Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: „ZEIT ONLINE“ rät von „ZEIT ONLINE“ ab.

Auf „ZEIT ONLINE“ darf Anna Mil­ler unter dem Sujet des digi­tal detox, der „digi­ta­len Ent­gif­tung“ also, unge­straft kon­sta­tie­ren: Das digi­ta­le Leben macht uns krank und wir wis­sen das. Wir müs­sen es been­den! Der Arti­kel wird, wenn man nicht über die „Kom­plett­an­sicht“ rein­geht, ohne tech­ni­schen Anlass auf drei „Sei­ten“ auf­ge­teilt. So was macht mich ja krank …

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Netzfundstücke
Dach überm Kopf for Future

„Blick“: Schon am drit­ten Tag lie­gen bei den Kli­­ma-Tee­­nies die Ner­ven blank. Die Unzu­frie­den­heit unter den Teil­neh­mern des «Smi­le for Future»-Klimagipfels in Lau­sanne ist förm­lich zu spü­ren. (…) «Es ist schon schön, dass jeder immer über sei­ne Gefüh­le reden kann», kom­men­tiert ein Schwei­zer Teil­neh­mer. «Ich ver­ste­he aber auch, dass ande­re mehr arbei­ten wol­len.» Die Krux: …

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Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Gewalt hat eine Kultur: Der Europarat lebte lieber männerarm.

2013 initi­ier­te der Euro­pa­rat, eine inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on aus offen­sicht­lich zu vie­len Staa­ten, das „No Hate Speech Move­ment Deutsch­land“. Dies ist eine in der deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia vol­ler blö­der Stern­chen und mit einem Über­maß an Leer­zei­chen als „Jugend­be­we­gung“ beschimpf­te Orga­ni­sa­ti­on, deren Ziel es sei, von „Hass­re­de“ Betrof­fe­ne zu empowern. Tsch­ak­ka! Anläss­lich des Zuto­de­kom­mens eines Acht­jäh­ri­gen in Frank­furt, …

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Netzfundstücke
Medienkritik extern: Journalismus tötet.

Spuck­ei­mer­schrei­be­rei beim „SPIEGEL“: Die 31-Jäh­ri­­ge erzähl­te mir von ihrer Kind­heit in Ost­deutsch­land, ihren Stu­di­en in Ber­lin, Lyon, Los Ange­les und Dub­lin sowie ihrer Lie­be zur Lite­ra­tur – ins­be­son­de­re den lite­ra­ri­schen Mei­ster Hein­rich von Kleist. Und sie erklär­te, wie in der Woche zuvor das neue Zuhau­se, das sie in Irland gefun­den hat­te, von einem Arti­kel im …

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Netzfundstücke
Lithiumakkus gegen Rechts!

Der Beauf­trag­te der Lan­des­re­gie­rung Baden-Wür­t­te­m­­berg gegen Anti­se­mi­tis­mus „infor­miert“: Wenn wir den Anti­se­mi­tis­mus glo­bal und glaub­wür­dig bekämp­fen, für Demo­kra­tie und Rechts­staat­lich­keit ein­ste­hen wol­len, dann muss dies auch stär­ke­re Anstren­gun­gen für die Wen­de zu erneu­er­ba­ren Ener­gien und die Dekar­bo­ni­sie­rung bedeu­ten. Wenn man nichts als einen Ham­mer hat, dann ist die Welt plötz­lich vol­ler Nägel.

Netzfundstücke⁠Piratenpartei
Katzenpolizei

Mir ist nach einer klei­nen Auf­mun­te­rung zumu­te. Was macht die Pira­ten­par­tei? wir machen schon seit Mona­ten kei­nen unüber­leg­ten Scheiß. Das macht lang­sam ein biss­chen nach­denk­lich. Ach, hm. Dann gucken wir mal, was der Rest der Welt so macht: Die kana­di­sche Poli­zei lässt wäh­rend einer live über­tra­ge­nen Pres­se­kon­fe­renz zu Mor­den auf der Auto­bahn den Kat­zen­fil­ter ein­ge­schal­tet. …

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Netzfundstücke
Fridays for Instagram (Symbolbild)

Apro­pos „apro­pos Insta­gram“. In der „Neu­en Zür­cher Zei­tung“ war – jeden­falls online – schon im April zu lesen: Die Umwelt­ko­sten der Infor­­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie (ICT) wer­den zumeist unter­schätzt. (…) So wird der An­teil der ICT-Bran­che an den welt­wei­ten Treib­haus­gas­emis­sio­nen auf 3,7% geschätzt; das ist fast dop­pelt so viel wie der Bei­trag der zivi­len Luft­fahrt (2%) …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Mir wird geschlecht
Liegengebliebenes vom 11. Juli 2019

