Es ist Montag. Die im Internet sind heute komisch, das schließt mich ein. Gestern Wahl, nächsten Monat wieder Wahl. Anstrengend, dauernd zu sehen, dass irgendwo irgendwer schon wieder darum gebeten wird, aus dem Haus zu schlurfen, um nichts zu ändern. Jemand sollte das mal abschaffen. Stattdessen vielleicht Hauspandabären einführen.
Apropos Dinge, die man einführt: Bei Microsoft gibt es jetzt Überraschungsspeichern, jedenfalls im hauseigenen „Office“. Computer, die genau das tun, was man ihnen zu sagen meint, wenn man eine Schaltfläche betätigt, auf der etwas draufsteht, wären ja auch viel zu langweilig. Wo bliebe denn da das Abenteuer?
Positive Neuigkeiten: Ein Blogger, den ich für verschollen gehalten hatte, ist wieder aufgetaucht und findet Berliner Fahrradfahrer und gesamtdeutsche Nervensägen weiterhin eindrucksvoll grauenhaft. Ich weide mich an derart kunstvoll verschriftlichter Fassungslosigkeit, aber ich bin auch ein Fiesling, jedenfalls montags.
Als kleine Entschuldigung kredenze ich etwas Musik.
Guten Morgen.


Und ich behaupte weiterhin: Das ist er nicht.
Ich habe keinen Anlass, aus dem Schreibstil und den Themen – vom Namenswechsel in den Dialogen abgesehen – etwas anderes zu folgern.