Archiv für die Kategorie ‘Netzfundstücke’.

Das, was andere als eigenes Blog betreiben, ist bei mir nur eine Kategorie wert. :)

Netzfundstücke
Was hat Sascha Lobo eigentlich gegen eine liberale Gesellschaft?

Erinnert sich noch jemand an Sascha Lobo?

Sascha Lobo („Blogger, Buchautor, Journalist und Werbetexter“, Wikipedia) wurde vor einigen Jahren, wenn er sich nicht gerade im Fernsehen blamierte, dafür bekannt, dass er eine Frisur und vor allem eine Meinung hatte; irgendwo beim Aufbau der „Blogosphäre“ (ein Wort wie ein Elefant mit Blähungen) bog er falsch ab und machte Werbung für Vodafone und die SPD, woraus sich zumindest folgern lässt, dass er durchaus auch ein Herz für Gescheiterte hat. Konsequent arbeitete er in der Vergangenheit gelegentlich mit Christoph „Spinner“ Kappes zusammen, zeigte bislang also erschreckend wenig Berührungsängste mit dem Gripsprekariat. (Andererseits: Sascha Lobo kolumniert derzeit regelmäßig für „SPIEGEL ONLINE“ – das Niveau muss man sich erst mal antrainieren.)

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NetzfundstückePolitik
Kurz verlinkt: Rinks.

Wenn ich jetzt hier wieder „apropos“ dranschreibe, hört die etwas irritierende Resonanz auf meinen vorherigen Beitrag ja nie auf, deswegen ganz ohne Apropos für Freunde des Kontexts:

SPD und Grüne sind dann etwa „linke“ Parteien, ganz gleich ob ihre Promis, Programme und Entscheidungen den Klassenkampf von oben besorgen, kapitalistische Kriege führen, Rassentheorien verbreiten oder die Ehrfurcht vor Gott predigen. Das ist dann halt alles „links“. Genauso ist es „links“, wenn sich an ein paar Universitäten esoterische Spinner eine Nische für ihre Pseudowissenschaft erobern und von dort die Welt mit einer Opfermythologie und krudem Sexgeschwafel überziehen. Das ist auch „links“, weil?

Das Private ist politisch. Das, im Zweifel, haben sie jetzt davon.

NerdkramsNetzfundstückePersönliches
Chaos Orchid Club: Der #33c3, ein teures Missverständnis?

Vorbemerkung: Ich bin mit voller Absicht weiterhin Mitglied des Chaos Computer Clubs, neige jedoch bei Dingen, die mir persönlich wichtig sind, mitunter zur Polemik. Folgender Text ist insofern keineswegs als Verkündung der einzig wahren Meinung zu verstehen und soll als Einladung zur Diskussion begriffen werden.


Nicht unbeeindruckt vom 32. Chaos Communication Congress schrieb ich im Januar d.J.:

Den wohl leider nur vorläufigen Höhepunkt der Umwandlung des Hackertums in ein Flauschnetz für Hobbyverletzte sehe ich mit der keynote des letztjährigen 32C3 erreicht (…): Es sprach eine Afrikanerin, als deren Qualifikation angegeben wurde, dass sie zweimal in ihrem Leben flüchten musste, darüber, dass Menschen netter zueinander sein sollten.

In einer Zeit, in der das Netz dringend einen erfahrenen Fürsprecher als Gegengewicht zu den quasi sträflich unbelesenen Laien von SPD und Digitalcourage braucht, befassen sich diejenigen, deren Profession ab Gründung die kreative Nutzung von Computertechnik – die drei „C“ in „CCC“ hatten irgendwann mal eine Bedeutung, die nichts mit Flüchtlingen und Geschlechterkampf zu tun hatte – zum Gebot erhob, lieber mit Raumfahrt und sozialer Gerechtigkeit. Jedes Jahr werden Platz und freie Eintrittskarten knapper, weil die Veranstalter es für eine gute Idee halten, Quantität der Qualität vorzuziehen: Natürlich ist man auch als Berufslabertasche mit seiner ganzen Familie willkommen, Fachkenntnis ist optional. Denen, die was können, wird schon was einfallen, aber Priorität hat der ganzheitliche Ansatz, denn die Nische, die die seit Jahren vor sich hinsterbende CeBIT hinterlässt, will gefüllt sein.

