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Schmal­hans des Tages: Peter Tau­ber, CDU.

Die­ser Arti­kel ist Teil 10 von 18 der Serie Schmal­hans des Tages

Zu mei­ner gro­ßen Ver­wun­de­rung gibt es in der tech­nik­feind­li­chen CDU offen­bar auch Leu­te, die das Inter­net für bei­na­he all­täg­li­che Din­ge (Blog­gen, Ein­kau­fen, Kin­der­por­no­gra­fie) ver­wen­den. Einer derer, die zumin­dest ein Blog besit­zen, ist Peter Tau­ber, der „schwar­ze Peter“, wie er sich – haha, hoho – spa­ßes­hal­ber selbst nennt.

Wie es so die Art von CDU-Mit­glie­dern ist, redet Peter Tau­ber offen­bar beson­ders gern dar­über, wie blö­de doch die Ande­ren sind, wenn sie Din­ge erklä­ren, die er selbst völ­lig falsch ver­steht. Zum Bei­spiel das Inter­net.

So jam­mer­te er am Mitt­woch:

Im Feuil­le­ton der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung fin­det seit eini­gen Mona­ten schon eine Dis­kus­si­on über die Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung statt. Ich wur­de schon mehr­fach dar­auf ange­spro­chen, war­um dort „aus­ge­wie­se­ne“ Netz­ex­per­ten wie Mar­tin Schulz ihre Ideen ver­öf­fent­li­chen kön­nen, die Uni­on aber nicht statt­fin­det. Die Ant­wort dar­auf ist ein­fach: Das scheint nicht gewünscht.

Eine ande­re mög­li­che Ant­wort lau­tet ja, dass die Hal­tung der „aus­ge­wie­se­nen Netz­ex­per­ten“ von der CDU – das Inter­net sei ein her­vor­ra­gen­des Über­wa­chungs­werk­zeug und dar­über hin­aus ledig­lich Lebens­raum für Spott und Unsit­te (zum Bei­spiel Peter Tau­bers Blog) – bis zum Über­druss bekannt ist und man danach nicht stän­dig fra­gen muss, wenn man es sowie­so drei­mal täg­lich in den Nach­rich­ten hört, aber das ist jetzt nur mei­ne Inter­pre­ta­ti­on.

Egal, die Ande­ren haben den schwar­zen Peter die Schuld; ob F.D.P., Lin­ke oder SPD, Weit­sicht hät­ten sie, so Peter Tau­ber, alle­samt nicht. Gut mach­ten es nur die Grü­nen:

Grün ist bekannt­lich die Far­be der Hoff­nung. Und Hoff­nung macht die Ant­wort der grü­nen Front­frau Kat­rin Göring-Eckardt auf Mar­tin Schulz. Sie ver­weist dar­auf, dass der Mensch als frei­es Indi­vi­du­um nicht zwangs­läu­fig zum Opfer der Algo­rith­men wer­den muss. Sie beschreibt die Chan­cen des Net­zes, wirkt dabei aber nicht naiv und hat gleich­zei­tig die Her­aus­for­de­run­gen im Blick. Damit hebt sie sich wohl­tu­end von Schulz und sei­nen Apo­lo­ge­ten ab, wenn­gleich ihr nicht alle in ihrer Par­tei mit die­ser Grund­hal­tung fol­gen dürf­ten.

Schwarz ist bekannt­lich die Far­be der Trau­er, und was das über die CDU aus­sagt, weiß viel­leicht nur Peter Tau­ber selbst.

Was macht die Uni­on? Sie hat sich für einen eige­nen Aus­schuss für digi­ta­le The­men im Deut­schen Bun­des­tag ein­ge­setzt und die Digi­ta­li­sie­rung zu einem der wich­tig­sten The­men für die Zukunft unse­res Lan­des erklärt. Von Vol­ker Kau­der liest man, es wer­de in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode kein Gesetz zur Vor­rats­da­ten­spei­che­rung geben, mit Nadi­ne Schön wird eine Netz­po­li­ti­ke­rin stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU/CDU-Bun­des­tags­frak­ti­on und Alex­an­der Dob­rindt ver­sorgt das Land mit schnel­lem Inter­net. Über allem wacht ein fröh­lich twit­tern­der Peter Alt­mai­er im Kanz­ler­amt, der schon lan­ge die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung erkannt hat. Wie gesagt: Auch in der Poli­tik ändert das Netz alles.

