Netzfundstücke
„… verurteilen wir aufs Schärfste“

Dann, lie­be Kin­der, kam es 1789 zur Fran­zö­si­schen Peti­ti­on, in der die Bür­ger­li­chen den Adel auf­for­der­ten, alle Gefan­ge­nen aus der Bastil­le frei­zu­las­sen und die Repu­blik ein­zu­füh­ren. Der Adel muss­te sich der Unter­schrif­ten­flut beu­gen und erfüll­te alle For­de­run­gen. Seit­dem gilt die Peti­ti­on als das schärf­ste poli­ti­sche Schwert der Oppo­si­ti­on und sie soll­te wegen ihrer unab­seh­ba­ren Fol­gen …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Closure in Moscow – Here’s To Entropy // Neues Produkt: Apple Kräneklemme

Es ist Mon­tag. „iPhoneBlog.de“ infor­miert: „Ohne Pro­­Res-Log hät­te Apple sein iPho­ne nicht in Cages, Rigs, Gim­bals, Krä­ne und Dol­lies geklemmt.“ Bestimmt ist das irgend­was Wich­ti­ges, aber war­um schrei­ben sie das dann nicht auf? Ein Risi­ko im Umgang mit zeit­ge­nös­si­schen sozia­len Netz­wer­ken, das ich ein­zu­ge­hen bereit wäre: The user ava­tar could be updated into a penis. …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 17. Oktober 2023

Ich fin­de es aus humor­kri­ti­scher Sicht wenig­stens rei­zend, dass die Schief­la­ge mitt­ler­wei­le einen sol­chen Win­kel ange­nom­men hat: Femi­ni­stin­nen wer­fen Femi­ni­stin Frau­en­feind­lich­keit vor. Und das kostet nicht mal Ein­tritt! Bei Nord­see gibt es neu­er­dings einen „Pick Up-Point“. Einen Pick-Up-Point und einen „Pick Up Point“ kann ich mir mit unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen von Kopf­schmer­zen vor­stel­len, aber was ist …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 4. Oktober 2023

Das bis­wei­len unter­halt­sa­me Maga­zin „KATAPULT“ sei nahe­zu insol­vent, infor­mier­te mich ein cross­me­di­al ver­brei­te­ter news­let­ter Anfang Sep­tem­ber. Wer ver­ste­hen möch­te, wie es dazu kam, dem lege ich den Leit­ar­ti­kel der aktu­el­len Aus­ga­be zum Lesen nahe, in dem die amtie­ren­de Chef­re­dak­teu­rin wort­reich erklärt, ihre Auf­ga­be als Jour­na­li­stin sei es, „die AfD“ zu „ver­hin­dern“. Zwar ist das ein …

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Netzfundstücke
Es erst mal selber besser machen

Dis­kus­sio­nen über eini­ge Berufs­grup­pen in „sozia­len Medi­en“ haben inter­es­san­te Impli­ka­tio­nen. Ein recht aktu­el­les Bei­spiel ist die­ser Bei­trag (Archiv­ver­si­on) auf Twit­ter: Der Ver­fas­ser beklagt, dass in Wup­per­ta­ler Schu­len „14.000 nagel­neue Lap­tops und Tablets seit neun Mona­ten unge­nutzt“ blie­ben, und schließt dar­aus, dass Leh­rer zu „welt­fremd“ sei­en, als dass man ihnen die Auf­ga­be der Ver­tei­lung und Ein­rich­tung …

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Musik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 20. September 2023

Weil aller­lei Ver­bän­de, neu­lich zum Bei­spiel die See­brücke Dres­den, alle Nas­lang einen „Spen­den­lauf“ für eine tat­säch­lich oder ver­meint­lich „gute Sache“ aus­ru­fen, drängt sich mir schon wie­der die alte Fra­ge auf: Ist es eigent­lich inzwi­schen ille­gal, ein­fach mal was zu spen­den, ohne dass dafür ein Unschul­di­ger sinn­lo­ser­wei­se im Kreis ren­nen muss? Hotel­lings Gesetz am prak­ti­schen Bei­spiel …

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Montagsmusik⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Kovlo – Suez // Watt ihr Volt

Es ist Mon­tag. Bir­ken­stock sei jetzt im Trend, ent­neh­me ich fas­sungs­los den „Flie­gen­den Bret­tern“. Hof­fent­lich geht’s den scheuß­li­chen „Schu­hen“ damit bald wie Bubble Tea: man sieht sie jah­re­lang nicht mehr im öffent­li­chen Raum und danach nur noch ver­schämt in irgend­ei­ner dunk­len Ecke. Kapi­ta­lis­mus im End­sta­di­um: „n‑tv“ berich­tet sicht­bar atem­los, ein oller Pul­li von Dia­na (der …

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Netzfundstücke⁠Wirtschaft
Kapitalismus, das Mem des Überflusses

