In den NachrichtenMontagsmusik
Yaw­ning Man – The Last Sum­mer Eye (live) // Otto gegen das Establishment

Es ist Mon­tag. Poin­te des Monats: Haha­ha! Män­ner sind häss­lich! Das ist so lus­tig, es fängt mor­gen beim WDR an. Gute Nach­rich­ten: Die „christ­li­che“ Kir­che hat beschlos­sen, sich grund­le­gend zu moder­ni­sie­ren. Nein, nicht so moder­ni­siert: Es gibt jetzt digi­ta­le Klin­gel­beu­tel. Damit der in vie­ler­lei Hin­sicht gest­ri­ge Popanz auch von denen finan­zi­el­le Zuwen­dun­gen erhal­ten kann, die keinen …

‘Yaw­ning Man – The Last Sum­mer Eye (live) // Otto gegen das Estab­lish­ment’ weiterlesen »

In den Nachrichten
Das Einer­seits und Ande­rer­seits der Inhaltsindustrie

Einer­seits möch­te die Pipi­kack­drecksar­sch­mist­mu­sik­in­dus­trie unter Auf­bie­tung aller Kräf­te (d.h. Penun­zen) das Gre­at 78 Pro­ject weg­kla­gen, weil es Schall­plat­ten, die zwi­schen 70 und 120 Jah­ren alt sind, archi­viert und als Biblio­thek zur Ver­fü­gung steht und es anschei­nend den Künst­lern enorm wei­ter­hilft, auch 120 Jah­re nach den Auf­nah­men noch nicht gemein­frei zu sein. Denn genau das ist …

‘Das Einer­seits und Ande­rer­seits der Inhalts­in­dus­trie’ weiterlesen »

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Heiss­kalt – Vom Wis­sen und Wollen

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Manch­mal, lang­jäh­ri­ge Leser erin­nern sich, ist der Autor die­ser Zei­len ein wenig melan­cho­lisch gestimmt. Dann schreibt er kei­ne bis­si­gen Sati­ren und auch sonst nur wenig, ver­zich­tet gar auf den übli­chen „Krach“ (Quel­le: Banau­sen), der hier manch­mal als Emp­feh­lung erscheint. Statt­des­sen sitzt er, wie man so schön sagt, mit einem …

‘Kurz­kri­tik: Heiss­kalt – Vom Wis­sen und Wol­len’ weiterlesen »

In den Nachrichten
Feh­lekom

Fra­ge: Der Tele­­kom-Chef Tim Hött­ges erklärt, dass das von ihm geführ­te Unter­neh­men Euro­pa und spe­zi­ell Deutsch­land als immer unat­trak­ti­ve­ren Stand­ort bewer­te. Liegt es viel­leicht an der schlech­ten Internetverbindung?

PersönlichesIn den NachrichtenMontagsmusik
Lo! – Orca // Bay­ri­sche Klappstühle

Es ist Mon­tag. Der Ver­fas­ser die­ser Zei­len hat – pas­send zum Wochen­tag – einen neu­en Erz­feind: Trep­pen. Auf Trep­pen bricht man sich goofy über­ra­schen­de Kör­per­tei­le. Ich for­de­re ein Grund­recht auf Fahr­stüh­le. Wählt mich. Eine „Öko­no­min“, erzäh­len die Nach­rich­ten, habe vor­ge­schla­gen, das Ren­ten­ein­tritts­al­ter an die Lebens­er­war­tung zu kop­peln. Inter­es­san­te Fra­ge aus dem Publi­kum: Was pas­siert dann eigentlich, …

‘Lo! – Orca // Bay­ri­sche Klapp­stüh­le’ weiterlesen »

Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Quo vadings?

Anni­ka Ross („EMMA“) so: Eini­ge Unis wol­len sogar die Noten abschaf­fen. Quo vadis, Unis? Da die Autorin stolz auf die­se hüb­sche, nur halt fal­sche latei­ni­sche Phra­se zu sein scheint, muss die­se sogar die Über­schrift zie­ren. Eine schnel­le Suche im Inter­net offen­bar­te, dass es auch ande­re falsch machen und „Quo vadis?“ – wohin gehst du? – …

‘Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Quo vadings?’ weiterlesen »

NetzfundstückeIn den NachrichtenComputer
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 11. August 2023

„Was neh­men sie unse­ren Kleins­ten als nächs­tes unter dem Ban­ner der Tole­ranz weg? Die Ziga­ret­ten? Das Jagd­ge­wehr?“ Die von Elon Musk ein­ge­stell­te Che­fin von X (ehe­mals Twit­ter) teil­te mit (eng­lisch­spra­chi­ges Ori­gi­nal), das Ein­stamp­fen der Mar­ke Twit­ter sei ein not­wen­di­ger Schritt gewe­sen, um etwas völ­lig Neu­es auf­bau­en zu kön­nen. Kei­nes­falls Teil ihrer Aus­füh­run­gen, so weit ersichtlich, …

