Hüngerchen der Woche: Spargelhäuschen ausgeraubt.
Elon Musk hat herausgefunden, dass eine Behörde gar nicht funktioniert wie ein Twitter und man also dort nicht zum Beispiel Geld einsparen kann, indem man die Kickertische oder so streicht. Grund: Keine Kickertische oder so vorhanden. Schade eigentlich.
Hihihi: „Insgesamt müsse es das Ziel der Politik sein, dass nicht nur Abtreibende, sondern auch Gebärende informierte Entscheidungen treffen und keine Schritte unternehmen, die sie auch Jahrzehnte später noch bitterlich bereuen.“ (Und aber andererseits: Wo ist da die Pointe?)
Ted Unangst, dessen Blog mich mindestens einmal dazu gebracht hat, ein neues Programm zu schreiben, hat versucht, eine Software zu installieren, indem er die dafür vorgesehenen Befehle ausführt. Es lief genau so gut wie man es erwarten würde.
Man brauche, faselt der offenbar von jeder Fachkenntnis unbeeindruckte Häuptling der Bertelsmannstiftung („Bertelsmann Stiftung“, da geht es ja schon los), „eine leistungsfähige Glasfaseranbindung, um KI überhaupt ausspielen zu können“.
Besagter Vorstandsvorsitzender ist übrigens ungefähr zwölf Jahre jünger als der Begriff der „künstlichen Intelligenz“ und ein Jahr jünger als der erste kleine, aber noch nicht so genannte „KI-Winter“, in dem sich 1966 abzeichnete, dass maschinelle Übersetzungen mittels damals bereits ausgespielter „KI“ gar nicht mal so leicht sind. Hätte denen doch bloß wer gesagt, dass sie erst mal Glasfaseranbindung brauchen!
Apropos: Mike Pizzi, der „globale Technik- und Operationskopf“ (übersetzt von mir, weil es die Absurdität noch schöner dokumentiert) von Morgan Stanley, freut sich (Archivversion) über die Errungenschaften „neuer“ „KI“-Programmierhilfen. Diese seien in der Lage, Code „aus einer alten Sprache wie Perl in eine neue Sprache wie Python“ zu übertragen. Perl ist übrigens 37, Python 34 Jahre alt. Ich glaube, da liegt das Problem, das bisher verhindert hat, dass ich ein reicher Schnösel werde: Ich habe wenigstens meist grundlegende Kenntnisse von den Dingen, zu denen ich zu äußern mich hinreißen lasse. Bei Unternehmen wie Morgan Stanley wäre ich da schon im ersten Vorstellungsgespräch raus – klar überqualifiziert.



Hihihi! Für alle sieben Absätze, ob mit oder ohne Pointe. Dass der Kopf vom globalen Technik-und-Operations-Pizzi tatsächlich wie ein Globus aussieht find ich aber am allerlustigsten. Brille ab, Augen und Mund zu und Kartensegmente aufkleben – fertig. Und viel nützlicher als vorher!
PS.
Abgesehen davon lässt sich der lustige Name als „Schutzgelder“ (Mafia-Slang) übersetzen. Der Typ ist definitiv zu Höherem berufen, vielleicht wird er schon bald capo di tutti capi bei Morgan Stanley.
Chapeau, ich habe viel gelacht. Danke!
P.S.: Mehr Pandas!