Netzfundstücke
Schuh allein macht auch nicht glücklich

Kaum ist der Papst abge­reist und auch noch vom letz­ten Pro­vinz­blatt meist für eigent­lich ganz gut befun­den wor­den, herrscht wie­der Dür­re in den Medi­en des Lan­des. Damit die über­be­zahl­ten Schmier­fin­ken aber trotz­dem irgend­wie ihr Pen­sum ablie­fern kön­nen, wech­seln sie vom so genann­ten „Jour­na­lis­mus“ kurz zur Wer­bung und ver­su­chen sich als Psy­cho­ana­ly­ti­ker. Das kon­ser­va­ti­ve Quatsch­blatt DIE …

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Netzfundstücke⁠Piratenpartei⁠Politik
Piratenpartei: Nebenwirkung Meinungsbildung

Die gest­ri­ge Wahl in Ber­lin hat­te wie immer kei­nen Wahl­ver­lie­rer, von der F.D.P. (1,8 Pro­zent der Stim­men und somit weni­ger als die NPD) ein­mal abge­se­hen. Auch Wahl­ver­lie­rer Klaus Wowe­reit, des­sen SPD ohne jeg­li­ches Pro­gramm ange­tre­ten ist und dafür im tra­di­tio­nell SPD-regier­ten Ber­lin nicht ein­mal 30 Pro­zent der Stim­men bekam, ließ sich wie selbst­ver­ständ­lich als bestä­tig­ter …

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Politik⁠Netzfundstücke
Kurz verlinkt LVII: Falsches Mitgefühl

Wie groß­zü­gig: US-Prä­­si­­dent Barack Oba­ma hat sich besorgt über mög­li­che glo­ba­le Fol­gen der Euro-Kri­­se geäu­ßert. Weil näm­lich: Besorgt äußer­te er sich über mög­li­che glo­ba­le Fol­gen der Euro-Kri­­se. Die Situa­ti­on in Euro­pa wer­de zwei­fels­los auch Fol­gen für die US-Wir­t­­schaft haben, sag­te Oba­ma (…). Denn wie schnell ver­blasst doch das eige­ne Unver­mö­gen, wenn man mit den Fin­gern …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt LVI: Flirten für Mädchen von „Mädchen“ (Magazin)

Wer sich übri­gens wun­dert, wie­so jun­ge Mäd­chen oft ein so ver­klär­tes Bild von inter­hu­ma­nen Akti­vi­tä­ten (ewi­ge Lie­be mit süßen boys und was man halt so nennt) haben, dem sei es gera­ten, ab und zu mal einen Blick in eines die­ser herr­lich blö­den Mäd­chen­ma­ga­zi­ne zu wer­fen. Klop­fer hat es getan: Wenn ich mal eine Toch­ter habe, …

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Netzfundstücke
min.us, Revision September 2011

(Vor­be­mer­kung: Fol­gen­der lang­wei­li­ger Com­pu­ter­bei­trag ist eine Ergän­zung zu einem ande­ren lang­wei­li­gen Com­pu­ter­bei­trag und soll­te als Emp­feh­lung, nicht aber als Wer­bung ver­stan­den wer­den.) Im Dezem­ber vori­gen Jah­res pries ich den noch jun­gen Bild­ho­sting­dienst min.us und ver­schrift­lich­te einen Wunsch: (…) kann ich nur hof­fen, dass die bei­den Betrei­ber die­ses hüb­sche Expe­ri­ment nicht irgend­wann als ein sol­ches been­den. …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Loriot.

Zum To‘ von Lori­ot (na kommt, der lag nahe!) habe ich hier bewusst bis jetzt nichts geschrie­ben, denn ich wuss­te, die Medi­en wür­den mir die­se Arbeit in bekannt destruk­tiv-des­in­­for­­mier­ter Manier abneh­men; haben sie dann auch und wer­den sie nun, da er nicht mehr wider­spre­chen kann, erst recht, schreibt „qui­ri­nus“: (…) noch wird er von der …

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Netzfundstücke
Das langsame Siechtum der Blogs

Lie­be Leser, dass ihr euch über­haupt hier ein­ge­fun­den habt, ist bei­na­he schon ana­chro­ni­stisch, denn außer Lori­ot haben wir die­ser Tage noch einen ande­ren üblen Todes­fall zu bekla­gen, näm­lich Blogs und Nicht­blogs wie das mei­ne. Blogs sind tot. Wei­ter­ge­hen, hier gibt es nichts zu sehen. Denn anstatt hier regel­mä­ßig Gebüh­ren für den Spei­cher­platz abzu­drücken, könn­te ich …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Grooveshark und Simfy: Zwei Dienste, ein Lied

Dass das Inter­net dem geneig­ten Musik­freund dem Gar­ten Eden nicht unähn­lich erscheint, ist im Jahr 13 nach Nap­ster (heu­te erfin­den wir mal Zeit­rech­nun­gen) kei­ne Über­ra­schung mehr, allen Wid­rig­kei­ten und der GEMA zum Trotz. Die Tech­nik dahin­ter wird kon­ti­nu­ier­lich wei­ter diver­si­fi­ziert, Peer-to-Peer-Tau­sch­­bör­­sen sind längst nicht mehr die ein­zi­ge Bezugs­quel­le für Lie­der aller Art. Und wenn­gleich sich …

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Netzfundstücke
Erschreckend: Apple.