Und Peter Tau­ber bloggt sogar! – Die Vor­stö­ße ande­rer CDU-Poli­ti­ker, das Inter­net zu einem bes­se­ren Ort zu machen (etwa durch Stopp­schil­der), kom­men in sei­ner Auf­zäh­lung nicht vor. Das ist etwas scha­de.

Nadi­ne Schön ist übri­gens auch im Aus­schuss für digi­ta­le The­men, ihre wei­te­ren Aus­schüs­se sind oder waren die für Fami­lie, Senio­ren und Frau­en & Jugend; eine Kar­rie­re wie einst Ursu­la von der Ley­en also. Anson­sten hört man von dem Aus­schuss nicht viel, all­zu viel, was tat­säch­li­chen Ergeb­nis­sen ähnelt, hat er aber auch bis­her schon auf­grund intrans­pa­rent nicht­öf­fent­li­cher Sit­zun­gen nicht vor­zu­wei­sen. Die CDU über­lässt den nicht papier­nen Teil der Netz­po­li­tik also offen­bar auch wei­ter­hin dem CCC, also zumin­dest denen, die sich aus­ken­nen.

So viel zur Par­tei­po­li­tik. Zum Inter­net selbst gibt es natür­lich auch was zu sagen, ins­be­son­de­re aller­lei Unsinn:

Wir stel­len fest, dass die­ses Inter­net uns offen­sicht­lich zwingt, über unse­re Welt neu nach­zu­den­ken.

Die­se Erkennt­nis ist sehr lan­ge gereift, wie mir scheint – der Anfang des öffent­lich­keits­taug­li­chen Inter­nets mit Web­auf­trit­ten für jeden Wil­li­gen reicht immer­hin bis Mit­te der 1990-er Jah­re, die Zeit von Com­pu­Ser­ve und Geo­Ci­ties, zurück, seit­dem hat sich man­cher­lei ver­än­dert. Man­che benut­zen das Inter­net sogar schon mit­hil­fe ihres Tele­fons, das oft nicht ein­mal mehr eine Wähl­schei­be besitzt. Eiderd­aus!

Und Peter Tau­ber dach­te, getrie­ben von sei­nem Ver­säum­nis, hek­tisch drauf­los:

Kei­ne Fra­ge. Es ist eine Auf­ga­be von Poli­tik, Regu­lie­rung so zu gestal­ten, dass das Inter­net Fort­schritt bedeu­tet und Chan­cen.

So weit, so Quatsch. Was ein von Bür­gern für Bür­ger gestal­te­tes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel unter wel­chen Umstän­den für wen bedeu­tet, gehört nicht staat­lich regu­liert. Das Inter­net ist kein Markt. Kon­stan­tin von Notz, Mit­glied im Aus­schuss, ver­wies noch zur Bun­des­tags­wahl 2009 auf das Grund­recht auf digi­ta­le Intim­sphä­re. Jeder hat im Inter­net die glei­chen Chan­cen und sein Fort­schritt ist unge­bremst, weil jeden­falls unser Staat nicht ver­sucht, die tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen in ein büro­kra­ti­sches Kor­sett zu zwän­gen. Kei­ne Fra­ge.

Das hat Peter Tau­ber selbst ja auch bei­na­he ver­stan­den: Wenn Blin­de über Far­ben – nee, Blöd­sinn:

Wenn Christ­de­mo­kra­ten über das Inter­net und die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen reden, dann gilt zunächst zu klä­ren, auf wel­cher Basis wir das tun. Für uns ist das Netz nicht per se gut oder böse. Das Inter­net ist das, was wir damit und dar­aus machen.

Rich­tig. Und was hat eine Par­tei damit zu tun?