‘Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 11. August 2023’ weiterlesen »

In den Nachrichten
Schwert­kampf um 2:01

NDR.de (Archiv­ver­si­on): Der Haupt­bahn­hof Han­no­ver soll einen Monat lang zur waf­fen­frei­en Zone wer­den. (…) Neben Mes­sern aller Art sind unter ande­rem auch Pfef­fer­sprays und Tele­skop­schlag­stö­cke ver­bo­ten. Wochen­tags gilt das Ver­bot in der Zeit von 18 bis 2 Uhr nachts und an den Wochen­en­den durch­gän­gig in der Zeit von Frei­tag, 18 Uhr bis Mon­tag, 2 Uhr. Bin …

‘Schwert­kampf um 2:01’ weiterlesen »

In den NachrichtenMontagsmusik
Uni­vers Zero – Pré­sa­ge (live) // Sync dei­ne Lip­pen mit mir.

Es ist Mon­tag. Der Nazi der Woche, so erzählt’s Reu­ters miss­ver­ständ­lich, ist Bar­geld. Ich kann das alles nicht mehr. Schö­ne Idee für eine Soft­ware­li­zenz: Freie Soft­ware, aber man darf nie­man­dem erzäh­len, von wem sie eigent­lich stammt. Ich glau­be, die neh­me ich in Zukunft für die­je­ni­gen mei­ner Pro­gram­me, von deren Qua­li­tät ich selbst nicht über­zeugt bin. – …

‘Uni­vers Zero – Pré­sa­ge (live) // Sync dei­ne Lip­pen mit mir.’ weiterlesen »

Sonstiges
Medi­en­kri­tik CXXII: Ent­spannt dank Intimkosmetik

Über den Intim­be­reich von Frau­en erfährt man neu­er­dings mehr als nötig. Da kann das Maga­zin „mys­elf“ – Unter­ti­tel: „Wir machen Frau­en stark“ – frei­lich nicht zurück­ste­hen und titelt auf sei­ner noch aktu­el­len August­aus­ga­be: „Intim-Kos­­me­­tik: Braucht man das?“. Damit es nicht so aus­sieht, als wol­le man sei­tens der Redak­ti­on vor allem ver­un­si­chern, domi­niert aber die Anleitung …

‘Medi­en­kri­tik CXXII: Ent­spannt dank Intim­kos­me­tik’ weiterlesen »

Persönliches
Ent­öde­te Innen­städ­te (II): Ver­lo­re­ne Kneipenkultur

Im März 2021 schrieb ich, der Ver­ödung von Innen­städ­ten kön­ne man mit dem Bau von Ein­kaufs­zen­tren kei­nes­wegs ent­ge­gen­wir­ken. Einen nicht uner­heb­li­chen Aspekt hat­te ich dabei noch gar nicht erwähnt. Ich kom­me all­mäh­lich in das Alter, in dem ich so etwas wie eine Knei­pen­kul­tur ent­wick­le. Ich den­ke offen dar­über nach, das Wort künf­tig mit Doppel‑P zu …

‘Ent­öde­te Innen­städ­te (II): Ver­lo­re­ne Knei­pen­kul­tur’ weiterlesen »

In den NachrichtenMontagsmusik
Phew – Depth of the Fore­head // Fun­ky Mariechen

Es ist Mon­tag. Idee für einen Punk­band­na­men (wohl noch frei): 500 E‑Autos auf ’nem Frach­ter. Feu­ri­ge Büh­nen­show garan­tiert. Beim Kapi­ta­lis­mus, stell­te ich die­ser Tage anders­wo fest, muss sich die NATO gera­de von Chi­na erklä­ren las­sen, wie er funk­tio­niert: Über­ra­schend stellt sich raus, dass der Rus­se ein pro­fi­ta­bler Han­dels­part­ner ist und, wenn man ihn gehen lässt, …

‘Phew – Depth of the Fore­head // Fun­ky Marie­chen’ weiterlesen »

PersönlichesNerdkrams
Man muss nir­gend­wo „sein“.

Ein ver­mut­lich bereits alter Witz, den ich gleich­wohl erst­mals auf Twit­ter gele­sen hat­te, geht unge­fähr wie folgt: Zwei Men­schen unter­hal­ten sich, es fragt der eine: „Was machst du am Wochen­en­de?“. Erschro­cken fragt der ande­re: „Ich muss da was machen?“. Das ist lus­tig, weil es stimmt. Ich muss gar nix außer schla­fen, trin­ken, atmen und ficken …

‘Man muss nir­gend­wo „sein“.’ weiterlesen »