Politik⁠In den Nachrichten
Iwan des Tages: Gute Raketen, schlechte Raketen

Es gab einen Rake­ten­ein­schlag aus einem Nicht-NATO-Land in das NATO-Land Polen, zwei Men­schen wur­den getö­tet. Nach eini­gem Zeter und Mor­dio (Archiv­ver­si­on) ein­schließ­lich ver­ba­ler Eska­la­ti­on (immer­hin ist ein mili­tä­ri­scher Angriff auf ein NATO-Land genau das, woge­gen die NATO schüt­zen soll) beru­hig­te man sich schnell wie­der (Archiv­ver­si­on): Die bei­den Polen wur­den wahr­schein­lich vom ukrai­ni­schen Mili­tär umge­bracht, nicht …

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Politik⁠Netzfundstücke
EU auf Snowdensuche

Nach dem schlim­men Vor­fall von 2014, der im Wesent­li­chen dar­in bestand, dass der EU-Innen­aus­­schuss Edward Snow­den poli­ti­sches Asyl in der EU ver­wehr­te, gibt es doch noch gute Neu­ig­kei­ten: Die EU-Kom­­mi­s­­si­on stellt end­lich ein eige­nes Web­por­tal bereit, über das man sich als Geheim­nis­ver­rä­ter („Whist­le­b­lower“) betä­ti­gen kann. Sie bewirbt es sogar beim unto­ten Mastod- oh: Ken­nen Sie …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Wie das Bistum Münster einmal seine eigene Geschichte vergaß

Die „tages­schau“ berich­tet (Archiv­ver­si­on): Für das G7-Tre­f­­fen im Mün­ste­ra­ner Frie­dens­saal wur­de ein Kreuz abge­hängt. So weit, so lang­wei­lig; wenn die Wirt­schaft sich trifft, könn­te es gott­lo­ser kaum sein. Trotz­dem weh­klagt neben der Außen­mi­ni­ste­rin („Baer­bock selbst bedau­ert die Ent­schei­dung“, so ein Mikro­fon birgt offen­bar Ver­lockun­gen in sich) auch der Kle­rus: Das Bis­tum Mün­ster bezeich­ne­te die Maß­nah­me …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Hoffnung Dexit (12): Zwei Zahlen

„World Socia­list Web Site“: Die offi­zi­el­le Armuts­quo­te ist 2021 auf 16.6 Pro­zent gestie­gen, was 13,8 Mil­lio­nen Armen ent­spricht. Das heißt, schon im letz­ten Jahr hat für immer mehr Arbeits­lo­se, Allein­er­zie­hen­de, Nied­rig­lohn­ar­bei­ter, Rent­ner das Geld nicht mehr zum Leben aus­ge­reicht Dem gegen­über „kurier.at“: Ukrai­ne erwar­tet von Deutsch­land 500 Mil­lio­nen Dol­lar pro Monat[.] (…) Der deut­sche Bun­des­kanz­ler …

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Politik⁠In den Nachrichten
Der heiße Herbst der Anderen

Die Lin­ke, ent­neh­me ich den Nach­rich­ten vom Wochen­en­de, „strei­te“ sich um den rich­ti­gen Umgang mit Sahra Wagen­knecht, eine „selbst­zer­stö­re­ri­sche Streit­kul­tur“ wird beklagt. Da hat sich der Zuwachs um alt­ge­dien­te Pira­ten­po­li­ti­ker sei­ner­zeit ja rich­tig gelohnt. Der jüng­ste Ein­wand gegen Sahra Wagen­knecht, der aus der Par­tei her­aus­schallt, ist ein merk­wür­di­ger Wett­be­werb: Wer wohl die gefähr­lich­ste Par­tei im …

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Politik⁠In den Nachrichten
Der Antrag von links

Im deut­schen Par­la­men­ta­ris­mus fin­de ich der­zeit sol­che Nach­rich­ten am beein­druckend­sten: Der Ver­kehrs­aus­schuss des Bun­des­tags hat einen Antrag der Ver­tre­ter der Links-Frak­ti­on für ein all­ge­mei­nes Tem­po­li­mit von 130 km/h auf deut­schen Auto­bah­nen abge­lehnt. SPD und Grü­ne stimm­ten zwar eben­so wie CDU/CSU, FDP und AfD gegen den Antrag von links, stell­ten aber klar, dass sie ihn inhalt­lich …

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In den Nachrichten⁠Politik
Kurz angemerkt zur hämischen Panzerpräsentation

Bedenkt man den Umstand, dass unter joh­len­der Zustim­mung der Guten nun­mehr das Recht erfoch­ten wur­de, zwecks mora­li­scher Demü­ti­gung des Fein­des den Krieg Spe­zi­al­ein­satz ver­lo­ren haben­de Pan­zer­über­re­ste vor der rus­si­schen Bot­schaft in Ber­lin aus­zu­stel­len, wäh­rend deut­sche Pan­zer­wracks vor einer deut­schen Bot­schaft 77 Jah­re nach dem Sieg der Roten Armee über das Deut­sche Reich noch immer feh­len, …

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In den Nachrichten⁠Mir wird geschlecht
Medienkritik in Kürze: Frauen weg von der Macht!