Apro­pos „taz“. „Lin­ke Medi­en“, quatscht die­sel­be, sei­en in der Kri­se, doch ist damit allein das Finan­zi­el­le gemeint, nicht etwa das inhä­ren­te lin­ke Pro­blem, dass zwei Lin­ke im sel­ben Raum bis­wei­len fünf erbit­tert mit­ein­an­der strei­ten­de Par­tei­en grün­den könn­ten. Sozia­lis­mus, wie jedes ande­re Gesell­schafts­mo­dell im Bestehen­den eben auch, kostet Geld und sozia­li­sti­sche Zeit­schrif­ten gleich zwei­mal. Die­ses system­un­ab­hän­gi­ge …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Montagsmusik
Explosions in the Sky – Ten Billion People // Astrologie zu langsam

Es ist Mon­tag. Deutsch­land kann Bas­ket­ball erst­mals bes­ser als die USA, dafür kön­nen die USA mitt­ler­wei­le bes­ser Krieg. Fai­rer Tausch, fin­de ich. Sahra Wagen­knecht möch­te viel­leicht oder viel­leicht auch nicht dem­nächst mit einer neu­en Par­tei um die Ecke kom­men, wie man auf Neu­deutsch sagt, ent­neh­me ich den Nach­rich­ten. Unge­ach­tet der Fra­ge, inwie­fern ihre The­sen für …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Liegengebliebenes vom 6. September 2023

End­lich küm­mern sich die Mit­ar­bei­ter von Mozil­la mal um etwas, mit dem sie sich wirk­lich gut aus­ken­nen: Web­brow­ser Autos. Schö­ner Satz (eng­lisch­spra­chig), den ich sicher­lich häu­fi­ger noch mal brau­chen wer­de: Es gibt hier gute Grün­de, wütend zu sein (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob es unbe­dingt das beste Ven­til ist, Leu­te auf Git­Hub anzu­schrei­en). …

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Politik⁠Netzfundstücke
Religion in Politik (kurz erklärt)

Chri­sti­an Borys (…) erklär­te, reli­giö­se Iko­nen wür­den oft mit Waf­fen dar­ge­stellt, wie etwa der meist mit Schwert gezeig­te Erz­engel Micha­el. In der Ver­gan­gen­heit sei­en wäh­rend Krie­gen schon oft reli­giö­se Iko­nen als Quel­le für mora­li­sche Unter­stüt­zung genutzt wor­den. Wiki­pe­dia Ach so. Na dann.

Netzfundstücke
Kurz gefragt (6): Christiane Gelitz!

Zwar ist die von Ihnen ins „Spek­trum der Wis­sen­schaft“ wei­ter­ge­tra­ge­ne Erkennt­nis von „For­schen­den“ (viel­mehr wohl: Geforscht­ha­ben­den), dass „wir“ näm­lich mit „dem Han­dy in der Hand“ die Chan­ce „ver­pas­sen (…), neue Leu­te ken­nen zu ler­nen“, inhalt­lich sicher­lich rich­tig. Aber „ver­pas­sen“ ist so ein wer­ten­des Wort. Allein auf der Grund­la­ge Ihrer bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit der Mensch­heit an …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Computer
Liegengebliebenes vom 11. August 2023

„Was neh­men sie unse­ren Klein­sten als näch­stes unter dem Ban­ner der Tole­ranz weg? Die Ziga­ret­ten? Das Jagd­ge­wehr?“ Die von Elon Musk ein­ge­stell­te Che­fin von X (ehe­mals Twit­ter) teil­te mit (eng­lisch­spra­chi­ges Ori­gi­nal), das Ein­stamp­fen der Mar­ke Twit­ter sei ein not­wen­di­ger Schritt gewe­sen, um etwas völ­lig Neu­es auf­bau­en zu kön­nen. Kei­nes­falls Teil ihrer Aus­füh­run­gen, so weit ersicht­lich, …

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In den Nachrichten⁠Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 21. Juli 2023

Was pas­siert, wenn man Schwarz-Grün wählt? Lan­ge nichts, dann schließt sich die Regie­rung den For­de­run­gen der AfD an. Künst­li­che Intel­li­genz „infor­miert“: Das Saar­land ist viel klei­ner als ein Fuß­ball­feld (und damit als Maß­ein­heit doch geeig­net). Ein wei­te­rer Super­markt, dies­mal einer in Greifs­wald, führt eine „stil­le Stun­de“ (Archiv­ver­si­on) ein, in der man beim Ein­kau­fen nicht mit …

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Netzfundstücke
💩 (12)

Puh, na „end­lich“: In den Stan­dard Emo­ji 15.1 sol­len wie­der ein­mal neue Emo­ji auf­ge­nom­men wer­den (…). Neu sind bei­spiels­wei­se unter den Kan­di­da­ten eine Limet­te, ein Phö­nix oder ein Kopf, der ver­ti­kal geschüt­telt wird. Eben­falls soll es vier geschlechts­neu­tra­le Fami­­li­en-Emo­­jis geben, um die Diver­si­tät bes­ser wider­zu­spie­geln. Schütt­le mei­nen Kopf ver­ti­kal.