Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXC: Twittergedichte und Facebookgesichter

Den genau­en Nut­zen von Goo­gles Such­vor­schlä­gen hat­te ich bis­her zu erken­nen ver­säumt. Nor­ma­ler­wei­se weiß ich, wonach ich suchen möch­te, wenn ich eine Such­ma­schi­ne auf­ru­fe. Die Betrei­ber des Twit­ter-Accounts @GooglePoetics haben aber die wah­re Stär­ke der Vor­schlags­funk­ti­on ent­deckt: Sie schreibt bes­se­re Lyrik als so man­cher die­ser moder­nen „Pop­au­to­ren“. Man­che der Gedich­te haben meh­re­re Stro­phen, manch­mal sind …

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Politik⁠In den Nachrichten
Medienkritik LXXX: Dürfen die das?

Ganz Deutsch­land redet zur­zeit nur über ein The­ma: Fuß­ball Peer Stein­brück. Das kommt der SPD viel­leicht nur recht, denn sonst inter­es­siert sich für die ehe­ma­li­ge Volks­par­tei ja nicht mal mehr der SPIEGEL. Aber was hat er getan? Er hat sei­nen Kri­ti­kern sym­bo­lisch den Mit­tel­fin­ger her­aus­ge­streckt (das Bild hat­te ich im vori­gen Bei­trag bereits gezeigt). Mit …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Medienkritik in Kürze: Von preiswert war ja nie die Rede.

Heu­te wur­de ein neu­es iPho­ne vor­ge­stellt – natur­ge­mäß ein Ereig­nis, anläss­lich des­sen renom­mier­te Nach­rich­ten­ma­ga­zi­ne wie SPIEGEL ONLINE Krieg und Fuß­ball vor­über­ge­hend links lie­gen las­sen und sich reich­lich Küchen­rol­len zwecks Ent­fer­nung des eige­nen begei­ster­ten Spei­chelns zurecht­le­gen. Und tat­säch­lich han­delt es sich um einen wah­ren Pau­ken­schlag. Apple prä­sen­tier­te nicht etwa einen Neu­auf­guss des alt­be­währ­ten Kon­zepts, son­dern eine …

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Persönliches⁠In den Nachrichten⁠Piratenpartei
Ehe(,) die Freiheit endet

Auf der dies­jäh­ri­gen Demon­stra­ti­on „Frei­heit statt Angst!“, über die sehr unter­schied­lich berich­tet wur­de, hat die poli­ti­sche Geschäfts­füh­re­rin der Pira­ten­par­tei Deutsch­land sym­bo­lisch die Frei­heit gehei­ra­tet. Wäh­rend ihr das zwei­fels­oh­ne eine löb­li­che Lie­be zur Frei­heit beschei­nigt (auf Ver­mö­gens­tei­lung kann sie in die­sem Fall zumin­dest nicht hof­fen), stellt sich mir die Fra­ge, was das für die ande­ren Men­schen …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXVIII: Keiner kommt klatschen.

Die CDU lie­ge, behaup­tet For­sa, zur­zeit bei etwa 40 Pro­zent vor­aus­sicht­li­cher Wäh­ler­schaft. Wo die wohl alle her­kom­men? Zumin­dest nicht aus der CDU, neh­me ich an: Die Par­tei­gran­den tele­fo­nie­ren her­um, um Bus­la­dun­gen von Mer­kel-Fans am Sonn­tag nach Düs­sel­dorf zu brin­gen. In NRW beackert Lan­des­ge­ne­ral Bodo Lött­gen die Chefs der Kreis­ver­bän­de angeb­lich per­sön­lich. Sie sol­len für mehr …

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In den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: SPONBOOK

Völ­lig iro­nie­frei ver­mel­det SPIEGEL ONLINE heu­te: Wenn jun­ge Deut­sche im Netz unter­wegs sind, dann vor allem bei Face­book. Eine neue Stu­die zeigt: Das umstrit­te­ne sozia­le Netz­werk ist für die Gene­ra­ti­on U30 die wich­tig­ste Infor­ma­ti­ons­quel­le. Das kommt SPIEGEL ONLINE zugu­te, das selbst im umstrit­te­nen sozia­len Netz­werk Face­book ver­tre­ten ist (hier aus Ekel­grün­den nicht ver­linkt) und den …

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Sonstiges⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXVII: Die Reinheit der Apfelrasse muss gewahrt bleiben!

Der Äppel­la­den GRAVIS so: Die Apple-Ket­te Gra­vis ver­treibt künf­tig auch Pro­duk­te des direk­ten Apple-Riva­­len Sam­sung. App­le­kun­den so: Einst war GRAVIS ein Händ­ler der Apple und Zube­hör führ­te und die Kun­den dabei wohl war. (…) Ich kann nur nein sagen, so ein Laden sieht mich nicht. Das Geld las­se ich woan­ders. Wer will schon ein Apple­ge­rät …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXVI: Reichtum verpflichtet.

