Politik⁠Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 6. April 2022

Gei­le Idee der Deut­schen Bahn des Monats: Digi­ta­li­sie­rung fin­den wir so gut, wir las­sen Men­schen ohne Smart­phone bald ein­fach kei­ne Bonus­punk­te mehr sam­meln. Nehmt dies, ihr Omas! Die USA sind auf­ge­schreckt: Chi­na (350 Nukle­ar­spreng­köp­fe, erklär­ter Ver­zicht auf den Erst­ein­satz) bedro­he ihre (3.750 Nukle­ar­spreng­köp­fe, kein Ver­zicht auf den Erst­ein­satz) „Sicher­heit“. Da muss mal einer, muss mal …

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In den Nachrichten⁠Computer
Modernes Verschwinden

In Chi­na gibt es, wie ich zufäl­lig her­aus­fand, einen „smart spea­k­er“ für Kom­mu­ni­sten, was den Zustand des Kom­mu­nis­mus im 21. Jahr­hun­dert ganz gut zusam­men­fasst. Wie ich die Über­lei­tung von Kom­mu­nis­mus zum Weg­lö­schen poli­ti­scher Kom­men­ta­re jetzt aber geschickt mei­ste­re, weiß ich nicht, daher sprin­ge ich ein­fach unüber­ge­lei­tet zum näch­sten The­ma: Der Jour­na­list und Autor Chris Hedges, …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Tore zum Mistmachweb (9, Nachtrag): Die Hoffnung auf den Bruch.

Oh nein… Brä­che das TCF von einem Tag auf den ande­ren weg, ohne dass ein lega­ler Nach­fol­ger bereit­steht, wür­den poten­zi­ell vie­le Wer­be­plät­ze auf deut­schen Web­sites leer blei­ben. Ein grund­le­gen­der Umbau des Wer­be­ge­schäfts wäre not­wen­dig, und es ist unklar, ob die Umsät­ze aus dem Geschäft mit der per­so­na­li­sier­ten Wer­bung wie­der erreicht wer­den könn­ten. …, nicht die …

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Mir wird geschlecht⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Männer sterben, Frauen am meisten betroffen

In der Ukrai­ne dür­fen wehr­pflich­ti­ge erwach­se­ne Män­ner das Land nicht ver­las­sen, denn ihr Land ver­pflich­tet sie dazu, am Krieg teil­zu­neh­men; oder, wie Anna­le­na Baer­bock bekloppter­wei­se schwa­feln zu müs­sen glaub­te: Schät­zungs­wei­se 80.000 Frau­en wer­den in den kom­men­den Mona­ten in der Ukrai­ne ent­bin­den und vie­le von ihnen wer­den kein schüt­zen­des Obdach und kei­nen Zugang zu ange­mes­se­ner Pfle­ge …

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In den Nachrichten⁠Computer
Mir keine Million Euro zu schenken hilft nur dem Russen!

Jahr­zehn­te­lang haben EDV-Fach­­leu­te jen­seits irgend­wel­cher Behör­den und Quatsch­me­di­en auf die Gefah­ren von „Viren­scan­nern“, also Soft­ware, die mit vol­len System­rech­ten läuft und immer mal wie­der durch Schwach­stel­len und Fehl­funk­tio­nen auf­fällt, gewarnt; ver­ge­bens, denn noch immer wer­den „Viren­scan­ner“ als Not­wen­dig­keit emp­fun­den. Zum Glück ist Krieg: Anti­vi­ren­soft­ware, ein­schließ­lich der damit ver­bun­de­nen echt­zeit­fä­hi­gen Cloud­dien­ste, ver­fügt über weit­rei­chen­de System­be­rech­ti­gun­gen und …

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Netzfundstücke
Suppenkasper

Ver­dacht (schreck­lich): Was, wenn der Ukrai­ne­krieg nur eine nach andert­halb Jah­ren andau­ern­dem Streit fürch­ter­lich eska­lier­te kuli­na­ri­sche Unei­nig­keit ist?

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Boomer sind wenigstens noch online.

In den sozia­len Medi­en rei­chen die Kla­gen bis hin zur Fest­stel­lung, das Leben habe kei­nen Sinn mehr: Spo­ti­fy, ein fürch­ter­lich unge­eig­ne­ter Ersatz für die eige­ne Plat­ten­samm­lung, und Dis­cord, ein zen­tra­li­sier­ter und dar­um untaug­li­cher Ver­such, dem IRC einen zeit­ge­nös­si­schen Kon­kur­ren­ten zur Sei­te zu stel­len, sind nicht erreich­bar. Man beschimpf­te mich in einem sozia­len Medi­um als „Boo­mer“, …

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In den Nachrichten⁠Computer
Gute Sperren, schlechte Sperren

„Der Stan­dard“, Don­ners­tag: Nach dem Ver­bot von RT und Sput­nik durch die EU hat der Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter die Kon­ten der bei­den rus­si­schen Staats­me­di­en gesperrt. Die Accounts der Medi­en kön­nen seit Don­ners­tag in der EU nicht mehr auf­ge­ru­fen wer­den. „NZZ“, gestern: Der Krieg in der Ukrai­ne führt zu mehr Zen­sur im rus­si­schen Inter­net. (…) You­tube wur­de …

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Nerdkrams⁠In den Nachrichten
Freiheit für die Wichser

Nicht nur rus­si­sche Medi­en wer­den von EU-Staa­ten gera­de bekämpft (die will ich noch mal kri­ti­sche Kom­men­ta­re zum chi­ne­si­schen Inter­net machen hören!), son­dern auch hat die deut­sche Büro­kra­tie nach wie vor ein Pro­blem damit, dass in einem frei­en Inter­net auch Kör­per manch­mal frei sind: Die Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz (KJM) hat im Ver­fah­ren gegen das Por­tal xHam­ster …

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Politik⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Liegengebliebenes vom 3. März 2022

Gre­gor Barth schrob, es gebe – anders als für TeX/LaTeX – noch kei­nen gra­fi­schen Edi­tor für groff-Doku­­men­te. Dar­um habe ich einen sol­chen pro­gram­miert. Sicher­lich ist er noch ver­bes­se­rungs­fä­hig, aber dafür ist der Quell­code ja offen­ge­legt – Bei­trä­ge sind gern gese­hen. Das schrä­ge Per­so­na­li­ty­b­log netzpolitik.org wech­selt die Chef­re­dak­ti­on; der par­tei­po­li­tisch vor­ein­ge­nom­me­ne Mar­kus Becke­dahl, mit­hin eine Pro­blem­per­so­na­lie …

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In den Nachrichten⁠Computer
Anonymous cybererklärt Anonymous den Cyberkrieg. Deutsche Medien sind überfordert.

Und dann war da noch „T‑Online.de“, das das Wesen „der Hacker­grup­pe“ Anony­mous, die eben kei­ne offi­zi­el­len Struk­tu­ren auf­weist und deren „Mit­glie­der“ (was man – einem dis­kor­dia­ni­schen Papst nicht unähn­lich – schlicht durch akti­ve Aus­übung der „Mit­glied­schaft“ wird) weit davon ent­fernt sind, auch nur im Ansatz ähn­li­che poli­ti­sche und per­sön­li­che Zie­le zu haben, trotz jah­re­lan­ger Bericht­erstat­tung …

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