Ach so:

Wir sind in vie­len Fra­gen bis­her aber die Ant­wort schul­dig geblie­ben, wie wir all­ge­mein gül­ti­ge Rechts­nor­men auch in der digi­ta­len Welt durch­set­zen oder uns auch der kri­ti­schen Debat­te stel­len, ob die digi­ta­le Welt einen Teil die­ser Nor­men ver­än­dert.

Die digi­ta­le Welt als rea­ler Raum ohne jeman­den, der Rechts­nor­men durch­setzt, ist eine anspre­chen­de, lei­der völ­lig ver­que­re Meta­pher. Ver­su­chen wir mal Ana­lo­gien zu fin­den: Eine Web­site ist ein mul­ti­me­dia­les „schwar­zes Brett“, eine E‑Mail eine grö­ße­re Post­kar­te, eine Tausch­bör­se eine, nun, Tausch­bör­se. Höh­len­ma­lerei­ge­mein­de my ass. Dass es ver­bo­ten ist, mit­hil­fe einer E‑Mail jeman­den zu ermor­den, aus­zu­rau­ben oder ihm son­sti­ges kör­per­li­ches Leid zu berei­ten, ist nichts, was durch­ge­setzt wer­den müss­te, schon weil eine Zuwi­der­hand­lung nicht so ein­fach zu bewerk­stel­li­gen sein dürf­te. Alles Wei­te­re – Ver­leum­dung, Betrug und der­glei­chen – ist auch ohne wei­te­re Regu­lie­rung bereits Straf­ver­fol­gung aus­ge­setzt. Dass sol­che Ver­fah­ren oft ein­fach ein­ge­stellt wer­den, ist nichts, was man­geln­der Regu­lie­rung des Inter­nets anzu­la­sten wäre.

Ein paar kon­kre­te Vor­schlä­ge, was in Deutsch­land bes­ser lau­fen könn­te, macht Peter Tau­ber nach all dem Müss­te und Soll­te aber doch noch:

Wir müs­sen end­lich Daten­po­li­tik machen. Das Schlag­wort von den Daten als Wäh­rung der Zukunft ist in aller Mun­de. In der Tat haben Daten einen Wert. Dar­um ist auch das Gere­de von der Daten­spar­sam­keit nicht klug. Sam­melt mehr Daten!

Rich­tig: Je mehr Daten es über einen Bür­ger gibt, desto bes­ser ist es, sie zu sam­meln und zu spei­chern und sicher­heits­hal­ber den ame­ri­ka­ni­schen Freun­den zur Sicher­heits­ver­wah­rung zu über­las­sen. Damit man ein back­up hat.

Lasst uns dar­über reden, wie wir inne­re und äuße­re Sicher­heit sowie mei­ne Rech­te als Bür­ger auch in der digi­ta­len Welt ins Gleich­ge­wicht brin­gen. (…) Der Staat hat die Auf­ga­be für mei­ne digi­ta­le Sicher­heit und digi­ta­le Inte­gri­tät zu garan­tie­ren. Wir müs­sen unse­re eige­nen Nach­rich­ten­dien­ste und Insti­tu­tio­nen in die Lage ver­set­zen, Angrif­fe von außen abzu­weh­ren. (…) Wenn wir unse­ren eige­nen Staat dazu in die Lage ver­set­zen wol­len, müs­sen deut­sche Behör­den die dafür not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen haben und mate­ri­ell ent­spre­chend aus­ge­stat­tet sein. (…) Histo­risch mag das Miss­trau­en der Deut­schen gegen­über dem eige­nen Staat begründ­bar sein. Aber wenn wir von unse­rem Staat einen gewis­sen Schutz erwar­ten, dann müs­sen wir sicher­stel­len, dass der Staat die Auf­ga­be, die wir ihm zuschrei­ben erfül­len kann.

