KaufbefehleMusikkritik
Cow­boys From Hell – Big Fish

Wie ein Stück von Pan­te­ra heißt das Schwei­zer Trio Cow­boys From Hell, Kuh­trei­ber aus der Höl­le also. Es sei den drei Her­ren ver­zie­hen, dass sie trotz­dem kei­nen Brüll­me­tal oder Gähn­coun­try zu Gehör brin­gen, son­dern feins­ten instru­men­ta­len Jazz­co­re. „Big Fish“ heißt der am ver­gan­ge­nen Mitt­woch erschie­ne­ne Zweit­ling und gefällt. War „Mons­ter Rodeo“, das Debüt von 2008, …

‘Cow­boys From Hell – Big Fish’ weiterlesen »

Musik
Jazz hat den Blues

Dass die Jugend von Musik kei­nen Schim­mer hat, ist nichts Neu­es. Dass aber auch die Lehr­an­stal­ten, deren Auf­trag es eigent­lich ist, das zu ändern, bei der Ver­mitt­lung der grund­le­gen­den Musik­kennt­nis­se ver­sa­gen, war mir neu, bis mir durch Zufall fol­gen­de Klau­sur in die Hän­de fiel: Ein Musik­test zum The­ma Jazz mag mir wohl gefal­len. Wenn aber fünf …

‘Jazz hat den Blues’ weiterlesen »

Montagsmusik
Grau­zo­ne – Eisbär

(… und dann sitzt man am Fens­ter und guckt auf end­los schei­nen­de wei­ße Flä­chen hin­ab und wür­de gern schrei­en, aber dann wür­den die Leu­te komisch gucken.) Und über­haupt: Kalt. Ich möch­te ein Eis­bär sein im kal­ten Polar, dann müss­te ich nicht mehr schrei’n, alles wär‘ so klar… Die 80-er. Ein furcht­ba­res Jahrzehnt.

KaufbefehleMusikkritik
Tetra­fu­si­on – Hori­zons EP

Ich wur­de heu­te via E‑Mail auf die CD „Hori­zons“ der US-Ame­ri­­ka­­ner Tetra­fu­si­on hin­ge­wie­sen, die mir ganz gut gefällt. Tetra­fu­si­on ist eine ehe­ma­li­ge Instru­men­tal­band, die nun­mehr auch Gesang in die eige­ne Musik ein­baut. Ich zitie­re: Tetra­fu­si­on began­nen als Instru­men­tal­band und nah­men so ein Album auf („Abso­lu­te Zero“). (…) Ihre neue CD ist eine EP namens „Hori­zons“ …

‘Tetra­fu­si­on – Hori­zons EP’ weiterlesen »

MusikNetzfundstücke
Kurz ver­linkt LXXX: Edi­son und die abscheu­li­che Musik

For­scher haben zwi­schen ande­ren alten, ver­rausch­ten Auf­nah­men eine alte, ver­rausch­te Auf­nah­me von Otto von Bis­marck ent­deckt, der dem von Tho­mas Alva Edi­son erfun­de­nen Pho­no­gra­phen etwas vor­ge­sun­gen hat­te. Für His­to­ri­ker sicher recht inter­es­sant, musi­ka­lisch auch bes­ser als das, was die Hir­ne der Radio­hö­rer heut­zu­ta­ge so weich­kocht. „Paraaaa, Paraaaa, Para­di­se!“, ent­schul­digt mich, ich wer­de kurz kot­zen gehen. Folgt …

‘Kurz ver­linkt LXXX: Edi­son und die abscheu­li­che Musik’ weiterlesen »

In den NachrichtenMusikkritik
AbA­CAB

Inter­es­sant ist übri­gens auch die­se Mel­dung: ACAB (…) steht für „All Cops are Bas­tards“. Das ist mitt­ler­wei­le weit­hin bekannt. Und dem 36jährigen Ron­ny K., der am Mitt­woch wegen Belei­di­gung vor dem Amts­ge­richt Regens­burg stand, moch­te man es nicht so recht abneh­men, als er sag­te: „Das sind Buch­sta­ben aus dem deut­schen Alpha­bet. Die kön­nen viel bedeuten.“ …

‘AbA­CAB’ weiterlesen »

Montagsmusik
417.3: Sau­blö­der Name, sau­gu­te Musik.

