Es ist Montag. Am vergangenen Wochenende habe ich kurz nach der Staatsraison gesehen und es hat mir nicht gefallen.
Wie geht es eigentlich der Arbeiterklasse? Wenn ich die zeitgenössische Berichterstattung richtig verstehe, so gedeiht sie prächtig, doch ihre Aufgabe ist reduziert auf Knöpfchendrücken. So hat Marx sich das nicht vorgestellt. – Andererseits ist Knöpfchendrücken schwerer als man meinen sollte: „1234“ ist auch für Ampeln kein sicheres Passwort. Zumal ja „Sicherheitssoftware“ oft die falschen Probleme löst, denn einen Angreifer, der schon im System ist, braucht man nicht mehr zu bekämpfen. Sicherheit findet vorher statt.
(Sicherheit in der EDV, andererseits: „Nur ich“ kann meine Nummer sehen; ich und das System, das meine Nummer kennt.)
Randbemerkung: 1998 schrieb Daniel Chandler mal auf, dass „persönliche Homepages“ dem Zweck dienten, dass man sich selbst darstelle. Das war über ein Jahrzehnt, bevor alle sich selbst im Internet darstellen wollten. Und ich Idiot verschwende das ausgerechnet mit Links zu irgendeiner Computerscheiße. Auch mal schön.
Und natürlich mit: Musik.
Guten Morgen.


„Hirnklo von Scheißjournalist“ ist sehr lustig. Dafür auch von mir einen guten Morgen!
PS. Pandas wären definitiv die besseren Journalisten.