NetzfundstückePiratenpartei
Kurz angemerkt: Danke, Bomber #36c3!

Dieser Artikel ist Teil 9 von 9 der Serie Congresskrise(n)

Manchmal wünschte ich mir, die Vermutung, dass diejenigen, die die Piratenpartei (wem nützt’s?) mit inlandsfeindlichem Blödsinn unter ein Prozent der Stimmen gedrückt haben, ihre Brandrodung jetzt in anderen Wäldern fortsetzen, erhärtete sich nicht andauernd aufs Neue, denn nicht nur hat Digitalblamage, einer meiner Wenigstlieblingsvereine für/um Netzpolitik, die „Piratinnen“ absorbiert, auch der ehemalige Chaos Computer Club, der mit Computern laut eigener Verlautbarungen nichts mehr zu tun haben wolle, weil diese nicht mehr nerdig, sondern inzwischen zu „Mainstream“ seien, erhielt reichen Zuwachs aus dem Umfeld derer, die schon einmal unter Beweis gestellt haben, dass ihr politisches Engagement bevorzugt da stattfindet, wo Krieg eine hervorragende Idee ist: Enno Lenze etwa, vor vier Jahren aus der ausgerechnet Berliner Piratenpartei ausgetreten, nachdem zwei teilweise entkleidete und beschriftete Damen in Dresden dem verblichenen Sir Arthur Harris für der Bombardierung der Stadt gedankt hatten, teilte auf Twitter mit, er habe dem Publikum des „Congresses“ Valentinskarten mitgebracht, auf denen stilisiert besagter Sir Arthur Harris mitsamt dem Flirtspruch zu sehen ist, der oder die Angesprochene schmelze das Herz des Absenders „wie die Stadt Dresden“, und während mir auch nur der leiseste Hauch einer Ahnung davon, was in den vergangenen vier Jahren mit Enno Lenzes Verstand passiert ist, völlig abgeht, ist dies vielleicht eine gute Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass von „Bomber Harris“ außer Dresden auch Leipzig betroffen war und das mit dem Preisen der Kriegsvorkommnisse möglicherweise eine weniger gute Idee ist, wenn man selbst in Leipzig einer mehrtägigen Veranstaltung eines Vereins beiwohnt, der von den Besuchern fordert, man möge sich zueinander „excellent“ verhalten; außer gegenüber Ostdeutschen, was der Verein offensichtlich nur zu erwähnen vergessen hat.

Seriennavigation« Extinction Congress: Der #36c3 und sein Betriebsrat.

Senfecke:

  1. Das mit dem Sarkasmus,Zynixmus, üben wir noch mal… oder
    Oder momentmal,jemand wie enno Lenze solche Kommentare produziert, wenn also der gewesene Krieg im eigenen Land mit sone Karten betrachtet wird…dann könnte eine Wahrnehmungsstörung bei den Rezipienten vorlegen…
    Könnte!
    Muss jeder für sich entscheiden!
    Wenn man will!
    Worauf ich hinaus will ist das man durchaus zu „bösen“ Kommentaren zu Krisen und Kriegen in anderen Ländern fähig ist,
    aber auf den gewesenen Krieg im eigenen Land nur Wissentschaftliche Betrachungsweise und Melancholie und Bedauern übrig hat?!
    „Ja,die eigene /deutsche Bevölkerung musste schuldlos viel erleiden!“
    „Soundsoviel Tonnen Sprenglast wurden in soundsoviel Stunden Tagen über …abgeworfen.Pro Kg wurden x Tote ,y Schwerverletze,y zerstörte qm3 Wohnraum errechnet…usw errechnet“
    Natürlich gibt es dazwischen noch Varianten, aber Enno Lange sit darüber hinaus gegangen.
    Hat die Grenze verschoben,verbogen…
    Und mein Eindruck ist immerwieder,das man in Deutschland nicht gut darauf reagiert…ist wirklich total subjektiv:
    https://www.youtube.com/watch?v=VIb6wONcI4I
    und bei den deutschesten Deutschen:
    https://www.youtube.com/watch?v=VIb6wONcI4I

:) 
:D 
:( 
:o 
8O 
:? 
8) 
:lol: 
:x 
:aufsmaul: 
:P 
:ups: 
:cry: 
:evil: 
:twisted: 
mehr...
 

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