Was für Ger­rit Wust­mann von „Tele­po­lis“ – ein Ange­bot von „hei­se online“ – und min­de­stens eine sei­ner befreun­de­ten „Kol­le­gin­nen“ dun­kel­ster Natio­nal­so­zia­lis­mus ist: Wenn jemand dar­auf hin­weist, dass Alli­ier­te im Zwei­ten Welt­krieg Zivi­li­sten bom­bar­diert haben. Das zu erwäh­nen ist eine „Nazi-Durch­­sa­­ge“, der Hin­weis­ge­ber ein „Rechts­ra­di­ka­ler“ und damit „nicht ‚das Volk‘, son­dern des­sen Boden­satz“ (ebd.); die Befreun­de­te …

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Netzfundstücke⁠Computer
„Deine“ Bücher und meine Bücher

Aus der belieb­ten Rei­he „Kau­fen ist echt unprak­tisch, man braucht immer ein Regal dafür“: Ab dem 2. April 2019 wird die Bücher­ka­te­go­rie im Micro­soft Store geschlos­sen. Lei­der bedeu­tet das, dass Ihre E‑Books ab Juli 2019 nicht mehr zum Lesen zur Ver­fü­gung ste­hen[.] Microsoft.com (Mie­se Über­set­zung von mir.) Die­se stores und Anbie­ter erschei­nen mir zuse­hends mehr …

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Netzfundstücke
Heroin gegen Drogentote (2): Über Süchte

Im Sep­tem­ber 2018 emp­fahl ich, dro­gen­po­li­tisch einer wei­te­ren Eska­la­ti­on ent­ge­gen­zu­wir­ken, indem Genuss­mit­tel, die nie­man­den voll­stin­ken, lega­li­siert wür­den. Auch mir selbst sind Süch­te nach Genuss­mit­teln, die nie­man­den voll­stin­ken, nicht voll­kom­men fremd: Die­je­ni­ge, der abzu­schwö­ren ich mich selbst wei­ger­te, hät­te ihr immer inten­si­ve­rer Genuss schwer­wie­gen­de und nicht bloß finan­zi­el­le Fol­gen für mich, ist die Musik. Man mag …

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Netzfundstücke
Ketzer statt Vulven

In Dort­mund fin­det vom 19. bis zum 23. Juni 2019 der Evan­ge­li­sche Kir­chen­tag statt, von dem unge­fähr das zu hal­ten ist, was auch von der Kir­che selbst zu hal­ten ist. Wer des Malens von Vul­ven über­drüs­sig ist, dem steht bis zum 22. Juni 2019 das Alter­na­tiv­an­ge­bot des Ket­zert­ags offen: Der Ket­zert­ag Dort­mund 2019 rich­tet sich …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 15. Juni 2019

Pres­se­dien­ste fra­gen mit der DPA: Was sind die Alter­na­ti­ven zum Küken­tö­ten? Küken leben zu las­sen scheint kein Teil der Ant­wort zu sein. Wofür wur­de bis­her noch zu wenig Geld aus­ge­ge­ben? Rich­tig: Für Seri­en mit beson­ders kur­zen Fol­gen, die man zum Bei­spiel auf dem Klo gucken kann, ange­passt an win­zi­ge Bild­schir­me und kur­ze Auf­merk­sam­keits­span­nen. Man fühlt …

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Netzfundstücke
💩 (6)

Puh, na „end­lich“: Nach dem Wil­len der ortho­do­xen Orga­ni­sa­ti­on soll es künf­tig Emo­jis geben, die eine Torah-Rol­­le dar­stel­len sowie Män­ner und Frau­en mit jüdi­schen Kopf­be­deckun­gen. Ange­sichts der unüber­schau­ba­ren Anzahl an Reli­gio­nen und pas­sen­der Dar­stel­lung kommt da eini­ge Arbeit auf Emo­ji­de­si­gner zu. Begrün­det wird das mit einem „klei­nen Zei­chen“ gegen Anti­se­mi­tis­mus, was ich gut fin­de. Tat­säch­lich …

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Netzfundstücke
Medienkritik extern: Die Revolution scheitert am Kabarett. (2)

Im Febru­ar 2013 reg­te ich mich über das Publi­kum des Fern­seh­ka­ba­retts auf: „Ist eben Kaba­rett, da wird gejohlt und geklatscht.“ Mei­ne Kla­gen blie­ben unbe­ant­wor­tet, es wur­de nicht bes­ser. Im Gegen­teil: Selbst die ver­gleichs­wei­se gut gemach­te „Anstalt“ fällt noch nach sechs Jah­ren vor allem dadurch auf, dass die­je­ni­gen Bei­trä­ge, die eigent­lich zor­nig machen statt unter­hal­ten soll­ten, …

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