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ComputerMir wird geschlechtNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 19. November 2016

Deutschland in einem Satz: Ein Todesfall ist keine plötzliche Erkrankung.


Das Problem mit „Emojis“ ist ja, dass es einfach nicht aufhört; wer Emojis als einheitliche Emoticons begreift, der möge das vielleicht einfach einmal kritisch hinterfragen:

Zu den neuen Emojis gehören unter anderem Vampire, Meerjungrauen (sic! A.d.V.), fliegende Untertassen, stillende Frauen und eine Frau im Hijab.

„Wie fühlst du dich?“
„Wie ’n UFO.“
„???“


Wo muss denn unbedingt mehr Internet rein? Richtig: In den Kuhstall!


Alter Schwede: Nördlich von Deutschland gibt es jetzt ein Notfalltelefon, wo man anrufen kann, wenn man als Frau etwas von einem Mann erklärt bekommt. Damit ihnen jemand beisteht oder so.


Na, auch Linux statt Windows zu Hause, weil es so sicher ist? Dann besucht besser keine Websites.


Rauchen kann tödlich sein, ist jetzt aber noch billiger und mit unverändert hoher Qualität versehen. Wer könnte da widerstehen? :)

NetzfundstückeSonstiges
Schokoladenfuror

Politik ist eine ärgerliche Sache, ja, aber ein Unternehmen, das limitierte Schokolade anbietet und deswegen irgendwann keine mehr hat, das ist das wahre Übel auf dieser Welt! :aufsmaul:

Da bekommt es zu Recht den Volkszorn zu spüren:

Wie viele Nutzer kommentierte auch ich die Entschuldigung von Ritter Sport auf Facebook mit einem Smiley: einem wütenden.

So wütend!

Das haben sie jetzt davon.

(via Schwerdtfegr)

Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 27. Oktober 2016

Dieser Absturz da auf dem Mars, der hat doch fast funktioniert:

Since we obtained at least 80% of the data during the descent, the overall success rate can be calculated as follows: 80+20*0.8 = 96%. All in all, a very positive result.

Wenn ich mal was programmiere, was zu 96 Prozent funktioniert und zu 4 Prozent in einem Totalschaden endet, dann schimpfen immer alle. Vielleicht sollte ich stattdessen was mit Raumfahrttechnik machen.


Apple definiert Innovation: Das kommende MacBook hat voraussichtlich nicht einmal mehr eine Esc-Taste. Wenn sie das Tempo, in dem sie innovativ Funktionen aus ihrem Plastikspielzeug entfernen, einigermaßen beibehalten, sehe ich schon bald die ersten Urheberrechtsklagen auf die Macher des NoPhones zukommen. Das hat nämlich auch keine störenden Anschlüsse, Tasten oder Funktionen.


Es gibt seit kurzem ein lesenswertes Gespräch mit dem bemerkenswert bloggenden „Kiezneurotiker“, das auszugsweise zu zitieren der vollen Pracht hier Unrecht täte.


Deutsch des Tages: Die vom IS explodierte Giftwolke.


Scheißfrisur? Scheißfrisur.

Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 10. August 2016

Und das alles von meinen Steuern!!1!: Chinesischer Tourist wird aus Versehen in ein Flüchtlingsheim gesteckt.


Vor wenigen Tagen, am 6. August, wurde das World Wide Web als einer der jüngeren Internetdienste 25 Jahre alt. Die ehemalige Netzkompetenzpartei würdigte das mit einem angemessenen Tweet:

25 Jahre #Internet. Für die einen immer noch #Neuland, für uns #Piraten ein natürlicher Lebensraum. :)

Da war wohl jemand lange nicht vor der Tür.


Apropos Twitter: Eine geistig 108-jährige genderfluide Eule hat herausgefunden, dass der Feminismus der Welt innerhalb der letzten zehn Jahre das Frauenwahlrecht beschert hat. Früher hätte man solchen Leuten, äh, Eulen noch versucht zu helfen, statt sich lustige Worte für sie auszudenken.


Wisst ihr, wer dringend in Sexualtherapie gehört? Britische Fünfjährige!


Bei BMW fängt Fahren auf dem Smartphone an. An gleicher Stelle hört allerdings auch die Sicherheit auf, aber das verkauft sich nicht so gut.


