Sonstiges
Per­son von Far­be

War­um gilt es eigent­lich nicht als ras­si­stisch, für die Kol­lek­tiv­be­zeich­nung von Men­schen, die nicht aus­se­hen, als stamm­ten sie aus Skan­di­na­vi­en, mit „Per­son of color“ auch im Deut­schen aus­ge­rech­net einen Begriff aus der Spra­che des vor­über­ge­hend größ­ten Kolo­ni­al­reichs zu nut­zen?

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Kurz ange­merkt zur täg­li­chen Schreib­faul­heit

Men­schen, für die die wich­tig­sten Eigen­schaf­ten der schrift­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on die Ver­füg­bar­keit von mög­lichst vie­len Emo­jis, eine mög­lichst treff­si­che­re auto­ma­ti­sche Kor­rek­tur und eine jeder­zeit ver­füg­ba­re Edi­tier­funk­ti­on sind, so dass sie nicht nur schnell und gedan­ken­los kom­mu­ni­zie­ren, son­dern die dabei unwei­ger­lich gemach­ten Tipp­feh­ler auch spä­ter noch kor­ri­gie­ren kön­nen, ohne dabei unnö­tig viel Spra­che ver­wen­den zu müs­sen, sind …

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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: With! Es heißt with!

Es ist ja, aller­wer­te­ster der Ver­la­ge namens cbj, sicher­lich eine ver­mark­tungs­mä­ßig okaye Idee, sich bei der Gestal­tung von Klap­pen­tex­ten von Tot­baum­me­di­en („Bücher“) an aktu­el­len Sprachma­rot­ten zu ori­en­tie­ren, etwa einem Buch­ti­tel eine Rau­te vor­an­zu­stel­len, um einen hash­tag zu simu­lie­ren (der natür­lich nicht nur kei­ne Leer­zei­chen mag, son­dern vor allem jeden Witz im Off­line­kon­text ver­liert, ist die …

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Nach der Frei­heit

Die glück­li­chen Skla­ven sind die erbit­tert­sten Fein­de der Frei­heit. Marie von Ebner-Eschen­­bach Die Abrie­ge­lung geht in die näch­ste Run­de. Sperrt sie end­lich alle ein! Es ist alles in bester Ord­nung, man las­se sich da nichts ande­res ein­re­den. Es ändert sich ja auch vie­les zum Bes­se­ren: Jeman­den im Super­markt mit dem Ein­kaufs­wa­gen umzu­nie­ten ist end­lich ver­bo­ten, …

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Pflicht­fach Hand­ar­beit

Ich ver­mis­se noch die For­de­run­gen derer, die noch vor nicht all­zu lan­ger Zeit schwach­sin­ni­ger­wei­se behaup­te­ten, ein „Pflicht­fach Infor­ma­tik“ sei immens wich­tig für die Zukunft der Schü­ler, nach einem „Pflicht­fach Kran­ken­pfle­ge“; oder ist das eher so ein Frau­en­ding?

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Abschlie­ßend ange­merkt zur Coro­na­si­tua­ti­on

Soll­te die Mensch­heit wegen der Coro­na­si­tua­ti­on tat­säch­lich nen­nens­wer­te Ver­lu­ste erlei­den, dann hän­gen die­se mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit damit zusam­men, dass auf die Mit­tei­lung, dass Mund­schutz und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel weni­ger nütz­lich sind als Sei­fe, welt­weit reagiert wur­de, indem als Vor­be­rei­tung auf eine Qua­ran­tä­ne auf­grund einer Atem­wegs­er­kran­kung gan­ze Autos mit Klo­pa­pier bela­den wer­den, bis einer heult – und wie …

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Penis­ge­mein­den

In letz­ter Zeit häu­fi­ger als zuvor ertönt in den Krei­sen, in denen ich ver­keh­re, der Begriff der „Que­er-Com­­mu­­ni­­ty“, also der Gemein­schaft der sexu­ell Diver­sen. Als über­zeugt (weil gern) kon­ser­va­tiv Hete­ro­se­xu­el­ler amü­siert mich die­ses Wort, denn es scheint sich – ganz ähn­lich dem Chri­sten­tum – um eine Gemein­schaft zu han­deln, in die man rein­ge­steckt wird, ohne …

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Kurz ange­merkt zu Weih­nachts­märk­ten 2019

Sieht man die­ser Tage Bil­der vom momen­ta­nen Fort­schritt des Auf­baus des lästi­gen Weih­nachts­markts am Breit­scheid­platz im noch lästi­ge­ren Ber­lin, der wie auch in den Jah­ren zuvor für meh­re­re Mil­lio­nen Euro, die jetzt in inter­es­san­te­ren Pro­jek­ten als einem ollen Weih­nachts­markt feh­len (aber Ber­lin hat’s ja), mit­tels Absper­run­gen und Ein­gangs­er­schwer­nis­sen sowohl noch häss­li­cher als alle ande­ren Weih­nachts­märk­te, …

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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Fünf Titel­sei­ten

Ich habe mal wie­der einen Blick ins Zeit­schrif­ten­re­gal gewor­fen. Lei­der blieb kaum Gele­gen­heit für einen Zeit­schrif­ten­kauf, aber die Titel­sei­ten allein sind ja auch schon sehens­wert. Erstens: Die Zeit­schrift „emo­ti­on“ lässt Col­li­en Ulmen-Fer­nan­­des, erfolg­rei­che Schau­spie­le­rin und Immo­bi­li­en­in­ve­sto­rin, trot­zig mit­tei­len: Ich hät­te es leich­ter, wenn ich kei­ne Frau wäre[.] Ich hät­te ver­mut­lich über­haupt kein Pro­blem damit, nach …

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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Noch schnel­ler noch schö­ner! Drei Titel­sei­ten.

Schön zu wir­ken reicht nicht mehr, schnell sein muss man auf dem Weg dahin auch. Das hat die Titel­re­dak­ti­on der Zeit­schrift „mys­elf“ rich­tig erkannt und ver­spricht neben einem Foto von einer über­haupt nicht schön, son­dern eher gru­se­lig geschmink­ten Frau: Schön in 5 Minu­ten Die aktu­el­le Aus­ga­be der „Jolie“ geht noch etwas wei­ter ins Detail: Wow-Haa­­re …

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Medi­en­kri­tik CXIV: Vier Titel­blät­ter zwi­schen Glit­zer und Geset­zes­horst

Bei einem Gang in den ört­li­chen Kiosk lässt sich ein Blick ins Zeit­schrif­ten­re­gal sel­ten ganz ver­mei­den. Oft ver­spre­chen bereits die Titel­sei­ten der aus­lie­gen­den Zeit­schrif­ten kaum enden wol­len­de Unter­hal­tung im Mit­tel­teil, erzäh­len aber auch schon ohne einen Kauf ihre ganz eige­nen Geschich­ten. So titelt etwa die Redak­ti­on der „mys­elf“ („Wir machen Frau­en stark“) auf der Janu­ar­aus­ga­be: …

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Medi­en­kri­tik CXIII: Sex-Hacks mit acht per­fek­ten Augen­brau­en

Oh, was haben wir denn hier? Eine „JOY“! Das wird doch wie­der pein­lich. Ich emp­feh­le das Gesamt­bild – mit Text – ein­fach mal auf sich wir­ken zu las­sen. Wenn das noch nicht reicht, um gewal­ti­ge Kopf­schmer­zen zu bekom­men: Auf der Ankün­di­gung der „7 Aben­teu­er“ klebt außer­dem eine Bro­schü­re namens „Let’s get cosy!“ („Lasst uns wohn­lich …

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