Blin­de reden über Far­ben, Tau­be hul­di­gen dem Post­rock und drei Men­schen, die sich nie mehr im Leben Sor­gen um ihr finan­zi­el­les Über­le­ben machen müs­sen, reden über Min­dest­löh­ne. Oh, Ver­zei­hung – letz­te­res ist tat­säch­lich pas­siert: Mit schar­fen Wort­ge­fech­ten über Min­dest­lohn, Ren­te und Steu­ern haben die Spit­zen­kan­di­da­ten von Grü­nen, Lin­ken und FDP um unent­schlos­se­ne Wäh­ler gekämpft. Der …

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In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXV: „Wir konnten Snowden nicht aufhalten, er war Sysadmin!“

Falls ihr euch übri­gens fragt, wie­so Edward Snow­den ein­fach mega­byte­wei­se gehei­me Doku­men­te aus der NSA raus­tra­gen konn­te: Er war Sys­ad­min – oben­drein ein exter­ner Mit­ar­bei­ter, der im NSA-Net­z­­werk wie etwa 1.000 ande­re (über­wie­gend extern beschäf­tig­te) Men­schen nach Belie­ben schal­ten und wal­ten konn­te: Once he began coll­ec­ting docu­ments, Snow­den was sure­ly also embol­den­ed by the fact …

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Musik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXIV: Apple patentiert asynchrone Tanzveranstaltungen

Mil­des Amu­se­ment ver­ur­sacht übri­gens auch die­se Mel­dung: Apple hat ein US-Patent für „koor­di­nier­tes, musi­ka­li­sches Grup­pen­er­leb­nis­se“ erhal­ten (…). Nach der nun paten­tier­te Idee wählt ein Grup­pen­mit­glied (der DJ der Zukunft?) einen Song sei­ner Wahl, wor­auf­hin auf den Gerä­ten aller wei­te­ren Grup­pen­mit­glie­der das dazu am besten pas­sen­de Stück gespielt wird (…). Beim DJ der Zukunft hört jeder …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Lotse Ballmer geht von Bord, die Ratten sind amüsiert.

Und da wir gera­de bei so Com­pu­ter­kram waren: Ste­ve Ball­mer, seit 37 Jah­ren bei Micro­soft und einer der letz­ten cha­ris­ma­ti­schen Vor­stän­de in den klas­si­schen EDV-Unter­­neh­­men, hat ange­kün­digt, bin­nen eines Jah­res sei­nen Hut zu neh­men. Dass so genann­te Nach­rich­ten­por­ta­le wie SPIEGEL ONLINE, die einst dem weit weni­ger agi­len Ste­ve Jobs wie Grou­pies eines Pop­stars zit­ternd an …

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Politik⁠In den Nachrichten
Die Kanzlerin steht ihren Mann

Nun, da die Kanz­le­rin die Sache mit der NSA gewohnt sou­ve­rän erle­digt hat, hat sie sich ein wenig Urlaub red­lich ver­dient. Zunächst mach­te sie aber gestern Halt im KZ Dach­au, von wo aus sie zu einem Wahl­kampf­auf­tritt in einem Bier­zelt wei­ter­rei­ste. Für den Wahl­kampf nimmt man doch so ein biss­chen Betrof­fen­heit gern in Kauf, wenn …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXIII: Der Guardian, die Kanzlerin, das Brot und die Spiele

Die Staa­ten, die heu­te noch eine Mon­ar­chie (und sei’s nur sym­bo­lisch) erlau­ben, sind für pro­gres­si­ves Den­ken nicht unbe­dingt prä­de­sti­niert. Das Gegen­teil eines pro­gres­si­ven Staa­tes indes ist eine Dik­ta­tur, wenn nicht gar der Rück­fall in den Faschis­mus. Eine Dik­ta­tur zeich­net unter ande­rem aus, dass sie die Pres­se­frei­heit not­falls auch gewalt­sam den eige­nen Anwei­sun­gen unter­ord­net. So ist’s …

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Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXII: Schwein ausnahmsweise zum Fressen bereit

Ach, apro­pos Wahl­kampf – Frau Mer­kel hat schon die Zeit nach der kom­men­den Bun­des­tags­wahl geplant: Nie­mand stre­be eine gro­ße Koali­ti­on an. Doch wäre es „völ­lig unglaub­wür­dig“, wenn sie die­se Mög­lich­keit aus­schlös­se. Eine unglaub­wür­di­ge Ange­la Mer­kel wäre doch wahr­lich eine unan­ge­neh­me Über­ra­schung, die uns alle sehr ver­wun­dern wür­de. Nie­mand hat die Absicht, eine gro­ße Koali­ti­on zu …

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