Da wir gerade bei Internet sind: Wo muss denn unbedingt mehr Internet rein? Richtig: In den Toaster!

NetzfundstückePersönliches
Anzüglichkeiten

(Vorbemerkung: Ich sehe im Anzug scheiße aus und trage trotzdem gern mal einen, und zwar aus freien Stücken.)

Im Unterblog kommentierte Dr. Horst Lüning, hauptberuflich Whiskytrinker und -verkäufer, vor einer Weile sein Verhältnis zu Herrenanzügen sinngemäß dergestalt, dass er nichts von ihnen halte, weil ihm ein Smoking für die meisten Anlässe zu förmlich erscheine; weil’s zwischen Polohemd und Smoking oder Frack anscheinend keine nennenswerten Abstufungen gibt.

Es dauerte selbstredend nicht lange, bis die ersten zustimmenden Kommentare zu lesen waren:

wer anzug trägt hat die kontrolle über sein leben verloren

Dabei hat, wer sich nicht nur einen Anzug leisten kann, sondern auch noch eine Gelegenheit findet, ihn zu angemessenem Anlass zu tragen, keineswegs die Kontrolle verloren; im Gegenteil: es bedarf einiger Lebenskontrolle, um an diesen Punkt zu gelangen und dort zu bleiben. Ein Anzug ist oft Resultat, nicht Auslöser, und längst nicht immer Ausdruck ausdrücklicher Bekleidungsvorschriften. Kleider machen Leute ist eben auch nur so halbrichtig, das Gegenteil ist das entscheidende Aber.

Aber so ganz ernst zu nehmen sind derlei Flapsigkeiten ja nur bedingt, springen wir also amüsiert zum nächsten bemerkenswerten und geringfügig durchdachteren Kommentar:

Krawatten tragen heute doch nur noch Vertreter (Vertreterschal) und verfilzte Politiker. Kenne kaum noch gestandene GF die sich diese Folter antun.

Nun, der Vorwurf der Verfilztheit ist ein beliebter, impliziert er doch, dass das, was die der Verfilztheit beschuldigte Person repräsentiert, regressiv und nicht mehr zeitgemäß sei, in diesem Fall also, dass jemand, der vom Volk gewählt wurde, damit gefälligst aufzuhören habe, weil das sooo letztes Jahrhundert sei; aber Mode allein nach Trends zu bewerten (dazu gleich noch mehr) ist doch etwas kurzsichtig. Wer sieht schon gern wie eine Vagina aus? – Es gilt, die zeitlose Mode zu finden, und dazu gehören zweifellos auch Anzüge, zumindest die normal und nicht trendig geschnittenen, gefärbten und sonstwie gefertigten.

Weiter: „Gestandene GF“ (Geschäftsführer, nicht Girlfriends, nehme ich an) tun sich also die „Folter“ einer Krawatte nicht mehr an. Leider verschweigt der Kommentator, woran man einen „gestandenen“ Geschäftsführer erkennt (vielleicht an der löchrigen Jeans?) und wie eng man seine Krawatte wohl binden muss, um sie als Folter auszumachen. Es gibt tatsächlich auch Mode, die ich als Folter empfinde, versehentlich bauchfreie Oberteile und Phil-Collins-Fanshirts gehören dazu. Ansonsten bin ich davon überzeugt, dass es eine Menge Dinge gibt, die auch körperlich mehr foltern als eine Krawatte: Nasenringe; Tätowierungen; Ohrentunnel, durch die man durchgucken kann; …

Eine Krawatte ist da doch deutlich ästhetischer. Vor allem eine mit Entchen drauf.

Was haben wir noch? Ach ja, einen Kommentator namens „AsgaiaMetal“, offenbar eine ganze Band voller mitteljunger Herren in schwarzen Shirts, was die Individualität der Bandmitglieder vermutlich gerade auf der Bühne auch optisch unterstreichen soll:

Im Anzug ist man ein grauschwarzes nichts. Unifomiert, der Individualiät, der Persönlichkeit beraubt.

Monty Python das Leben des Brian Individualität

Beziehungsweise (gleicher Autor):

Anzug sieht allgemein nicht gut aus. Es ist letztendlich Altherrenkleidung, die häßliche alte fette Körper kaschieren sollen.

