich­tig: Ras­­si­­stisch-sexi­­sti­­sche Algo­rith­men! Zum einen sind Algo­rith­men nur …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Datengefährdung dank Digitalcourage

Was macht eigent­lich der digi­tal­cou­ra­ge e.V. (The­men: EU-Daten­­­schutz, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, Femi­nis­mus usw.) gera­de so? Nun, er wird mal wie­der durch die Medi­en getrie­ben, weil er trotz allem noch immer als in Daten­schutz­din­gen halb­wegs stand­fest gilt. Der aktu­el­le Anlass scheint eine zwei Jah­re alte Pres­se­mit­tei­lung zu sein, der zufol­ge noch 2018 in Wolfs­burg Grund­schü­ler ver­wanzt wer­den sol­len, …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
„Meltdown“ und „Spectre“ beweisen: Open Source bedeutet Korruption.

Es gibt etwas zu fei­ern im Land der nie enden wol­len­den bizar­ren Lust an der Selbst­ent­man­nung, näm­lich in Linux­land, wo die mei­sten Sicher­heits­for­scher zu woh­nen schei­nen, sicht­lich berauscht von Din­gen, von denen ich lie­ber nichts abbe­kom­men möch­te: Es durf­ten wie­der bun­te Bild­chen gemalt und Wör­ter aus dem Eng­lisch­wör­ter­buch einer Zweit­ver­wen­dung zuge­führt wer­den. Ich fra­ge mich …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Passwortcloud dank Reklame im Web

Es freut sich Tech­nik­blog­ger „caschy“: Nut­zer von Android 8.0 Oreo bekom­men näm­lich Auto­fill in die Hand gedrückt, der Ent­wick­ler greift hier­bei nach eige­nen Aus­sa­gen auf das neu geschaf­fe­ne Auto­­fill-API zurück, wie es bereits meh­re­re Pas­s­­wort-Mana­­ger auf der Android-Plat­t­­form machen. Bedeu­tet für euch, dass Inhal­te in Pas­s­­wort-For­­mu­la­­ren auto­ma­tisch unter Android aus­ge­füllt wer­den kön­nen. (Absatz zwecks Les­bar­keit …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt: „Halt! Algorithmenkontrolle!“

Es for­der­te Mar­kus Becke­dahl, Grün­der und Laut­spre­cher des schrä­gen Per­so­na­li­ty­b­logs „Netzpolitik.org“ und qua­li­fi­zier­ter Maas­ver­ste­her, auf dem zur Genü­ge kom­men­tier­ten „Con­gress“: Netz­ak­ti­vist Mar­kus Becke­dahl hat vor Risi­ken im Umgang mit Algo­rith­men gewarnt und eine bes­se­re Kon­trol­le der Künst­li­chen Intel­li­genz gefor­dert. (…) „Es ist ein wei­tes Feld: Gesund­heits­al­go­rith­men muss man anders regu­lie­ren als Face­­book-Algo­rith­­men“, erklär­te der Blog­ger. …

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