Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

In den NachrichtenPolitikSonstiges
60 Jahre Israel bzw. Medienkritik III

Aze ist Atze, Aldah!Hallo, liebe Leser,

60 Jahre Israel stehen uns bevor.
Das bedeutet voraussichtlich, aber auch bereits aktuell unter anderem Dauerberieselung mit der gräuslichen Judenverfolgung seit mindestens dem Mittelalter in allen Medien, stundenlange Solidaritätsbekundungen all derer, die den miserablen Zustand der deutschen Innenpolitik mit weltmännischen Phrasen im und zum Ausland zu verdecken versuchen, und natürlich die üblichen Interviews mit israelischen Was-zu-sagen-Habern, die jegliche Schuld an den dort allgegenwärtigen Kriegen weit von sich weisen; und die andere Seite kommt ja auch gar nicht erst zu Wort. Man möchte kann darf ja nicht kritisieren, was letztendlich nurmehr eine Folge aus der Judenverfolgung längst vergangener Epochen zu sein scheint.

Mit guter Laune und Musik verüben wir Systemkritik.
– Andreas Rebers

Oder so.

Wo wir doch sonst so rücksichtslos gegenüber allem sind, was anders ist als wir. In mancher Hinsicht bedarf der deutsche Geist, wie es scheint, tatsächlich noch weiterer Erforschung seitens kundiger Psychoanalytiker oder zumindest Soziologen.
Denn das hat zumindest die kurze Ära des Bären Bruno gezeigt: Nur Dinge, denen wir einen Namen geben, können wir aus tiefster Seele verabscheuen bzw. bin ich davon überzeugt, dass niemand JJ1 zu töten beabsichtigt hätte. Steriles tut niemandem weh.

Das kann sein.Weh tut’s schon eher, Ursula Wittwer-Backofen zu heißen, die wiederum im SPIEGEL 19/08 erwähnt wird, weil sie als Anthropologin an Schillers diversen Schädeln herumforschte oder gar noch immer herumforsche, wie dort zu lesen ist; und nur wenige Seiten zuvor ist ein Artikel zu finden, der die eigentlich grundverschiedenen Ansichten der furchtbaren Frau Klum und der wunderlichen Frau Roche auf einen Nenner zu bringen versucht:

Und war nicht auch der Bedarf an solchen Extrem-Rollenbildern immer da – vom nahbaren Doktorspiel-Nachbarsmädchen bis zur unberührbaren Beauty-Domina?

Indes, um eine allgemein akzeptable Aussage zu ergeben, sollte hier immer durch sagenwirmal seit der Einführung von Medienkrawall in Magazine wie den SPIEGEL ersetzt werden; denn immer gab’s keine Beauty-Dominas – anzunehmen, es gäbe überhaupt die Kombination aus beauty und Sadomasochismus auch für Menschen mit einigermaßen geradliniger sexueller Ausrichtung, ist fast ein Interview auf arte, zumindest aber mit Frau Roche wert -, und Extrem-Rollenbilder ebenfalls nicht.

Wegen Roche wäscht sich sicher keine aufgeklärte Mitteleuropäerin nun untenrum weniger. Und wegen Klum wird keine zum Opfer der globalen Kosmetikmafia.

Tja, nun, Herr Thomas Tuma c/o SPIEGEL, die jeweiligen Zielgruppen wissen Fiktion (Romane) und Realität (wie so genannte „Topmodels“ so leben und so) eben doch gut zu unterscheiden.
Kaum jemand identifiziert sich mit erfundenen Figuren wie Micky Maus oder Roches Helen; Heidi Klum allerdings ist leider nur allzu real. Und das haben wir nun davon.

Aber dieser Vergleich kann natürlich auch überspitzt oder gar völlig konstruiert sein. Es ist schließlich nur schwer vorstellbar, dass sich junge Menschen in Depressionen fallen lassen und/oder ein völlig ungesundes Leben anfangen, nur um später, kurz vor ihrem frühen Tod, stolz behaupten zu können, sie hätten wenigstens etwas aus sich gemacht.

Wäre ja auch albern.