Sicher­heit! Ohne sie kein popu­li­sti­scher Wort­bei­trag von der Uni­on. Über­wa­chung? Sicher­heit! Flug­zeu­ge abschie­ßen las­sen? Sicher­heit! Das Inter­net vor staat­lich uner­wünsch­ter Benut­zung schüt­zen? Sicher­heit! Sicher­heit und digi­ta­le Inte­gri­tät. Was das ist, erklärt Peter Tau­ber nicht, aber bestimmt irgend­was mit Sicher­heit. Alles zum Wohl der Bür­ger! – Dass dafür von Steu­er­geld mehr Ein­griffs­mög­lich­kei­ten für die Kri­mi­nal­po­li­zei geschaf­fen wer­den müs­sen, ist doch ein­leuch­tend, oder?

Das Wort „histo­risch“ bedeu­tet im all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch im Übri­gen so etwas wie „lan­ge her, längst ver­gan­gen“. Natür­lich hat der BND noch min­de­stens 2013 mit der NSA koope­riert, um Bür­ger noch bes­ser unter Gene­ral­ver­dacht stel­len zu kön­nen, aber das ist doch alles Schnee von gestern. Eigent­lich genau wie die CDU.

Ach, Sicher­heit. Das ist ja auch nur eins der bei­den grö­ßen The­men der Kanz­le­rin. Das ande­re The­ma ist das Wachs­tum. Und was, wenn nicht die För­de­rung der Bin­nen­öko­no­mie, ist eine vor­neh­me Auf­ga­be des Inter­nets? Eben!

Wir müs­sen ent­schei­den, ob wir die Chan­cen für Fort­schritt und volks­wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, die das Inter­net uns bie­tet, nut­zen wol­len. Unter dem Stich­wort Indu­strie 4.0 schrei­tet die Digi­ta­li­sie­rung der Volks­wirt­schaf­ten unauf­halt­sam vor­an.

Das Wort „Volks­wirt­schaft“ erin­nert mich an ver­ges­sen geglaub­te Arbei­ter- und Bau­ern­staa­ten. Das Inter­net als Mit­tel zur Erfül­lung des Vier­jah­res­plans? Um Him­mels Wil­len, Herr Tau­ber – der Sozia­lis­mus funk­tio­niert ja nicht mal ohne Ver­net­zung.

Oh, par­don, es geht ja gar nicht um Acker­bau, son­dern um die „Säu­len unse­rer Wirt­schaft“:

[Wir müs­sen] unse­re Stär­ke, näm­lich den inno­va­ti­ven Mit­tel­stand gera­de in den Berei­chen Maschi­nen­bau und Auto­mo­ti­ve, aber auch in allen ande­ren Bran­chen bis hin zur Dienst­lei­stung bes­ser mit der Digi­ta­li­sie­rung ver­knüp­fen.

Deutsch­lands Stär­ke: Aus­län­di­sche Arbeits­kräf­te für einen Hun­ger­lohn in steu­er­ver­gün­stig­ten Län­dern Maschi­nen zusam­men­bau­en las­sen und die­se in Deutsch­land ver­kau­fen. Dabei hilft das Inter­net. Garan­tiert!

Hin­zu kommt die digi­ta­le Wirt­schaft selbst. Set­zen wir die rich­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen für inno­va­ti­ve Start Ups?

(Ich muss­te die­sen Satz mehr­fach lesen, bevor mir klar wur­de, dass kei­ne Start – Ups!, son­dern Start-ups gemeint sind; ich weiß nicht, ob das mit Peter Tau­ber zu tun hat.)

Was wären denn die rich­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen für jun­ge Unter­neh­men? Klar: Mehr Markt!

Die Bun­des­re­gie­rung prüft nun die von Netz­po­li­ti­kern der CDU vor­ge­schla­ge­ne Ein­füh­rung eines Markt 2.0 als neu­em Bör­sen­seg­ment.

„Markt Zweinull“, mit „2.0“ dran klingt eben alles nach Inter­net und Neu­land und pri­ma Tech­nik, außer wenn man berück­sich­tigt, dass sogar Inter­net­brow­ser Ver­si­on 30 längst hin­ter sich gelas­sen haben, aber die CDU plant eben lang­fri­stig und nach­hal­tig. Bestän­dig­keit ist das Stich­wort. Viel­leicht kauft sie sich dem­nächst sogar mal ein Fax­ge­rät.