„taz“, miss­mu­tig, 26. Okto­ber 1994: Zugleich aber bleibt der Zusam­men­hang von Frau­en und Macht dop­pelt gespal­ten. Es wirkt ein modi­fi­zier­ter exten­si­ver und inten­si­ver Aus­schluß­me­cha­nis­mus. (…) Wenn Frau­en nicht neue Ungleich­heit mit­pro­du­zie­ren wol­len, müs­sen sie dar­auf eine Ant­wort fin­den. (…) Nicht nur die klas­sisch weib­li­chen The­men, son­dern gera­de alle poli­ti­schen Fel­der sind zu „beset­zen“, eben auch …

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Politik⁠In den Nachrichten⁠Montagsmusik
a/lpaca – Make it Better // O’gsteckt is!

Es ist Mon­tag. Angeb­lich ist heu­te irgend­ein Fei­er­tag, aber im Kalen­der steht gar nichts, was eine Fei­er recht­fer­ti­gen wür­de, son­dern nur irgends­o­ein ver­meint­lich poli­ti­scher Unfug. Wie lang­wei­lig! – Die schwe­len­de Fra­ge bleibt: Wäre statt­des­sen ein Bei­tritt der Bun­des­re­pu­blik zur DDR wirk­lich viel schlech­ter für die Wirt­schaft bei­der Staa­ten gewe­sen? Die jeden­falls hat gera­de auch für …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Liegengebliebenes vom 29. September 2022

Zwei Nach­rich­ten aus die­sem Monat: „Die Kran­ken­häu­ser wis­sen schon jetzt nicht mehr, wie sie im näch­sten Jahr noch die Gehäl­ter bezah­len kön­nen“, aber immer­hin: „Die Top­ma­na­ger deut­scher Bör­sen­schwer­ge­wich­te haben von der guten Ent­wick­lung ihrer Kon­zer­ne nach der Coro­­na-Kri­­se mit einem kräf­ti­gen Gehalts­sprung von 24 Pro­zent pro­fi­tiert.“ Bei der Wahl zwi­schen Auto­kon­zer­nen (ein Fünf­tel der Volks­wa­gen …

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Politik⁠In den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: Abstimmung beendet: Brüssel meldet hohe Zustimmung bei „Referenden“

Die Qua­li­täts­pres­se „infor­miert“ (Archiv­ver­si­on): Abstim­mung been­det: Russ­land mel­det hohe Zustim­mung zu „Refe­ren­den“ Die Anfüh­rungs­zei­chen sind wich­tig, denn sie tren­nen das schur­ken­haf­te Vor­ge­hen („Refe­ren­dum“, also wenn ein Volk, das nicht das saar­län­di­sche ist, gefragt wird, zu wel­chem Land es künf­tig gehö­ren möch­te) von sau­be­ren demo­kra­ti­schen Vor­gän­gen wie zum Bei­spiel der Wahl des deut­schen Bun­des­prä­si­den­ten und/oder der …

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Politik⁠In den Nachrichten
Demoteilnehmer gesucht – jetzt 100% remote!

Das (Archiv­ver­si­on) ist lustig: Am spä­ten Nach­mit­tag gin­gen rund 100 Teil­neh­mer bei der Demon­stra­ti­on in Kai­sers­lau­tern gegen die Unter­drückung von Frau­en im Iran auf die Stra­ße. Der Sieg über die „Revo­lu­ti­ons­wäch­ter“ ist nur noch einen offe­nen Brief in der „WELT“ ent­fernt!

In den Nachrichten⁠Wirtschaft
Kurz gefragt (4): Hans Peter Wollseifer!

Yo, Hans Peter Wolls­ei­fer, Prä­si­dent des Zen­tral­ver­bands des Deut­schen Hand­werks (ZDH): Vie­le frag­ten sich, war­um sie mor­gens um 7 Uhr schon arbei­ten soll­ten, wenn Bür­­ger­­geld-Bezie­her fast das Glei­che bekä­men. War­um genau wer­den Hand­wer­ker von Ihres­glei­chen eigent­lich so schlecht bezahlt, dass sich Arbeits­lo­sig­keit für sie bei­na­he loh­nen wür­de?

Politik
Parlamentarische Mehrheitsminderheit

Wie vie­le Ärger­nis­se des ver­gan­ge­nen hal­ben Jah­res, die lächer­li­che Dis­kus­si­on dar­über, wer jetzt eigent­lich die Schuld dar­an tra­ge, dass die Arbei­ter­klas­se im ehe­ma­li­gen Export­welt­mei­ster­land „wohl“ – hur­ra! – den Win­ter über­le­be, noch gar nicht in die Über­le­gun­gen ein­be­zo­gen (weil die Ant­wort auf die Schuld­fra­ge auch nie­man­des Hun­ger stillt), hät­te sich die Gesell­schaft eigent­lich erspa­ren kön­nen, …

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