P. S. und apropos albern:
Ich bin kürzlich auf einen tollen Zweizeiler gestoßen, der in Krakelschrift ebenfalls an oben abgebildeter roter Metallwand zu lesen war:

Grün wie Gras, weiß wie Schnee,
das ist der SV Werder Bremen.

Ist natürlich auch nicht schlecht.

Sonstiges
Frühlingsparadoxien

Erst gehen einem die Menschen wochenlang mit ihrer schlechtwetterbedingten Trübsal und dem ewigen „wann wird’s endlich wieder warm?“ auf den Sack Wecker, und dann ist es endlich wieder warm, und statt sich wünschenswerterweise endlich still und unauffällig zu verhalten, drängeln sie sich in riesigen Trauben bzw. fast schon Melonen in den gleichwie kleinen Schattenplätzen und beklagen sich ob der geradezu unerwartet eingetretenen Schweinehitze (ein Begriff, der angesichts mancher Individuen durchaus wohl gewählt scheint).

Ich hoffe, solche Vorkommnisse erklären meine Misanthropie zumindest im Ansatz.

Sonstiges
Das alljährliche Sommerproblem

Es wird Frühling. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Dies führt mit sich neben dem Drang, oft Hinausposauntes wie Frühlingsgefühle sind out und ähnliche anfangs erheiternde, nach einer Weile aber nun eben doch arg abgeschmackte Witzeleien fast immer und überall wie bzw. eben doch im Wortsinne auswendig gelernt herabzurasseln und sich von der verhaltenen Reaktion der Zuhörer- oder zumindest Leserschaft unbeeindruckt zu zeigen, auch die alljährliche Selbstdarstellung jener Mitmenschen, zu deren bevorzugten Tätigkeiten das Ausgleichen von Körperform und Kleidungsstil nicht zu gehören scheint.

Überschminkte Mädchen in gerade paarungsfähigem Alter, die das erfolgreiche Erreichen des Idealgewichts – augenscheinlich meist irgendwo zwischen 40 und 50 Kilogramm liegend – ästhetisch geprägten Menschen wie mir nicht höflich verschweigen, sondern mittels debilerweise um die Taille gelegter Gürtel auch noch betonen, gehören nicht zu den schönen Seiten dieses Wetters.
(Vielleicht sollte jemand den benannten Individuen beizeiten einmal erklären, dass ein drei Nummern größerer Gürtel sich auch zum Fixieren der ohnehin viel zu knappen Hosen eignete; dann wäre zumindest ein anderes optisches Ärgernis beseitigt.)

Kühles Lächeln ist out. (Memo: Warmes Grinsen üben!)

MusikSonstiges
Spendenaufruf im Namen aller Musikfreunde :-)

In Zeiten wie diesen, in denen das, was in den an sich gar nicht mal so schlechten 60-er Jahren mindestens eine untragbare Lärmbelästigung genannt wurde, die werweißwie relevanten Charts hinaufsteigt, ist es Tag für Tag ein Trost, gar ein Hoffnungsschimmer, dass irgendwo da draußen Menschen sich auszutauschen pflegen, deren liebstes hobby die Musik ist, und damit ist nicht die viel zitierte muzak (das Gedudel eben) gemeint, sondern die Musik selbst in all ihren Fassetten, eingeschlossen selbst die oft aufwändig produzierten booklets, die bei anderen Musikhörern unangetastet im Regal verstauben und irgendwann zerfallen – und auch der freie Tausch ebendieser Musik.

Ein Portal, wo Spezies dieser Affinität sich ebenso wie die Musik selbst austauschen können, hat sich mit den Jahren als führendes erwiesen:
Auf HQshare.net gelten strenge Regeln. Minderqualitatives wie MP3 und OGG ist dort verpönt (was heißt das eigentlich genau?), verlustfreie Kompression ist das Zauberwort (hex-hex!), und das gilt auch für die dort digitalisierten und den getauschten Werken beigelegten CD-Cover.

Nun allerdings ist HQshare in Bedrängnis geraten:
Das Land, in dem die Seite gehostet (oje) wird, sieht eD2K-Tauschportale dieser Art als das Urheberrecht verletzende Seiten an, da schon der Verweis zu einer in ebendiesem Netzwerk liegenden Datei den Verweis zu einer widerrechtlich angefertigten Kopie darstellt oder so.

