Netzfundstücke
min.us, Revision September 2011

(Vorbe­merkung: Fol­gen­der lang­weiliger Com­put­er­beitrag ist eine Ergänzung zu einem anderen lang­weili­gen Com­put­er­beitrag und sollte als Empfehlung, nicht aber als Wer­bung ver­standen wer­den.)

Im Dezem­ber vorigen Jahres pries ich den noch jun­gen Bild­host­ing­di­enst min.us und ver­schriftlichte einen Wun­sch:

(…) kann ich nur hof­fen, dass die bei­den Betreiber dieses hüb­sche Exper­i­ment nicht irgend­wann als ein solch­es been­den.

Trotz der Bedenken ist min.us seit­dem nicht in die Bedeu­tungslosigkeit abgerutscht, son­dern wird stetig weit­er verbessert. Mit­tler­weile gibt es zahlre­iche Hil­f­spro­gramme wie etwa mobile apps, Browser­erweiterun­gen und Pro­gramme, die ein schnelles Hochladen sozusagen per Tas­ten­druck ermöglichen. Auch der Dienst selb­st gewin­nt ständig hinzu: Derzeit gibt es 10 Giga­byte dauer­haften Spe­icher­platz und 2 Giga­byte max­i­male Dateigröße für jedes Benutzerkon­to. Bei der Anmel­dung wird unverän­dert nur nach einem Benutzer­na­men und einem Pass­wort gefragt, mehr Dat­en wollen die Betreiber gar nicht haben, was min.us wohltuend von Dat­en sam­mel­nden Konkur­renten wie etwa dem unsäglichen Picasa (bald “Google Pho­to”) abhebt. Diese 10 Giga­byte kön­nen auch erweit­ert wer­den; pro gewonnen­em Benutzer gibt es ein Giga­byte oben­drauf. Dass min.us nun allerd­ings etwas auf­dringlich­er auf die Möglichkeit ein­er Anmel­dung hin­weist, ist nicht etwa ein Ver­such, zahlende Kund­schaft zu gewin­nen, denn auch weit­er­hin wird min.us auss­chließlich mit Spon­soren­geld finanziert, und die kosten­lose Nutzung ist auch weit­er­hin uneingeschränkt möglich. Man verzichtet dann lediglich, wie auch bish­er, auf die Möglichkeit ein­er Benutzer­ga­lerie und darauf, dass hochge­ladene Dateien auch nach mehr als 30 Tagen noch ver­füg­bar sind. (Da Dien­ste wie min.us aber ohne­hin eher für den schnellen Dateiaus­tausch als den Betrieb ein­er pro­fes­sionellen Bilder­ga­lerie konzip­iert sind, sollte dieser Aspekt nicht von Bedeu­tung sein.)

Auch die Gestal­tung der Web­seite wird gele­gentlichen Änderun­gen unter­zo­gen, momen­tan herrscht dezentes Grau:

Unverän­dert geblieben ist der­weil die Bedi­enung: Dateien (keines­falls nur Bild­dateien) kön­nen an beliebiger Stelle in das Browser­fen­ster gezo­gen wer­den, min.us erledigt den Rest. Man bleibt seinem Namen treu: Minus statt Plus, ein­fach statt mit Klick­o­rgien ver­bun­den.

(Dieses Konzept sollte man im Hause Microsoft übri­gens auch mal in Erwä­gung ziehen.)

Senfecke:

  1. Scheiße, ich habe ger­ade fest­gestellt, dass in meinem Blog alle Google-Begriffe, wohl durch verse­hentlich falsche Anwen­dung des Plu­g­ins “Suchen und erset­zen” ver­schwun­den sind.…aaarrrggghhh!

  2. Das Plu­g­in hat eben auch seinen Stolz. Ich erin­nere mich übri­gens an einen verzweifel­ten Tweet von dir anlässlich eines Google-Aus­falls.

  3. Ach, das sind doch nur ein paar Minuten im Jahr. Lächer­lich.
    Viel schlim­mer ist, dass einige mein­er Artikel nun kaum noch im Kon­text ver­ständlich sind. Ich weiß noch nicht mal, wann das passiert ist, sodass mir kein Daten­bank-Back­up nützt.