Unabhängig von der Frage, ob ein Mädchen in einem dieser Länder, das als Schuluniform so was Ähnliches wie einen Anzug zu tragen hat, dadurch nun zu einem hässlichen alten fetten Altherrn wird: Das nehme ich als zumindest nicht übermäßig dicker Mann jetzt doch ein bisschen persönlich.

Dabei ist man in einem Anzug, wenn schon kein Nichts, nicht mal unbedingt grauschwarz. Dass man schwarze Anzüge nur als Kellner, Trauergast oder Zyniker tragen sollte, vermögen wenige Minuten Webrecherche einleuchtend zu erläutern; aber wie einfallslos muss man sein, um sich beim Anzugkauf ausgerechnet einen grauen auszusuchen? Natürlich gibt es Vorkommnisse wie die furchtbare PARTEI, deren gemeinsame Uniform nun mal ein billiger grauer Anzug ist, aber an Farb- und Stilauswahl mangelt es in der Anzugwelt wahrlich nicht.

Seine individuelle Persönlichkeit zeigt man durch den Einkauf von Massenware allerdings nur unzureichend, das gilt für Anzüge ebenso wie für schwarze Shirts, hoodies, bunte Haarfarbe vom Rossmann oder DM an der nächsten Straßenecke und für das iPhone in einer von vier Farben. Wer sich nur durch Dinge, die er kaufen muss, von seinen Mitmenschen abzuheben weiß, der hat vielleicht auch einfach einen entscheidenden Punkt nicht so richtig verstanden; den nämlich, dass Kleider zwar Leute machen, dass aber, wer überhaupt gemacht werden muss, in jedem Kleid nur ein graues, schwitzendes Nichts bleibt.

Es sind die Details.

(In T-Shirt und dreckiger Hose von der Stange geschrieben.)

Netzfundstücke
Besonders große Nullen

Wieso heißt Cola Zero eigentlich Cola Zero und nicht Cola Null?

Wieso steht auf Red Bull Zero eigentlich „zero Kalorien“ und nicht „ohne Kalorien“?

Ganz einfach: Weil das deutsche Wort „zero“ offensichtlich nichts mit dem englischen zu tun hat:

Zwischen null und zero

:irre:

Ich bin irgendwo zwischen Null und Zero / die Welt verbrennt auf meinem Video.
Rio Reiser

Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Heult doch!

Die entschiedene Antwort an die Dauerbeleidigten jeder Couleur muss also lauten, dass weder im deutschen Grundgesetz noch an anderer Stelle Standards formuliert sind, die Menschen einen Rechtsanspruch darauf zusichern, von störenden Inhalten unbehelligt zu bleiben.

ZEIT.de, trotzdem wahr.

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 29. Juli 2016

Es soll ja keiner mehr sagen, mit einem Abschluss in Gender Studies oder Soziologie finde man keine Festanstellung: Rettung naht!


Öfter mal was Neues: Regressive Linke, teilweise mit Piratenvergangenheit, finden, Sahra Wagenknecht sollte flüchtlingspolitisch christkonservativer werden.


Apropos Nazis:

Auch das könnte ein Grund sein, weshalb die völkischen Siedler „bisher wenig aufgefallen“ sind, wie die Stiftung moniert. Wenn derlei Gestalten im Wendland, Hotspot grüngestrickten Wurzelseppentums und militanter Castor-Blockaden, irgendwie auffallen wollten, müssten sie auf dem Marktplatz von Lüchow schon lauthals „Heil Hitler!“ brüllen.

Manchmal fehlen eben nur Nuancen.


Was dann auch die ARD („Lügenpresse“) nicht ganz verstanden hat, die längst geplante Entlassungen in Großbritannien dem „Brexit“ in die Schuhe zu schieben versucht, denn entweder ist Putin schuld oder der Brite an sich, niemals aber die Wirtschaft, denn die Wirtschaft ist gut.


Ebenfalls gut ist es, wenn das Volk mal gefragt wird. Am kommenden Sonntag etwa zählt wieder einmal Volkes Stimme. Keine Sorge, nicht die eure: Am Sonntag demonstrieren viele Türken in Deutschland dafür, dass der türkische Präsident alle Türken einsperren darf. Das wird irgendjemandem sicher eine Lehre sein!


