In den Nachrichten
Gie­ße­ner Demobingo

Den Nach­rich­ten ent­neh­me ich, dass es für dem Anti­fa­schis­mus zuträg­lich gehal­ten wird, wenn man an einem Tag, an dem man gegen eine um 10 Uhr begin­nen­de Ver­an­stal­tung demons­trie­ren möch­te, sicher­heits­hal­ber bereits vor 8 Uhr mit Pyro­tech­nik durch die Stra­ßen maro­diert und „diver­se Fahr­zeu­ge und Later­nen“ beschä­digt. Man hät­te, folgt man der Logik derer, die offensichtlich …

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MontagsmusikIn den Nachrichten
Gala­xy – Ladies in the Wind // Latein isch over

Es ist Mon­tag. Omnia mutan­tur (Ovid; Archiv­ver­si­on): Latein isch over. Wie­der eine für das Leben rele­van­te Schul­bil­dung weni­ger. Non scho­lae disci­mus am Arsch. Da doch Gewiss­hei­ten sowie­so schwin­den: Der Russe!!1! ist jetzt Droh­nen­hob­by­ist. Da hel­fen nur har­te Sank­tio­nen. Gegen den Elek­tro­fach­han­del. – Hüb­scher Ulk von der „ZEIT“: „Auf dem ers­ten Par­tei­tag nach der Habeck-Ära sind die …

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Spaß mit Spam
Lie­bes­pil­len bestellen

Eine E‑Mail fragt mich unter obi­gem Betreff: Män­ner: Ken­nen Sie die eigent­li­che Ursa­che für Ihr Schlaf­zim­mer-Pro­blem? Ja: ich schla­fe ein­fach zu wenig. Ursa­che: Ich bin zu lan­ge wach und lese sol­che E‑Mails. Aber ob Lie­bes­pil­len mich müde machen? (Lie­be macht es. Oft.)

Sonstiges
Minia­tu­ren (26.11.25)

Kein Natio­nal­staat hat ein Exis­tenz­recht. (Schö­ne For­mu­lie­rung, die ich fand, als ich für Obi­ges Bestä­ti­gung such­te: „Jeman­dem mit der Aner­ken­nung der DDR dro­hen“. Das soll­te sich mal durch­set­zen.) Öffent­li­cher Dienst (2025): Die Spar­kas­se möch­te für Push­nach­rich­ten („Gehalts­we­cker“) stück­wei­se bezahlt wer­den, ent­neh­me ich den sozia­len Medi­en. Pein­li­ches Miss­ge­schick: Am medi­al viel­zi­tier­ten „Tag gegen Gewalt gegen Frauen“ …

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Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Gestor­kene Ver­ben mit Franz Becchi

Über einen Neu­zu­gang bei der GSV infor­miert mich eine Dis­kre­panz zwi­schen Sei­­ten-URL und Sei­­ten-Über­­­schrift bei der „Ber­li­ner Zei­tung“, die einen Arti­kel zum The­ma Chat­kon­trol­le ges­tern noch so über­schrieb: EU-Cha­t­­kon­­­trol­­le soll „ohne Dis­kus­si­on“ durch­ge­winkt wer­den Irgend­je­mand, viel­leicht der Ver­fas­ser Franz Bec­chi selbst, hat spä­tes­tens heu­te um 7:22 Uhr die zwei gröbs­ten Pro­ble­me des Arti­kels geglät­tet: Es …

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In den NachrichtenMontagsmusik
Orsak:Oslo – 085 Days Adrift // Friedensangst

Es ist Mon­tag. Unpo­pu­lä­re Mei­nung: Die Fra­ge, ob man schon „alle Geschen­ke“ habe, ist in ihrer Selbst­ver­ständ­lich­keit bestür­zend und in ihrer Inten­ti­on bedau­er­lich. (Natür­lich habe ich nicht „alle Geschen­ke“, schon weil ich aus­schließ­lich dann ande­ren Leu­ten etwas schen­ke, wenn der Kalen­der das nicht von mir erwar­tet.) (Außer­dem dür­fen ande­re auch eines haben und das geht …

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NerdkramsNetzfundstücke
Anti­gra­vi­tät­lich­kei­ten

Goog­le hat aus­nahms­wei­se nichts ersatz­los gestri­chen, son­dern viel­mehr ein neu­es Dings­bums namens „Anti­gra­vi­ty“ raus­ge­bracht, das im Wesent­li­chen dar­in besteht, dass man einem über­trie­ben kom­pli­ziert imple­men­tier­ten Text­feld einen Algo­rith­mus erzählt und hin­ter­her kommt unter Zuhil­fe­nah­me eines Sprach­mo­dells („Gemi­ni“) im Best­fall im Inter­net gemops­ter Code her­aus, der viel­leicht funk­tio­niert oder auch nicht.  Das ist eine auf gewis­se Art …