  4. Viele dein­er Artikel waren auch vorher nicht ver­ständlich. Apro­pos: Hast du etwa die Revi­sio­nen aus­geschal­tet? Word­Press selb­st hält ja Kopi­en alter Ver­sio­nen parat.

  5. Dass Du sie nicht kapiert, beweist Du durch Deine wirren Kom­mentare. Dies ist aber nur Dir selb­st zuzurech­nen.
    Keine Ahnung, ob ich da was abgeschal­tet habe. Wie macht man das? Ich habe aber heute erst wieder, wie jeden 1. eines Monats, mit diesem Befehl die Daten­bank entschlackt: DELETE FROM wp_posts WHERE post_type = “revi­sion”

  6. Nun, dann bist du selb­st schuld. Gän­zlich abschal­ten lässt sich das über einen Ein­trag in der Kon­fig­u­ra­tions­date oder per Plu­g­in. Aber so eine Revi­sion ist schon ziem­lich nüt­zlich, sie zu löschen meist sin­n­frei.

  7. Selb­stver­ständlich, immer­hin ken­nt das hyper­tolle Lin­ux das Pro­gramm grep von Haus aus. Wir blö­den Win­dows­er müssen das “umständlich” nachrüsten.

  8. Die manuelle Nach­bear­beitung jedes einzel­nen Artikels geht schneller als ein kurz­er grep/mysql-Befehl?

    Ich meine, ja, wenn man sich mit der Kom­man­dozeile nicht ausken­nt und lieber rumk­lickt, weil man Klick­i­bun­tisys­teme sehr mag, ist das mit den Befehlen natür­lich nicht ganz so leicht.

  9. Blödsinn. Ich hätte etwa 400 MB an Back­up-Dateien spe­ich­ern müssen. Einen solchen Unsinn mache ich natür­lich nicht. Das ist mir der Spaß nicht ansatzweise Wert. Ich betra­chte ihn, im Gegen­satz zu Dir, nicht als Leben­sauf­gabe. Schließlich habe ich auch noch etwas anderes zu tun. Meine Back­ups sind, wie oben bere­its beschrieben, max­i­mal 1 Monat alt. Wenn bis dahin kein Fehler aufge­taucht ist, wer­den Sie gelöscht. Der Rest ist dann schnell per Hand erledigt.

  10. Nicht so schnell wie eine einzige Befehlszeile. Im Gegen­satz zu dir habe ich meine Zeit nicht gestohlen. Zusät­zliche Sicherun­gen kosten mich keine Zeit, nur Platz, und Spe­icher­platz ist ohne­hin ger­ade preiswert. Und während du noch händisch kor­rigierst, kann ich mich schon dem Musik­genuss wid­men.

  11. Btw: In Piwiks Back­end kann man ja ein­stellen, in welchem Inter­vall alte Date­nar­chive gelöscht wer­den sollen, ohne einen Cron­job einzuricht­en. Kann man auch irgend­wo händisch, per Knopf­druck löschen?

  12. Im Gegen­satz zu Dir gebe ich wenig­stens meine Unzulänglichkeit­en unumwun­den zu und rede, bei ein­er Materie, von der ich keine Ahnung habe, nicht irgen­deinen Scheiß daher.

  13. What a piece of shit!

    Sor­ry, aber gefällt mir mal so gar nicht. Klickikun­ti­bun­ti-Kram.

    Ich nutze http://ompldr.org/ … auch weit­er­hin.

    Aber danke für den Beitrag trotz­dem. File­hoster sprießen ja aus dem Boden wie vierblät­triges Klee nach ein­er Atom­katas­tro­phe (mir ist nichts besseres einge­fall­en).

  14. Ach, weißt du, das Auge isst mit. Dieser OMPLoader ist eher so 90er.
    Außer­dem ist der sup­port (scheußlich­es Wort) von min.us erstk­las­sig.

    • Lin­ux ist auch eher so 90er. Wird sich nie durch­set­zen.

      Genau wie dieses… dieses Inter­net da.

      Darf ich übri­gens aus deinem Kom­men­tar fol­gern, dass wir uns einig sind, dass sich Lin­uxnutzer eher mit hässlichen Ober­flächen zufrieden geben?

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