Persönliches
Tourette und ande­re Kinderkrankheiten

Allenthalben als unter­ge­ord­net betrach­tet wird lei­der die Angewohnheit, sinn­lo­se Flüche vor sich hin­zu­brab­beln; nach Mozart („Dreck, schmeck, leck“) pflegt man immer­hin auch in der Sendung Switch Reloaded („Arschloch!“) den Umgang mit Tourettesymptomen. Nun wur­de ich kürz­lich im ÖPNV der Gegenwart eines Erst- oder Zweitklässlers gewahr, der zu einer Mitschülerin unge­fähr wie folgt sprach: Oah ey …

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FotografieSonstiges
Um aus Fehlern zu ler­nen, muss man zunächst Fehler machen.

„Liebe, Liebe, Liebelei, mor­gen ist sie viel­leicht vor­bei“, so sang einst Tony Holiday. Aber was kümmert’s das Herz, wenn der Kopf sich des­sen bewusst ist? Der Mensch, so scheint es, sucht stets nach Gleichgesinnten. „Gegensätze zie­hen sich an“? Mag sein, aber für Herzensdinge darf’s dann offen­bar doch bevor­zugt ein Spiegelbild der eige­nen Person sein. „Gleich …

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In den NachrichtenMusikNetzfundstückeSonstiges
Schlimmer als Hitler!

„Ich schla­fe nicht mit jedem, der bes­ser ist als Hitler.“ – „Dr. Cameron“, c/o Dr. House In den letz­ten Wochen gab es es ein regel­rech­tes Wettrennen um den selt­sam­sten Vergleich zur Nazi-Zeit. Lustiges Spielchen. Ich nehm das brau­ne Figürchen! (… mehr davon …)

In den NachrichtenLyrikMusikPolitik
Turris cae­dit.

Ruße in Beton und Stahl, müde alles Material. Hörst du das Flüstern im Land? […] Die Postbeamten tra­gen schwarz, ´ne Tonne Öl kost´ tau­send Mark. Siehst du die Schrift an der Wand?

MusikNetzfundstücke
Volksmusik ./. MTV

Beachtliche Randnotiz: Bushido hat MTV/Viva jeg­li­che Zusammenarbeit gekün­digt, ori­gi­nel­ler­wei­se übri­gens, weil MTV offen­bar (ah?) ein ernst­haf­tes Problem mit Musik hat, die ein wenig abseits der Klingeltonwelten statt­fin­det. Ich begin­ne, Bushido für sym­pa­thisch zu hal­ten. Als Menschen, nicht als „Musiker“. Nachtrag: Beim Wortvogel ent­deck­te ich soeben eine amü­san­te Neuvertonung von „Under the bridge“. Lohnt sich.

Politik
Wahlkrampf; ’n Amerikaner gefällig?

Ich habe, unter ande­rem des­halb, weil die Wahldiskuteure mei­nen Newsreader ver­stop­fen, soeben fro­hen Mutes beschlos­sen, mich in die­sem Weblog, das ich bis­lang selbst als poli­­tisch-zyni­­sches ein­schätz­te, von heu­te an jeg­li­cher „Informationen“ zu dem Maximalpigmentierten und/oder dem Opa zu ver­schlie­ßen. Vielleicht gelingt’s. Nur so viel noch: Egal, wer „gewinnt“: Schade.

KaufbefehleNetzfundstückePersönliches
Surrealismus in Bild und Ton

Seit kur­zem, rein film­tech­nisch, mei­ne zwei­te gro­ße Leidenschaft (mei­ne erste ist, nach wie vor unge­schla­gen, Woody Allen): Luis Buí±uels sur­rea­li­sti­sche Werke. Bekannt gewor­den (die Pixies haben sogar ein Lied dar­aus gemacht) ist vor allem sein Erstwerk Ein anda­lu­si­scher Hund von 1929. Der Kurzfilm (unge­fähr 17 Minuten lang) ist im Wesentlichen eine Ansammlung von Traumsequenzen. Der Film beginnt damit, …

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