Netflix so: Eure Stimmen wären ein gutes Produkt. Sprecher so: Nein.
Kurioses Fundstück der Woche aus dem, ich lege mich fest, Buch des Jahrzehnts: In den USA hängen Menschen Smartphones in Bäume, damit sie mehr Geld bekommen, weil ihr Arbeitgeber (eine App – na, ich habe schon üblere Arbeitgeber kennengelernt) glaubt, sie seien schneller vor Ort.
Ich wiederhole mich wirklich nur außerordentlich ungern, aber eine kommende diktatorisch agierende Regierung wird der SPD für die präventive Installation eines umfassenden Überwachungsstaates später mal gar nicht dankbar genug sein können. (Zu Vergleichbarem auch: Raweel Nasir schlägt für die „taz“ vor, ungebeten erstellte Fotos von anderen Leuten in der Öffentlichkeit komplett zu verbieten. Ich teile diese Absicht, weil ich es allgemein für ein Unding halte, dass jeder immer überall zum Fotomodell zu werden hat, ohne dem Fotografen postwendend perkussive Wartung angedeihen lassen zu dürfen.)
Die öffentliche Weiterentwicklung von Rivva ist (schon wieder) am Ende und die elende Gratiskultur ist daran schuld.
Idee: Technischen Erklärungen grundsätzlich „Als KI-Sprachmodell bin ich der Ansicht, dass…“ voranstellen. Dann glauben die Leute wenigstens, was man erzählt.
Ich finde übrigens mit Blick auf verschiedenste Ereignisse in den letzten Wochen auch weiterhin nicht, dass es einem Menschen als anerkennenswerte Lebensleistung genügen sollte, umgebracht worden zu sein, erkenne aber an, dass Antipathie gegenüber dem Einen sich bisweilen als Empathie für den Anderen zu äußern versucht, wobei es in der Tat für die Ursache unerheblich und höchstens für spätere Rechtfertigung von Belang ist, wer der Andere eigentlich war oder ist; den gesellschaftskonform fühlenden Menschen erkennt man manchmal eben doch daran, dass er sich dafür schämt, allzu menschlich zu sein.
Angesichts immer neuer Vorfälle mit entzogenen Doktortiteln halte ich es inzwischen für empfehlenswert, Menschen, die einen solchen führen, grundsätzlich die Fähigkeit zu exaktem wissenschaftlichem Arbeiten nicht zuzutrauen und allem, was sie veröffentlichen, wenigstens grundlegende eigene Recherche zur Seite zu stellen. (Brauchen wir eigentlich überhaupt akademische Titel, um als Gesellschaft zu funktionieren? Beim Erbadel hat es doch auch zur Abschaffung gereicht!)















