PolitikNetzfundstücke
Kurz ver­linkt LVII: Fal­sches Mit­ge­fühl

Wie groß­zü­gig:

US-Prä­si­dent Barack Oba­ma hat sich besorgt über mög­li­che glo­ba­le Fol­gen der Euro-Kri­se geäu­ßert.

Weil näm­lich:

Besorgt äußer­te er sich über mög­li­che glo­ba­le Fol­gen der Euro-Kri­se. Die Situa­ti­on in Euro­pa wer­de zwei­fels­los auch Fol­gen für die US-Wirt­schaft haben, sag­te Oba­ma (…).

Denn wie schnell ver­blasst doch das eige­ne Unver­mö­gen, wenn man mit den Fin­gern auf ande­re zei­gen kann. Die dro­hen­de Staats­plei­te der Welt­macht USA erscheint doch viel ent­span­nen­der, wenn gleich­zei­tig der Euro schwä­chelt.

Wenn nicht mal auf den Euro mehr Ver­lass ist, wo hin­ein soll man dann noch zukunfts­si­cher inve­stie­ren kön­nen, so als US-Ame­ri­ka­ner?
Viel­leicht doch mal wie­der in Immo­bi­li­en – das ist angeb­lich eine tod­si­che­re Anla­ge.