Der Markt als Regu­lie­rungs­fak­tor für das Inter­net – das hätt‘ die F.D.P. kaum bes­ser gemacht. Ich ver­mis­se sie jetzt schon ein biss­chen weni­ger.

Zumal’s um die Steu­ern ja schon etwas scha­de sei:

Natür­lich sol­len ame­ri­ka­ni­sche Kon­zer­ne in Euro­pa gute Geschäf­te machen, aber sie sol­len hier auch Steu­ern zah­len.

Wenn ich ein Unter­neh­men in Deutsch­land grün­den wol­len wür­de, hät­te ich zwei Anlie­gen:

  1. Eine sta­bi­le, schnel­le Inter­net­lei­tung eines frei wähl­ba­ren Anbie­ters, der nicht durch aller­lei Lob­by­spen­den weit­ge­hend unge­hin­dert schal­ten und wal­ten darf.
  2. Einen Staat, der von jedem Unter­neh­mer, der durch sein Tun das BIP zu erhö­hen beab­sich­tigt, nicht die Hälf­te sei­ner Ein­nah­men in die Kriegs­kas­se zu zah­len for­dert.

Bei­des bekä­me ich in Deutsch­land der­zeit garan­tiert nicht. Dafür gibt es man­cher­lei Ursa­che – die Wirt­schaft gehört jeden­falls nicht dazu.

Wie wol­len wir in der digi­ta­len Gesell­schaft leben, ler­nen und arbei­ten?

„Die digi­ta­le Gesell­schaft“ als Abgren­zung zur übri­gen Gesell­schaft. Wir gehen nicht mehr essen, wir sur­fen ein­fach ins Bistro. Ach, Herr Tau­ber… – ein­fach ach. Zumin­dest stel­len Sie im glei­chen Absatz noch die wich­ti­ge Fra­ge:

Ver­mit­teln wir aus­rei­chend Medi­en­kom­pe­tenz? Wer sich an den Infor­ma­tik­un­ter­richt in den 1980er Jah­ren erin­nert, der zuckt inner­lich zusam­men bei der Vor­stel­lung schon Grund­schü­ler eine Pro­gram­mier­spra­che ler­nen zu las­sen.

Das wer­te ich als Nein.

Dabei gibt es so vie­le Län­der um uns her­um, von denen wir so vie­les ler­nen könn­ten:

Mit Est­land gibt es ein ech­tes Muster­land in Euro­pa wenn es um die Digi­ta­li­sie­rung geht. Wir soll­ten die Pro­ble­me anpacken, ler­nen von denen, die sich den Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung nicht nur stel­len, son­dern sie mei­stern.

In Est­land wer­den seit 2010 über 800 Web­sites („Glücks­spiel“, wie es heißt) blockiert, eine ein­jäh­ri­ge Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ist Pflicht für jeden Anbie­ter. Die Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung schei­nen nicht nur Peter Tau­ber zu über­for­dern.

Also flüch­tet er sich lie­ber in Fik­ti­on:

Die Men­schen arbei­te­ten (in Star Trek, A.d.V.) im 24. Jahr­hun­dert, um sich „selbst zu ver­bes­sern. Und den Rest der Mensch­heit.” Davon sind wir noch weit weg. Das ist Sci­ence Fic­tion. Aber das war das Inter­net vor 40 Jah­ren, 1974 als ich gebo­ren wur­de, auch noch.

1974 exi­stier­ten die noch heu­te ver­füg­ba­ren Dien­ste und Pro­to­kol­le für E‑Mail, Tel­net und FTP bereits seit eini­gen Jah­ren, 1979 folg­te das Use­net.

Aber davon ist Peter Tau­ber bekannt­lich weit weg.

Schmal­hans des Tages

Schmal­hans des Tages: Elmar Brok, CDU. Schmal­hans des Tages: Alex­an­der Dob­rindt, CSU.

Senfecke:

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