Aus Russ­land stam­men außer Por­no­fil­men anrü­chi­gen Inhalts auch die Musi­ker von 417.3, einer instru­men­ta­len Pos­t­­rock-Grup­­pe mit viel Melan­cho­lie und ein biss­chen Strei­cher­un­ter­stüt­zung. 2008 erschien der/die/das EP „-‌-“, 2011 schob man das Voll­zeit­de­büt „_(-_-)_“ hin­ter­her. Wie wohl der Nach­fol­ger hei­ßen wird? Die Stü­cke tra­gen jeden­falls Namen wie „+3“, „~“ und „27“ und sind trotz­dem spit­ze. Vergleichspunkte: …

‘417.3: Sau­blö­der Name, sau­gu­te Musik.’ weiterlesen »

KaufbefehleMusikkritik
Disci­pli­ne. – To Shat­ter All Accord

Heu­te ist ja bekannt­lich der Tag des kol­lek­ti­ven Abschal­tens, anläss­lich des­sen sich jetzt jedes klei­ne Hob­by­b­log mal so rich­tig in Sze­ne set­zen könn­te. Die­sen mir geschenk­ten Sta­tus als wegen der Nicht­teil­nah­me an die­sem Kin­der­kram heu­te wahr­schein­lich über­durch­schnitt­lich vie­le Leser erhal­ten­der Ins­in­ter­net­schrei­ber könn­te ich jetzt natür­lich aus­nut­zen, um mich wort­reich über SOPA, PIPA, LEGO und Teewurst …

‘Disci­pli­ne. – To Shat­ter All Accord’ weiterlesen »

Montagsmusik
Jaga Jaz­zist – 220 V

Huch, schon wie­der Mon­tag? Da hilft nur Jazz. Um es mit einem der Kom­men­tiert­ha­ben­den zu sagen: Ama­zing Fuck­ing Epic Awe­so­me Music. Das mit dem „fuck­ing“ ist im Eng­li­schen ja auch so eine Sache. Pudd­le of Mudd hat­ten einst einen veri­ta­blen hit mit dem Lied „She hates me“, im Refrain „She fuck­ing hates me“, also „sie mag mich wirklich …

‘Jaga Jaz­zist – 220 V’ weiterlesen »

KaufbefehleMontagsmusik
The Rol­ling Stones – Miss You

Letz­tes Jahr erschien mal wie­der eine Neu­auf­la­ge des Albums „Some Girls“ der ver­ehr­ten Rol­ling Stones, mei­nes Emp­fin­dens das ein­zi­ge Album der ehe­ma­li­gen Jungs, das die Medi­en in der Regel nicht mit ange­mes­se­ner Wür­di­gung ver­se­hen (statt­des­sen schrei­ben sie das öde „Their Sata­nic Maje­sties Request“ in den Rock­olymp, wo es nicht viel zu suchen hat). 2012: 35 …

‘The Rol­ling Stones – Miss You’ weiterlesen »

Montagsmusik
John Len­non – How do you sleep?

Zum 44. Jubi­lä­um der Welt­pre­mie­re des Bea­t­­les-Films „Magi­cal Mys­tery Tour“ ist Paul McCart­ney der letz­te Beat­le, der noch regel­mä­ßig in Föje­tong und Musik­pres­se auf­taucht. Das ist scha­de. Dass sei­ne Wer­ke noch immer geprie­sen wer­den, ist mög­li­cher­wei­se Geschmacks­sa­che. Man soll­te aber auch nicht ver­ges­sen, was John Len­non einst über ihn sang: Tho­se freaks was right when they …

‘John Len­non – How do you sleep?’ weiterlesen »

KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2011 – Favo­ri­ten und Analyse

Die­ser Arti­kel ist Teil 8 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ley­die­sendt­schen­tel­men, herz­lich will­kom­men am Jah­res­en­de und damit zur übli­chen Retro­spek­ti­ve der pri­mas­ten Alben des Jah­res, die es in die Halb­jah­res­lis­te 2011 nicht mehr geschafft haben. Dabei ist das nicht ein­mal unbe­dingt eine Fra­ge des Erschei­nungs­da­tums, denn wie üblich hat­ten sich wie­der eini­ge Alben aus dem ers­ten Halb­jahr geschickt vor mir ver­steckt. Ich erhielt anläss­lich der …

‘Musik 12/2011 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se’ weiterlesen »

Montagsmusik
The Toten Crack­hu­ren im Kof­fer­raum – Ich hab kei­nen Spaß

Zur Lage der Nati­on (und weil ich den Band­na­men so lus­tig fin­de) sowie im Dienst des schlech­ten Geschmacks schla­ge ich vor, die Woche mit „Ich hab kei­nen Spaß“ von The Toten Crack­hu­ren im Kof­fer­raum begin­nen zu las­sen. Ich hof­fe, die­ser Vor­schlag fin­det Zustim­mung. Gegen­tei­li­ge Mei­nun­gen sind zu spät.