„Programmierer“ (2)
„Ja, ich habe viele Fehler in meinem Code, aber das liegt nicht an meinem Code oder auch nur an mir, sondern daran, dass, äh, C zu kompliziert ist, weil, andere machen solche Fehler auch in C!“
Hier geht’s um Software – je nerdiger, desto besser.
„Ja, ich habe viele Fehler in meinem Code, aber das liegt nicht an meinem Code oder auch nur an mir, sondern daran, dass, äh, C zu kompliziert ist, weil, andere machen solche Fehler auch in C!“
Da es noch immer Menschen für eine großartige Idee halten, sich vom eigenen Ersparten Dinge ins Schlafzimmer zu stellen, die menschliche Geräusche durch das Internet an irgendwelche Server zur Auswertung schicken können, sei vielleicht noch auf diese großartige Zusatzfunktion verwiesen: Sprachgesteuerte digitale Assistenten lassen sich kapern, ohne dass der rechtmäßige Nutzer es hören kann. Neu: Nichtsprachsteuerung! …
E‑Mail-Signaturen – kennta? -, in der Frühzeit der Kommunikation via E‑Mail ein durchaus praktisches Hilfsmittel, um nicht jedes Mal händisch „Ruhe jetzt! Herzlichst, NAME“ drunterschreiben zu müssen, sind seit dem Aufkommen von HTML-formatierten E‑Mails durch irgendwelches redundantes Werbergeschmeiß eigentlich nur noch dafür da, den Spamfilter zuverlässiger konfigurieren zu können: Je bunter die Signatur, desto unerwünschter …
In den frühen 1990er Jahren machte sich im Usenet – für die Jüngeren: wie Chat, nur ohne Emojis, dafür mit richtiger Grammatik – der zur damaligen Zeit noch als Ausdruck von Kreativität geltende „Signaturvirus“ breit, der darin bestand, dass man zwecks dessen Ausbreitung einen Text, der übersetzt ungefähr „ich bin ein manueller Virus, bitte kopieren …
Gute Neuigkeiten: Zwar wird Microsoft Paint aus Windows 10 demnächst entfernt, jedoch war der Aufruhr so groß, dass es weiterhin zumindest angeboten werden wird. Die Szene der absichtlich laienhaft gestalteten Webcomics (man verstehe dies keineswegs ausnahmslos als Qualitätskritik) und ihrer Abonnenten ist eine durchsetzungskräftige, wie es scheint. Politische Parteien wären gut beraten, ließen sie in …
‘Liegengebliebenes vom 25. Juli 2017: Der Webcomics Rettung und anderes.’ weiterlesen »
Eine der wenigen unbeschränkt gültigen Börsenweisheiten lautet ungefähr so: Investiere niemals Geld, das du nicht verlieren möchtest. Das gilt vor allem dann, wenn das Ziel der Investition keinen greifbaren Gegenwert besitzt. Bezogen auf den greifbaren Gegenwert dessen, was versierte Schwafler als „Fiatgeld“ bezeichnen und was gewöhnlichen Menschen schlicht als Geld bekannt ist, besteht zweifelsohne kein besonders …
Was über Python-„Programmierer“ und GitHub-Nutzer im Übrigen noch zu verlinken bleibt: Ein Python-Modul, das automatisch den erstbesten leidlich relevanten Code von StackOverflow.com herunterlädt und einbindet – besternt von über 1.400 GitHub-Konten. Die zivilisatorische Decke unter Datenschützern wird dünner: Firefox bindet Google Analytics ein. Da wächst zusammen, was zusammen gehört.
Apropos „die EDV nicht verstehen“: In Anlehnung an das zehn Jahre alte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) spricht sich Maas für ein „digitales AGG, ein Antidiskriminierungsgesetz für Algorithmen gegen digitale Diskriminierung und für vorurteilsfreies Programmieren“ aus. Ich fordere eine Algorithmenquote in deutschen DAX-Vorständen von mindestens 30 Prozent!
Medien auf: Alles voller „Plattformen“. „Plattformen“, erklärt Steffan Heuer aktuell in einem mehrseitigen Artikel im Wirtschaftsmagazin „brand eins“ (S. 48 ff.), seien die Dienste von Unternehmen wie Facebook, Amazon und Slack, von denen Entscheider aus Einfachheitsgründen gern mal Gebrauch machen. Dass Slack, das restriktive IRC für Mausschubser, als Standardlösung für Firmenchats und das Betriebssystem Unix …
‘Deutschland ergeht sich in Plattformgewäsch.’ weiterlesen »
Am Anfang, so steht es geschrieben, war das Netz kalt und grau. Neben Mailboxen, BBSen, Gopher und dem Usenet etablierten sich allmählich erste noch recht chatlastige Vorläufer des heutigen Webs, darunter CompuServe, das heute zum damaligen Konkurrenten AOL gehört. Die Computer zur damaligen Zeit konnten wie auch die Leitungen nur vergleichsweise wenig zu einem „Multimedia-Erlebnis“, wie …
‘„SPIEGEL ONLINE“ weiß: Audiodateien haben häufig keine Bildsequenz.’ weiterlesen »
Wikipedia (schon länger): SELinux (…) ist eine Erweiterung des Linux-Kernels (…). SELinux wird maßgeblich von der NSA und von dem Linux-Distributor Red Hat entwickelt. Nachrichten (gestern): Das sudo-Kommando in Linux-Distributionen mit SELinux-Unterstützung enthält eine kritische Schwachstelle. Über diese können Anwender beliebige Daten auf dem System überschreiben und sich so mehr Rechte sichern, als ihnen eigentlich …
Wenn es einen guten Grund gibt, Android irgendwie prima zu finden, dann ist die Anpassbarkeit sicherlich einer, der in die engere Auswahl kommt. Die Myriaden an konkurrierenden apps für beinahe alles sind längst nicht mehr zu bezwingen. Das trifft auch und gerade auf die Welt der „Launcher“ zu, der Startbildschirme und Programmwähler; hier konkurrieren die …
‘Tippen statt Wischen: Android und der T‑UI-Launcher.’ weiterlesen »
(Vorbemerkung: Es folgt langweiliger Computerkram.) Im Jahr 2009 jubelte ich: Vim ist der beste Vielzweckeditor dieses Planeten. Manchmal liege ich falsch.
Das nahende Ende von Firefox als benutzbarer Browser lässt mich nicht nur nach einem neuen Standardbrowser, sondern auch nach neuen Lösungen für bisher für gelöst gehaltene Probleme suchen. Während sich ersteres noch über ein paar Monate erstrecken dürfte, nachdem ich erst gestern feststellen musste, dass selbst der ansonsten nicht schlechte Browser Vivaldi gelegentlich nur mit …
Es gibt wieder einmal einen neuen Spionagefall, den einen Spionageskandal zu nennen sich allenfalls diejenigen Medien und ‑konsumenten trauen, deren Blauäugigkeit diese Spionage überhaupt erst ermöglicht: Russische Hacker Informanten unklarer Herkunft haben der Enthüllungsplattform WikiLeaks geheime Dokumente zugesteckt, die den US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA überraschenderweise auf eine mit der, auf der die NSA in der öffentlichen …