In einer Welt, die täg­lich neue Hiobs­bot­schaf­ten für ihre Bewoh­ner bereit­hält, ist es nur mehr wenig ver­wun­der­lich, dass sel­bi­ge in stän­di­ger Angst leben. Fröh­li­che Beschwing­heit ist seit dem 11. Sep­tem­ber ohne­hin ver­pönt, Sorg­lo­sig­keit als Nai­vi­tät ver­schrien. Die Welt ist nicht mehr groß und weit und span­nend, sie ist erschreckend. Das schlägt sich auch in unse­rem …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
GNU und Linux: Fünf Missverständnisse

(Vor­be­mer­kung: Aus aktu­el­lem Anlass noch mal was zu Betriebs­sy­ste­men; das reicht dann aber auch für die­se Woche.) Für mei­nen Bei­trag über Mac OS X „Lion“ hat­te ich zwar eini­ge Recher­chen ange­stellt, um nur kei­nen inhalt­li­chen Feh­ler zu machen. Was ich aber nicht bedacht hat­te, war, dass ich auch eini­ge Leser habe, die Linux min­de­stens so …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Immer sind’s nur die anderen.

Richard Stall­man hat dem SPIEGEL einen lesens­wer­ten Text ins Inter­net getan, der unter einer frei­en Lizenz steht. Eini­ge Aus­zü­ge: Das Netz über­nimmt die Daten­ver­ar­bei­tung, der Nut­zer gibt die Kon­trol­le dar­über ab. Die­ses neue Web ist vol­ler Ver­lockun­gen – doch wir müs­sen ihnen wider­ste­hen. Und dann ist da die Sache mit der Daten­spei­che­rung auf den Ser­vern …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Kurz verlinkt LII: Herr Zuckerberg und sein Datenschutz

Qua­si ohne Wor­te: Apro­pos Goog­le jeden­falls: Mark Zucker­berg, Face­­book-Ober­­kas­­per und qua­si der Ant­ago­nist Juli­an Ass­an­ges, ist einer der mitt­ler­wei­le über 10 Mil­lio­nen Nut­zer von Goog­le+. Mark Zucker­berg war der hier: (…) beant­wor­tet Zucker­berg eine wich­ti­ge Fra­ge nicht: War­um zwingt sein Unter­neh­men Men­schen dazu, bestimm­te Infor­ma­tio­nen offen­zu­le­gen, wenn sie wei­ter­hin den Dienst nut­zen wol­len? Schließ­lich könn­te …

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Nerdkrams⁠Netzfundstücke
Twitter ist das neue Twitter

Da wir gera­de bei Dumm­schwät­zern waren: Wuss­tet ihr schon, dass Twit­ter „tot“ ist? So rich­tig am Ende, kaputt, unbrauch­bar, Schnee von gestern? Ich auch nicht. Wahr ist, dass sich seit der Grün­dung des Dien­stes nicht viel geän­dert hat. Eine neue Ober­flä­che, ein paar fea­tures (Mail­be­nach­rich­ti­gun­gen bei ret­weets), aber kei­ne wirk­li­chen „Inno­va­tio­nen“. Nur: Braucht man die? …

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Netzfundstücke
Medienkritik LIII: Der SPIEGEL und das böse Internet

Die Titel­ge­schich­te des dies­wö­chi­gen SPIE­GELs („Die digi­ta­le Unter­welt: Das ver­bor­ge­ne Netz der Inter­­net-Ver­­­b­re­cher“) klang nach tol­ler Real­sa­ti­re, also griff ich zu; und lach­te schon beim Lesen der Leser­brie­fe („Die Ära Mer­kel muss schleu­nigst been­det wer­den“, for­dert ein Herr Man­fred Mer­kel dort). Natür­lich soll­te man vom SPIEGEL kei­ne pro­fes­sio­nel­len EDV-Kenn­t­­ni­s­­se (oder gar pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus jed­wel­cher Art) …

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Netzfundstücke
Urhebergetrolle

Es geht gera­de durchs Inter­net: Das bekann­te „Zensursula“-Bild soll, geht es nach dem Wil­len von Ralf Rolet­schek, aus dem Medi­en­ka­ta­log Wiki­me­dia Com­mons ent­fernt wer­den, da es angeb­lich ein nicht aus­rei­chend eigen­stän­di­ges Werk, basie­rend auf einem – nicht ein­mal von ihm selbst – urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Foto, ist. Auf­grund feh­len­der Rechts­kennt­nis­se möch­te ich die­se Dis­kus­si­on aus inhalt­li­cher …

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