Eine großartige Erfindung übrigens: Ein Amazon-Türschloss, das die Tür unter Sprachkontrolle stellt. Was kann da schon schiefgehen?

MontagsmusikNetzfundstücke
Camel – Lady Fantasy // Gigawenig!

Kaffee?Welch Gaudium, welch Montag! Was fehlt: Die Sonntage, nur die Sonntage. Die spinnen, die Menschlichen.

Anderen fehlt Einfacheres, nämlich das Einmaleins:

Vodafone bringt Dich ins Gigabit-Zeitalter

Das heißt, Vodafone bringt mir eine Internetanbindung von einem oder gar mehreren Gigabit pro Sekunde? Haha, nein:

Telefoniere und simse unbegrenzt mit unserer Allnet Flat und surf rasend schnell mit bis zu 225 Mbit/s.

„Bis zu“, weil eine Funkzelle ja blöderweise ein geteiltes Medium ist; aber wer braucht schon so genaue Zahlen? Etwas fester sind die Werte zumindest an der heimischen Netzdose:

GIGASPEED – 400 Mbit/s für Dein Zuhause

Unter einem Gigabit hab‘ ich mir immer irgendwie mehr vorgestellt.

Gute Nachrichten aus den USA: Unlesbare Graffiti werden lesbar gemacht. ZOOB.

Erwähnte ich, dass Sonntage fehlen? Was bleibt: Mehr von ihnen einzufangen. Öfter mal was Altbekanntes.

Guten Morgen.

Netzfundstücke
Bingo!: ARD und WTF?

Fett, Junge:

Das neue, auf die junge Generation ausgerichtete Onlineangebot von ARD und ZDF soll am 1. Oktober starten. (…) Zielgruppe sind die 14- bis 29-Jährigen.

Florian Hager, etwa 40 Jahre alt und somit bei ARD und ZDF noch fast ein Küken, hat also ein ehrgeiziges Ziel: Über ein „Onlineangebot“ Leute zu begeistern, die bestenfalls nur elf Jahre jünger sind als er und mit dem ganzen Mist aufgewachsen sind, generelle Blödheit wie die gelegentliche Verwechslung von Web und Internet, Facebook und Internet sowie Google und Internet aus dramaturgischen Gründen einmal beiseite gelassen.

Denn wenn es einen Menschen gibt, der weiß, wie er Kinder und Jugendliche begeistern kann, dann ist es ja wohl jemand, der ihr Vater sein könnte und beim Opafernsehen arbeitet!!1! Bei „SPIEGEL ONLINE“ kennt man sich damit ja aus. (Siehe auch hier u.a.)

Aber keine Sorge, Florian Hager hat einen Plan:

Das „Junge Angebot“ soll auf einer Internetplattform basieren, crossmedial sein und Fernseh- und Radiobeiträge mit Inhalten auf Onlineforen verknüpfen.

Eine „Internetplattform“ (das muss man sich wohl wie eine Ölplattform vorstellen, nur dass dort nach Internet gebohrt wird), mit modernsten Methoden crossmedial mit dem hippen Trendmedium Radio verknüpft. Tscheck dis aut!

Facepalm

Es wurden schon Leute für weniger Unsinn in einen Kerker geworfen.

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 10. Juni 2016

Wisst ihr, was unbedingt mehr WLAN braucht? Autoalarmanlagen! Freuen wir uns also schon heute auf die ersten Straßen-Botnetze aus selbst fahrenden Autos.


Gute Nachrichten für den Bildungsstandort Berlin: Die Englischklausur kann man zumindest auf dem Niveau der Berufsbildungsreife bestehen, ohne ein Wort Englisch zu können. Für Gender Studies reicht’s wahrscheinlich.


Klopfer hat sich mit dem Galaktischen Gesundheitsrat beschäftigt. :irre:


Alles, was in der Demokratie schiefläuft, in einem Satz:

Offenbar als Zeichen der Unterstützung war auch Bundeskanzlerin Merkel im Parlament.

Wenn sogar die Kanzlerin mal an der Demokratie teilnimmt, dann ist die Kacke aber echt am Dampfen!!1!


Ihr habt Cyberfeuer zu Hause? Keine Angst: Die Cyberfeuerwehr kommt!

Netzfundstücke
Deutschland, deine Allegorien! (9)

Aua im Kopf

(Quelle)