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PolitikIn den Nachrichten
Ich irri­tiert über irri­tier­te Europäer

Unter der dra­ma­tur­gisch wert­vol­len Über­schrift „Euro­pä­er irri­tiert über angeb­li­chen US-Frie­­dens­­plan für Ukrai­ne“ erzählt die „tages­schau“ (Archiv­ver­si­on): Ange­sichts eines angeb­li­chen neu­en US-Frie­­dens­­plans für die Ukrai­ne hat die EU-Außen­­be­auf­­tra­g­­te Kaja Kal­las die Betei­li­gung Kiews und Brüs­sels ange­mahnt. „Damit jed­we­der Frie­dens­plan funk­tio­niert, müs­sen die Ukrai­ner und die Euro­pä­er an Bord sein“, sag­te Kal­las vor einem Tref­fen der EU-Außenminister …

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In den NachrichtenWirtschaft
Sol­len die Leu­te halt mit dem Pan­zer fah­ren (2).

„Zukunfts­netz­werk ÖPNV“, 29. Juli 2024: Die EU-Kom­­mis­­si­on wies Deutsch­land 479 Mil­lio­nen Euro aus der „Con­nec­ting Euro­pe Faci­li­ty“ zu, dem zen­tra­len euro­päi­sche Finan­zie­rungs­in­stru­ment für die Umset­zung der euro­päi­schen Infra­struk­tur­po­li­tik. (…) Für den Bereich Ver­kehr wird mit den Mit­teln aus der „Con­nec­ting Euro­pe Faci­li­ty“ das Ziel ver­folgt, Inves­ti­tio­nen in den Bau neu­er Ver­kehrs­in­fra­struk­tu­ren in Euro­pa oder in die …

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In den NachrichtenNerdkrams
Wer sich in die „Cloud“ begibt, der kommt dar­in um (10).

Ich will ja nicht immer nur unken, aber mei­ne Web­site, die ohne Cloud­fla­re („Unse­re Diens­te lau­fen unauf­fäl­lig im Hin­ter­grund und hal­ten vie­le der Web­sites und Diens­te, auf die Sie ange­wie­sen sind, am Lau­fen“, ebd.) aus­kommt, funk­tio­niert noch und die­je­ni­gen Web­sites, die Cloud­fla­re („Indem Cloud­fla­re die Ursprungs­in­fra­struk­tur vor Über­las­tun­gen schützt (…), ver­bes­sern wir die Ver­füg­bar­keit von …

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NerdkramsMontagsmusik
Mina­tov – Czlo­wiek // Selbst­fuck­up: Anubis

Es ist Mon­tag. Zur Welt­kli­ma­kon­fe­renz ist eine vier­stel­li­ge Anzahl an irgend­wie Betei­lig­ten mit dem Flug­zeug ange­reist, um dort mit­zu­tei­len, dass das viel zu bil­lig (Archiv­ver­si­on) war. Alles dar­an ist auf eine inter­es­san­te Art groß­ar­tig. Haus­ge­mach­tes Pro­blem der Woche: Ges­tern aktua­li­sier­te ich den „KI“-Botstopper Anu­bis, der vor mei­nem Code­ser­ver dar­auf auf­passt, dass skru­pel­lo­se Scheiß­kon­zer­ne wie OpenAI …

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Netzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 14. Novem­ber 2025

Gedan­ke neu­lich auf dem Weg nach Greifs­wald: Ich fah­re erst­mals auf­merk­sam durch die Ucker­mark und ver­ste­he ohne aus­zu­stei­gen sofort, wie­so die Bun­des­kanz­le­rin a.D. so ist, wie sie ist. Für die­je­ni­gen, die üble Wör­ter sam­meln, hier (Archiv­ver­si­on) ein neu­es: „Schar­f­­schü­t­­zen-Tou­ris­­mus“. Stimmt (eng­lisch­spra­chig): In einer Welt, in der uns die meis­ten Inhal­te algo­rith­misch zuge­spielt wer­den, sei es auf …

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Sonstiges
Kar­tof­feln wie Kartoffeln

„Kar­tof­fel mal anders“ steht auf dem Glas im Super­markt, aber es sind dann – kei­nes­wegs blau oder rau­ten­för­mig oder durch Bier ersetzt oder sonst­wie „mal anders“ – bloß in Schei­ben geschnit­te­ne und irgend­wie gewürz­te Kar­tof­feln mit nor­ma­ler Kon­sis­tenz und nicht unge­wöhn­li­cher Far­be drin. Wäre ich Ver­mark­tungs­hei­ni, ich ver­kauf­te statt­des­sen „Kar­tof­feln wie immer“. „Kar­tof­feln nor­mal“. „Kar­tof­feln halt, …

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