Der Umzug in ein anderes Land indes kostet Zeit und Geld.

Daher mein Anliegen:
Helft und spendet. Jeder Dollar zählt.

Besten Dank!


Nachtrag vom 27.04.08:
Mittlerweile ist der Umzug erledigt. Spenden werden dennoch immer gern gesehen.

Sonstiges
Der Neid der Besitzenden

„Der Frühling kommt, die Sonne lacht“ (Die Ärzte), und mit ihr lachen sie, die Pärchen bzw. teilweise schon ausgewachsenen Paare. Es ist gleichsam zum Auswachsen.

Wer schon immer einmal eine innere Leere verspüren wollte, wie es lt. Joanne K. Rowling der Kuss eines Dementors mit sich führt, dem sei gerade im Frühling anzuraten, sich zwecks gemeinsamer Unternehmungen auf die Suche nach ihnen zu begeben.

Es gibt nur schwerlich ein Entrinnen. Die Anwesenheit Verliebter nimmt demjenigen, der die Szene betritt, all seine Hoffnungen und Träume, reißt ihn unsanft aus seinen Gedanken und befördert ihn mithin ins Aus. Schwarze Löcher der Existenz. Man ist schlicht nicht vorhanden. Und man steht neben ihnen, neben sich mit offenen Augen und offenem Mund, und man weiß endlich, was Sehnsucht bedeutet.

Love is like Oxygen. Zwei Euro ins Phrasenschwein.

Sonstiges
Inkohärenz, sprachliche.

Ich will ja jetzt nichts sagen, aber egal.

NetzfundstückeSonstiges
Die Leere des Seins

Sonstiges
Man müsste einfach prominent sein.

(@^Death^) mir is grad der eine von culcha candela übern weg gelaufen ;(

Man müsste einfach prominent sein.

Heutzutage genügt es dazu völlig, bspw. mit Dieter Bohlen zu pimpern, und schon darf man in drittklassigen Fernsehsendungen auftreten, seine fehlende Gesangsbegabung auf Silberlinge pressen lassen und sich von der ganzen Welt anhimmeln lassen.

Und wenn man dann auf der Straße entlang geht und sich über all die Schafe amüsiert, die einem jeden Wunsch von den Augen ablesen würden, nur um hinterher stolz in ihr irrelevantes Weblog und/oder auf ihre irrelevante, mit Meerschweinchen- bzw. Musikerfotos gespickte MySpace-Seite schreiben zu können, dass man nun auch zu den geschätzten siebenunddrölfzig Auserwählten gehört, die [enter name here] bei Edeka an der Kasse gesehen haben – dann merkt man vielleicht, was man für ein erbärmliches Häuflein Mensch ist.

Wer ist eigentlich Culcha Candela?

Sonstiges
Tier des Tages

Als Tier des Tages, genau genommen Haustierrasse des Tages, schlage ich das Rotbunte Husumer Protestschwein vor. Wer bietet mehr?

Sonstiges
Einen schönen Tag!

Lauter gute Wünsche:

  • den Rationalen unter meinen Lesern wünsche ich ein stilles Gedenken und einen ruhigen Abend
  • den „Christen für einen Tag“ (*), dass der Baum nicht abbrennt
  • Frau Generalfeldmarschall viele Geschenke
  • dem Spatzen viel Spaß und gute Unterhaltung
  • denen, die sich angesprochen fühlen, viel Liebe, aber keine Gesundheit
  • allen anderen viel Schnee und natürlich auch Glühwein, so zum Ausgleich
  • und mir selbst einfach nur meine Ruhe… :)

Päpstliche Grüße,
– euer Schneepinguin


* – „Oh, ja, super, wir gedenken eines vor ca. 2000 Jahren gelebt habenden fundamentalistisch-jüdischen Sektenpriesters, indem wir unter ’ner Tanne sitzen und schief singen.“

Sonstiges
Verbindungshaufen für Damenjackenfetischisten

Danke, Frollein, stimmt so!


Die Linken haben ihre Anzeige übrigens inzwischen zurückgezogen. Immerhin…

Sonstiges
In tiefer Trauer… II

Hallihallo,

Eva Herman, nein, Evelyn Hamann ist verstorben. Ich bitte um angemessenes Gedenken.

Schade, schade,
– euer Nudelpinguin

Sonstiges
Wer hätte dass gedacht?

Hallo, liebe Lesermeute,

da wettert man jahrelang gegen die täglichen Sprachvergewaltigungen durch ungebildete Internetnutzer, dann liest man abends einen humoristischen Kriminalroman – natürlich die Zweitauflage (1976 (1976!)), nicht dieser digitalisierte Unfug von heutzutage mit der als „augenfreundlich“ bezeichneten verwaschenen Winzschrift und dem Chemiepapier – und verspürt plötzlich so ein Kribbeln:

Aua!
– euer Pinguin

Sonstiges
Pinguinspiele für lau!

Hallo, liebe Leserschar,
eins vorweg:

Ich habe keine Ahnung, wieso TuxBlog.dl.am plötzlich nicht mehr auf dieses Weblog verweist. Und so lange ich diesen Umstand nicht klären konnte, wird dieses Weblog bis auf Weiteres nur unter http://tuxproject.de/blog zu finden sein; ich bitte die Bookmarks (yeah, mark my book!) entsprechend zu kennzeichnen.

Aber mal zu meinem Hauptgericht bzw. -bericht:
Wie ihr, werte Leser, sicher wisst, gibt es unzählige kostenlose Spiele für jedes Betriebssystem. Und da Pinguine aus mir noch immer nicht ganz erfindlichen Gründen die neuen Lieblingstiere vieler Menschen sind, habe ich hier mal meine „Top 3“ der schönsten Pinguinspiele für euch zusammengestellt – vielleicht findet ihr was.

Alle hier genannten Spiele laufen, soweit mir bekannt ist, unter Linux und aktuellen Windowsversionen (für letztere wird sogar ein Installationsprogramm bereitgehalten); bis auf Pingus sind mir auch MacOS-X-Umsetzungen bekannt.

  1. SuperTux

    SuperTux ist – wie der Name schon andeutet – ein „Super Mario„-Klon. Man hat auch die aus Super Mario Land bekannten Feuerbälle zur Verfügung.

    Hinweis: Windowsnutzern wird empfohlen, die Steuerung vor dem Spielen anzupassen, da die meisten aktuellen Tastaturen mit der Standardbelegung Probleme haben.

    Screenshots

  2. Pingus

    Pingus ist die Pinguinversion der bekannten Lemmings-Spielreihe. Auch in dieser Umsetzung geht es darum, möglichst viele Lemminge (lies: Pinguine) mittels der Zuweisung von Aktionen lebendig ins Ziel zu bekommen; mit steigendem Level erhöht sich auch der Schwierigkeitsgrad. Allerdings ist das Piepsen der geretteten Pinguine, wie Ziska es ausdrücken würde, allerliebst.

    Screenshots

  3. Extreme Tux Racer

    Dieses Spiel schließlich ist erstmals kein Klon eines populären Computerspiels. Im Wesentlichen geht es darum, den Pinguin Tux auf einer Rodelbahn in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Heringe einsammeln zu lassen. Wer die mitgelieferten Strecken erfolgreich absolviert hat, bekommt hier übrigens zahllose weitere courses, deren Installation hier einsteigerfreundlich erklärt wird.

    Screenshots

Viel Spaß!
– euer Spielpinguin (oder so)

Sonstiges
Christi Himmelfahrt, sehr relevant, danke!

Hallo, liebe Leser und Leserinnen!

Tja, ein schönes langes Wochenende steht den meisten von uns bevor. Und auch Nichtchristen dürfen sich ausnahmsweise über etwas freuen, das ausgerechnet aus den USA kommt, den so genannten „Vatertag“:

Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert.

Quelle

Gute Sache. Und Väter zu beschenken ist auch wesentlich angenehmer als bei Muttern; sich gemeinsam eins hinter die Binde (Camelia, weil eine Binde hier nicht taucht) zu schütten hält die Familie auch eher zusammen als das gemeinschaftliche Bestaunen deutscher Flora (sprich: Blumen).

Schönes Wochenende!
– euer Vatertagspinguin